Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net?
Folge 32: Natija Dolic
16. Februar 2009 Natija ist süchtig – nach Extremen. Ob Klettern, Tauchen oder Ironman, nichts ist ihr zu hoch, zu weit oder zu schwer. Um genug Energie für ihre sportlichen Exzesse zu sammeln, steht sie auch gerne mal am Herd und verwöhnt sich und ihre Freunde. Bill Clinton würde sie aber bestimmt nicht zum Essen einladen.
>> Teil 32 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<
Was machst du bei e-fellows.net?
Ich verstärke für die nächsten drei Monate das Team Content&Community. Zu meinen Aufgaben gehört zum einen die Netzwerkpflege, zum anderen verfasse ich auch redaktionelle Beiträge wie Teaser, Newsletter oder Blogs.
Was hast du vorher gemacht?
Nach dem Abitur verbrachte ich knapp 18 Monate in den USA. Dort habe ich Philosophie und Englische Literaturwissenschaften an der Uni Princeton studiert, Austauschfahrten mit anderen Studenten und gemeinsame Reisen organisiert. Eine unglaublich lehrreiche, intensive und prägende Zeit. Zurück in Deutschland habe ich für American Express in der Kundenberatung gearbeitet. Die Zusage für die Sprachen-, Kulturraum- und Wirtschaftsstudien an der Uni Passau brachte mich dann ins schöne Niederbayern. An dieser Stelle muss ich es kurz loswerden: Ich liebe Bayern! Gott segne den Freistaat! Mein Faible für das geschriebene Wort sowie das Leseratten-Dasein konnte ich in Passau voll und ganz ausleben: Als Dr.-Hans-Kapfinger-Stipendiatin habe ich parallel zum Studium eine Journalistenausbildung bei der Passauer Neuen Presse absolviert.
Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Mein Eindruck vom ersten Tag hat sich nach knapp zwei Wochen Praktikum bestätigt: e-fellows.net, besser gesagt die Menschen dahinter praktizieren die Ideale, für die das Unternehmen steht. Was braucht man für ein gutes Netzwerk? Motivierte Leute, gegenseitiges Fördern und Fordern, eine funktionierende Kommunikation und echte Freude an der Sache. Das gefällt mir sehr an e-fellows.net. Ich komme ins Büro und freue mich auf den Tag. Und meine Kollegen machen mir während der Arbeit so viel Spaß, dass ich sogar meinen Feierabend gerne mit ihnen verbringe. Was will man mehr?
Welche privaten Interessen hast du?
Ob aus Wissbegierde oder Zeitvertreib: Ich lese für mein Leben gern, egal welches Medium, egal welches Genre. Noch lieber ist mir der Austausch mit Menschen und fremden Kulturen. Es ist für mich immer wieder faszinierend, wie viel man voneinander lernen kann, wenn man es denn will. Für eine Weile die Welt mit den Augen anderer zu sehen, ist nicht nur unglaublich spannend, sondern hat auch die wohltuende Wirkung, dass man sich selbst nicht so wichtig nimmt und Dinge gelassener angeht. Ich bringe mich oft und gerne – um nicht zu sagen notorisch – in unbekannte oder schwierige Situationen, einfach um zu sehen, wie ich da wieder raus komme. Die gesteigerte Variante gibt’s dann sportlich. Ich liebe es, körperlich und mental bis an den Anschlag zu gehen und dann vielleicht noch ein Stückchen weiter… Der Adrenalin-Junkie in mir lässt grüßen. An einem perfekten Tag darf aber Musik auf keinen Fall fehlen, am besten mit Sport kombiniert. Zur Entspannung: Snowboarden und Guano Apes oder Red Hot Chili Peppers. Zum Schinden: Rennradfahren oder Laufen mit dem Rocky Soundtrack, House oder Klassik. Nur beim Klettern braucht es nur den Felsen. Wann immer dann noch Zeit bleibt, bekoche ich meine Freunde. Backen ist mir aber noch lieber.
Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Als ich meinen ersten E-mail-Account eingerichtet habe. Das dürfte 2000 gewesen sein, kurz vor meinem USA-Aufenthalt. Ich war hin und weg, dass ich blitzschnell Post empfangen und verschicken konnte.
Welche lebende oder historische Person würdest du gerne treffen?
Hmmmm, da muss ich überlegen, wen von den zahlreichen Kandidaten ich nenne. Da wäre zum einen Joe Simpson, ein englischer Bergsteiger, der mit seinem Freund den Erstdurchstieg der Westwand des 6344 Meter hohen, extrem gefährlichen Siula Grande wagte. Beim Abstieg stürzte Simpson, kappte aber nach zwei Stunden das Seil. Er fiel in eine Gletscherspalte und überlebte. Er hatte einem offenen Bruch, zersplitterte Knie und ohne Lebensmittel keine Chance auf Rettung. Er hat es trotzdem geschafft! In dem Buch "Touching the Void" oder "Sturz ins Leere" erzählt er seine Geschichte grenzenloser Qual, die aber auch zeigt, das der menschliche Wille Berge versetzen kann. Dann würde ich gerne Hillary Clinton treffen, um sie zu fragen, wie sie es schafft, Bill nicht die Augen auszukratzen oder ihm andere schlimme Dinge anzutun. Aktuell hat mich der BKA-Chef aus dem Baader-Meinhof-Komplex-Film fasziniert, der den terroristischen Anschlägen mit Ruhe, Weisheit und Weitsichtigkeit begegnete.
Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Von meiner Mama lernen, wie man kroatische Spezialitäten zubereitet. Bis jetzt ist das jedes Mal an der mütterlichen Ungeduld gescheitert, nach dem Motto: "Lass die Mama mal vormachen, wie das geht…". Sportlich gesehen wäre ein Ironman mein nächstes Ziel gewesen, und an meinem neuen Wohnort München natürlich viele Bergtouren und Snowboarden. Nach einem Unfall muss ich aber erst abwarten, wie und wann ich diese Pläne in die Tat umsetzen kann. Nach einer Weltreise habe ich hoffentlich noch etwas Kleingeld übrig, um mir meinen größten Traum zu erfüllen: Ein abgelegenes, altes Steinhaus auf der kroatischen Insel Hvar, mit zwei Ziegen im Vorgarten und einem kleinen Steg, von dem aus ich ins Meer springen und mich im Freitauchen üben kann. In der restlichen Zeit schreibe ich massenweise Bestseller und schicke e-fellows.net viele Postkarten für die Küchenpinnwand.


Am 21. Februar 2009 um 20:11 Uhr
"Dann würde ich gerne Hillary Clinton treffen, um sie zu fragen, wie sie es schafft, Bill nicht die Augen auszukratzen oder ihm andere schlimme Dinge anzutun."
Das hat sie doch durchaus getan, check this:
http://www.ifeminists.com/introduction/editorials/2002/0507a.html