Monatsarchiv für Februar 2008

Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net?
Folge 7: Daniel Krewet

Freitag, den 29. Februar 2008
Lukas

Bei e-fellows.net gibt es nicht nur Nieder- und Oberbayern und Berliner: Natürlich haben wir auch einen waschechten Rheinländer. Daniel Krewet, oder auch "A2750830", ist das neueste Teammitglied im Key Account – aber neu ist er eigentlich nicht, schließlich hat er vorher schon die e-fellows mit Abos versorgt.

>> Teil 7 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<

Was machst du bei e-fellows.net?
Ich arbeite seit Februar 2008 im Key Account Management und betreue einen Teil unserer Partnerunternehmen, nämlich Bosch, Bosch Rexroth, die Deutsche Bank, die Deutsche Telekom, KPMG, Oliver Wyman und die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Dabei plane ich mit den jeweiligen Personalverantwortlichen Maßnahmen zum Recruiting, Personalmarketing und Branding und sorge so dafür, dass die Partnerunternehmen am Jahresende zufrieden mit e-fellows.net sind. Außerdem bin ich für die Alumni-Veranstaltung e-fellows.net working zuständig.

Was hast du vorher gemacht?
Vorher war ich bei e-fellows.net im Team Marketing & Stipendiatenbetreuung als Marketing- und PR-Referent tätig. Ich war unter anderem für die Gewinnung von Schülern und Studierenden zuständig und habe die Patenschaftsabos betreut. Zusammengefasst war es also meine Aufgabe dafür zu sorgen, dass die Stipendiaten mit e-fellows.net zufrieden sind.

Zu e-fellows.net kam ich aus der Unternehmenskommunikation der Deutschen Telekom, wo ich im Bereich PR, Sponsoring & Corporate Social Responsibility beschäftigt war. Mein Schwerpunkt lag auf Projektarbeit im Sozialsponsoring. Studiert habe ich auch, und zwar BWL in Köln. Während des Studiums war ich Finanzreferent und stellvertretender Geschäftsführer der Mitschriften ag. Dort haben wir von Studierenden Mitschriften von Vorlesungen erstellen lassen, diese an andere Studierende verkauft und damit einen sechsstelligen Jahresumsatz erwirtschaftet.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
e-fellows.net bietet vielfältige Aufgaben und flache Hierarchien. Außerdem arbeite ich in einem jungen, netten Team sehr selbständig und kann mich und meine Ideen gut einbringen. Es ergeben sich auch oft neue Projekte, die einen immer wieder vor neue Herausforderungen stellen. So hat es viel Spaß gemacht, die Schülergewinnung für unsere Startschuss Abi-Veranstaltungen zu übernehmen. An meiner aktuellen Stelle finde ich sehr spannend, die Partnerunternehmen hinsichtlich ihres Personalmarketings zu beraten und die geplanten Maßnahmen dann umzusetzen.

Welche privaten Interessen hast du?
An erster Stelle steht meine Familie mit meiner Tochter. Es ist faszinierend, sie bei ihrer Entwicklung zu beobachten und zu unterstützen. Ich interessiere mich sehr für Sport – sowohl aktiv als auch passiv. Ich bin ein großer Basketball- und Fußball-Fan und spiele Tennis. Weiterhin versuche ich mich ein bisschen an der Börse, treffe mich gerne mit Freunden (zum Beispiel zum frühstücken) und feiere gerne Karneval. Letzteres ist darauf zurück zu führen, dass ich sehr lange in Köln gelebt habe. Da kann man gar nicht anders…

Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Als ich an der Uni meine erste E-Mail-Adresse bekam lautete diese A2750830@smail.uni-koeln.de. Da ich aber in der Fachschaft tätig war bekam ich relativ schnell die personalisierte Adresse daniel.krewet@uni-koeln.de. Damit war ich natürlich der Held bei meinen Kommilitonen ;-)

Welche (lebende oder historische) Person würdest du gerne treffen?
Warren Buffett wäre toll. Der hätte sicher ein paar gute Aktien-Tipps für mich. Aus dem Sportbereich würde ich gerne mal mit Michael Jordan oder Dirk Nowitzki ein paar Körbe werfen.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Viel reisen. Ich war noch nie in Australien und Neuseeland. Da will ich auf jeden Fall noch hin. Außerdem will ich unbedingt mal ein NBA-Spiel live besuchen. Am liebsten von den Chicago Bulls.

Alles Master oder was?

Donnerstag, den 28. Februar 2008
Theresa

Jeder MBA ist ein Master – aber nicht jeder Master ein MBA. Das wusstet ihr vielleicht auch schon vor den beiden Expertenforen. Aber wer kennt sich denn bitte bei den ganzen Abkürzungen noch aus? M.A., M.Sc. und MBA – wo genau ist da der Unterschied?

