Monatsarchiv für März 2008


Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net?
Folge 11: Elke Brandstetter

Freitag, den 28. März 2008
Lukas

Der letzte Neuzugang bei e-fellows.net ist gerade mal zwei Wochen alt. Aber Elke fühlt sich schon ziemlich wohl hier - als Kulturwirtin findet sie unter den anderen Mitarbeitern viele “Artgenossen”. Für die Zeit nach ihrem Praktikum hat sie auch schon einen Plan: Eine Dissertation zu den polnischen Provinzialkonzilien. Vorher - oder zwischendurch zur Entspannung - zieht es sie vielleicht in den Westen, nach Kanada.

>> Teil 11 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<

Was machst du bei e-fellows.net?
Als Praktikantin im Team Content & Community schreibe und überarbeite ich Texte, Teaser und Aufmacher für die Website, das e-fellows.net wiki und das Blog von e-fellows.net. Außerdem beantworte ich Feedback-Mails.

Was hast du vorher gemacht?
Bis Ende Oktober letzten Jahres habe ich - wie die (gefühlte) Hälfte der e-fellows.net-Mitarbeiter - in Passau Kulturwirtschaft studiert. Als Kulturraum hatte ich Ostmitteleuropa gewählt und als Sprachen Polnisch und Französisch. Nebenbei habe ich jahrelang am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte Osteuropas und seiner Kulturen (sorry, der heißt leider wirklich so und eine Kurzform existiert nicht) als HiWi gearbeitet.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
An e-fellows.net gefallen mir vor allem die lockere Atmosphäre, die netten Kollegen und die interessanten Aufgaben. Und dass ich hier nicht Kaffee kochen oder kopieren muss. Außerdem mag ich, dass ich hier jeden Tag etwas Neues dazulerne.

Welche privaten Interessen hast du?
Privat interessiere ich mich für Geschichte, szenisches Fechten und Filme jeglicher Art. Außerdem lese ich gerne Krimis, Sci-fi und sonstige Belletristik. Wahnsinnig gerne studiere ich Kochbücher und -hefte. Zum Kochen komme ich in letzter Zeit allerdings leider selten.

Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Mein erstes Aha-Erlebnis war mein erste Erlebnis mit dem Internet überhaupt: Vor ungefähr zehn Jahren, als ich noch zur Schule ging, fuhr ich mit meiner Klasse ins Ars Electronica Center nach Linz. Dort gab es neben der Cave und anderen netten technischen Spielereien auch einen Raum mit Rechnern mit Internetanschluss. Ich glaube, vor diesem Ausflug hatte ich noch nie vom Internet gehört. Ja, ich komme aus einem Kaff. Aber aus einem ganz ausnehmend schönen. :-)

Welche (lebende oder historische) Person würdest du gerne treffen?
Schriftsteller wären bestimmt sehr unterhaltsam. Ich denke dabei vor allem an Oscar Wilde oder Douglas Adams. Allerdings bin ich mir nicht so sicher, ob die auch privat so vor Ideen gesprüht haben wie in ihren Werken. Aber das herauszufinden wäre ja auch ganz interessant .

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Vor allem will ich meine Dissertation im Fach Geschichte Osteuropas schreiben. Außerdem habe ich noch einige Reisen (zum Beispiel nach Prag und nach Kanada) geplant.

Aus erster Hand und ohne Umwege

Donnerstag, den 27. März 2008
Theresa

Infosuche kann manchmal echt mühsam sein: Erst neulich hattest du eine Frage zum Trainee-Programm von Bosch. Aber an wen wendest du dich jetzt? Du kannst dir natürlich im Internet den richtigen Ansprechpartner suchen. Oder du machst es dir viel leichter: Mit den Inside-Gruppen der Partnerunternehmen in der e-fellows.net community gibt es jetzt einen Ort, wo du rund um die Uhr solche Fragen loswerden kannst. Die Antworter sitzen an der richtigen Quelle.

