Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net?
Folge 19: Kay Szantyr
Freitag, den 30. Mai 2008
Das Glück dieser Erde liegt für Kay nicht nur auf dem Rücken ihres Prachtstücks Soleil (siehe Foto), sondern auch in den kleinen ironischen Spitzfindigkeiten, die sie immer wieder in Teaser auf den e-fellows.net-Startseiten einschmuggelt. Denn neben dem Reiten sind Texte die zweite Leidenschaft unseres wandelnden Duden und Schreibstil-Experten. Kein Wunder, dass sie am liebsten zwei Schriftsteller treffen würde.
>> Teil 19 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<
Was machst du bei e-fellows.net?
"Die Schnittstelle oder das Interface ist der Teil eines Systems, der der Kommunikation dient." Besser könnte man mich und meine Arbeit kaum beschreiben. Ich bin sozusagen der Adapter zwischen dem Key Account Management und der Redaktion – ich bin nämlich für viele der redaktionellen Inhalte für die Partnerunternehmen auf der Website verantwortlich. Ich versuche, zwischen den Interessen der Unternehmen und denen der e-fellows zu vermitteln, sodass am Schluss alle glücklich sind. Und weil ich auch glücklich sein will, schreibe ich immer wieder kleine zynische Kommentare in der Community oder ironische Teaser für Startseite und Newsletter. Allerdings wird mein natürliches Talent zur Boshaftigkeit dort stark beschnitten, ebenso wie bei den Finanzthemen, für die ich auch verantwortlich bin. Also beschäftige ich mich bei e-fellows.net auch noch mit der konsequenten Demotivierung meiner lieben Kollegin Frau Grell.
Was hast du vorher gemacht?
Ich wollte immer Redakteurin werden. Also habe ich nach Abi und zwei Monaten Australien ein halbes Jahr Praktikum in einer Redaktion gemacht. Studiert habe ich Politik – auf der Basis meiner bislang sehr erfolgreichen Handlungsprämisse: "Habe ich keine Ahnung von – sollte man was darüber wissen – also mache ich es mal." Genauso bin ich an eineinhalb Jahre Japanisch-Studium geraten. 2005 war ich fertig und habe Vollzeit in dem Lexikonverlag angefangen, bei dem ich vorher schon gearbeitet hatte. Habe mit der Promotion angefangen. Meinen Pferde-Akupunkteur gemacht. Als Lektorin, Werbetexterin, Hundetrainerin und Reitlehrerin gearbeitet… und im August 2007 dann bei e-fellows.net angefangen.
Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Dass ich so vielseitig arbeiten kann: als PR-Texterin, Redakteurin, hier mit den Partnerunternehmen Formate planen, dort die Kooperationen betreuen. Dadurch konnte ich mich auch selbst weiterentwickeln. Dazu trug auch der offene und konstruktive Umgang miteinander bei, der bei e-fellows.net herrscht. Außerdem machen mir die Kontakte zu den e-fellows unheimlich Spaß. Manchmal ist es sehr hilfreich, mit einem guten Jurastudenten in E-Mail-Kontakt zu stehen!
Welche privaten Interessen hast du?
Meine große (450 kg) Liebe: Soleil, die ich seit sieben Jahre besitze. Zu Beginn hat sie Menschen angegriffen – heute ist sie das pure Vergnügen. Und ein guter Grund, um sechs Tage pro Woche um sechs Uhr früh das Haus zu verlassen, damit ich vor der Arbeit noch reiten kann (und sonntags die Pferde füttern). Sie ist auch der Grund, weshalb ich auf dem Land lebe und wegen der Fahrzeiten für andere Hobbys kaum noch Zeit finde. Außer: Lesen – soviel Zeit muss sein!
Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Australien! Ohne die E-Mails meiner Freundin wäre ich manchmal verzweifelt, so allein in der Fremde. Sobald ich mit meinem ersten Praktikum begann, wurde Online-Recherche dann ohnehin zur täglichen Aufgabe.
Welche (lebende oder historische) Person würdest du gerne treffen?
Meine zweite große Liebe: Rainer Maria Rilke. Ich weiß: Viele finden den Symbolismus kitschig, aber ich habe Rilke schon immer geliebt und kenne mindestens drei Dutzend Gedichte auswendig. Mit wie wenigen Worten der Mann präzise das ausdrücken konnte, was auch mich oft bewegt. Ach ja: und Pam Houston, amerikanische Autorin und Abenteurerin. Wie sie schreiben kann und was sie schon alles erlebt hat – so wäre ich auch gerne.
Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Dafür reicht der Platz hier nicht. Aber ein Anfang wäre es, wenn ich diesen Sommer endlich mal die bereitliegenden Packtaschen auf Soleils Rücken wuchte und ein paar Wochen mit ihr durch die Lande ziehe. Ansonsten: Promotion und Weltreise, ins Ausland ziehen und die Liebe meines Lebens finden, den Tierheilpraktiker machen und irgendwann als alte Frau in Südfrankreich eine Mas [südfranzösischer Bauernhof] haben mit ganz vielen Hunden und Pferden.






Was machst du bei e-fellows.net? 
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