Die Experten konnten das aufklären – genauso wie die vielen anderen Fragen à la "Muss man den Bachelor überdurchschnittlich gut abschließen, um überhaupt einen Master-Platz zu bekommen?" oder "Welcher Master bietet sich nach dem Psychologie-Studium an?" und "Können auch Kulturwirte einen M.A. in Finance machen?" Gefehlt hat natürlich auch nicht die Frage zum Vorurteil schlechthin: Kuschelnoten bei Master und MBA. Oder ist es gar kein Vorurteil?

Führung durch den Studiengang-Dschungel: Expertenforum Master
Die Führung durch den unübersichtlichen Master-Wust übernahmen Detlev Kran und Nicolaus Heinen – und diskutierten in dem einen oder anderen der fast 100 Postings auch mal untereinander. Aber bei den wichtigsten Punkten, die angehende Master-Studenten beachten sollten, waren sie sich einig: Besser ein akkreditiertes Programm, das Wissen vertieft und ein Jahr dauert, denn "Nichts ist teurer als ein zweijähriger Master." Und was nach dem Expertenforum auch jedem klar war: Deutschland sucht Spezialisten, aber Auslandserfahrung ist ein großes Plus.

Für Berufserfahrene: Expertenforum MBA
Auch wenn der MBA für die meisten Studenten noch weit weg ist: Die MBA-Experten Torsten Mielke und Thomas Graf hatten viele Fragezeichen aus dem Weg zu räumen. Klar, die e-fellows planen schließlich voraus. Dank der Experten wissen sie jetzt, dass Berufserfahrung Voraussetzung für den MBA ist – und sinnvoll, weil die Teilnehmer auch voneinander lernen. Deshalb gilt auch: Der "allgemeine Master" lebt vom Renommee der Hochschule, dort tummeln sich die qualifiziertesten Teilnehmer. Also lieber Finger weg von No-Name-Programmen.

Eins nach dem anderen
Zuerst kommt der Bachelor, dann schließt ihr den Master an, arbeitet ein paar Jahre und setzt vielleicht noch den MBA drauf – als Karriere-Beschleuniger. Wenn man einen Schritt nach dem anderen macht, scheint das gar nicht mehr so schwer. Oder liebäugeln die e-fellows eher mit einer wissenschaftlichen Laufbahn? Auch kein Problem: Alle, die sich für den Doktortitel interessieren, verarzten die Spezialisten im nächsten Expertenforum.

Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net?
Folge 6: Michael Krenz

Freitag, den 22. Februar 2008
Lukas

Was braucht ein Online-Karrierenetzwerk ganz besonders dringend? Genau: eine IT-Abteilung. Zu der gehört Michael Krenz – der vom Tellerwäscher und Würstchenbrater zum Quality Manager aufstieg und jetzt bei e-fellows.net die Community am Laufen hält. Seine DJ-Karriere hat er dafür erst mal zurückgestellt.

>> Teil 6 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<
Michael KrenzWas machst du bei e-fellows.net?
Meine offizielle Jobbezeichnung lautet "IT Quality Manager und Web 2.0-Experte". Ich bin für die Entwicklung der e-fellows.net community und die Steuerung der internen IT-Projekte bei e-fellows.net zuständig. Dazu zählt die Koordinierung der Zusammenarbeit mit unserer externen Entwicklungsagentur, die Überwachung der Code-Qualität, die Erarbeitung von Konzepten für neue Features, die Anleitung unserer IT-Werkstudenten, die Planung unserer Webserver-Systeme, die weitere Ausarbeitung des Datenmodells und der Softwarearchitektur für unsere gesamte IT und vieles mehr. Meine Aufgaben sind glücklicherweise sehr vielfältig.

Was hast du vorher gemacht?
Anfangs studierte ich für zwei Jahre Technische Informatik. Mit der Zeit merkte ich, dass ich mit dem Umfeld nicht so gut klar kam und erwog diverse Alternativen: vom Heilpraktiker bis zum Studium der vergleichenden Religionswissenschaften in England (ich hatte bereits ein Zusage in der Tasche) war alles dabei. Letztendlich entschied ich mich – ermutigt durch meinen damaligen Nebenjob – für ein Übersetzer-Studium an der Berliner Humboldt-Universität, mit dem ich dann auch glücklich wurde.

Beruflich ist inzwischen auch schon so einiges zusammen gekommen. Um aus meinem StudiVZ-Profil zu zitieren: Tellerwäscher, erfolgloser Aushilfspostbote, Zeitungsausträger, SKR700-Zusammenlöter, Würstchenbrater, Fußbodenheizungsproduktionsgehilfe, Übersetzer, Lektor, Translation Quality Manager, Projektleiter, freiberuflicher Webentwickler.

