Monatsarchiv für September 2008

Abituriententreffen der e-fellows in München – kommst du auch?

Freitag, den 26. September 2008
Simon

Es war ein knappes Duell zwischen Frankfurt und München. Bei der Abstimmung von Anfang September in der Gruppe "Abi 2008" erreichte die bayerische Landeshauptstadt mit 28 Stimmen Platz eins. Dicht gefolgt von Frankfurt (25) und Stuttgart (13). Über den Zeitpunkt des Treffens wird gerade abgestimmt: Das zweite und vierte Wochenende im November sind dabei die Favoriten.

Ein wesentlicher Grund für die Entscheidung zu Gunsten Münchens war wohl auch das Engagement mancher ortskundiger e-fellows. Zahlreiche gute Vorschläge zur Organisation und zum Programm während des Treffens wurden in den folgenden Wochen im Gruppenforum geäußert. Dafür möchte ich mich schon vorab bedanken.

Die Planung begann

Da München nun als Ort des Treffens feststand, haben sich Joseph Schwarz und ich in München getroffen, um einen groben Zeitplan aufzustellen. Zudem konnte das Organisationsteam mögliche Probleme erörtern. Wir einigten uns auf eine Stichwahl zwischen den beiden Novemberwochenenden. Außerdem wollten wir noch über den genauen Anreisetag abstimmen lassen. Am 28. September soll die Umfrage beendet sein, so dass noch genügend Zeit bleibt, um das Programm und die Unterkunft zu planen. Sowohl An- als auch Abreise wollten wir flexibel gestalten. Dadurch kann jeder für sich entscheiden, wie lange er in München bleiben will.

Brainstorming zum Bar-Abend

Neben organisatorischen Fragen ist jetzt noch der Spaß zu planen. Dazu kamen in der Gruppendiskussion schon viele tolle Ideen. Hier eine kleine Auswahl:

  • Ein Besuch im Hofbräuhaus
  • In einer gemütlichen Bar chillen
  • Das Nightlife in München austesten
  • Eine kleine Stadtbesichtigung
  • Das Deutsche Museum erkunden

Über weitere Vorschläge freuen wir uns natürlich sehr.

Voraussetzung für das Gelingen sind zahlreiche Teilnehmer!

Aus der Erfahrung vom letzten Jahr sollten wir gelernt haben. Damals scheiterte das Treffen nämlich an der geringen Teilnehmerzahl. Daher wollen wir das Programm so flexibel wie möglich gestalten und über jede wichtige Entscheidung abstimmen lassen. In den kommenden Wochen werden wir zum Beispiel noch eine Umfrage zum Programm starten. Da heißt es: Fleißig abstimmen! Natürlich sind auch Abiturienten aus anderen Jahrgängen, vor allem die 2007er, herzlich willkommen! Ortskundige e-fellows zeigen euch die bayerische Landeshauptstadt, und ihr werdet nette e-fellows aus ganz Deutschland kennen lernen! Wenn das keine Reise wert ist?

Diskussionen, Umfragen, Vorbereitung: In der Abi-2008-Gruppe bleibst du auf dem Laufenden.

Thomas Graf und die echt wahre, skandalöse und total geheime Geschichte von e-fellows.net

Donnerstag, den 25. September 2008
Julia

Nach neun Jahren verlässt Dinosaurier Thomas Graf e-fellows.net. Damit stürzen wir in den Memory Gap: Wer weiß schon noch, wie alles wirklich begann? Wer wird sich an den vergossenen Schweiß der ersten, harten Jahre, an die legendären Partys, die skurrilen Hüttenwochenenden erinnern, wenn Thomas fort ist? Gut, dass wir alles aufgeschrieben haben, um die Erinnerung für die Nachwelt zu bewahren.

"Thomas, jetzt erzähl doch mal. Wie ging das denn alles los mit e-fellows.net?"

Grrr!

Mit nachdenklichem Blick stützt sich Thomas auf das Fensterbrett. Sein Blick schweift über München. Doch was er sieht, ist nicht die Stadt. Was er sieht, ist ein kleines Büro bei McKinsey. Und er sieht sich selbst: Als jungen, unbedarften Praktikanten.

"Es ging los mit einer Idee von McKinsey, 1999. McKinsey überlegte sich: Wie können wir auch weiterhin sicherstellen, dass die besten Kräfte zu uns kommen? Vor allem angesichts der New Economy, die damals gerade aufblühte. Also haben sie ein dickes Konzept geschrieben, aus dem einmal e-fellows.net werden sollte. Im Konzept stand auch, wie die Website aussehen sollte – übrigens ähnlich wie heute, es war halt noch nicht alles da, was es heute gibt, und das Design der ersten Version war völlig anders.

Ich kam nach meinem Examen in Germanistik und Geschichte zum Projekt. Am 7. September 1999 war mein erster Arbeitstag. Ich hatte neben meinem Studium zwar viel getan, aber keine Praktika gemacht, geschweige denn relevante Praktika. Also habe ich im Internet ein Praktikum für Geisteswissenschaftler gesucht, das bezahlt ist. Davon gab es nur zwei. Eins davon war bei McKinsey – ich kannte sie schon und wusste, dass sie Unternehmensberatung machen, konnte mir aber wenig darunter vorstellen. Aber ich wurde eingestellt – als Online-Redakteur im Rahmen eines Praktikums.

