Monatsarchiv für April 2008


Wer sind eigentlich die Unternehmensvertreter in der Community? Folge 2: Ralf Hilscher

Freitag, den 25. April 2008
Elke

Bei der Allianz arbeitet Ralf Hilscher schon seit Ende seiner Schulzeit. Heute ist er im Personalmarketing unter anderem für die Praktikanten zuständig. Mit den Karrierechancen bei der Allianz kennt Ralf Hilscher sich schon deshalb bestens aus, weil er sie selbst konsequent genutzt hat: Vom Abendstudium bis zum Trainee- Programm hat er eine ganze Reihe von Weiterbildungen absolviert. Der Reisebegeisterte konnte dabei sogar ein halbes Jahr lang in Indonesien arbeiten. Vielleicht kommt er dort ja bald wieder vorbei – auf seiner Weltreise.

>>Teil 2 der Serie: Wer sind eigentlich die Unternehmensvertreter in der Community?<<

Ralf Hilscher, Unternehmensvertreter der AllianzWie sind Sie eigentlich zu Ihrem Unternehmen gekommen?
Nach meiner Schulzeit habe ich mir lange überlegt, wie es weiter- gehen soll. Damals war ich der Meinung, bereits zu viele Jahre die Schul- bank gedrückt zu haben. Daher entschloss ich mich, eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei der Bayerischen Versicherungsbank der Allianz zu machen.

Was machen Sie bei der Allianz?
Derzeit arbeite ich bei der Allianz Deutschland AG im Personalmarketing. Dort bin ich für das Hochschul- marketing, unser Prakti- kantenprogramm und das Praktikantenförderprogramm KIT (Keep in Touch) verantwortlich. Außerdem betreue ich unsere Kooperationen – zum Beispiel mit e-fellows.net oder der Stiftung der Deutschen Wirtschaft.

Was haben Sie vor Ihrer Zeit bei der Allianz gemacht?
Wie bereits erwähnt, habe ich nach meiner Schulzeit mit einer Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei der Allianz begonnen. Danach habe ich mich entschlossen, im Unternehmen zu bleiben. Parallel zu meiner damaligen Tätigkeit in der Kraftfahrtversicherung habe ich ein berufsbegleitendes Abendstudium für Wirtschaftswissenschaften besucht. Anschließend übernahm ich eine Referentenstelle in der IT und konnte mich außerdem in einem mehrmonatigen Weiterbildungsprogramm für eine Führungsaufgabe in der Allianz qualifizieren. Nach erfolgreichem Abschluss stand ich vor der Entscheidung, entweder eine Teamleitung zu übernehmen oder auf einen der wenigen und sehr begehrten Trainee-Plätze in unserem Allianz Förderungsprogramm (AFP) zu wechseln. Da mich das sehr reizte, entschied ich mich für diesen Weg. In den folgenden drei Jahren lernte ich das Unternehmen im Vertrieb, im klassischen Marketing, in der internen Unternehmensberatung und dem Firmengeschäft kennen. Der Höhepunkt meines Programms war ein Auslandsaufenthalt bei der Allianz Life Indonesia in Jakarta: Sechs Monate lang unterstützte ich eines unserer interessanten Strategieprojekte im Inhouse Consulting. Seit Ende des AFP im Jahr 2006 arbeite ich im Referat Personalmarketing.

Fällt Ihnen spontan ein Erlebnis mit einem e-fellow oder mit e-fellows.net ein, das Sie in Erinnerung behalten haben?
Mit einem kleinen Schmunzeln erinnere ich mich immer sehr gerne an meine erste e-fellows.net-Veranstaltung zurück: Zum ersten Mal stand ich als Firmenvertreter vor einer e-fellows-Gruppe. Ich wurde damals mehr oder weniger ins kalte Wasser geworfen und hatte nur eine Woche Einarbeitungszeit, bevor ich dieses Event leitete. Ich hatte den ganzen Tag mit einer gewissen Nervosität zu kämpfen und so kam es, wie es kommen musste: Beim Mittagessen im Mitarbeitercasino der Allianz schüttete ich vor lauter Aufregung einem e-fellows.net-Stipendiaten sein Glas Wasser vom Tablett und – wie der Zufall es wollte – auch noch über seinen gesamten Anzug. Er war aber Gott sei Dank nicht böse auf mich und hat meine Entschuldigung
mit einem Lächeln angenommen.

Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten?
Als Ausgleich zu meiner Arbeit treibe ich sehr gerne Sport. Vor allem Squash und Radfahren haben es mir angetan. In den kälteren Jahreszeiten verbringe ich meine freie Zeit auch gerne beim Skifahren in den Bergen. Eine weitere große Leidenschaft ist das Lesen. An Regentagen suche ich mir gern ein stilles Plätzchen und verkrieche mich dann stundenlang hinter einem spannenden Buch. Mein letztes Buch war "Princess" von Jean P. Sasson. Darin erhält der Leser auf sehr spannende und interessante Art einen Einblick in die orientalische Kultur, ihre Traditionen, Sitten und Bräuche. Darüber erfährt man sonst nur sehr selten etwas. Besonders angetan hat es mir auch das Reisen. Durch meine Zeit in Asien habe ich diese Kultur lieben gelernt und versuche meinen Urlaub derzeit auch in diesen Regionen zu verbringen. Asien und vor allem Indonesien ist für mich zu einer Art Lebensgefühl geworden und hat mir auf einzigartige und unvergleichliche Weise tolle und unvergessliche Erfahrungen vermittelt.