Im Wesentlichen habe ich die letzten Jahre als freiberuflicher technischer Übersetzer und Web-Entwickler gearbeitet. Dieser breite Hintergrund kommt mir derzeit sehr zugute.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Zum einen ist die Arbeitsatmosphäre toll, insbesondere natürlich im Community-Team. Da e-fellows.net eine recht kleine Firma mit flachen Hierarchien ist, kann ich mich sehr gut entfalten und eigene Ideen verwirklichen. In meinem Job gleicht kein Tag dem anderen und ich lerne auch nach einem Jahr in der Firma jeden Tag etwas Neues hinzu. Das finde ich inspirierend.

Welche privaten Interessen hast du?
Da gibt es bei mir eine klare Präferenz: Musik! Ich gehöre eindeutig zu den "Ohne-Musik-nicht-leben-Könnern". Früher hab ich noch selbst Musik gemacht und mich nebenbei als DJ betätigt, beispielsweise im Berliner Karrera Klub. Inzwischen begnüge ich mich damit, intensiv die Entwicklung der schwedischen Indiepopszene und von elektronischer Musik im Allgemeinen zu verfolgen und meine Freunde gelegentlich mit einer kleinen, aber feinen Compilation zu versorgen.

Wenn ich dazu komme, angele ich gern in den Seen im Berliner Umland, wenn auch ohne jeglichen Erfolg… Und ich lese schon seit Kindertagen gern Science Fiction, beispielsweise Alistair Reynolds oder Jasper Fforde.

Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Da gab es so einige. Anfang 1994 lachte ich noch einen Freund aus, der mir eines Tages aufgeregt von diesem ominösen neuen Internetding erzählte (ich begeisterte mich damals mehr für Virtual Reality). Im Herbst 1994 hatte ich dann meine erste E-Mailadresse an der Uni und chattete über IRC mit einem Freund, der gerade längere Zeit in England war. Das fand ich dann schon beeindruckend. Und 1998 baute ich mühsam meine erste eigene Website, auf der ich meine besten Landschaftsfotos und passende Gedichtfragmente präsentierte, das war ein tolles Gefühl.

Welche (lebende oder historische) Person würdest du gerne treffen?
Mark Hollis, weil mich seine Musik und sein musikalischer Ansatz sehr geprägt haben. Hermann Hesse. Und die Jungs von 37 Signals.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Ich würde gern noch mindestens ein Start-up gründen oder in einem bestehenden Start-up als Partner in der Funktion eines CTO einsteigen. Und ich möchte gern mal einen längeren Urlaub in Japan verbringen, um einerseits buddhistische Zen-Klöster zu besuchen und andererseits die durchgeknallten, hypermodernen Städte dort zu erleben.

Mentoren, Unternehmen und deine Privatsphäre

Donnerstag, den 21. Februar 2008
Lukas

Fast 10.000 superschlaue Köpfe zählt mittlerweile die e-fellows.net community. Und täglich gibt es neue Fragen & Antworten, City Group-Termine und heiße Diskussionen in den Expertenforen. Ein ganz zentraler Teil eines Karrierenetzwerks hat aber bislang noch gefehlt – heute kommt er: die Unternehmen.

Seit Jahren besonders beliebt bei den e-fellows.net-Stipendiaten ist das Mentorenprogramm. Rund 300 Mentoren aus den e-fellows.net-Partnerunternehmen betreuen darin euch Stipendiaten als Mentees. Sie helfen bei der Berufsplanung, vermitteln Praktika und geben euch schon während des Studiums einen Einblick in das Berufsleben. Jetzt können die Mentoren auch aktiv am Leben der e-fellows.net community teilnehmen. In der neuen Rubrik "KARRIERE" kann man schon die ersten sehen – weitere werden in der nächsten Zeit eintrudeln.

Mentoren mit Profil
Mit ihrer persönlichen Profilseite wollen wir die Mentoren greifbarer für euch machen. Und nicht nur das: Sie selbst können als fester Teil der Community aktiv netzwerken, indem sie zum Beispiel über Mentee-Gruppen den Kontakt zu ihren Mentees pflegen oder Fragen zum Unternehmen beantworten.

Wieso kann ich manchen Mentoren keinen Nachrichten schreiben?
Einige Mentoren, zum Beispiel hochrangige Kanzlei-Partner, haben viel zu tun und können deswegen auf individuelle Anfragen leider nicht persönlich antworten – selbst wenn sie es natürlich gerne täten. Daher bitte nicht wundern, wenn in manchen Mentorenprofilen kein "Nachricht-schreiben"-Link erscheint.