Ich hab einfach mal gesagt, dass ich das kann. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich überhaupt keine journalistische Ausbildung. Um ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern: Als ich im Bewerbungsgespräch erfahren habe, dass es gar nicht um Unternehmensberatung geht, sondern um den Aufbau einer Website für Studenten, hat mich das nicht die Bohne interessiert. Aber ich dachte, ich muss jetzt mal in die Pötte kommen. Na ja, nach drei Monaten haben wir dann einen richtigen Vertrag gemacht. Da war ich 28."

Kurz: Alle Voraussetzungen für einen furiosen Start von e-fellows.net waren gegeben! Thomas legte los.

"Die erste Zeit war schwierig. Wir saßen zu dritt im Untergeschoss in einem Raum bei McKinsey. Es war alles sehr steril – positiv ausgedrückt: sehr funktional. Jeder hatte seinen teuren Laptop, den man abends in einen Schrank einschloss. Da saßen wir mit Laptop und Kaffee und haben gearbeitet. Gearbeitet heißt: Wir wussten schon, worum es geht. Claus hat was über britische Universitäten recherchiert. Ich hab was über BaföG geschrieben. Gut schreiben konnte ich damals nicht, das kam später. Aber ich konnte mit Textrecherchen umgehen. Die ersten zwei, drei Monate haben wir recherchiert und solche Texte geschrieben.

Dann kam im Winter das erste Redaktionssystem, das eine Medienfirma für viel Geld programmiert hatte. Wir haben dann mit Copy&Paste die Texte ins Redaktionssystem übertragen. Wir konnten auch kein HTML. Da hat uns die Medienfirma Tabellen gebastelt. Es war alles sehr mühselig. Im März 2000 ging die Seite live. In dem Moment konnte man sich auch für das Stipendium bewerben. Die erste Auswahl der Stipendiaten hat noch McKinsey für uns getroffen, da e-fellows.net ja noch kein eigenes Unternehmen war. Das war alles schon spannend.

Ach ja, goldene Gründerzeit!

Aber richtig spannend wurde es, als McKinsey sich im Sommer zurückzog und die Geschäftsführer kamen: Michael Hies und Martin Riegel. Das ist zwar etwas übertrieben für so ein kleines Unternehmen, zwei Geschäftsführer, aber McKinsey war so begeistert von beiden, dass sie auch beide unbedingt haben wollten. Im Sommer/Herbst wurde e-fellows.net dann als eigenes Unternehmen gegründet. Die Verträge von uns Redakteuren wurden auf e-fellows.net umgeschrieben. Zugleich kamen neue Kollegen und die Abteilungen formierten sich (Online-Redaktion, Marketing, IT, Key Account Management…).

Mit dem Rückzug der McKinsey-Berater konnten wir „Alten“ auch mehr Verantwortung übernehmen. Ich habe mich zum Beispiel um die Datenbanken gekümmert, die wir den Stipendiaten kostenlos zur Recherche anbieten: Hier standen jährlich Verhandlungen an mit dem Ziel, die Kosten zu senken und zugleich das Angebot für die Stipis zu erhöhen. Ich hatte keine Ahnung davon, aber ich habe das richtig an mich gerissen und schnell gelernt. Mit mehreren hunderttausend Euro umgehen zu dürfen, das war schon cool!"

Thomas Augen blitzen, als er sich daran erinnert. Es ist offensichtlich: In dem scheinbar so planlosen Geschichtsstudenten steckte schon damals ein knallharter Vertriebler.

"Als die Abteilungen sich formierten, das Ganze auch nicht mehr highpotential.net, sondern e-fellows.net hieß und wir eine Chefredakteurin bekamen, Carola, da bekam das ganze Struktur. Carola hat mir auch gleich mal meine erste Story komplett verrissen. Recht hatte sie. Martin Riegel war für uns und die IT verantwortlich und Michael Hies für Marketing und Key Account. Als ich ihn das erste Mal gesehen habe, fand ich ihn sehr lustig, mit seinem bayerischen Charme und seiner direkten Art. Er war mir sehr sympathisch. Und ich habe gleich gedacht: Den darf man nicht unterschätzen.

Wieder verliert sich Thomas in der Erinnerung: Er steht am Rande einer Tanzfläche in Berlin. Es ist der Sommer 2001, und um ihn herum tobt die Party zum ersten Geburtstag von e-fellows.net.

"Was meine Kolleginnen Margret und Uta, die heute nicht mehr da ist, da aufgezogen haben! Mit hundert Stipendiaten, die in Teams quer durch Berlin liefen und vier Aufgaben bewältigten, unter anderem Prominente interviewten wie Schröder und Wowereit. Daraus ist ein super Video entstanden. Abends kamen noch mal 200 Stipendiaten, mit denen haben wir eine Riesenparty in Berlin gefeiert. Da dachte ich: Hoppla, da passiert was! Vorher war das alles anonym, weil es keine City Groups und nur wenige Veranstaltungen gab. Dadurch hat das Ganze ein Leben bekommen. Ja, das war schon eine legendäre Party. Die aktuell herrschende Generation hier hat das nicht mehr so drauf."

