Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? Folge 22: Sabine Würkner

Lukas

Community-Managerin Sabine knüpft bei e-fellows.net das Netzwerk. Damit kennt sie sich aus: Schon in der Schule schickte sie E-Mails in alle Welt. Auch ihre Diplomarbeit hat sie über Online-Karrierenetzwerke geschrieben – selbstverständlich mit besonderer Berücksichtigung von e-fellows.net. Die ominöse Gruppe 12 und die kultigen Durchsagen unseres Geschäftsführers kennt sie aber erst, seit sie hier arbeitet.

>> Teil 22 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<

Community-Managerin SabineWas machst du bei e-fellows.net?

e-fellows.net ist das "Online-Stipendium und Karriere-Netzwerk". Als Community-Managerin sorge ich dafür, dass e-fellows.net die Bezeichnung "Netzwerk" auch verdient. Das heißt: Ich vernetze die e-fellows miteinander. Oder besser gesagt: Ich sorge dafür, dass sie sich vernetzen. Schöner ausgedrückt: Ich möchte erreichen, dass die e-fellows mit e-fellows.net mehr verbinden als Newsletter und DSL-Anschlüsse. Sie sollen sich als eine Gemeinschaft fühlen und zusammen Spaß haben – zum einen in der e-fellows.net community, unserem Baby, aber auch in Echt, beispielsweise auf City Group-Treffen.

Was hast du vorher gemacht?
Die "Netzwerkerin" war ich genau genommen schon vorher – durch meine Diplomarbeit sozusagen. Die hab ich nämlich über Online-Karrierenetzwerke geschrieben. Dreimal dürft ihr raten, welches Fallbeispiel ich dabei untersucht habe. Richtig: e-fellows.net – damals allerdings noch ohne Community. Nach meinem Geographie-Studium in Gießen, Nordirland und Bonn habe ich bei meinem Prof noch ein Dreivierteljahr als wissenschaftliche Mitarbeiterin gearbeitet. Während dieser Zeit war ich für drei Monate als Visiting Scholar an der Columbia University – einer der soziologischen Netzwerkschmieden der Welt. Hammer! Plötzlich tauchte dann allerdings die Stellenanzeige von e-fellows.net in meinem Postfach auf: Damit wurde meine Doktorandenkarriere erstmal auf Eis gelegt.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Déjà vu: die Leute, der Spaß, die grandiose Innenstadt-Lage, dass man eigene Projekte bekommt und diese von Anfang bis Ende durchziehen kann. Außerdem mag ich die ominöse Gruppe12, die Durchsagen von Michael Hies zum Infomeeting, die tolle Kaffeemaschine, das Lukas-Oldenburg-für-Sabine-Würkner-Gesicht sowie Caros und meinen süßen Austauschordner.

Welche privaten Interessen hast du?
Am liebsten verbringe ich Sommertage im Englischen Garten, und das sieht so aus: Erst Sport, laufen oder Frisbee, dann springe ich zur Abkühlung in den Eisbach, lass ihn mit mir seine Wildwasserrunden drehen und dann gibt's Sonne, Sonne, Sonne beim Picknicken, Lesen, im Biergarten oder beim Beobachten der knackigen Surfer-Boys an der stehenden Welle. Bei schlechtem Wetter mummel ich mich im Bett oder auf der Couch mit lecker Teechen ein und schaue gerne auch mal fünf Stunden am Stück meine Lieblingsserien. Und als echtes Kölsches Mädche hab ich im rheinischen Karneval nicht nur Spetzebötzjer an und ne türkise Perücke auf, sondern freu mich, dass es in München den "Kölner Abend" gibt.

Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Aha-Erlebnisse habe ich immer, wenn ich zu Hause youtube-Videos anschaue und dann plötzlich merke: Aha, ist schon wieder halb drei Uhr morgens, solltest endlich mal ins Bett gehen. Aber das erste Aha-Erlebnis hatte ich 1996 in der Schule während unseres E-Mail-Projekts: Wir haben – ganz in utopistischer Manier – die Botschaft unserer interkulturellen Projektwoche per E-Mail in die Welt versandt. Ich wusste damals ehrlich gesagt gar nicht genau, was ich da tue. Aber plötzlich trudelten ganz viele Antworten von Leuten aus aller Herren Länder in meinem Postfach ein. Das war echt beeindruckend.

Welche (lebende oder historische) Person würdest du gerne treffen?
Walter Hastelmond und den Personal Trainer von Madonna, damit ich mit 50 auch so knackig aussehe – für Walter versteht sich.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Surfen lernen (womit ich im Juli anfangen werde), mich fortpflanzen, einen Halbmarathon laufen, eine Doktorarbeit schreiben oder einen MBA machen, viel reisen (ganz oben auf der Liste: Chile, Zentralasien und Indien) und auf jeden Fall für längere Zeit in New York City leben sowie meinen Lebensabend in der Sonne verbringen.

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