Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net?
Folge 41: Julia Hausmann
Montag, den 31. August 2009
e-fellows.net-Stipendiatin und -Praktikantin Julia war früher so vom Internet begeistert, dass sie Omas Kuchen links liegen ließ. Im Erasmus-Semester in Lille war dann aber Schluss mit lustig: Französische Studenten mucken nicht auf. Jetzt will sie drei Autorinnen ein Loch in den Bauch fragen.
>> Teil 41 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<
Was machst du bei e-fellows.net?
Ich bin seit Ende Juli Praktikantin im Team Content & Community. Dort unterstütze ich die Redaktion. Ich schreibe zum Beispiel Teaser für die Startseite oder für den Newsletter. Außerdem recherchiere ich für eigene Artikel, die dann auf der e-fellows.net-Website erscheinen. Vielleicht habt ihr ja schon einen gelesen.
Was hast du vorher gemacht?
Ich habe nach meinem Abitur den Bachelor für Europastudien an der KU Eichstätt-Ingolstadt gemacht und im Juli meinen Abschluss gefeiert. Im Wintersemester 2008/09 war ich als Erasmus-Studentin in Lille – und habe dort die deutschen Studienbedingungen schätzen gelernt. Ein französischer Student hat nämlich kaum Meinungsfreiheit. Trotzdem habe ich mich sofort wohl gefühlt, vielleicht weil die "Ch’tis" im französischen Norden ein ganz besonderer Menschenschlag sind – genauso wie die Baiern. Weil ich später in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit arbeiten möchte, werde ich dem Studienschwerpunkt Europa nicht treu bleiben, sondern mich im nächsten Wintersemester in einem Masterstudium auf Kommunikationswissenschaft spezialisieren.
Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Sofort aufgefallen ist mir die herzliche Atmosphäre unter den Kollegen, die mich alle sehr freundlich empfangen haben. Ich finde es toll, dass ich hier selbständig arbeiten kann, nach meiner Meinung gefragt werde und alle sehr hilfsbereit sind.
Welche privaten Interessen hast du?
In meiner Freizeit vertiefe ich mich gerne in ein gutes Buch – am liebsten in historische Romane oder englische Fantasy-Geschichten à la "Harry Potter" und "Twilight". Sogar ein dicker Wälzer ist bei mir in ein bis zwei Tagen ausgelesen. Ich verbringe auch gerne Zeit mit Freunden und trainiere einmal in der Woche Latein- und Standardtanz.
Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Weil wir zuhause kein Internet hatten, war es für mich das Größte, wenn ich bei meinen Großeltern surfen durfte. Statt mit ihnen Kaffee zu trinken, habe ich dann den Nachmittag lieber in Chatrooms verbracht. Seit ich selbst Internetzugang habe, bin ich eigentlich fast immer online – auf Familienbesuchen muss ich mich jetzt glücklicherweise nicht mehr in Opas Büro verschanzen, sondern kann wieder entspannt Omas Kuchen genießen.
Welche lebende oder historische Person würdest du gerne treffen?
Charlotte und Emily Brontë sowie George Sand. In meiner Bachelor-Arbeit habe ich mich mit dem Leben und den Werken dieser drei Autorinnen auseinandergesetzt und würde nun gerne ihre Meinungen zu meinen Erkenntnissen hören. Wie war es wohl, als weibliche Schriftstellerin in einer männerdominierten Welt zu arbeiten? Ist die verrückte Bertha in "Jane Eyre" ein Spiegelbild von Charlottes unterdrückter Rebellion gegen die patriarchalische Gesellschaft? Und warum hat Emily "Wuthering Heights" wirklich geschrieben?
Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
In der näheren Zukunft besuche ich erst einmal meine Freundinnen aus dem Studium, die jetzt überall in Deutschland verstreut sind. Außerdem träume ich davon, nach Schottland und Irland zu reisen. Ansonsten möchte ich natürlich mein Studium erfolgreich abschließen und irgendwann eine Familie gründen.






Was machst du bei e-fellows.net?
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