Ein Schatten der Melancholie? der Müdigkeit? verschleiert Thomas Blick. Neun Jahre, eine kleine Ewigkeit in den Zeiten des Internet-Business. Ach ja, damals…

"Am besten im Video war die Szene mit Joschka Fischer. Er steht in der Kantine des Bundestags, als dieses Team auf ihn zustürzt und ihn dazu nötigt, uns zum Geburtstag zu gratulieren. Und wie er etwas irritiert "Happy birthday, e-fellows.net!" sagt. In der nächsten Szene kommt dann Wowereit und sagt "e-fellows.net hat Geburtstag – und das ist auch gut so!" Das war kurze Zeit nach seinem Outing."

Vom rasenden Reporter zum Marketingchef – Thomas ist einen langen Weg gegangen:

"Von 2000 bis 2004 war ich in der Abteilung Content & Projekte, heute Content & Community. Aber parallel habe ich schon Datenbanken eingekauft, hatte Budgets, musste die Kosten drücken. Zugleich entwickelte ich die erste Ideen für Produkte im neuen Kundensegment Hochschulen. Ich habe mir überlegt: Warum schreibe ich hier eigentlich Artikel über Business Schools im Ausland? Mache Werbung für die und bekomme kein Geld dafür? Das könnte man doch verkaufen! Damit hatte ich mein erstes Produkt entwickelt: die Hochschulpartnerschaft. Dazu kam der Masters-Infoletter. Ich habe also angefangen, Vertrieb zu machen, neue Produkte zu entwerfen und umzusetzen. Damit habe ich mir ein Kundennetzwerk aufgebaut.

Manfred, mein damaliger Chefredakteur, hatte erkannt: Wir müssen im Unternehmen die anderen Abteilungen mit unseren redaktionellen Mitteln unterstützen und zur Wertschöpfungskette des Unternehmens beitragen – nicht nur über Gott und die Welt schreiben. Wir müssen so schreiben, dass wir viele Klicks erzielen, wir müssen aber auch für andere Abteilungen nützlich sein, zum Beispiel durch Artikel über unsere Partnerunternehmen. Damit, aber auch durch meine Vertriebstätigkeiten, habe ich mir ein Profil erarbeitet, in dem Redaktion nur noch ein kleiner Teil war. Und als Margret Schwangerschaftsauszeit nahm, durfte ich die kommissarische Leitung des Marketings übernehmen.

Von dem Zeitpunkt an habe ich nicht mehr geschrieben, sondern neue Produkte wie MBA Day, LL.M.Day, GMAT-Seminare oder Investmentbanking-Event entwickelt, Vertrieb gemacht und mich ums Marketing und das Team gekümmert. Im Marketing sind wir zum Beispiel verantwortlich dafür, dass pro Veranstaltung die richtigen Leute informiert werden und wir selbstverständlich genügend Teilnehmer gewinnen. Wir kümmern uns um die Stipendiatenauswahl, betreuen die Stipendiaten während des Stipendiums und erstellen auch Marktforschungsstudien. Spannende Aufgaben und ständige intellektuelle Herausforderungen (Wie mache ich das? Machen wir Ad-hoc-Marketing, oder verfolgen wir eine übergeordnete Strategie mit einem Ziel?). Mit meinem Team der letzten Jahre hatte ich die beste Zeit hier: von der Team-Performance, vom Feeling, vom Zwischenmenschlichen, von den Kompetenzen, von der Diskussionskultur, vom Erfolg und Spaß her."

Alles war perfekt. Doch einen MBA an der IE Business School später nagten, erst unmerklich, dann immer penetranter, die Zähne des Zweifels und der Zeit an Thomas.

"Seit ein bis zwei Jahren merke ich, dass ich nun doch schon etwas älter bin, dass ich manchmal an manche Sachen anders herangehe als jüngere Kollegen, was normal ist. Dinosaurier wie Heike Helfenstein oder Anja Elligsen, die quasi mit mir angefangen haben, arbeiten mittlerweile woanders. Spätestens, als Lukas die Teamleitung für Content & Community übernahm, waren von den „Alten“ nur noch Margret, Michael und ich da."

Und was macht man, wenn man alles erreicht hat und das Alter spürt? Klar: Man geht zurück an die Uni.

"Irgendwann sagte mir mein Verstand: Ich muss auch mal was anderes machen im Leben. Also habe ich mir überlegt: Was interessiert mich? Und habe erst mal nichts gefunden. Es gab kein Unternehmen, keinen Bereich, der mich gethrillt hat. Also habe ich mir gesagt: Lös dich mal von Karrieregedanken und finanziellen Gedanken und mach, was dich wirklich interessiert. Okay. Und da kam ich drauf: Ich möchte das, was ich im MBA gelernt habe, noch ein bisschen vertiefen. Mehr lernen. Ein PhD-Programm, in einem Bereich, der mit Wirtschaft zu tun hat. Und vielleicht mache ich mich nebenbei ja sogar selbstständig."