Welche (lebende oder historische) Person würden Sie gerne treffen?
Auf eine bestimmte Person möchte ich mich da gar nicht festlegen, denn es gibt viele interessante Persönlichkeiten, die ich gerne kennen lernen möchte. Einen Abend würde ich gerne mal mit Barbara Schöneberger verbringen. Ich finde sie charmant, humorvoll, schlagfertig und temperamentvoll. Ein Gespräch mit ihr ist bestimmt ziemlich lustig und abwechslungsreich.

Was möchten Sie in Ihrem Leben unbedingt noch machen?
Es gibt viele Dinge, die ich in meinem Leben noch unbedingt machen möchte. Eines davon ist ein schon lang gehegter Traum – eine Weltreise. Die werde ich in diesem Jahr von Juli bis Dezember antreten. Besonders toll finde ich die Flexibilität meines Arbeitgebers und meines Teams, ohne deren Unterstützung dieses Urlaubsprojekt nicht möglich wäre.

Welchen Insider-Tipp haben Sie für e-fellows, die bei Ihrem Unternehmen zum Vorstellungsgespräch eingeladen sind?
Sicherlich schon oft gehört, aber: Bleibt ehrlich und authentisch!


Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? Folge 15 – Anja Pernsot

Freitag, den 25. April 2008
Lukas

Anja Pernsot kennen manche von euch vielleicht, weil sie die Power Breakfasts organisiert. Außerdem kümmert sich die Markting-Expertin um Corporate Design, Presse und Marktforschung und schafft Bücher der Reihe e-fellows.net wissen. Hier gesteht sie nicht nur ihre Liebe zu Bruce Springsteen, sondern auch, dass sie ihre ersten Hausarbeiten noch handschriftlich abgegeben hat. Ob das auch erklärt, warum ihr Roman immer noch unveröffentlicht ist?

>> Teil 15 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<

Anja und BruceWas machst du bei e-fellows.net?
Ich bin im Team Marketing & Stipendiatenbetreuung. Dort kümmere mich zusammen mit meinen Kollegen um das Design von e-fellows.net, um Presse, Marketing und Marktforschung. Außerdem bearbeite ich auch Stipendienbewerbungen und organisiere zum Beispiel das Power Breakfast für die Stipendiatinnen unter euch. Momentan bin ich aber vor allem mit Büchern beschäftigt. Meine ersten beiden Buchprojekte "Der LL.M." und "Perspektive Patentanwalt" kennen vielleicht einige von euch. Gerade arbeite ich an einem neuen Buch zum Thema Unternehmensberatung, das im Herbst erscheinen wird.

Was hast du vorher gemacht?
Bevor es mich auf bayerisches Hoheitsgebiet verschlagen hat, habe ich in Berlin Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation studiert. Die normale Reaktion meiner Mitmenschen auf mein Studienfach ist: "Hab ich noch nie gehört". Inhaltlich war mein Studium eine Mischung aus Kommunikationswissenschaften, Marketing, verbaler und audiovisueller Kommunikationspraxis und Wirtschaftswissenschaften. Auch ein Beratungsprojekt gehörte dazu. Das habe ich damals für den Friedrichstadtpalast Berlin gemacht. Im Gegensatz zu den Projekten an vielen anderen Unis mussten wir den Kunden selber suchen und einen Vertrag aushandeln. Das war extrem lehrreich. Ich bin heute noch fasziniert, wie gut wir finanziell weggekommen sind. Wir haben dann ein halbes Jahr lang ein Büro direkt hinter den Bühnenbeleuchtern gehabt und zum Beispiel die interne Kommunikation zwischen Marketing, Tänzern und Bühnenarbeitern analysiert. Außerdem haben wir ein neues Corporate Design entworfen.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Dazu haben sich an dieser Stelle vor mir schon so viele geäußert, dass klar geworden sein sollte, wo die Vorteile von e-fellows.net liegen. Daher belasse ich es dabei, das Wichtigste zu benennen: Man kann mit den Jungs super Fußball spielen (sorry Sabine, mit dir natürlich auch).

Welche privaten Interessen hast du?
Bruce Springsteen
. Schreiben. Gitarre spielen. Salsa. Eislaufen. Snowboarden. In dieser Reihenfolge. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mal die "Born to run"-Gruppe in der Community promoten, die bislang noch ein wenig leer ist. Sollte irgendjemand von euch Springsteen-Fan sein: Rein in die Gruppe. Bevor ich bei e-fellows.net angefangen habe, war Bruce Springsteen für mich übrigens kein Thema. Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass man bei e-fellows.net von den Kollegen lernt.

Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Als ich zu studieren anfing, hatte ich keinen Computer. Ich habe dann versucht, mich das erste Semester so durchzuschlagen. Schwierig. Hausarbeiten konnte man handschriftlich einreichen, aber viel schlimmer war, dass man ohne Internet von der Verteilerliste ausgeschlossen war. Ich wusste immer alles als letzte, wenn überhaupt. Darum habe ich kurzentschlossen als Security-Mitarbeiterin in einem Berliner Museum gejobbt. Danach hatte ich Geld für einen Computer, Internet war mir aber zu teuer. Im dritten Semester bin ich auf e-fellows.net gestoßen und habe mich vom Bibliotheksrechner aus fürs Stipendium beworben. Kurz darauf hatte ich dann auch einen Internetanschluss. Allein die Tatsache, endlich bereits am Vortag informiert zu werden, dass die Vorlesung am nächsten Morgen ausfällt, war Aha-Erlebnis genug.

Welche (lebende oder historische) Person würdest du gerne treffen?
Bruce Springsteen. Ich habe ungefähr neun Millionen Fragen an ihn. Allen voran, wie er auf die dumme Idee gekommen ist, bei seiner aktuellen Tour nach Düsseldorf und Hamburg, nicht aber nach München zu kommen. Vielleicht mag er kein Weißbier.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Abgesehen von der Antwort auf die letzte Frage: Gleitschirmfliegen, einen MBA machen, meinen Roman veröffentlichen, durch Asien reisen und Kinder bekommen. Aber nicht alles auf einmal.


Paris in the Springtime – und wo steht deine Stadt?

Donnerstag, den 24. April 2008
Sabine

Keine Angst, es geht weder um alte Jazz-Schmonzetten, noch um ein neues Internet-Video mit der berühmten Hotelerbin. Heute stehen die Metropolen dieser Welt im Mittelpunkt. Im Mai steht – dank der vielen Feiertage – die Zeit der langen Wochenenden an. Da kann man doch noch gute Tipps für Kurztrips gebrauchen – beispielsweise in Städte, wo richtig was los ist. Was wäre da wohl ein besserer Indikator als unsere City Groups?

In unseren City Groups treffen sich die e-fellows regelmäßig zum Stammtisch, zum Grillen, zu Theaterbesuchen oder Events mit Unternehmen. Um dabei zu sein, muss man nicht mal verreisen. An den meisten Hochschulorten gibt es diese Stipendiatengruppen nämlich bereits. Aber auch für die Zuagroasten sind die City Groups praktisch: Für die Praktikanten unter euch, die neu in einer Stadt sind, bieten sie die beste Möglichkeit, schnell nette und vor allem schlaue Leute kennen zu lernen. Für e-fellows im Erasmus-Semester oder sonstige Globetrotter gibt es mittlerweile auch viele Gruppen im Ausland.

Gestatten, unsere Städte

Aber was finde ich wo? Und vor allem: Wo ist richtig was los und in Bewegung? Höchste Zeit für einen Überblick auf unsere Top-City Groups. Und weil viele zunächst auf die Größe gucken, schauen wir zuerst, welche City Group die meisten Mitglieder hat:

  1. München: 641 Mitglieder
  2. Karlsruhe: 296
  3. Berlin: 238
  4. Stuttgart: 217
  5. Hamburg: 202
  6. Mannheim: 190
  7. Heidelberg: 179
  8. Frankfurt/Main: 177
  9. Münster: 151
  10. Tübingen: 146

Weil es bekanntlich nicht nur auf die pure Größe ankommt, relativieren wir unseren Blick. Wie viele e-fellows gibt es vor Ort und wie viele sind tatsächlich in ihrer City Group? Da haben Barcelona und Berkeley offenbar die größte Zugkraft mit unglaublichen 1.375 Prozent und 1.100 Prozent. Der Füllstandsanzeiger pendelt sich bei ebenfalls attraktiven Städtchen zwischen 100 und 200 Prozent ein – darunter Dublin, Düsseldorf, London/Oxford und die Weltmetropole Bielefeld. Aber nun eine realistischere relative Hitliste:

  1. Kassel: 95%
  2. Siegen: 84%
  3. Cottbus: 79%
  4. Flensburg und Linz: je 75%
  5. Stuttgart: 73%
  6. Freiberg: 72%
  7. Oldenburg, Lübeck und Ilmenau: je 71%
  8. Osnabrück: 70%
  9. Mainz: 69%
  10. Bonn: 64%

Alles schön und gut. Aber wo sitzen die Potenziale? Das fragen nicht nur Unternehmensberater und Investmentbanker, sondern auch wir. Zu einer anständigen Statistik gehören eben Zuwachsraten. Und da hat sich seit Weihnachten einiges getan:

  1. Paris: 144%
  2. Atlanta: 120%
  3. Maastricht: 88%
  4. Shanghai: 75%
  5. Amsterdam: 60%
  6. Eichstätt, Flensburg und Linz: je 50%
  7. Essen: 44%
  8. Zürich: 43%
  9. Ingolstadt und Karlsruhe: je 34%
  10. Dublin, Halle und Lausanne: je 31%

Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? Folge 14 – Lukas Oldenburg

Montag, den 21. April 2008
Sabine

Lukas Oldenburg kommt – anders als sein Nachname vermuten lässt – aus einem Kaff im Kreis Rottweil (Baden-Württemberg). Von dort aus ging es zum Freiwilligenjahr nach Massachusetts, wo er sich den Basketball-Virus zuzog. Der brach richtig aus, als Lukas in Frankfurt (Oder) Kulturwissenschaften studierte: Er wurde Content-Manager beim Basketball-Portal Crossover. So fand er trotz seines Studienfachs später einen Job und ist heute Teamleiter für Content & Community bei e-fellows.net. Mit Rotstift und Bug-Tickets erweist er sich als wahrer Rottweiler.

>>Teil 14 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<

Was machst du bei e-fellows.net?
Ich setze mich morgens in die U-Bahn. Dort korrigiere ich Texte für die Website vom gemeinen Büttner, Cmetz (sprich "Kmetz"), Mellus oder unserem Volontär Fleischwut. Dabei streiche ich immer alles durch oder zumindest rot an.

Bei e-fellows.net angekommen, begrüße ich den Community-Manager Brunner (der Büttner und der Cmetz kommen meist später). Ich sag: "Hi Brunner, hi Büttner, hi Cmetz! Wie gettz?" Niemand lacht. Brunner will mir etwas mitteilen. Doch ich falle ihr einfach ins Wort – meine Lieblingsbeschäftigung. Schließlich bin ich schrecklich ungeduldig. Sie versucht es noch einmal. Ich höre ihr nicht zu. Endlich kommt sie doch zu Wort: Der Member-Newsletter sei fertig, und ich soll ihn doch mal lesen. Wenn's geht, vor 19 Uhr. Markus Lidel lacht aus dem IT-Nebenzimmer. Ich sag: "Klar!", mache den Computer an und gebe dem Cmetz, auch "Zar" genannt, seine Texte zurück.

Nachdem ich Fleischwut und den anderen Volontär Young mit langweiligen Routineaufgaben versorgt habe, betrachte ich die Webstatistik von gestern: drei Billionen Visits. Facebook kann einpacken. Ungefähr 50mal am Tag klicke ich auf "Aktualisieren", die Statistik von gestern könnte sich ja noch mal ändern. Ich schau in die Community, lese die neuesten Fragen und antworte auf Postings in meinen Gruppen. Dann teste ich neue Website-Funktionen, zum Beispiel die neue Community-Suche. Bevor ich der IT das sechzehnte Bug-Ticket an diesem Morgen unterschiebe, frag ich noch mal Mario, den Marketing-Leitner und IT-Koordinator. Der meint: "It's not a bug, it's a feature!". Ich lass das Ticket stecken.

Der Rest des Tages besteht aus Mittagessen, Meetings und Kaffeeholen beim Meyer-Beck. Das sind die Momente, wo selbst der gemeine Büttner mich für fünf Minuten sympathisch findet. Dann bin ich glücklich.

Was hast du vorher gemacht?
Nebenberuflich war ich Content-Manager bei Crossover, dem größten deutschsprachigen Basketballportal. Das heißt: neue Redakteure suchen, einweisen, Artikel korrigieren, passende Themen finden und verteilen und Textqualität sicherstellen. Hauptberuflich war ich Student der Kulturwissenschaften an der Europa-Universität Viadrina im schönen Frankfurt (Oder). Ich bin übrigens erbost über die ostdeutschlandfeindliche Stimmung in Bayern. Wenigstens komm ich aus Baden-Württemberg, da geht das nicht gegen einen selbst.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Die endlosen Diskussionen mit Sabse, Cmetz und Micha (Update: mittlerweile leider nur noch Cmetz und Brunner) darüber, wie wir die Community besser machen können. Die netten Kollegen. Die flachen Hierarchien. Die fehlenden Intrigen. Dass unser Chef und ein paar Kollegen noch so guat Boarisch redn. Die kuriosen Geschichten von unserem Chef aus seiner Zeit bei der HypoVereinsbank. Dass ich meine Internetsucht zum Job machen konnte.

Welche privaten Interessen hast du?
Wenn ich mal Freizeit hab, dann surfe ich unglaublich gern in der e-fellows.net community. Ab und zu spiel ich Basketball im Münchner Freizeitsport. Ich glotze und lese viel über NBA-Basketball im Internet. Immer seltener spiele ich Klavier oder erzeuge elektronische Musik mit meinem Keyboard (hier ein paar Samples). An Geburtstagen bei e-fellows.net spiele ich Hits auf der Melodica, zum Beispiel "Weiß-blau klingt's am schönsten" fürs Volksmusik-Madl Cmetz.

Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Meine erste NBA Box Score (Basketball-Spielstatistik) auf nba.com ungefähr 1998. Endlich wusste ich, wie viele Punkte, Rebounds, Assists, Blocks und Steals jeder Spieler am Vorabend gesammelt hatte und wie die Wurfquoten waren. Ein Teenagertraum ging in Erfüllung.

Ein fast genauso tolles Früherlebnis verbinde ich mit der Zeit vor meinem Freiwilligenjahr als Jugendbetreuer in Worcester, Massachusetts (1999). Damals tauschte ich erstmals massenhaft E-Mails mit meiner späteren Mitbewohnerin und Kollegin in den USA. Das war ein ganz neuartiges Gefühl, so schnell mit jemandem verbunden zu sein, der doch so weit weg wohnte. Außerdem konnte ich mich so sehr gut auf meinen Aufenthalt vorbereiten.

Welche (lebende oder historische) Person würdest du gerne treffen?
Juwan Howard, ein völlig verkannter Basketballspieler. Im Traum hab ich schon mit ihm gesprochen. Außerdem Otto Wels, den SPD-Abgeordneten, der die letzten freien Worte im Reichstag sprach und dabei eindringlich vor dem Ermächtigungsgesetz warnte. Wenn ich heute seine Rede und Hitlers brutale und herablassende Antwort darauf höre, schaudert es mir richtig. Aber Wels' Mut bewundere ich.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Ich möchte einmal Markus Lidel beim Mittagessen begegnen (Update: Mittlerweile geschafft! Lebensziel erreicht. Wunschlos glücklich.).


Wer sind eigentlich die Unternehmensvertreter in der Community? Folge 1: Vera Winter

Freitag, den 11. April 2008
Elke

Bosch lernte Vera Winter schon während ihres BWL-Studiums als Arbeitgeber kennen. Gleich nach dem Diplom stieg die Schwäbin bei dem Stuttgarter Technologiekonzern ein – zunächst im Vertrieb. Bald wechselte sie ins Personalmarketing und kam so in Kontakt mit e-fellows.net. Aus der Studienzeit stammt ihre Leidenschaft für fremde Länder und Kulturen: Mit Bosch ging es schon im Studium nach Chicago und Paris. Heute interessiert sich Vera Winter vor allem für Lateinamerika – auch, weil viele Freunde ihrer Töchter von dort kommen.

>>Teil 1 der Serie: Wer sind eigentlich die Unternehmensvertreter in der Community?<<

Vera Winter, BoschWie sind Sie eigentlich zu Ihrem Unternehmen gekommen?
Wenn man wie ich aus dem Raum Stuttgart kommt, ist Bosch einer der Top-Arbeitgeber. Den Ausschlag gaben die vielen Entwicklungschancen im Konzern sowie die Möglichkeit, schon während meines Studiums mit Bosch ins Ausland zu gehen (Chicago und Paris).

Was machen Sie bei Bosch?
Ich bin für die Partnerschaft mit e-fellows.net sowie für das Bosch-Stipendienprogramm für Ingenieure verantwortlich.

Was haben Sie vor Ihrer Zeit bei Bosch gemacht?
Nach meinem BWL-Studium stieg ich bei Bosch in Karlsruhe im Bereich Sales Promotion ein. Über den Vertrieb und die Kundendienstwerbung kam ich zum Personalmarketing und zu den Stipendien.

Fällt Ihnen spontan ein Erlebnis mit einem e-fellow oder mit e-fellows.net ein, das Sie in Erinnerung behalten haben?
Da fällt mir ganz spontan der erste Geburtstag von e-fellows.net ein, den wir mit einer Schnitzeljagd durch Berlin und einer tollen Party gefeiert haben.

Hobbys? Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten?
In meiner Freizeit manage und genieße ich alles, was rund um meine Familie passiert. Durch die Auslandsaufenthalte meiner beiden Töchter kommen immer mehr junge Menschen – vor allem aus Lateinamerika – ins Haus. Ich genieße es, neue Kontakte zu knüpfen und aus erster Hand etwas über die Kultur und das Land meiner Gäste zu erfahren. Umgekehrt macht es mir Spaß, ihnen unsere Kultur zu vermitteln. Besonders mag ich es, wenn ich meine Sprachkenntnisse anwenden kann. Aber auch Musik, Theater, Lesen, Sport und Kochen sind für mich ein wichtiger Ausgleich zur Arbeit.

Welche (lebende oder historische) Person würden Sie gerne treffen?
Frida Kahlo.

Was möchten Sie in Ihrem Leben unbedingt noch machen?
Ich möchte gerne reisen, zum Beispiel nach Mexiko und Argentinien.