Acht Partnerunternehmen teilen bereits in ihren eigenen Gruppen ihr Insider-Wissen mit dir. In jeder Gruppe stehen Ansprechpartner aus den Unternehmen Rede und Anwort zu allen möglichen Fragen - nicht nur zu Bewerbung, Auswahl, oder Einstieg in den Beruf. Die Vertreter unserer Partner kennen sich auch mit Jazz, Murakami, Gartenarbeit oder Tauchen aus.

Krimis mit Bosch und Peek & Cloppenburg
Maja Scholz und Vera Winter wissen nicht nur über italienische und schwedische Krimis Bescheid, sondern vor allem über das Nachwuchprogramm von Bosch. In ihrer Gruppe erzählen sie mehr als du auf der Website lesen kannst. Die Leidenschaft für spannende Krimis hat auch Christina Kremer von Peek & Cloppenburg erwischt. Außerdem kennt sie sich bestens in Modefragen aus - und hat bestimmt gute Tipps, was du zu deinem nächsten Vorstellungsgespräch anziehen könntest.

Für Maschinenbauer, Ingenieure und Naturwissenschaftler
Künftige Maschinenbauer, Anlagentechniker und alle, die sich für Bosch Rexroth interessieren, wenden sich mit ihren Fragen an Andreas Daruwala. Da er bei Bosch Rexroth im Personalmarketing arbeitet, kennt er sich besonders gut mit den Einstellungskriterien aus und hat bestimmt einen guten Tipp für deinen Lebenslauf. Erika Dillmann und Ulrike von Faber informieren Naturwissenschaftler und Ingenieure über ihre Möglichekeiten bei Roche. Sie haben aber bestimmt auch ein offenes Ohr für dich, wenn dein grüner Daumen versagt.

Übersetzungshilfe
Rabea Gleißner spricht Französisch, Englisch und sogar Chinesisch - vor allem spricht sie aber die Sprache der Deutschen Bank und steht dir als “Übersetzerin” in der Gruppe zur Verfügung. Gerade Juristen neigen manchmal zu Fachchinesisch. Aber Annette Maaßen von Clifford Chance beantwortet dir alle deine Fragen zu Berufseinstieg, Referendariat oder Praktikum in der Großkanzlei verständlich und auf Deutsch. Auch wenn sie mit Französisch kein Problem hätte.

Beratung von den Beratern
In der Gruppe von KPMG gibt es sogar schon ein Fotoalbum, auch wenn Catherine Mohr und Vanessa Thieme als Hobby nicht Fotografieren sondern Reisen, gutes Essen und Sport haben. Außerdem freuen sie sich, mit dir über Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung zu diskutieren. Mit “Beratung” kennt sich natürlich auch Anne Hiedemann aus. In der McKinsey-Gruppe erfährst du, was ein Berater mitbringen muss - oder, warum ihr “El mar adentro” so gut gefällt.

Ständiger Expertenrat
In den permanenten “Mini-Expertenforen” bleibt keine Frage ungeklärt. Spannend ist aber, welche Gruppe im Moment Spitzenreiter in Sachen Mitgliederzahl ist. Und natürlich, welches Unternehmen als nächstes sein Insider-Wissen mit dir teilt.

Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net?
Folge 10: Claudia Liebethal

Donnerstag, den 20. März 2008
Lukas

Von der Geoökologie zur Abimesse: Claudia Liebethal, die über Bodenwärmeströme promoviert hat und sich jetzt im Projektmanagement-Team um die Startschuss- Veranstaltungen für Abiturienten und Bachelors kümmert, ist ein Musterbeispiel für die unkonventionellen Lebensläufe der e-fellows.net-Mitarbeiter. Und dafür, wie gut man Beruf und Familie vereinbaren kann. Ein ansprechendes Mikroklima schätzt Claudia nicht nur als Mikrometeorologin, sondern auch beim Wandern - am liebsten mit der Familie.