ALARM! ALARM! Ein Konkurrenzunternehmen zu e-fellows.net????

"Glaube ich nicht. Ich habe noch gar keine Ideen. Vielleicht bleibe ich auch an der Uni oder gehe zurück in die Wirtschaft. Ich habe ja jetzt vier Jahre Zeit, um darüber nachzudenken."

Puh. Jetzt aber mal zu den wirklich wichtigen Punkten. Was war dein lustigstes Erlebnis mit e-fellows.net, Thomas?

"Weiß ich nicht."

Ach Quatsch.

"Na gut. Eines davon ist sicher: Beim allerersten Hüttenwochenende wollte Michael allen zeigen, wie man Rock 'n' Roll tanzt. Wir waren relativ angetrunken. Ich sollte der Mann sein. Michael sprang mich an und ich habe ihn aufgefangen. Da hatte ich also die Schenkel meines Geschäftsführers im Arm. Der andere Geschäftsführer zog peinlich berührt an der Pfeife und ich frage mich: Habe ich hier wirklich meinen Boss im Arm? Okay, für meinen Bonus tu ich alles!"

Na, damit wäre die Frage nach dem peinlichsten Event dann wohl auch beantwortet. Und das schlimmste Erlebnis?

"Wir sind ja mit 2000 mit Trara gestartet und 2001 ging es plötzlich runter mit der Wirtschaft. Die Unternehmen haben nicht mehr eingestellt, wir hatten keine neuen Kunden mehr. Die Redaktion war fett besetzt, hat aber nicht direkt zur Wertschöpfung beigetragen. Wir haben nur Texte geschrieben, ohne uns Gedanken zu machen, wie wir diese Texte auf das Unternehmensziel von e-fellows.net zuschneiden können. Es wurden einige Stellen abgebaut, aber besonders in der Redaktion. Als Carola gekündigt wurde, nach nur einem Jahr, eine Woche nach dem 11. September, habe ich das nicht glauben können. Das war wie aus dem Dornröschenschlaf aufzuwachen. Das war ein Schock, ich war ziemlich fertig.

Und wirst du die Leute hier nicht furchtbar vermissen, Thomas?

Ja. Aber zu gehen, die Verantwortung abgeben und mich einer neuen Aufgabe zu widmen, finde ich auch angenehm. Ich werde auch weiter für e-fellows.net arbeiten. Aber ich möchte es jetzt auch mal abhaken.

Kommst du wieder?

"Nein."

Nie wieder?

"Nein."

Das ist jetzt deine letzte Chance, Thomas. Was sollten wir alle noch wissen, bevor du gehst?

"Ich bin immer noch unverheiratet und habe keine Kinder."

Du hast dein Privatleben e-fellows.net geopfert.

"Äh, nein."

Allerletzte Worte, bitte.

"Die Leute sollen lernen, über ihre eigene Abteilung hinauszudenken. Das wissen sie eh schon, weil ich alle damit nerve. Man muss Initiative zeigen, Themen in die Hand nehmen, teamübergreifend. Ich will jeden ermutigen, nicht nur in seinen Aufgaben zu denken. Fürs Unternehmen mitzudenken. Aber das brauchst du nicht schreiben, das klingt jetzt oberlehrerhaft."

Und das sagen die Kollegen:

  • "Warum Thomas auch Frau Graf heißt? Weil er in einem Online-Fragebogen zu 80% als Frau identifiziert wurde…"
  • "Unser Tanzbär im Salsa, angesteckt von Kollegin Uta."
  • "Musikant auf unserem Hüttenausflug mit Mundharmonika und Gitarre, er hat uns alle mit selbst komponierten Liedern unterhalten."
  • "In Madrid musste er sich extra eine etwas größere Wohnung nehmen, damit seine zwei Gitarren reinpassen."
  • "Thomas ist unser Supervertriebler im Bereiche MBA-Schulen, da war es so gut, dass er schließlich selber einen MBA gemacht hat und jetzt noch einen PhD. Einen Vertreter einer MBA-Schule hat er aus Zufall im Zug getroffen und erst dann wieder losgelassen, als der beim MBA Day mit dabei war."
  • "e-fellows.net-Urgestein aus der Gründergeneration 1999."
  • "Sein großer Hunger (anders gesagt: seine Verfressenheit). Dass er beim Essen immer das übrig gelassene Essen der Kollegen verputzt und seine Mitarbeiter um Süßigkeiten (vor allem Schokolade) anhaut."
  • "Beim Fußballspielen so perfektionistisch, dass ihm der perfekte Spielzug so wichtig war, dass er oft nicht zum Abschluss gekommen ist."
  • "Rampensau im Vertrieb"
  • "Thomas wagt gerne auch mal ein Tänzchen mit Michael. Da gibt es von einem der ersten Hüttenwochenende im Bayerischen Wald sogar noch ein Foto, auf dem Thomas mit Michael tanzt…"


Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net?
Folge 31: Regina Greck

Donnerstag, den 25. September 2008
Lukas

Mit einem Aha-Erlebnis in Sachen Internet gibt Regina sich gar nicht erst ab. Für sie musste es schon eine ganze Aha-Phase sein. Die Erleuchtung im World Wide Web erlebte sie während ihrer freien Mitarbeit beim Hörfunk. Mittlerweile ist sie im Online-Journalismus gelandet. Ob das ein gutes Gesprächstehma für ihr Date mit Goethe, Mozart und Schumacher wäre?