Welchen Insider-Tipp haben Sie für e-fellows, die bei Ihrem Unternehmen zum Vorstellungsgespräch eingeladen sind?
Informieren Sie sich vorab über Bosch! Es ist nicht einfach, uns auf den ersten Blick kennen zu lernen, weil es zu viele ganz unterschiedliche Geschäftsfelder gibt. Wussten Sie beispielsweise, dass das Schloss Neuschwanstein mit einer Anlage von Bosch Sicherheitssysteme gesichert ist? Mein Tipp: schon frühzeitig über einen Mentor bei e-fellows.net viel über Bosch erfahren.


Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? Folge 13 – Carolin Metz

Freitag, den 11. April 2008
Lukas

Manche von euch kennen Carolin vielleicht noch aus ihren Zeiten als Community-Managerin. Mittlerweile kümmert sie sich um die redaktionelle Betreuung der Partnerunternehmen. Dass Kommunikation ihr liegt, zeigt schon die Studienwahl: Carolin hat im Nebenfach Kommunikationswissenschaften studiert. Ihr Hauptfach aber war Französische Literaturwissenschaft – was sich bis heute darin äußert, dass sie lauter langweilige und unbekannte Autoren liest und hin und wieder von irgendeinem Flaubert redet.

>> Teil 13 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<

Carolin in VietnamWas machst du bei e-fellows.net?
Ich bin zuständig für die redaktionelle Betreuung unserer Partnerunternehmen. Ich interviewe Mitarbeiter aus den Firmen und frage sie über ihren Arbeitsalltag aus – was dann zu Artikeln in der Rubrik "Partner im Profil" führt. Das macht mir sehr viel Spaß, weil ich dabei immer viel dazulerne – zum Beispiel, dass man Banken auf Diät setzen muss, was ein Data Warehouse ist oder wo Gandhi geboren wurde.

Was hast du vorher gemacht?
Studiert! Und zwar voller Begeisterung ein "Was macht man denn später damit?"-Fach: Französische Literaturwissenschaft im Hauptfach, Nebenfächer Kommunikationswissenschaft und Neuere und Neueste Geschichte. Nach der Zwischenprüfung hat es mich für eine "Licence de lettres modernes" nach Bordeaux verschlagen. Außerdem habe ich während meines Studiums immer viel gejobbt, unter anderem beim Burda-Verlag und beim Bayerischen Rundfunk.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Auch auf die Gefahr hin, die Siebzehntausendste zu sein, die das hier antwortet: Ich mag, dass meine Arbeit so vielfältig ist und ich immer wieder Neues dazulerne. Außerdem finde ich es toll, so nette Kollegen zu haben. Und es macht mir Spaß, in der Community immer wieder neue spannende Leute kennen zu lernen und interessante Diskussionen zu führen.

Welche privaten Interessen hast du?
Lesen, lesen – und außerdem: LESEN. Naja, ich mache aber auch noch was anderes. Zumindest manchmal, wenn ich nicht gerade lese. Ich verreise zum Beispiel wahnsinnig gerne. Zum Leidwesen meines Dauer-Mitreisenden habe ich dabei meine Vorliebe für nordische Länder entdeckt: In Irland, Norwegen und Schweden war ich schon, diesen Sommer geht es nach Island. In Vietnam war's allerdings auch schön (siehe Foto) – und warm genug für den Mitreiser.

Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Das weiß ich noch ganz genau. Ich war Au-Pair in Paris, das erste Mal länger weg von daheim. Ein Freund hatte mir kurz vorher noch erzählt, dass es doch total praktisch sei, per Internet über irgendein ominöses "E-Mail" Kontakt zu halten. Ich fürchte, ich habe mich damals wie der erste Mensch an einem Computer angestellt. Und, man stelle sich vor: Es gab damals in Paris tatsächlich KOSTENLOSE Internet-Cafés!

Welche (lebende oder historische) Person würdest du gerne treffen?
Oje, das ist eine wirklich schwierige Frage. Britney Spears. Nein, sorry, schlechter Scherz. Also, ich würde gerne treffen: Napoleon (I. und III.), Martin Luther King, Gustave Flaubert – und Cary Grant!

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Ich würde sehr gerne irgendwann mal Kinder bekommen.


Drei, zwei, eins, meins – oder wie läuft das mit dem Zweitstipendium?

Donnerstag, den 10. April 2008
Julia

Wie? Was? Das e-fellows.net-Stipendium ist euch nicht genug??? Na bloß gut, dass e-fellows.net nicht eifersüchtig ist. 564 Stipendiaten diskutierten und lasen beim Expertenforum "Der erfolgreiche Weg zum Stipendium" mit – wenn das mal nicht nach einem neuen Rekord riecht!


StuSti, KAS, FES, SMC, SDW – man fragt sich ja manchmal schon, wer die Buchstabensuppe der deutschen Stipendienlandschaft, die uns diverse politische, staatliche, kirchen- und wirtschaftsnahe Stiftungen eingebrockt haben, eigentlich auslöffeln soll. Wie praktisch, dass es Experten gibt, die das für uns erledigen.

