Monatsarchiv für Februar 2009


Bundestreffen 2009: Heidelberg ruft – dich!

Donnerstag, den 26. Februar 2009
Adrian

Interessante Menschen kennenlernen, eine tolle Stadt entdecken, erfahren, was e-fellows.net so besonders macht – all dies und noch viel mehr ist auch dieses Jahr wieder möglich. Denn das Bundestreffen 2009 steht vor der Tür. Wir laden alle e-fellows von überall her ganz herzlich vom 5. bis zum 7. Juni nach Heidelberg ein!

Übernachten werden wir in der Jugendherberge Heidelberg, von der wir zu zahlreichen interessanten Programmpunkten starten. Hierzu zählen am Freitag ein gemeinsames Abendessen im "Heidelberger Essighaus" und ein Cocktail-Workshop mit KPMG. Den Abend lassen wir mit einer Tour durch das Heidelberger Nachtleben ausklingen, wo wir euch die berühmte "Untere Straße" vorstellen möchten.

Ein Feuerwerk für e-fellows
Samstags stehen unter anderem eine Heidelberger Schlossführung, eine Neckarbootsfahrt und eine Führung durch Heidelbergs wunderschöne barocke Altstadt bei Nacht auf dem Programm. Gekrönt wird der Abend von der legendären "Heidelberger Schlossbeleuchtung" – dem bekannten Feuerwerk, das wir aus nächster Nähe betrachten können. Am Sonntag endet das Bundestreffen mit einem entspannten Brunch im Heidelberger Havanna.

Anmeldung
Hast du Lust bekommen, dieses Jahr in Heidelberg mit dabei zu sein? Ab dem 3. März ab 12 Uhr hast du die Möglichkeit, dich in der "Bundestreffen 2009"-Gruppe anzumelden. Doch Eile ist geboten: Die Plätze sind nämlich begrenzt. Und es wäre doch schade, wenn das Bundestreffen 2009 ohne dich stattfinden würde.

anmeldungsbutton_bundestreffen_2009

Wir freuen uns auf dich!

Das Orga-Team des e-fellows.net-Bundestreffens 2009

Julia, Adrian und Dietmar

Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net?
Folge 32: Natija Dolic

Montag, den 16. Februar 2009
Lukas

Natija ist süchtig – nach Extremen. Ob Klettern, Tauchen oder Ironman, nichts ist ihr zu hoch, zu weit oder zu schwer. Um genug Energie für ihre sportlichen Exzesse zu sammeln, steht sie auch gerne mal am Herd und verwöhnt sich und ihre Freunde. Bill Clinton würde sie aber bestimmt nicht zum Essen einladen.

>> Teil 32 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<

berge_klein1Was machst du bei e-fellows.net?
Ich verstärke für die nächsten drei Monate das Team Content&Community. Zu meinen Aufgaben gehört zum einen die Netzwerkpflege, zum anderen verfasse ich auch redaktionelle Beiträge wie Teaser, Newsletter oder Blogs.

Was hast du vorher gemacht?
Nach dem Abitur verbrachte ich knapp 18 Monate in den USA. Dort habe ich Philosophie und Englische Literaturwissenschaften an der Uni Princeton studiert, Austauschfahrten mit anderen Studenten und gemeinsame Reisen organisiert. Eine unglaublich lehrreiche, intensive und prägende Zeit. Zurück in Deutschland habe ich für American Express in der Kundenberatung gearbeitet. Die Zusage für die Sprachen-, Kulturraum- und Wirtschaftsstudien an der Uni Passau brachte mich dann ins schöne Niederbayern. An dieser Stelle muss ich es kurz loswerden: Ich liebe Bayern! Gott segne den Freistaat! Mein Faible für das geschriebene Wort sowie das Leseratten-Dasein konnte ich in Passau voll und ganz ausleben: Als Dr.-Hans-Kapfinger-Stipendiatin habe ich parallel zum Studium eine Journalistenausbildung bei der Passauer Neuen Presse absolviert.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Mein Eindruck vom ersten Tag hat sich nach knapp zwei Wochen Praktikum bestätigt: e-fellows.net, besser gesagt die Menschen dahinter praktizieren die Ideale, für die das Unternehmen steht. Was braucht man für ein gutes Netzwerk? Motivierte Leute, gegenseitiges Fördern und Fordern, eine funktionierende Kommunikation und echte Freude an der Sache. Das gefällt mir sehr an e-fellows.net. Ich komme ins Büro und freue mich auf den Tag. Und meine Kollegen machen mir während der Arbeit so viel Spaß, dass ich sogar meinen Feierabend gerne mit ihnen verbringe. Was will man mehr?