>> Teil 31 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<

Was machst du bei e-fellows.net?
Ich bin Praktikantin im Team Content & Community. Ich schreibe Aufmacher und Teaser für die Startseiten, recherchiere Themen und arbeite am Newsletter mit.

Was hast du vorher gemacht?
Ich studiere Journalistik, Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Musik in Eichstätt. Das liegt bei Ingolstadt – das muss man schon dazu sagen, sonst weiß niemand, wo dieses Nest mit ungefähr 4.000 Studenten liegt. Nach meinem Praktikum werde ich in Eichstätt an meiner Diplomarbeit über Instore-Radio feilen und meine Diplomprüfungen machen.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Mir gefällt hier das neue Arbeitsfeld. Online-Journalismus ist für mich noch Neuland, denn eigentlich gehöre ich der quasselnden Zunft – dem Radio – an. Natürlich ist auch das Team klasse. Es hilft mir, schnell in die neuen Online-Schuhe zu kommen und ist immer für alle meine Fragen offen.

Welche privaten Interessen hast du?
Passend zum Studium natürlich Lesen und Musik – egal, ob hören oder selbst machen oder unterrichten. Ich spiele Querflöte und Geige und singe gerne. Zum Ausgleich mache ich auch ganz gerne Sport. Meine Favoriten sind Joggen, Schwimmen, Tanzen.

Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Eigentlich ist das eher eine Aha-Phase. Als ich vor meinem Studium angefangen habe für den Hörfunk zu arbeiten, habe ich erst gemerkt, wie wichtig das Internet für zügiges Arbeiten ist. Heute ist es für mich auch privat als Kommunikationsmittel sehr wichtig geworden.

Welche lebende oder historische Person würdest du gerne treffen?
Da gibt es mehrere. Zum einen wären da Goethe und Mozart, die für mich auferstehen könnten – zwei Genies, mit denen ich mich gerne über ihre großartigen Werke und die Gedanken dahinter unterhalten würde. Mit Michael Schumacher wäre ein Kaffeekränzchen schön, mit Usain Bolt würde ich gerne mal über die Tartanbahn rennen und mich mit Barack Obama unterhalten.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Wahnsinnig viel, aber eigentlich nichts Außergewöhnliches: mein Studium zu Ende bringen, heiraten, Kinder bekommen und eine Weltreise machen…


Is it all about "Selbstinzinierung"?

Montag, den 22. September 2008
Sabine

Lukas und ich waren letzte Woche auf der online-marketing-düsseldorf. Das ist die größte Messe für digitales Marketing in Deutschland – ein idealer Platz für die Selbstinszenierung der Selbstinszenierer. Und in der Tat waren bis auf Facebook alle Großen vertreten: Yahoo, Google, Microsoft Advertising, MySpace, studiVZ und last but not least unser neuer Partner, die Unister GmbH. Für Cappuccino und Inhalte gab's 'ne Eins, für Rechtschreibung mancher Aussteller 'ne glatte Sechs. Aber die gehört ja auch nicht zu einer guten Selbstinszenierung.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Messe war der Hammer! Wir hatten großen Spaß, haben interessante Leute kennen gelernt und wertvollen Input bekommen. Die Aussteller haben sich nicht lumpen lassen: Viele Ansprechpartner, grandiose Stände, hohe Technik, Wasserspiele und abends Cocktails, Karaoke bei Microsoft und Guitar Hero. Für Letzteres gab es allerdings nur Opfer und keine wahren Gegner für mich.

Sechs in Deutsch, Eins in Marketing?
Opfer wurden allerdings einige der Vortragenden. Ihr Gegner: die deutsche Sprache. Diese gut zu beherrschen ist offenbar kein Einstellungskriterium bei Online-Marketing-Agenturen. Oder die werten Mitarbeiter haben die Autokorrektur bei PowerPoint noch nicht entdeckt. Genauso peinlich, schließlich wähnt man sich in einem technik-affinen Umfeld. Tja, zur gekonnten "Selbstinzinierung" braucht's halt mehr als gute Klickzahlen, Marketing-Denglish und einen breiten User-Stamm. Besonders schlimm: Das angeblich exklusive Edel-Netzwerk "decayenne". Wer schon nicht mehr als pseudointellektuelle Worthülsen verwendet, sollte die wenigstens fehlerfrei auf der 10×20-Meter-Projektionsfläche präsentieren.