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Was machst du bei e-fellows.net?
Zusammen mit Jürgen, Julia und Janine kümmere ich mich um die Veranstaltungen “Startschuss Abi” und “Startschuss Bachelor“. Außerdem bin ich für das “Startschuss Abi Buch” verantwortlich, dessen zweite Ausgabe in wenigen Tagen erscheint (*freu*). Und zu guter Letzt versuche ich, die IT-Anforderungen der Teams bei e-fellows.net zu koordinieren und sinnvolle Gesamtlösungen zu finden.

Was hast du vorher gemacht?
Ich habe an der Uni Bayreuth im Fach Mikrometeorologie promoviert. Während meiner Promotion habe ich zwei “Nebenprojekte” verwirklicht, die mein Leben ganz schön umgekrempelt haben: Zum einen meine Tochter Lisa und zum anderen ein dreimonatiges Praktikum bei e-fellows.net. Beides hat mich bis heute nicht wieder losgelassen.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Vor allem drei Dinge: Erstens fordert mich meine Arbeit immer wieder aufs Neue heraus und wird nie langweilig. Zweitens darf ich mit äußerst intelligenten, motivierten und sympathischen Menschen zusammenarbeiten. Und drittens bietet mir e-fellows.net die Möglichkeit, einen spannenden Job und meine Familie unter einen Hut zu bringen.

Welche privaten Interessen hast du?
Ich gehe wahnsinnig gerne mit meiner Familie wandern. Am Wochenende sind wir öfters in den bayerischen Bergen unterwegs, im Sommerurlaub geht’s zum Zelten, letztes Jahr zum Beispiel in die schottischen Highlands – ein Traum! Außerdem finde ich Tauchen einfach den Hammer. Leider schwärme ich viel öfter davon, als ich es tatsächlich schaffe, mal wieder einen Tauchgang zu machen.

Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Nicht mein erstes, aber auch ein sehr schönes: Im Jahr 2000 war ich zur Diplomarbeit in den USA. Mein Freund hat mir damals Blumen geschickt – von Deutschland aus übers Internet bestellt, bezahlt mit einer geliehenen Kreditkarte, geerntet in Mexiko und ausgeliefert nach Kalifornien. Das war Globalisierung at its best! Ich war tief beeindruckt – vom Internet und natürlich auch von meinem Freund.

Welche (lebende oder historische) Person würdest du gerne treffen?
Hm, es gibt zwar einige Personen, die ich bewundere. Allerdings fürchte ich, dass persönliche Begegnungen solche Idole eher entzaubern würden (schließlich sind wir ja alle nur Menschen…). Deshalb lieber nicht treffen, sondern weiterhin nur bewundern.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Leben und Spaß daran haben! Dafür gibt es so unendlich viele Möglichkeiten, dass ich sie ohnehin nicht alle nutzen kann – also freue ich mich einfach mal auf die nächsten Gelegenheiten…

Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net?
Folge 9: Marko Leitner

Freitag, den 14. März 2008
Lukas

Nr. 9 von e-fellows.net kennen bestimmt viele von euch: Marko Leitner betreut die Stipendiaten und kennt sich vor allem mit den Telekom-Komplettpaketen aus. Eine schnelle Internetverbindung schätzt Marko selbst auch sehr - weil es nicht wirklich Spaß macht, nur alle zwei Wochen ein paar Sätze über Funk mit der Freundin auszutauschen.

>> Teil 9 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<

Marko LeitnerWas machst du bei e-fellows.net?
Ich arbeite in der Abteilung Marketing & Stipendiatenbetreuung. Dort betreue ich sämtliche Anliegen der Stipendiaten zum Stipendium und den Stipendiumsleistungen der Patenschaftsabos und der Telekom-Komplettpakete.

Was hast du vorher gemacht?
Ich kam direkt nach meinem Studium der Geophysik an der LMU München zu e-fellows.net. Im Studium habe ich mich vor allem mit Paläomagnetismus (der Entwicklung des Erdmagnetfeldes in erdgeschichtlichen Zeiträumen) beschäftigt.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Ich habe ein sehr breit gefächertes Aufgabenfeld. In einem super Team arbeite ich oft an neuen Projekten, die mich immer wieder vor neue Herausforderungen stellen. Dabei kann ich auch meine eigenen Ideen gut einbringen.

