Mit Dong zum Millionär

Catalina

Was sich mit einer Million alles machen ließe! Frauen würden Schuhe kaufen. Und Männer wahrscheinlich Autos. Eine Weltreise wäre auch schön. Doch ist das Geld erst einmal ausgegeben, ist man auch kein Millionär mehr. Auch blöd! Aber wollen Millionäre eigentlich das Geld horten, oder macht es viel mehr Spaß, Geld auszugeben? Na ja, vielleicht müsste man erst mal Millionär werden, damit sich der Gedanke daran lohnt.

Aber woher nehmen, wenn nicht stehlen? Wie wird man Millionär? Das fragt sich auch e-fellow Johannes. Ganz klar, meint Stipendiat Marco mit einem Augenzwinkern: Indem man bei Günther Jauch 15 "läppische" Quizfragen richtig beantwortet. Das könnte theoretisch klappen. Wenn man vorher Lexika als Nachtlektüre liest, möglichst viele Fremdsprachen lernt, sich im Leben der Promis genauso gut auskennt wie in Einsteins Relativitätstheorie – und dazu eine gehörige Portion Glück hat. Viel bequemer wird man Millionär aber mit Sabines Tipp: "Einfach mal 40 Euro in vietnamesische Dong umtauschen. Schon hat man seine Million. Oder man wartet einfach auf die nächste Inflation."

Alternative Arbeiten
Oder man arbeitet. Unglaublich, aber wahr: Mit Arbeit sollen es Leute schon zum Millionär geschafft haben. Aber bitte nicht übertreiben. 50, 60, 75 Wochenstunden – wer bietet mehr? Die Im-Fokus-Reportage über das Arbeitspensum der Extremjobber scheint genau den Nerv der Zeit zu treffen, denn auch in der Community wird über Leben vs. Uni diskutiert: Freunde treffen, für die Uni lernen und dazu noch ein Nebenjob. Wie soll man das bloß alles unter einen Hut bekommen? Katja hat sich ihr eigenes System geschaffen: "Ich gehe oft in die Bibliothek, um zu arbeiten, das hat den Vorteil, dass ich mit zu Hause Freizeit assoziiere und mich besser entspannen kann."

Zeitfresser Internet
Mehr Zeit hätten die meisten von uns sicherlich auch ohne Internet. Denn wer checkt nicht "mal eben" seine E-Mails, während er an der Hausarbeit für die Uni schreibt, oder das nächste Referat vorbereitet? Aber was würde euch am meisten fehlen, wenn es kein Internet mehr gäbe?, fragt sich e-fellows.net-Mitarbeiterin Carolin. Alumnus Peter sieht's von der ökologisch-ökonomischen Seite: "Zuallererst: E-Mail. Wenn ich denke, wie viele tote Bäume ich der Natur erspart habe… Wahrscheinlich hätte man mit dem eingesparten Porto eine ganze Briefträgerfamilie ernähren können."

Praxisluft bei DAX & Co.
Wer die Sommerzeit nutzen will, um seine theorieverstaubten Lungen ein bisschen Praxisluft atmen zu lassen, für den wird es langsam Zeit, sich einen Praktikumsplatz zu suchen. Die ewige Gewissensfrage dabei: Soll es eher ein großes Unternehmen sein, oder doch lieber ein kleiner oder mittelständischer Betrieb? Wo bekommt man einfacher einen Praktikumsplatz? e-fellow Fabian glaubt, "dass es leichter ist, eine Praktikumsstelle in einem kleineren Unternehmen zu bekommen als in einem DAX-Unternehmen, (…) da die Fähigkeiten, die bei größeren Unternehmen erwartet werden, höher sind als die bei kleinen Unternehmen."

Über was man sich so alles Gedanken machen muss. Ganz schön kompliziert. Manchmal wäre es doch schön, einfach nur Millionär zu sein!

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