Hier ein paar weitere Perlen der Kategorie "Grafik 1, Deutsch 6":

It's not a glitch. He's just that good.
Rein inhaltlich waren die meisten Vorträge aber wirklich gut. Die Branche hofft vor allem auf zwei Dinge: Endlich Geld verdienen mit und in Social Networks und den Durchbruch des "Mobile Marketings". Die Geo-Targeter warten geradezu darauf, ihre Werbung nicht nur inhaltlich passend an den mobilinternetten Mann zu bringen, sondern auch geographisch günstig. Hunger in Ennepetal? Für den nächsten Burger-Schuppen bitte in 200 Metern links abbiegen, reagiert das iPhone. Wie virale Marketing-Kampagnen professionell gesät werden, sieht man am sogenannten "Jesus Shot" im Spiel "Tiger Woods PGA Tour". Der vermeintliche Programmierfehler wurde schnell vom Hersteller zum Verkaufsargument ausgebaut – und über youtube verbreitet.

Alte neue Bekannte
Ein Aussteller fiel uns sofort ins Auge: die Unister GmbH. Die Gelegenheit, mit Geschäftsführer und e-fellows.net-Alumnus Daniel Kirchhof einen Cappuccino zu trinken, ließen wir natürlich nicht sausen. Auf ein neues Gründerporträt könnt ihr euch schon mal freuen. Die Unister-Mitarbeiter live zu erleben war super. Hoffentlich können wir bald mal direkt in Leipzig vorbeischauen. Mal sehen, ob die Mitarbeiter uns wirklich – wie am Stand versprochen – das Leipziger Nachtleben zeigen.

Am Ende
Die Messe ging zu Ende und wir waren geschafft – aber glücklich. Waren wir doch voll auf unsere Kosten gekommen. Glücklicherweise traf ich noch den altbekannten e-fellow Stephan aus München, der für sein Unternehmen Refined Labs ausstellte. Gegen 18 Uhr konnte mir auch gar nichts besseres passieren: So ein Tegernsee Helles in einer Gegend, wo man als Kölnerin Altbier wie der Teufel das Weihwasser scheut, ist doch ein erfrischender Abschluss, um ein Erlebnis wie die OMD zu begießen.


Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net?
Folge 30: Sarah Fischer

Mittwoch, den 10. September 2008
Lukas

e-fellow und Werkstudentin Sarah liebt Sport – gerne auch auf amerikanisch. Momentan absolviert sie ein Praktikum am Princeton Center for Yoga and Health in den USA. Am liebsten würde sie irgendwann einmal Jesus treffen. Vielleicht gleich im südlichen Afrika?

>> Teil 30 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<

Was machst du bei e-fellows.net?
Ich bin in der Abteilung Marketing als Werkstudent für das Abgleichen der Unterlagen unserer Stipendiaten zuständig. Auf Grund der Unterlagen entscheiden wir dann über die Aufnahme neuer Stipendiaten und über die Verlängerung der Stipendien. Darüber hinaus mache ich alles Mögliche, was sonst noch anfällt. Ich telefoniere zum Beispiel für Startschuss Abi.

Was hast du vorher gemacht?
Ich habe 2006 mein Abi gemacht und bin dann zum Studieren nach München gekommen. Das mache ich natürlich immer noch. Im Moment absolviere ich gerade ein Praktikum am Princeton Center for Yoga and Health in den USA.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Die Arbeitszeiten sind bei mir flexibel, weshalb die Arbeit sich gut mit dem Studium vereinbaren lässt. Außerdem sind die Mitarbeiter von e-fellows.net alle supernett! An der Arbeit des Abgleichens finde ich es besonders spannend zu sehen, welche Praktika oder Auslandssemester unsere Stipendiaten schon gemacht haben. Manchmal werde ich richtig neidisch!

Welche privaten Interessen hast du?
Ich mache gerne Sport, am liebsten Ballsportarten im Team. Ansonsten treffe ich gerne Freunde, gehe weg oder lese ein gutes Buch.

Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
So richtig "Aha" gemacht hat es bei mir erst relativ spät, nämlich vor ungefähr einem Jahr, als ich zum ersten Mal mit meinem Freund über Skype telefoniert habe und ihn dabei auch sehen konnte.

Welche lebende oder historische Person würdest du gerne treffen?
Jesus zu treffen wäre cool.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Ich würde gerne irgendwann mal nach Afrika reisen, am liebsten in den Süden. Ansonsten werde ich erstmal mein Studium beenden und eine schöne Arbeit finden.


Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net?
Folge 29: Julia Büttner

Freitag, den 5. September 2008
Lukas

Julia ist meistens auf Reisen. Wenn sie gerade nicht unterwegs ist, dann arbeitet sie als freie Journalistin. Vor 13 Jahren machte sie eine Begegnung der dritten Art: mit E-Mails. Ob sie sich davon schon erholt hat? Momentan sucht sie dringend Hilfe: Beim Baumhaus bauen und vor allem beim Google für Gegenstände erfinden.

>> Teil 29 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<

Was machst du bei e-fellows.net?
Ich vertrete bis Ende Oktober Kay, die uns leider verlässt, um in Sri Lanka Schildkröten aufzupäppeln. Im Moment mache ich alles, was in der Online-Redaktion so anfällt: Fokus-Artikel und Hochschulporträts schreiben, Redigieren und Seiten aktualisieren. Im Laufe der Zeit wird wohl noch die Kommunikation mit den Partnerunternehmen von e-fellows.net dazukommen.