Vom Trauma zum Aha-Erlebnis
So wie Tarek, Mathematikstudent an der FAU Erlangen-Nürnberg und mit einem halben Dutzend Stipendien dekoriert. Tarek sorgte bei mir gleich mit seinem ersten Posting für grenzenloses Erstaunen: Das (erfolglose) Auswahlgespräch bei der Studienstiftung, so schrieb er in seiner Expertenvorstellung, war "eine Erfahrung, die ich bis heute nicht missen möchte" – im Ernst? Mich selbst verfolgt bis heute der ehrlich entsetze Blick der StuSti-Interviewerin, die auf ihre Frage, was das Hauptanliegen des Films "The Aviator" sei, von mir die – zugegeben: nicht sehr intelligente – Antwort "Unterhaltung?" erhielt. Womit das Gespräch gelaufen war.

Spione unter sich
Tja. "Vielleicht hätten Sie jemanden fragen sollen, der sich damit auskennt" würden jetzt schadenfroh die Werbeleute der gelben Seiten sagen. Jemanden wie Christoph zum Beispiel, der nicht nur selbst Stipendiat der Studienstiftung war, sondern nach dem Studium als Mitglied des Auswahlkomitees auf die dunkle Seite der Macht … äh, die andere Seite wechselte. Was wohl die StuSti dazu sagen würde, dass er jetzt im Expertenforum sein Insiderwissen unter die Leute bringt?

Und fröhlich brodelt die Gerüchteküche
Aber irgendjemand muss schließlich Klarheit schaffen, wenn die heftig brodelnde Gerüchteküche den Durchblick zu vernebeln droht. Kleiner Test: Welche dieser drei Aussagen ist richtig? a) Die Studienstiftung nimmt nur Abiturienten mit 1,0-Schnitt. b) Wer Helmut Kohl nicht gut findet, braucht sich bei der Konrad-Adenauer-Stiftung gar nicht erst zu bewerben. c) Die FES braucht ein halbes Jahr, um die Bewerbungsunterlagen zu prüfen. d) Ohne freiwilliges soziales Jahr in Ouagadougou geht gar nichts. Na? Keine schlechte Sache, so ein Expertenjoker, oder? Doch auch das Publikum mischte kräftig mit, schließlich haben 40% der e-fellows noch ein zweites Stipendium und sind somit irgendwie doch wieder Experten.

Brachland im Dschungel
Die mit Abstand interessanteste Frage aber lautete: Wo finde ich ein Stipendium für ein Vollzeitstudium im Ausland? Unvorstellbar, aber wahr: Im Dickicht der deutschen Stipendienlandschaft gibt es hier offenbar eine echte Brache zu verzeichnen. Weiter als ins "grenznahe Ausland" wollen die meisten Stiftungen ihre Schützlinge nicht ziehen lassen – sie sind eben doch eifersüchtig!


Hallo erst mal…

Donnerstag, den 10. April 2008
Katja

ich bin Katja, die Neue. Eigentlich bin ich hauptberuflich Studentin an der Uni Leipzig mit den wunderbaren Fächern Amerikanistik sowie Kommunikations- und Medienwissenschaften. Amerikanistik habe ich bereits mit den Schwerpunkten Literatur und Kultur abgeschlossen.

Vor allem interessieren mich die Themen Civil Societies und Mobility in Zeiten der Globalisierung. Meine Magisterarbeit werde ich im Herbst im Schwerpunkt Buchwissenschaften schreiben. Wenn ich nicht studiere oder arbeite, versuche ich viele schöne Dinge zu tun wie zum Beispiel verreisen, lesen, wandern … oder mit netten Leuten quatschen.

Sorgenfreie Kontakte
Seit Dienstag bin ich die neue Praktikantin im Community-Team von e-fellows.net. Ich werde die nächsten vier Monate die beiden Community-Managerinnen Sabine und Carolin bei ihrer Arbeit unterstützen. Das bedeutet, dass ich euch ab sofort zur Verfügung stehe bei allem, was mit der e-fellows.net community zu tun hat. Falls ihr also große oder kleine Sorgen habt, zögert nicht, mich anzusprechen. Ich freue mich aber auch über alle sorgenfreien Kontakte, Meinungen und Anregungen. Wenn ihr also keine Fragen habt oder euch einfach nur mal austauschen wollt … hier bin ich.


Aufstehen!

Donnerstag, den 10. April 2008
Catalina

Wer kennt dieses Szenario nicht: Gerade liegt man noch am Strand, spürt den warmen Sonnenschein und den weichen Sand auf der Haut, lauscht dem Meeresrauschen, seufzt genüsslich und zieht den Sonnenhut tiefer ins Gesicht. Und dann – klingelt der Wecker. Aus der Traum.