Welche privaten Interessen hast du?
Sport, sowohl aktiv (Squash, Badminton) als auch passiv (Fußball, American Football, Baseball), aber auch Bergsteigen.
Nicht zu vergessen das Reisen: In den letzten Jahren durch mein Studium und meine Frau bedingt :-) überwiegend in die südliche Hemisphäre (Tristan da Cunha im Südatlantik und Cape Town).

Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
An mein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet kann ich mich nicht genau erinnern. Eine unglaublich große persönliche Bedeutung erhielt das Internet jedoch 2004. E-Mails boten mir die Möglichkeit, täglich mit meiner heutigen Frau, die damals noch auf der “remotest populated island of the world” (Tristan da Cunha) lebte, zu kommunizieren. Ohne das Internet hätte der Kontakt in ein paar Sätzen über Funk alle zwei bis drei Wochen oder Post alle zwei bis drei Monate bestanden.

Welche (lebende oder historische) Person würdest du gerne treffen?
Ich würde gern einmal Carl Friedrich Gauß treffen. Besonders seine bahnbrechenden Ideen, verschiedenste wissenschaftliche Gebiete wie Mathematik, Astronomie, Geodäsie und Physik zum “spin-off” komplexer neuer Entwicklungen anzusetzen, faszinieren mich enorm.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Ich möchte mit meiner Frau noch viel reisen, zum Beispiel in die USA oder nach Neuseeland, aber natürlich auch nach Tristan da Cunha. Interessant wäre auch eine Wanderung entlang des American Discovery Trails vom Atlantik zum Pazifik quer durch die USA. Und natürlich möchte ich gerne Vater werden.

Viren, Würmer und Englisch als Rettungsanker

Mittwoch, den 12. März 2008
Catalina

“Wissen ist Macht. Nichts wissen macht auch nichts.” Wer diesen schlauen Satz gesagt hat, weiß leider niemand so genau. In der e-fellows.net community gilt diese Einstellung allerdings nicht - und mit Unwissenheit gibt man sich hier nie zufrieden. In der Rubrik “Fragen und Antworten” tummeln sich Experten aus den verschiedensten Fachgebieten. Die e-fellows diskutieren wirtschaftliche und politische, lustige und ernste Fragen - zu Studium, Freizeit, Urlaub oder Karriere. Die besten, exotischsten und interessantesten unter ihnen werden von nun an hier vorgestellt.

Turbo-Abi nach zwölf Jahren, Bachelor in sechs Semestern, noch schnell einen Master obendrauf, und zack - fertig ist der superschlaue Absolvent in Rekordzeit! Geht Bildung vielleicht auch mal ein bisschen entspannter? Die e-fellows diskutierten viel zum Thema “Verbessern wir unsere Allgemeinbildung durch die Fragen und Antworten hier in der Community?

“Ich nehme sehr viel mit aus diesem Tool. Einerseits sehr viel Faktenwissen (von Viren bis Regenwürmern), aber auch Meinungen zu gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen Debatten”, schreibt ein anonymer e-fellow. Reine Fakten wären auf die Dauer auch ganz schön langweilig. Wer will sich auf einer Party schon mit einem Besserwisser unterhalten, der einen ganzen Brockhaus intus hat? “Ich finde, gerade der Austausch und die Diskussionen fördern die Bildung”, bestätigt auch Stipendiatin Lara.

Scheinbar funktioniert Bildung also auch, ohne dicke Bücher zu wälzen oder seitenlange Vorlesungsskripte auswendig zu lernen. Man muss nur mit den anderen e-fellows diskutieren und dabei den ein oder anderen Denkanstoß aufschnappen. Auf keinen Fall zu kurz kommen sollte dabei: die Freude an der Sache. “Das bringt einem ja auch was. Gute Laune!!”, kommentiert ein Stipendiat.