Was hast du vorher gemacht?
Im Prinzip das Gleiche, aber von zu Hause aus. Ich bin seit zwei Jahren freie Journalistin und schreibe unter anderem für e-fellows.net, aber auch für jetzt.de, die Süddeutsche Zeitung, die taz und ein paar andere Zeitschriften, die aber keiner kennt. Vorher habe ich Germanistik und Journalismus in Karlsruhe (oder Karlschruuuh, wie die Badener sagen würden) und dann noch Angewandte Literaturwissenschaft in meiner geliebten Heimatstadt Berlin studiert. Dazwischen war ich fünf Monate lang im Senegal und habe ein Praktikum im Goethe-Institut gemacht – das war sehr spannend. Der Senegal, nicht das Praktikum.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Dass hier so nette Leute arbeiten! Aber auch die Arbeit selbst macht sehr viel Spaß, vor allem die Recherchen zu den langen Fokus-Artikeln. Sei es Headhunting, Burn-out bei Studenten oder Arbeitszeiten: Es ist immer spannend, sich in ein neues Thema einzuarbeiten, Experten zu interviewen, mit Betroffenen zu reden und dann daraus einen Text zu basteln. Dabei lerne ich selbst jedes Mal ganz viel dazu. Es ist ein bisschen wie der gute Teil von Schule.

Welche privaten Interessen hast du?
Literatur, Theater, Film. Und ich reise sehr gerne und viel. Zuletzt war ich viel in Europa unterwegs: Portugal, Slowenien, Finnland. Davor in Asien: Thailand, Malaysia, Vietnam, Kambodscha. Als nächstes ist, glaube ich, Lateinamerika dran. Brasilien kenne ich schon ein bisschen, aber da gibt es ja noch so viele andere tolle Länder…

Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Der Bruder einer Freundin hatte als erster meiner Bekannten dieses komische E-Mail. Ich konnte gar nicht glauben, dass das, was er da schreibt und verschickt, schon im nächsten Moment beim Empfänger eintreffen soll. Mir kam das Ganze vor wie eine Spielerei für Technik-Nerds. Das muss ziemlich früh gewesen sein, vielleicht so '95.

Welche lebende oder historische Person würdest du gerne treffen?
Helge Timmerberg, weil er die lustigsten und besten Reisereportagen der Welt schreibt. Joan Didion, weil sie so eine großartige Beobachterin und kluge Frau ist. Und meine Ur- und Ururgroßeltern, um zu sehen, wer sie waren und wie sie gelebt haben.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Irgendwo wohnen, wo es einen Garten gibt und ich mir eine Katze halten und ein Baumhaus bauen (lassen) kann. Irgendwann ein Kind kriegen. Vielleicht mal ein Buch schreiben. Und Google für Gegenstände erfinden! Wenn mir bei letzterem jemand helfen will: Bitte melden!


Wer sind eigentlich die Unternehmensvertreter in der Community? Folge 7: Vanessa Thieme

Donnerstag, den 4. September 2008
Catalina

Bei KPMG dreht sich für Vanessa Thieme alles um den Nachwuchs: Im Student Talent Management betreut sie die ehemaligen Praktikanten der Wirtschaftsprüfungs- gesellschaft und kümmert sich um alles, was mit e-fellows.net zu tun hat. Welche Person sie gerne einmal treffen würde, hat sie uns leider nicht verraten. Aber wer weiß: Vielleicht läuft sie ihr bei den Weihnachtseinkäufen in New York über den Weg.

>>Teil 7 der Serie: Wer sind eigentlich die Unternehmensvertreter in der Community?<<

Wie sind Sie eigentlich zu KPMG gekommen?
Ich habe KPMG bereits während meines Studiums durch ein Praktikums im Recruiting kennengelernt. Anschließend war ich acht Monate als Werkstudentin im Recruitment Marketing tätig. Das ist auch die Abteilung, in die ich nach meinem Studium fest eingestiegen bin.

Welche Aufgabe haben Sie bei KPMG?
Mein Aufgabengebiet nennt sich Student Talent Management. Das bedeutet, dass ich für den Nachwuchs, die ehemaligen Praktikanten, von KPMG zuständig bin. Darüber hinaus kümmere ich mich noch um alle Themen, die mit e-fellows.net zu tun haben.

Was haben Sie davor gemacht?
Nach dem Abitur habe ich zunächst eine Ausbildung zur Hotelfachfrau absolviert. Direkt im Anschluss studierte ich in Berlin BWL, um mich mit den Themen Personal und Marketing intensiver auseinanderzusetzen.

Fällt Ihnen spontan ein Erlebnis mit einem e-fellow oder mit e-fellows.net ein, das Sie in Erinnerung behalten haben?
Da denke ich spontan an ein sehr nettes Telefonat, das ich mit einem e-fellow geführt habe. Hierbei ging es um die e-fellows.net-Charity-Staffel, ein Projekt, das ich sehr beeindruckend finde. Das Engagement der e-fellows ist wirklich eindrucksvoll, insbesondere wenn man sich den Umfang des Projekts anschaut. Ich bin schon sehr gespannt auf die Umsetzung im nächsten Jahr.

Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten?
In meiner Freizeit versuche ich, regelmäßig Sport zu treiben. Das ist immer ein guter Ausgleich zum Alltag. Ansonsten bin ich viel mit Freunden unterwegs, gehe sehr gern ins Kino oder Essen.

Welche lebende oder historische Person würden Sie gerne treffen?
Das verrate ich hier lieber nicht. ; )

Was möchten Sie in Ihrem Leben unbedingt noch machen?
Viele fremde Länder kennenlernen und in der Vorweihnachtszeit in New York shoppen gehen.

Welchen Insider-Tipp haben Sie für e-fellows, die bei Ihrem Unternehmen zum Vorstellungsgespräch eingeladen sind?
Wirkliche Insider-Tipps gibt es hierfür eigentlich nicht. In einem Vorstellungsgespräch bei KPMG sollte man auf allgemeine Fragen zur Person sowie zu einzelnen Abschnitten des Lebenslaufs vorbereitet sein. Darüber hinaus wollen wir natürlich auch wissen, welches Fachwissen der Kandidat für die ausgewählte Position mitbringt und warum er oder sie sich für diese Stelle und für KPMG interessiert. Authentizität spielt hierbei eine große Rolle.


Wer sind eigentlich die Unternehmensvertreter in der Community? Folge 6: Andreas Daruwala

Dienstag, den 2. September 2008
Catalina

Bei Bosch Rexroth kümmert sich Andreas Daruwala um das Personalmarketing für Führungskräfte. Früher war die Luft sein Element, doch heute begibt er sich gerne buchstäblich auf das Glatteis. Wenn es nach ihm ginge, würde der Offizier a.D. am liebsten eine ganze Reihe historischer Persönlichkeiten treffen. Aber ob die alle in sein Wohnzimmer passen?

>> Teil 6 der Serie: Wer sind eigentlich die Unternehmensvertreter in der Community? <<

Wie sind Sie eigentlich zu Ihrem Unternehmen gekommen?
Während meines Studiums der Pädagogik habe ich das Fach Personal- und Organisationsentwicklung vertieft. In dieser Zeit wurde mein Wunsch geboren, nach meiner Dienstzeit bei der Bundeswehr in das Personalwesen zu wechseln. Die Robert Bosch GmbH bot mir die Möglichkeit an, als Personalreferent tätig zu werden. Deshalb gab es für mich kein Zögern, in den Konzern zu wechseln.

Was machen Sie bei Bosch Rexroth?
Ich bin Personalreferent in der Abteilung Personalmarketing und Führungskräfte Deutschland. Zu meinem Verantwortungsbereich gehören die Planung und Durchführung von Recruiting-Events, die Konzeption und Weiterentwicklung sämtlicher Printmedien des Personalmarketings, die Erstellung und Veröffentlichung von Stellenanzeigen für zentral geführte Einstiegsprogramme, die Vorbereitung und Umsetzung von Werbemaßnahmen und Sponsoring, die Steuerung der Human-Ressource-Aktivitäten des Employer Branding sowie die interne und externe Kommunikation von Themen, die für das Personalmarketing relevant sind.

Was haben Sie vor Ihrer Zeit bei Bosch Rexroth gemacht?
Meine berufliche Laufbahn begann ich 1986 als Zeitoffizier der Bundeswehr. Bis 1989 durchlief ich verschiedene militärische Ausbildungsabschnitte. Danach studierte ich an der Universität Pädagogik und schloss das Studium 1993 erfolgreich ab. Bis zu meinem Dienstzeitende 1999 war ich Hubschrauberpilot. Nach meiner Zeit bei der Bundeswehr trat ich als Personalreferent bei der Robert Bosch GmbH ein. 2001 wechselte ich intern zur ETAS GmbH, einem Tochterunternehmen der Robert Bosch GmbH, und 2005 folgte die Versetzung an den Standort Gerlingen-Schillerhöhe. Seit 2007 bin ich bei Bosch Rexroth in Lohr am Main.

Welche Hobbys haben Sie? Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten?
Während meines Studiums habe ich meine Leidenschaft für die Militärhistorie entdeckt. Ich lese gerne Bücher über dieses Thema. Als körperlichen Ausgleich spiele ich Eishockey in einer Hobby-Mannschaft.

Welche lebende oder historische Person würden Sie gerne treffen?
Das ist eine schwierige Frage - aus meinem Interesse für die Geschichte gäbe es viele Personen, die ich gerne mal treffen würde. Alle aufzuführen, würde den Rahmen sprengen.

Was möchten Sie in Ihrem Leben unbedingt noch machen?
Für mich sind fremde Kulturen sehr interessant. Daher reise ich gerne und würde auch gerne mal eine berufliche Station im Ausland einlegen.

Welchen Insider-Tipp haben Sie für e-fellows, die bei Ihrem Unternehmen zum Vorstellungsgespräch eingeladen sind?
Seien Sie authentisch und verstellen Sie sich nicht.