Welche privaten Interessen hast du?
Ob aus Wissbegierde oder Zeitvertreib: Ich lese für mein Leben gern, egal welches Medium, egal welches Genre. Noch lieber ist mir der Austausch mit Menschen und fremden Kulturen. Es ist für mich immer wieder faszinierend, wie viel man voneinander lernen kann, wenn man es denn will. Für eine Weile die Welt mit den Augen anderer zu sehen, ist nicht nur unglaublich spannend, sondern hat auch die wohltuende Wirkung, dass man sich selbst nicht so wichtig nimmt und Dinge gelassener angeht. Ich bringe mich oft und gerne – um nicht zu sagen notorisch – in unbekannte oder schwierige Situationen, einfach um zu sehen, wie ich da wieder raus komme. Die gesteigerte Variante gibt’s dann sportlich. Ich liebe es, körperlich und mental bis an den Anschlag zu gehen und dann vielleicht noch ein Stückchen weiter… Der Adrenalin-Junkie in mir lässt grüßen. An einem perfekten Tag darf aber Musik auf keinen Fall fehlen, am besten mit Sport kombiniert. Zur Entspannung: Snowboarden und Guano Apes oder Red Hot Chili Peppers. Zum Schinden: Rennradfahren oder Laufen mit dem Rocky Soundtrack, House oder Klassik. Nur beim Klettern braucht es nur den Felsen. Wann immer dann noch Zeit bleibt, bekoche ich meine Freunde. Backen ist mir aber noch lieber.

Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Als ich meinen ersten E-mail-Account eingerichtet habe. Das dürfte 2000 gewesen sein, kurz vor meinem USA-Aufenthalt. Ich war hin und weg, dass ich blitzschnell Post empfangen und verschicken konnte.

Welche lebende oder historische Person würdest du gerne treffen?
Hmmmm, da muss ich überlegen, wen von den zahlreichen Kandidaten ich nenne. Da wäre zum einen Joe Simpson, ein englischer Bergsteiger, der mit seinem Freund den Erstdurchstieg der Westwand des 6344 Meter hohen, extrem gefährlichen Siula Grande wagte. Beim Abstieg stürzte Simpson, kappte aber nach zwei Stunden das Seil. Er fiel in eine Gletscherspalte und überlebte. Er hatte einem offenen Bruch, zersplitterte Knie und ohne Lebensmittel keine Chance auf Rettung. Er hat es trotzdem geschafft! In dem Buch "Touching the Void" oder "Sturz ins Leere" erzählt er seine Geschichte grenzenloser Qual, die aber auch zeigt, das der menschliche Wille Berge versetzen kann. Dann würde ich gerne Hillary Clinton treffen, um sie zu fragen, wie sie es schafft, Bill nicht die Augen auszukratzen oder ihm andere schlimme Dinge anzutun. Aktuell hat mich der BKA-Chef aus dem Baader-Meinhof-Komplex-Film fasziniert, der den terroristischen Anschlägen mit Ruhe, Weisheit und Weitsichtigkeit begegnete.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Von meiner Mama lernen, wie man kroatische Spezialitäten zubereitet. Bis jetzt ist das jedes Mal an der mütterlichen Ungeduld gescheitert, nach dem Motto: "Lass die Mama mal vormachen, wie das geht…". Sportlich gesehen wäre ein Ironman mein nächstes Ziel gewesen, und an meinem neuen Wohnort München natürlich viele  Bergtouren und  Snowboarden. Nach einem Unfall muss ich aber erst abwarten, wie und wann ich diese Pläne in die Tat umsetzen kann.  Nach einer Weltreise habe ich hoffentlich noch etwas Kleingeld übrig, um mir meinen größten Traum zu erfüllen: Ein abgelegenes, altes Steinhaus auf der kroatischen Insel Hvar, mit zwei Ziegen im Vorgarten und einem kleinen Steg, von dem aus ich ins Meer springen und mich im Freitauchen üben kann. In der restlichen Zeit schreibe ich massenweise Bestseller und schicke e-fellows.net viele Postkarten für die Küchenpinnwand.