Könnte jetzt nochmal kurz jemand sämtlichen Uni-Professoren dieses Landes mitteilen, dass (Weiter-)Bildung Spaß machen kann? - Wie bitte? - Ach so, die sind gerade in eine ernste Diskussion vertieft…

Vielleicht sind die Profs im Ausland besser drauf? “Was ist der beste Ort für ein Auslandsstudium?“, fragte sich e-fellow Volker, der gerade in Singapur studiert. Das Land ist sicherlich nicht die schlechteste Wahl, sprachlich aber wahrscheinlich eine Herausforderung: Malaiisch, Chinesisch und Tamilisch sind die drei ersten Amtssprachen. Englisch ist zwar das sprachliche Schlusslicht, dürfte aber der Rettungsanker für die meisten europäischen Studenten sein.

Auch die anderen e-fellows sind keine Stubenhocker: Jan war in Norwegen, genauer gesagt in Trondheim. Er muss ein ganz schön dickes Fell (oder einen warmen Wintermantel) gehabt haben, denn der Norden scheint es dem e-fellow angetan zu haben. Für ihn war es schlicht “ein Traum”.

Während einige noch ihre ersten Auslandserfahrungen machen und für ein oder zwei Semester in eine fremde Kultur eintauchen, sind andere bereits wahre Globetrotter: Johannes war bereits in den USA, Japan und Russland. Eine allgemeingültige Lösung für die absolut richtige Wahl gibt es natürlich trotzdem nicht. “Das kommt ganz drauf an, was man vom Auslandsstudium erwartet, welches Fach man studiert, welche Sprachen man spricht oder lernen möchte”, meint auch Carolin.

Aber es heißt ja: Der Weg ist das Ziel - und jedes ausprobierte Land ist eine wertvolle Erfahrung!

Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net?
Folge 8: Petra Kubisch

Montag, den 10. März 2008
Lukas

Schon wieder Key Account? Da scheint es bei e-fellows.net ein Nest zu geben. Petra Kubisch kümmert sich jedenfalls auch um die Partnerunternehmen, seit sie nach dem Studium in München gelandet ist. Als Alumna kannte sie sich in Sachen e-fellows ja schon gut aus. Und selbst wenn es sie als echter Kuwi immer wieder in die Ferne zieht - eigentlich gefällt ihr München: Schon deshalb, weil man hier keinen Mundschutz braucht.

>> Teil 8 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<

Was machst du bei e-fellows.net?
Ich betreue im Key Account Management-Team fünf unserer Partnerunternehmen bei ihren Personalmarketing- und Recruiting-Maßnahmen. Darüber hinaus kümmere ich mich hauptsächlich um die Organisation der Juristen-Veranstaltung Lawyers@work.

Was hast du vorher gemacht?
Nach dem Abitur habe ich mir ein Jahr Zeit genommen, um in Seoul meine koreanischen Wurzeln zu erkunden. Dort habe ich neben Koreanisch auch gelernt, dass es in einer Elf-Millionen-Einwohner-Stadt normal sein kann, zwei Stunden (einfach!) zur Arbeit zu pendeln und bei Sandsturm aus China mit Mundschutz das Haus zu verlassen – nicht primär wegen des Sandes, sondern wegen der Schwermetalle!

Nach meiner Rückkehr habe ich an der Uni Passau Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien mit angloamerikanischem Schwerpunkt studiert. Wie fast alle Kuwis zog es mich dabei wieder ins Ausland: nach Schottland und Nordspanien. Nach Praktika in der Konsumgüterindustrie und bei Kultureinrichtungen bin ich dann als e-fellows.net-Alumna hier in München gelandet.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Bei e-fellows.net gefällt mir besonders das außergewöhnlich kollegiale Umfeld sowie die Tatsache, dass wir eine junge, kleine Firma mit flachen Hierarchien sind. Man hat bei uns die Möglichkeit, alle Projekte von A bis Z zu planen und umzusetzen und gewinnt so einen ganzheitlichen Blick auf die Dinge.

