Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net?
Folge 33: Marc Weidenbusch

5. November 2008
Lukas

e-fellows.net-Stipendiat und Werkstudent Marc gefällt seine Arbeit bei e-fellows.net wahrscheinlich nur so gut, weil er hier seinen besten Kumpel trifft: Die Kaffeemaschine. Wenn er die Bürotür hinter sich zu macht, ist er offensichtlich noch so voll gepumpt mit Koffein, dass er sich gar keine Pause gönnen kann. Denn neben seinem Medizinstudium arbeitet er als Rettungssanitäter, Jugendgruppenleiter und spielt Basketball, um gegen sein imaginäres Übergewicht anzukämpfen.

>> Teil 33 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<

Was machst du bei e-fellows.net?
Ich bin Werkstudent in der Abteilung Marketing. Dort gleiche ich die Daten aus dem Online-Lebenslauf der Stipendiaten mit den Zeugnissen und Unterlagen ab, die sie einschicken. Schon spannend, was manche der Stipendiaten neben ihrem Studium noch schaffen! Je nachdem, was sonst so anfällt, telefoniere ich auch mit Schulen in ganz Deutschland wegen "Startschuss Abi" oder stelle Tabellen mit verschiedenen Datensätzen zusammen. So lerne ich beim Arbeiten immer wieder interessante Dinge. Zum Beispiel die Aufnahmekriterien der großen Begabtenförderungswerke wie der Studienstiftung oder des Cusanus-Werks.

Was hast du vorher gemacht?
Ich habe 2006 Abitur gemacht und zwei Tage, nachdem ich mein Abi-Zeugnis endlich in Händen halten konnte, mit dem Zivildienst angefangen. Weil ich schon wusste, dass ich Medizin studieren würde, habe ich im Krankenhaus in der Pflege gearbeitet, was mir jetzt als Pflegepraktikum anerkannt wird. Ich hatte schon im März 2007 als Zivi ausgedient, das Medizinstudium in München beginnt aber immer erst zum Wintersemester. Deswegen hatte ich massig Zeit. Über die Community (Ich war Beta-Tester!) habe ich dann auch den Job im Büro bekommen, was super gepasst hat. Man sieht, die Online-Community kann durchaus klasse Auswirkungen aufs Offline-Leben haben!

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Die Atmosphäre im Büro ist super, es macht einfach Spaß, in einem guten Team zu arbeiten. Außerdem habe ich mit der Kaffeemaschine, die von Espresso über Latte macchiato bis Cappuccino so ziemlich alles kann, einen super Kumpel. Da ich im Studium natürlich schon eingespannt bin, kommt es mir sehr entgegen, dass ich mal einen ganzen Monat nicht so viel bis gar nix mache, und wenn ich in den Semesterferien dann mehr Zeit habe, wieder mehr arbeite. Eine sehr flexible Arbeit also!

Welche privaten Interessen hast du?
Weil mir das Medizinstudium noch nicht reicht, bin ich ehrenamtlich als Rettungssanitäter fürs Rote Kreuz unterwegs und halte Erste-Hilfe-Kurse für Führerscheinanwärter, Medizinstudenten oder Jugendtrainer. In meiner Heimatpfarrei bin ich Gruppenleiter und treffe mich einmal die Woche mit meinen Jungs zum Kicken oder Kochen oder oder… Als Ausgleich, um den Kopf freizukriegen, geh ich dreimal die Woche ins Basketballtraining und anschließend – wenn's noch nicht reicht - ins Fitnessstudio. Ich kann den Leuten schließlich später als Doktor mit selbst drei Zentern um die Hüften nicht erklären, dass Übergewicht der Risikofaktor überhaupt für so ziemlich alle Zivilisationskrankheiten ist…

Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Puh, ich glaube, das war so mit 13. Wir hatten damals kein Internet zu Hause, heute kaum vorstellbar irgendwie… Bei Karstadt gab es damals kostenlose (!) Internet-Stationen. Dort habe ich die bunte Welt der Chat-Rooms kennengelernt. Das ist meine erste Internet-Erinnerung. Das größte Aha war und ist für mich allerdings immer noch die Möglichkeit, wissenschaftliche Artikel, für die man sonst Monate in staubigen Bibliotheken kramen müsste, einfach online zu suchen, zu finden und sie einfach auszudrucken.

Welche lebende oder historische Person würdest du gerne treffen?
Papst Benedikt XVI. Sein Buch "Salz der Erde", das eigentlich ein über Jahre geführtes Interview mit dem Journalisten Peter Seewald ist (der am Anfang des Interview gerade aus der Kirche ausgetreten war und inzwischen wieder eingetreten ist!), hat mich unglaublich begeistert. Ich würde gerne mit Papst Benedikt unter vier Augen über seine Vision der katholischen Kirche von morgen sprechen und ihn einfach gerne kennen lernen, um zu sehen, ob er wirklich die oft beschworene "Aura" hat.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Ein Haus bauen, einen Baum pflanzen und ein Kind zeugen.

Eine Reaktion zu “Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net?
Folge 33: Marc Weidenbusch”

  1. Lukas

    Der Marc spielt eigentlich nur Papierkorbbasketball gegen mich. Leider verlier ich immer.

Einen Kommentar schreiben