München – the Human Capital

Mittwoch, den 11. Februar 2009
Natija

Keine andere europäische Metropole ist bei Immobilien-Investoren angeblich so begehrt wie München. Wen wundert's? London, Zürich oder Paris haben zwar auch lukrative Immobilien, schöne Straßen und viele Geschäfte. Ein entscheidender Standortfaktor fehlt ihnen aber, den nur die bayerische Landeshauptstadt bietet: Nirgends tummeln sich so viele e-fellows wie in München – die "Human Capital" der schlauen Köpfe.

Man muss aber nicht extra nach München kommen, um intelligente Leute kennenzulernen. Die e-fellows sind weltweit verstreut und haben mittlerweile über 116 City Groups gegründet, 19 mehr als im letzten Jahr. Die Stipendiaten treffen sich regelmäßig zum Stammtisch, Sport oder Events mit Unternehmen. Gerade wenn man neu in der Gegend ist, sind die City Groups erste Anlaufstation für die e-fellows.

Unsere Städte
Aber wo genau seid ihr vertreten? Der aktuelle Überblick über die Städte mit den meisten e-fellows zeigt, dass es dieselben wie letztes Jahr in die Top Ten geschafft haben:

1.    München: 1644 e-fellows
2.    Karlsruhe: 697
3.    Berlin: 528
4.    Hamburg: 537
5.    Stuttgart: 302
6.    Mannheim: 483
7.    Frankfurt am Main: 176
8.    Heidelberg: 559
9.    Münster: 480
10.  Tübingen: 397

Relative Hitliste
Die absoluten Zahlen sind erst einmal ganz spannend. Aber wie viele von den e-fellows vor Ort sind auch tatsächlich Mitglieder in ihrer City Group? Die Frankenmetropole Nürnberg sticht mit etwas rätselhaften 209,5 Prozent deutlich heraus, weshalb sie nicht in den Top Ten aufgelistet wird. Das "Missverhältnis" ließe sich durch Alumni erklären, die Mitglieder in der City Group sind, aber nicht mehr in Nürnberg wohnen. Stuttgart, Oldenburg und Osnabrück erfreuen sich konstanter Beliebtheit unter den e-fellows. Sie sind die einzigen Städte, die es auch dieses Jahr wieder in die "realistischere" relative  Hitliste geschafft haben:

1.    Manchester und Basel : 100%
2.    Stuttgart: 97% (Vorjahr: 73%)
3.    Ilmenau: 94% (Vorjahr: 71%)
4.    Siegen: 93% (Vorjahr: 84%)
5.    Darmstadt 89%
6.    Chemnitz: 86%
7.    Oldenburg: 85% (Vorjahr: 71%)
8.    Osnabrück: 84% (Vorjahr: 70%)
9.    Saarbrücken: 81%
10.  Lübeck: 79% (Vorjahr: 71%)

Städte mit den größten Zuwachsraten
So weit so gut. Die wahren  Zahlenexplosionen gibt es aber bei den Zuwachsraten. Eichstätt ist mit bombastischen 920% nicht nur Spitzenreiter, sondern auch Dauerbrenner in den Top Ten. Die restlichen Städte sind (mit Ausnahme von Halle) neu in der Hitliste im Vergleich zum Vorjahr:

1.    Eichstätt: 920%
2.    Sankt Gallen: 221%
3.    Koblenz-Vallendar: 174%
4.    Friedrichshafen: 170%
5.    Heilbronn: 139%
6.    New York: 133%
7.    Heidelberg: 120%
8.    Würzburg: 120%
9.    Regensburg: 118%
10.  Halle 114%

Der Ironman-Weltmeister unterstützt die Charity-Staffel

Donnerstag, den 5. Februar 2009
Nicolas

Die Anmeldung für einzelne Streckenabschnitte der e-fellows.net Charity-Staffel ist seit einiger Zeit freigeschaltet. Und auch an weiterer namhafter Unterstützung mangelt es uns nicht im neuen Jahr.