Welche privaten Interessen hast du?
Da ich während der Schulzeit sehr viel Ballett und Modern Dance gemacht habe, lässt mich die Faszination für den Tanz nicht los. Ich bewundere die Körperbeherrschung und Disziplin, aber auch die Ästhetik jedes guten Tänzers.

Außerdem liebe ich es, unbekannte Länder zu entdecken. Eine solche Entdeckungsreise beginnt für mich meist in einem Supermarkt, aus dem ich ohne etwas, das meinen kulinarischen Horizont erweitert, kaum herauszubekommen bin. Wenn Zeit und Geld für ausgedehnte Urlaubsreisen gerade nicht zur Verfügung stehen, tun es aber auch Dokumentationen auf Phoenix. Beim Zappen seeehr gefährlich. :-)

Meine dritte Leidenschaft ist die Musik: Nach langer Zeit auf der klassischen Seite versuche ich im Moment, mir einen Kontrabass zu organisieren, um nach fleißigem Üben in einer Jazz-Combo mitspielen zu können. Und noch viel später dann - wenn ich über das Zupfen hinaus bin und mir auch einen Bogen zum Bass leisten kann - spiele ich vielleicht wieder ganz “klassisch” im Orchester.

Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Kurz vor dem Abitur habe ich mir meinen ersten Computer gekauft und ihn selbst (darauf war ich besonders stolz, auch wenn das für die Freaks unter uns völlig normal ist) ans Internet angeschlossen. Der Moment, in dem ich wusste, dass ich online bin, war schon irgendwie toll.

Welche (lebende oder historische) Person würdest du gerne treffen?
Ich mag Menschen, die etwas zu erzählen haben, und die mich mit ihrer Zielstrebigkeit und ihren Visionen mitreißen und anstecken. Ich hoffe, dass ich in meinem Leben noch viele dieser Menschen treffen werde.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Am Abend eines Hochsommertages in einen Heißluftballon steigen und mir das Voralpenland von oben ansehen; in London leben und arbeiten; die Galápagos-Inseln und New York bereisen; Kontrabass spielen lernen; ein Buch über die skurrilsten Erlebnisse in meinem Leben schreiben.

Mr. Zehntausend: Herzlichen Glückwunsch, Stephan Deussen!

Donnerstag, den 6. März 2008
Sabine

Nun aber genug mit der Geheimniskrämerei. Hier ist unser “Nachwuchs” mit (geschätzten) stolzen 180 Zentimetern und properen 150 Pfund (ebenfalls ganz frech geschätzt): Stephan Deussen. Sprechen und schreiben kann er auch schon. Gott sei Dank, denn das 10.000ste Community-Mitglied begrüßen zu können, ist auf jeden Fall ein Exklusiv-Interview wert:

Stephan, du bist das 10.000ste Community-Mitglied. Wie fühlt man sich da?
Hmm, ich würde sagen, wahrscheinlich auch nicht anders als 9.999 e-fellows vor mir, außer vielleicht ein klein wenig geschmeichelt, dass das Schicksal mich getroffen hat.

Wer bist du und was machst du so?
Ich bin 25 Jahre und komme ursprünglich aus einem kleinen Ort namens Wilhelmsdorf in der Nähe von Neustadt an der Aisch, also der fränkischen Provinz zwischen Würzburg und Nürnberg. Seit Ende 2003 studiere ich aber schon Betriebswirtschaftslehre an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität in Nürnberg und bin daher vor einiger Zeit auch zum Wahlnürnberger geworden. Neben meinem Studium mache ich gerne sehr viel Sport, vor allem Tennis, Laufen und Golf, oder engagiere mich in der studentischen Unternehmensberatung Junior Consulting Team Nürnberg e.V.

Meine größte Leidenschaft geht aber auf meine Zivildienstzeit zurück und besteht darin, als ehrenamtlicher Rettungssanitäter im Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes zu arbeiten. Ich mag es sehr, in den unzähligen Einsätzen einmal völlig andere Perspektiven einnehmen zu können als im Studium, und vor allem mit den unterschiedlichsten Menschen zu arbeiten. Daher ist es auch mein größter Wunsch, nach meinem Studium an der Schnittstelle zwischen Gesundheitswesen und Betriebswirtschaftlehre zu forschen oder zu arbeiten.