Die Realität bietet momentan wenig Sommerfeeling: Ein meist bleigrauer Himmel und nass-kühle Temperaturen um die fünf Grad verbreiten am frühen Morgen nicht unbedingt Hochstimmung. Dass man sich dann auch noch aus dem kuscheligen Bett quälen muss mit dem Gedanken, gleich in der Vorlesung oder am Schreibtisch zu sitzen, macht die Sache auch nicht besser. Doch es hilft nichts: Uni und Klausuren fragen nicht nach Sonnenschein. Aber wie überwindet man den inneren Schweinehund, damit man in der Früh wirklich aufsteht? Das wurde auch in der Community heiß diskutiert – teils mit ganz pragmatischen, teils mit kuriosen Vorschlägen.

Die wissenschaftliche Methode
Felix
geht ganz "stipendiatisch" gegen das morgendliche Schlafbedürfnis vor und erklärt: "Nach den sogenannten REM-Schlafphasen musst du im 1,5-Stunden-Rhythmus schlafen, also entweder 7,5 Stunden oder 9 Stunden, nicht dazwischen. 7,5 reicht mir völlig, das System funktioniert bei mir prima. Ich merke, dass ich weniger wach bin, wenn ich zum Beispiel acht Stunden schlafe." Er zögere das Einschlafen sogar manchmal noch etwas hinaus, um genau auf 7,5 Stunden Schlaf zu kommen. Stipendiat Ivo ist im Internet auf einen Wecker gestoßen, der mithilfe eines Sensors die Schlafphasen überwacht und versucht, den Schlafenden dann zu wecken, wenn er sich in seiner letzten Leichtschlafphase befindet. Damit solle man sich wenigstens nicht so gerädert fühlen, wenn der Wecker klingelt.

Die sportive Herangehensweise
Einen Vorschlag, bei dem gleich auch der Kreislauf in Schwung kommt, macht e-fellow Markus. Er berichtet von einem Wecker, der im Zimmer herumfährt, wenn er klingelt. Nach der morgendlichen "Fang-den-Wecker"-Aktion müsse man eigentlich wach sein. Vielleicht könnte die Lösung aber auch bei der Klage der Milchbauern liegen: Sie wollen ganz einfach die Sommerzeit abschaffen, da ihren Milchkühen im Sommer eine Stunde zur Milchproduktion fehle. Im Herbst seien die Euter dagegen morgens viel zu prall gefüllt. Hm, ob an diesem Gerücht etwas dran ist? April, April ist da wohl die richtige Antwort.

Oder einfach gar nicht aufstehen!
Warum morgens quälen? Man kann doch einfach in den Club der anonymen Minderleister eintreten – und sich noch ein Ründchen aufs Ohr hauen. Dann sollte man immer noch eine gemütliche 38,5-Stunden-Woche hinbekommen. Aber wer zur Elite gehören will, der muss wohl früher aufstehen, meint Julia Friedrichs in ihrem heiß diskutierten Buch "Gestatten, Elite". Meint ihr das auch?

Aber nun genug geschlafen!
Denn jetzt braucht die Community noch ein paar Ausgeschlafene, die unseren fragenden e-fellows hellwach antworten können:

  • Wer kennt sich zum Beispiel im Sportrecht aus und weiß, wie man Bundesligavereine verklagt?

Alles hat ein Ende: Nicht nur die Nacht, auch ein Blog-Beitrag sollte mal zum Schluss kommen. Letzte Frage: Hat die Wurst zwei Enden? Ich glaube nicht.


Heut ging's um die Woscht!

Montag, den 7. April 2008
Sabine

…genauer gesagt um die saucisson aux herbes d'Aix-en-Provence. Wer das richtig aussprechen kann, bekommt ein Stück ab. Carolin (unsere Moderatorin, nicht Metz) hat uns nämlich heute ganz besonders bedacht und uns ein Geschenk aus Frankreich gemacht! Ha, das reimt sich sogar – obwohl sie gar nicht in Reims war, sondern in Montpellier.

Solch ein Geschenk bekommt man wahrlich nicht jeden Tag. Umso mehr haben wir uns gefreut. An dieser Stelle: Ganz lieben Dank, Caro, für die leckere Wurst! Wir haben sie gleich mal zum Probieren aufgeschnitten.

Bevor Lukas sich ungestüm darüber hermacht (siehe unten), werden wir ihn mal losschicken zum Baguettekaufen. Vielleicht bringt er ja noch einen guten Käse mit – laut Carolin die perfekte Kombination. Da wir heute noch arbeiten müssen, wird's wohl nichts mit einem leckeren Traubenstöffchen, aber es schmeckt sicherlich auch 'ohne' lecker. Und das mit dem Wein können wir dann ja heute Abend nachholen – auf dem Treffen der Münchner City Group.

Nachtrag: Das Weinproblem hat sich übrigens gelöst. Jürgen hat heute am späten Nachmittag seinen Geburtstag mit uns nachgefeiert. Es gab selbstgemachten Zwiebelkuchen und Cidre. Als zweiten Gang kam die Wurst auf den Tisch. Geschäftsführer (und Fleischereifachverkäufer h.c.) Michael Hies nahm sich ihrer gerne an.