Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net?
Folge 36: Alexander Dautel
Dienstag, den 28. April 2009
e-fellows.net-Stipendiat Alexander Dautel ist eine echte Sportskanone. Kein Wunder also, dass er gerne mal mit Haile Gebrselassie um die Wette laufen will. Wenn er nicht gerade für den New York Marathon trainiert oder Einrad fährt, dann denkt er sich dadaistische Namen für seinen künftigen Sohn aus.
>> Teil 36 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<
Was machst du bei e-fellows.net?
Ich bin seit Mitte April Praktikant im Team Content & Community. Das heißt, ich helfe Lukas, Carolin und Sabine, die Community in Schuss zu halten und übernehme auch eigene Aufgaben. Dazu zählen unter anderem der allwöchentliche Community-Newsletter oder Expertenforen und den Fotowettbewerb zu organisieren.
Was hast du vorher gemacht?
Ich habe 2008 mein Abi am Frankenwald-Gymnasium in Kronach, Oberfranken gemacht und den Sommer danach an der Südküste Englands verbracht. Seit vergangenem Oktober studiere ich nun informationsorientierte Volkswirtschaftslehre an der Uni Augsburg. Eventuell werde ich jedoch im Herbst den Studiengang und die Uni wechseln.
Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Was mir hier imponiert, ist, dass sehr effektiv gearbeitet wird: Durch selbst gesetzte Deadlines, regelmäßiges Feedback und individuelle Ziele hat man genau im Blick, was ansteht. Dabei ist die Arbeitsatmosphäre keineswegs verbissen oder angespannt. Niemand sitzt hier einfach seine Stunden ab, sondern jeder ist mit Spaß bei der Sache – so kommt es mir bis jetzt jedenfalls vor. So ähnlich, nur ein kleines bisschen größer und IT-lastiger, stelle ich es mir bei Google vor.
Welche privaten Interessen hast du?
Seit ich studiere, habe ich eigentlich weniger Zeit als vorher, komme jedoch öfter dazu ein gutes Buch zu lesen. Entspannen kann ich beim Joggen mit Wohnheimnachbarn oder alleine. Ansonsten habe ich ab und zu mal eine Phase, während der ich eine neue Sportart ausprobiere, wie zum Beispiel Handball, Einrad fahren oder Parkour. Und wenn ich zurück in meine Heimat Oberfranken komme, pfeife ich als Fußball-Schiri am Wochenende ein, zwei Spiele.
Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Das klingt zwar heute ziemlich langweilig, aber 1998 war das für mich eine kleine Revolution: Auf einmal wusste ich jeden Samstag um halb sechs alle Bundesliga-Ergebnisse und Torschützen. Vorher hatte ich das nämlich meistens erst montags aus der Sport-Bild (Schande über mich!) erfahren.
Welche lebende oder historische Person würdest du gerne treffen?
Auf jeden Fall Haile Gebrselassie. Ich habe ihn zwar schon einmal gesehen, aber ich würde gerne mal gegen ihn laufen. Am besten aber erst in 20 Jahren, vielleicht habe ich dann eine Chance. Außerdem fände ich es unglaublich interessant, mal einen der ersten Dadaisten zu treffen: etwa Hugo Ball oder einen der beiden Herzfelde/Heartfield-Brüder. Am liebsten aber George Grosz; seine Bilder könnte ich ewig betrachten, obwohl ich wirklich nichts von Kunst verstehe.
Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Puh, da könnte ich dir eine ganz schön lange Liste zusammenstellen. Ich bin nämlich ein echter Träumer. Zum Glück lasse ich dann auch manche Träume Realität werden, hoffentlich auch diese: Ich will auf jeden Fall mal ein eigenes Start-up gründen. Das steht an erster Stelle. Dann habe ich mir vorgenommen, den NYC-Marathon zu laufen. Mein großes Ziel ist jedoch, mich gegen meine Freundin durchzusetzen in der Frage, wie irgendwann mal unser erster Sohn heißen soll: Orestis.




















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