Alles Master oder was?

28. Februar 2008
Theresa

Jeder MBA ist ein Master – aber nicht jeder Master ein MBA. Das wusstet ihr vielleicht auch schon vor den beiden Expertenforen. Aber wer kennt sich denn bitte bei den ganzen Abkürzungen noch aus? M.A., M.Sc. und MBA – wo genau ist da der Unterschied?

Die Experten konnten das aufklären – genauso wie die vielen anderen Fragen à la "Muss man den Bachelor überdurchschnittlich gut abschließen, um überhaupt einen Master-Platz zu bekommen?" oder "Welcher Master bietet sich nach dem Psychologie-Studium an?" und "Können auch Kulturwirte einen M.A. in Finance machen?" Gefehlt hat natürlich auch nicht die Frage zum Vorurteil schlechthin: Kuschelnoten bei Master und MBA. Oder ist es gar kein Vorurteil?

Führung durch den Studiengang-Dschungel: Expertenforum Master
Die Führung durch den unübersichtlichen Master-Wust übernahmen Detlev Kran und Nicolaus Heinen – und diskutierten in dem einen oder anderen der fast 100 Postings auch mal untereinander. Aber bei den wichtigsten Punkten, die angehende Master-Studenten beachten sollten, waren sie sich einig: Besser ein akkreditiertes Programm, das Wissen vertieft und ein Jahr dauert, denn "Nichts ist teurer als ein zweijähriger Master." Und was nach dem Expertenforum auch jedem klar war: Deutschland sucht Spezialisten, aber Auslandserfahrung ist ein großes Plus.

Für Berufserfahrene: Expertenforum MBA
Auch wenn der MBA für die meisten Studenten noch weit weg ist: Die MBA-Experten Torsten Mielke und Thomas Graf hatten viele Fragezeichen aus dem Weg zu räumen. Klar, die e-fellows planen schließlich voraus. Dank der Experten wissen sie jetzt, dass Berufserfahrung Voraussetzung für den MBA ist – und sinnvoll, weil die Teilnehmer auch voneinander lernen. Deshalb gilt auch: Der "allgemeine Master" lebt vom Renommee der Hochschule, dort tummeln sich die qualifiziertesten Teilnehmer. Also lieber Finger weg von No-Name-Programmen.

Eins nach dem anderen
Zuerst kommt der Bachelor, dann schließt ihr den Master an, arbeitet ein paar Jahre und setzt vielleicht noch den MBA drauf – als Karriere-Beschleuniger. Wenn man einen Schritt nach dem anderen macht, scheint das gar nicht mehr so schwer. Oder liebäugeln die e-fellows eher mit einer wissenschaftlichen Laufbahn? Auch kein Problem: Alle, die sich für den Doktortitel interessieren, verarzten die Spezialisten im nächsten Expertenforum.

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