Man wird ja nicht so leicht 10.000stes Community-Mitglied. Hast du schon öfter was gewonnen?
Oh ja, das stimmt. ;-) Da braucht es schon eine ordentliche Portion Glück. Um ehrlich zu sein, habe ich in meinem Leben bisher erst einmal wirklich etwas gewonnen, und das liegt auch schon etliche Jahre zurück. Aber ich halte den Gewinn von damals heute noch in Ehren, denn es war ein Trikot der damaligen deutschen Fußballnationalmannschaft mit einem Autogramm des früheren Nationaltorwarts Andreas Köpke. Auch wenn ich das Fußballspielen mittlerweile aufgehört habe, so erinnere mich nach wie vor gerne an dieses tolle Erlebnis und natürlich an die Übergabe durch Andreas Köpke.

Warum hast du dich in der e-fellows.net community registriert? Was erwartest du dort?
Der erste Anreiz war, dass ich mehr über das bevorstehende Bundestreffen in Nürnberg erfahren wollte. Daher waren die Vermutungen im Blog am Montag gar nicht mal so schlecht.

Von der Community erhoffe ich mir vor allem, neue Leute kennen zu lernen, netzwerken zu können und schlichtweg Erfahrungen mit Leuten unterschiedlicher Herkunft und Interessen austauschen zu können. Ich denke es ist einfach eine tolle Sache, wenn man Fragen auch mal mit den e-fellows diskutieren kann und nicht nur mit den Leuten aus der alltäglichen Umgebung.

Wie war dein erster Eindruck von der Community?
Die Community scheint super auf Zack zu sein. Ich war kaum registriert und schon hatte ich erste Kontakte und habe sogar alte Bekannte wieder gefunden. Insofern kann ich meinen ersten Eindruck nur als äußerst positiv beschreiben und natürlich freut es mich zu sehen, dass ihr das alles so super betreut.

Als Nürnberger bist du doch sicher auf dem Bundestreffen im Mai dabei, oder?
Wie gesagt war die Neugierde auf das Bundestreffen der Anreiz, mich hier zu registrieren. Ich hoffe daher sehr, dass ich zum Bundestreffen kommen kann und ich nicht wegen meines Praktikums passen muss.

Was wünscht du dir für die Zukunft?
Mehr Menschen, die es wagen, über den Tellerrand hinaus zu sehen und vor allem die Probleme, die vor uns liegen anzupacken, anstatt sie tot zu diskutieren.

Herzlichen Dank für das Gespräch, Stephan! Wir wünschen dir viel Spaß in der Community und vor allem viele neue Kontakte unter den e-fellows.

@alle: Ich würde sagen, jeder kontaktiert jetzt den Stephan.

Oh, it’s a boy!

Montag, den 3. März 2008
Sabine

Die e-fellows.net community ist fast auf den Tag genau neun Monate alt. Und was sagt uns dieser fruchtbare Zeitraum? Richtig, der Klapperstorch hat zugeschlagen und uns letzte Nacht das 10.000ste Community-Mitglied gebracht. Herzlichen Glückwunsch!

Unsere liebe Martina Klebb ist zwar nicht die glückliche Mutter, aber offenbar neugierig – wie wir alle: Denn wer ist das 10.000ste Mitglied überhaupt? Daniel Eiler hat immerhin einen Verdacht gen Frankenmetropole geäußert. Ob das was mit dem Bundestreffen im Mai zu tun hat?

Ein Junge ist es - so viel können wir schon einmal verraten. Fotos von dem Kleinen haben wir zwar (noch) nicht, aber dafür Beweisfotos vom großen Ereignis der vergangenen Nacht.

Finde die fünf Unterschiede:

P.S.: Und demnächst haben wir auch die fünfte Stelle für den Nachwuchs eingerichtet. Nicht wahr, Felix? ;-)