Wer sind eigentlich die Unternehmensvertreter in der Community? Folge 2: Ralf Hilscher

Elke

Bei der Allianz arbeitet Ralf Hilscher schon seit Ende seiner Schulzeit. Heute ist er im Personalmarketing unter anderem für die Praktikanten zuständig. Mit den Karrierechancen bei der Allianz kennt Ralf Hilscher sich schon deshalb bestens aus, weil er sie selbst konsequent genutzt hat: Vom Abendstudium bis zum Trainee- Programm hat er eine ganze Reihe von Weiterbildungen absolviert. Der Reisebegeisterte konnte dabei sogar ein halbes Jahr lang in Indonesien arbeiten. Vielleicht kommt er dort ja bald wieder vorbei – auf seiner Weltreise.

>>Teil 2 der Serie: Wer sind eigentlich die Unternehmensvertreter in der Community?<<

Ralf Hilscher, Unternehmensvertreter der AllianzWie sind Sie eigentlich zu Ihrem Unternehmen gekommen?
Nach meiner Schulzeit habe ich mir lange überlegt, wie es weiter- gehen soll. Damals war ich der Meinung, bereits zu viele Jahre die Schul- bank gedrückt zu haben. Daher entschloss ich mich, eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei der Bayerischen Versicherungsbank der Allianz zu machen.

Was machen Sie bei der Allianz?
Derzeit arbeite ich bei der Allianz Deutschland AG im Personalmarketing. Dort bin ich für das Hochschul- marketing, unser Prakti- kantenprogramm und das Praktikantenförderprogramm KIT (Keep in Touch) verantwortlich. Außerdem betreue ich unsere Kooperationen – zum Beispiel mit e-fellows.net oder der Stiftung der Deutschen Wirtschaft.

Was haben Sie vor Ihrer Zeit bei der Allianz gemacht?
Wie bereits erwähnt, habe ich nach meiner Schulzeit mit einer Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei der Allianz begonnen. Danach habe ich mich entschlossen, im Unternehmen zu bleiben. Parallel zu meiner damaligen Tätigkeit in der Kraftfahrtversicherung habe ich ein berufsbegleitendes Abendstudium für Wirtschaftswissenschaften besucht. Anschließend übernahm ich eine Referentenstelle in der IT und konnte mich außerdem in einem mehrmonatigen Weiterbildungsprogramm für eine Führungsaufgabe in der Allianz qualifizieren. Nach erfolgreichem Abschluss stand ich vor der Entscheidung, entweder eine Teamleitung zu übernehmen oder auf einen der wenigen und sehr begehrten Trainee-Plätze in unserem Allianz Förderungsprogramm (AFP) zu wechseln. Da mich das sehr reizte, entschied ich mich für diesen Weg. In den folgenden drei Jahren lernte ich das Unternehmen im Vertrieb, im klassischen Marketing, in der internen Unternehmensberatung und dem Firmengeschäft kennen. Der Höhepunkt meines Programms war ein Auslandsaufenthalt bei der Allianz Life Indonesia in Jakarta: Sechs Monate lang unterstützte ich eines unserer interessanten Strategieprojekte im Inhouse Consulting. Seit Ende des AFP im Jahr 2006 arbeite ich im Referat Personalmarketing.

Fällt Ihnen spontan ein Erlebnis mit einem e-fellow oder mit e-fellows.net ein, das Sie in Erinnerung behalten haben?
Mit einem kleinen Schmunzeln erinnere ich mich immer sehr gerne an meine erste e-fellows.net-Veranstaltung zurück: Zum ersten Mal stand ich als Firmenvertreter vor einer e-fellows-Gruppe. Ich wurde damals mehr oder weniger ins kalte Wasser geworfen und hatte nur eine Woche Einarbeitungszeit, bevor ich dieses Event leitete. Ich hatte den ganzen Tag mit einer gewissen Nervosität zu kämpfen und so kam es, wie es kommen musste: Beim Mittagessen im Mitarbeitercasino der Allianz schüttete ich vor lauter Aufregung einem e-fellows.net-Stipendiaten sein Glas Wasser vom Tablett und – wie der Zufall es wollte – auch noch über seinen gesamten Anzug. Er war aber Gott sei Dank nicht böse auf mich und hat meine Entschuldigung
mit einem Lächeln angenommen.

Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten?
Als Ausgleich zu meiner Arbeit treibe ich sehr gerne Sport. Vor allem Squash und Radfahren haben es mir angetan. In den kälteren Jahreszeiten verbringe ich meine freie Zeit auch gerne beim Skifahren in den Bergen. Eine weitere große Leidenschaft ist das Lesen. An Regentagen suche ich mir gern ein stilles Plätzchen und verkrieche mich dann stundenlang hinter einem spannenden Buch. Mein letztes Buch war "Princess" von Jean P. Sasson. Darin erhält der Leser auf sehr spannende und interessante Art einen Einblick in die orientalische Kultur, ihre Traditionen, Sitten und Bräuche. Darüber erfährt man sonst nur sehr selten etwas. Besonders angetan hat es mir auch das Reisen. Durch meine Zeit in Asien habe ich diese Kultur lieben gelernt und versuche meinen Urlaub derzeit auch in diesen Regionen zu verbringen. Asien und vor allem Indonesien ist für mich zu einer Art Lebensgefühl geworden und hat mir auf einzigartige und unvergleichliche Weise tolle und unvergessliche Erfahrungen vermittelt.

Welche (lebende oder historische) Person würden Sie gerne treffen?
Auf eine bestimmte Person möchte ich mich da gar nicht festlegen, denn es gibt viele interessante Persönlichkeiten, die ich gerne kennen lernen möchte. Einen Abend würde ich gerne mal mit Barbara Schöneberger verbringen. Ich finde sie charmant, humorvoll, schlagfertig und temperamentvoll. Ein Gespräch mit ihr ist bestimmt ziemlich lustig und abwechslungsreich.

Was möchten Sie in Ihrem Leben unbedingt noch machen?
Es gibt viele Dinge, die ich in meinem Leben noch unbedingt machen möchte. Eines davon ist ein schon lang gehegter Traum – eine Weltreise. Die werde ich in diesem Jahr von Juli bis Dezember antreten. Besonders toll finde ich die Flexibilität meines Arbeitgebers und meines Teams, ohne deren Unterstützung dieses Urlaubsprojekt nicht möglich wäre.

Welchen Insider-Tipp haben Sie für e-fellows, die bei Ihrem Unternehmen zum Vorstellungsgespräch eingeladen sind?
Sicherlich schon oft gehört, aber: Bleibt ehrlich und authentisch!

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