Anmeldung für die Charity-Staffel
Seit Beginn des Jahres ist die feste Anmeldung für die einzelnen Streckenabschnitte möglich. Die e-fellows, die sich bereits in der Community-Gruppe vorangemeldet haben, können sich nun für einen konkreten Streckenabschnitt eintragen und ihre Anmeldung damit offiziell bestätigen. Neuanmeldungen sind natürlich auch möglich – alle Infos dazu gibt es auf der Anmeldeseite. Außerdem neu: Eine zusätzliche Karte aller Wechselpunkte, die Auswahl und Übersicht erleichtern. Bald gibt es auch eine Zeitplanung zur besseren Orientierung für euch und eine GPS-genaue Verlinkung in Google Maps.

McKinsey schätzt soziales Engagement
Auch was die Unterstützung durch e-fellows.net-Partnerunternehmen angeht, begann 2009 mit einer Erfolgsmeldung: McKinsey & Company ist nun offiziell bei der Charity-Staffel dabei. Dr. Thomas Fritz, Director of Recruiting bei McKinsey und selbst e-fellows.net-Alumnus: "Wir freuen uns, die e-fellows bei diesem beispielhaften und engagierten Projekt unterstützen zu können." Die Unternehmensberatung setzt sich zum Beispiel mit unentgeltlichen Studien und Initiativen für die Weiterentwicklung gesellschaftsrelevanter Projekte ein.

Auch die Werbeagentur Serviceplan ist dabei
Mit Serviceplan ist zudem ein weiterer bekannter Media- und Marketingpartner an Bord. Die 1970 gegründete Agenturgruppe ist mittlerweile zu Deutschlands größter netzwerkunabhängiger Werbeagentur gewachsen. Serviceplan hilft uns mit einem eigens zur Verfügung gestellten Team und langjähriger Expertise tatkräftig beim Marketing und bei der Planung des Abschlussevents. Zusammen mit der Mediaagentur Mediacom und Serviceplan haben wir nun eine unschlagbare Marketing- und Mediakompetenz im Hintergrund.

Neuer Schirmherr: Ironman-Weltmeister Faris al-Sultan Faris Al-Sultan
Auch Faris al-Sultan, der Sieger der Ironman-WM 2005 auf Hawaii, ist von unserer Staffel begeistert und unterstützt sie. Aufgrund seines straffen Zeitplans kann er zwar leider nicht aktiv als Sportler dabei sein, allerdings wird er unser Projekt auf verschiedene andere Arten unterstützen. Unter anderem werden wir für den guten Zweck Radbekleidung versteigern, die Faris uns zur Verfügung gestellt hat. Weitere Details folgen später. :) Alles in Allem: Das neue Jahr hat sich schon jetzt für uns gelohnt.

Zum Abschluss noch Antworten auf regelmäßig auftauchende Fragen:

FAQ 1: Wieso muss ich eigentlich Teilnahmegebühren zahlen?
Für uns als Organisatoren sind die Teilnahmegebühren gleich aus mehreren Gründen sinnvoll und notwendig: Zum einem helfen sie uns, organisatorische Kosten zu decken. Denn über diese Gebühren werden Teilnehmer-Shirts, Informationsdrucke und Mini-Verpflegungspakete finanziert. Außerdem decken wir damit die Kosten für die Zusendung dieser Teilnehmerpakete. Eine andere Verteilungsmöglichkeit, zum Beispiel eine Ausgabe an den Wechselpunkten, ist für uns logistisch leider nicht möglich.

Außerdem gibt uns dieser Betrag die Sicherheit, dass der angemeldete Teilnehmer auch wirklich mitläuft. Und das ist für unsere Staffel sehr wichtig! Der "überschüssige Teil" der Beiträge wird als zusätzliche Spende direkt unserem Hilfsprojekt zugeführt. Falls wir Sponsoren für den Versand und sonstige Kosten finden, können wir sogar den Großteil spenden. Du tust mit der "Startgebühr" also auf jeden Fall etwas Gutes.

FAQ 2: Unter welche Kategorie beim Teilnehmerstatus fallen Schüler, Zivil- und Wehrdienstleistende?
Schüler, Zivil- und Wehrdienstleistende haben bei uns den gleichen Status wie Studenten. Wir werden das Formular bald erweitern. Bis die Änderung umgesetzt ist, kreuzen diejenigen, die es betrifft, einfach "Student" an.

Antje Lock aus dem Charity-Staffel-Team