Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? Folge 15 – Anja Pernsot

Lukas

Anja Pernsot kennen manche von euch vielleicht, weil sie die Power Breakfasts organisiert. Außerdem kümmert sich die Markting-Expertin um Corporate Design, Presse und Marktforschung und schafft Bücher der Reihe e-fellows.net wissen. Hier gesteht sie nicht nur ihre Liebe zu Bruce Springsteen, sondern auch, dass sie ihre ersten Hausarbeiten noch handschriftlich abgegeben hat. Ob das auch erklärt, warum ihr Roman immer noch unveröffentlicht ist?

>> Teil 15 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<

Anja und BruceWas machst du bei e-fellows.net?
Ich bin im Team Marketing & Stipendiatenbetreuung. Dort kümmere mich zusammen mit meinen Kollegen um das Design von e-fellows.net, um Presse, Marketing und Marktforschung. Außerdem bearbeite ich auch Stipendienbewerbungen und organisiere zum Beispiel das Power Breakfast für die Stipendiatinnen unter euch. Momentan bin ich aber vor allem mit Büchern beschäftigt. Meine ersten beiden Buchprojekte "Der LL.M." und "Perspektive Patentanwalt" kennen vielleicht einige von euch. Gerade arbeite ich an einem neuen Buch zum Thema Unternehmensberatung, das im Herbst erscheinen wird.

Was hast du vorher gemacht?
Bevor es mich auf bayerisches Hoheitsgebiet verschlagen hat, habe ich in Berlin Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation studiert. Die normale Reaktion meiner Mitmenschen auf mein Studienfach ist: "Hab ich noch nie gehört". Inhaltlich war mein Studium eine Mischung aus Kommunikationswissenschaften, Marketing, verbaler und audiovisueller Kommunikationspraxis und Wirtschaftswissenschaften. Auch ein Beratungsprojekt gehörte dazu. Das habe ich damals für den Friedrichstadtpalast Berlin gemacht. Im Gegensatz zu den Projekten an vielen anderen Unis mussten wir den Kunden selber suchen und einen Vertrag aushandeln. Das war extrem lehrreich. Ich bin heute noch fasziniert, wie gut wir finanziell weggekommen sind. Wir haben dann ein halbes Jahr lang ein Büro direkt hinter den Bühnenbeleuchtern gehabt und zum Beispiel die interne Kommunikation zwischen Marketing, Tänzern und Bühnenarbeitern analysiert. Außerdem haben wir ein neues Corporate Design entworfen.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Dazu haben sich an dieser Stelle vor mir schon so viele geäußert, dass klar geworden sein sollte, wo die Vorteile von e-fellows.net liegen. Daher belasse ich es dabei, das Wichtigste zu benennen: Man kann mit den Jungs super Fußball spielen (sorry Sabine, mit dir natürlich auch).

Welche privaten Interessen hast du?
Bruce Springsteen
. Schreiben. Gitarre spielen. Salsa. Eislaufen. Snowboarden. In dieser Reihenfolge. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mal die "Born to run"-Gruppe in der Community promoten, die bislang noch ein wenig leer ist. Sollte irgendjemand von euch Springsteen-Fan sein: Rein in die Gruppe. Bevor ich bei e-fellows.net angefangen habe, war Bruce Springsteen für mich übrigens kein Thema. Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass man bei e-fellows.net von den Kollegen lernt.

Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Als ich zu studieren anfing, hatte ich keinen Computer. Ich habe dann versucht, mich das erste Semester so durchzuschlagen. Schwierig. Hausarbeiten konnte man handschriftlich einreichen, aber viel schlimmer war, dass man ohne Internet von der Verteilerliste ausgeschlossen war. Ich wusste immer alles als letzte, wenn überhaupt. Darum habe ich kurzentschlossen als Security-Mitarbeiterin in einem Berliner Museum gejobbt. Danach hatte ich Geld für einen Computer, Internet war mir aber zu teuer. Im dritten Semester bin ich auf e-fellows.net gestoßen und habe mich vom Bibliotheksrechner aus fürs Stipendium beworben. Kurz darauf hatte ich dann auch einen Internetanschluss. Allein die Tatsache, endlich bereits am Vortag informiert zu werden, dass die Vorlesung am nächsten Morgen ausfällt, war Aha-Erlebnis genug.

Welche (lebende oder historische) Person würdest du gerne treffen?
Bruce Springsteen. Ich habe ungefähr neun Millionen Fragen an ihn. Allen voran, wie er auf die dumme Idee gekommen ist, bei seiner aktuellen Tour nach Düsseldorf und Hamburg, nicht aber nach München zu kommen. Vielleicht mag er kein Weißbier.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Abgesehen von der Antwort auf die letzte Frage: Gleitschirmfliegen, einen MBA machen, meinen Roman veröffentlichen, durch Asien reisen und Kinder bekommen. Aber nicht alles auf einmal.

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