Partnerseiten: Der Startpunkt für alle Inhalte zum Unternehmen
Wer Inhalte zu einem Partnerunternehmen in der e-fellows.net community sucht, startet am besten auf der Übersichtsseite des Unternehmens. Diese findet ihr, indem ihr unter "KARRIERE" auf das jeweilige Logo klickt (hier zum Beispiel die Seite von Bosch). Dort findet ihr alle Community-Inhalte zu diesem Partnerunternehmen, unter anderem die freien Mentoren, die bereits in der Community registriert sind. Wollt ihr über einen e-fellow Kontakt zu diesem Arbeitgeber aufbauen, hilft euch die Liste der e-fellows.net-Alumni, die bei diesem Unternehmen bereits Erfahrung gesammelt haben. Ihr findet auf der Seite demnächst außerdem die offiziellen Gruppen und die nächsten Events des Partners.

Privatsphäre bleibt Privatsphäre
Bei unserer Umfrage im letzten Jahr wünschten sich 82 Prozent der befragten e-fellows Kontakte zu Unternehmen über die e-fellows.net community. Viele wollten aber auch, dass ihre Privatsphäre dabei erhalten bleibt. Wie wir bereits in verschiedenen Blog-Beiträgen erklärt haben, haben wir uns sehr viele Gedanken darüber gemacht und schon im Dezember eine ganze Reihe entsprechender Funktionen eingebaut. Dank derer könnt ihr für all eure Inhalte (zum Beispiel Profilangaben, Fragen oder Gruppen) selbst festlegen, ob sie für Unternehmensvertreter sichtbar sein sollen oder nicht (siehe hierzu in Kurzform auch: Wer sieht was?).

Was das neue Update "Birk" sonst noch bietet
Mit dem heutigen Update bringen wir außerdem weitere Features auf den Markt, auf die viele von euch schon seit Langem warten. So zum Beispiel die häufig gewünschten Funktionen "Kommentare bearbeiten" und "anonym kommentieren". Was sonst noch neu ist:

  • Sortierfunktion nach Nachname und Datum im Postein- und -ausgang
  • größere Fenster für Antworten und Kommentare (auf speziellen Wunsch von Christina)
  • Icons zur besseren Übersichtlichkeit auf den Gruppenseiten
  • Integration von Unternehmensvertretern, Mentoren und Unternehmensseiten in die Suche
  • und viele, fast unsichtbare Kleinigkeiten und behobene Bugs.

Also viel Spaß beim Suchen und Entdecken von Birk!

Aber sischer dat…

Freitag, den 15. Februar 2008
Carolin

Lust auf ein paar Klischees? Die Deutschen sind ordnungsliebend und haben ein großes Bedürfnis nach Sicherheit. Keine Sorge, ihr müsst demnächst nicht ein Foto eures aufgeräumten Zimmers bei der Stipendiumsbewerbung mitschicken. Aber dass ihr sicherheitsbewusst seid, ist spätestens nach den letzten zwei Wochen klar.

Die e-fellows sind gerne auf der sicheren Seite – das hat das große Interesse an den beiden Expertenforen zum Thema Sicherheit gezeigt. Wobei einige offenbar besorgter um ihren Computer sind als um die Rente. Gute Tipps zur Absicherung gab es für beide.

Versicherungen für Haus und Hof
Aber der Reihe nach: Im Expertenforum "Vertrauen ist gut, versichern besser?" ging es um Fragen nach Berufsunfähigkeit, Rente und all die anderen unangenehmen Dinge, für die man sich absichern kann. Bei denen man sich immer denkt: "Ja, da müsste ich mich auch mal genauer informieren." Experte Thomas Bettin gab nicht nur Tipps zu Versicherungen nach der Hochzeit. Mellus Refferinus fand zum Beispiel heraus, dass sie auch weiterhin getrost auf eine Hausratsversicherung verzichten kann. Bei ihr gibt es eh nix zu holen.

Diagnose ohne Wunderkugel
Aber auch der Computer will versichert, äh gesichert werden, vor Viren zum Beispiel. Yangling kann ein Lied davon singen: Sie hatte ein paar verdächtige Dateien auf ihrem Rechner gefunden und setzte gleich einen Notruf im Expertenforum ab. IT-Sicherheitsspezialist Stefan Esser bemühte sich sehr, ihr die böse Nachricht schonend beizubringen "Es sieht nicht gut aus!" Glücklicherweise stellten sich die Killerviren nach näherer Betrachtung doch als harmlos heraus. Daher war es nicht schlimm, dass der Experte seine Kristallkugel gerade verlegt hatte.

Sicher war sicher
Wie räumt man das Internet auf und entfernt unerwünschten Inhalt über sich selbst? Wie versichert man sich als Jurist? Was passiert mit der Krankenversicherung, wenn man vor dem Studium ein Praktikum macht? Kann der Router mein Internet sicher machen? Der Vorhang ist zu, und alle Fragen sind geklärt – hoffentlich. Falls nicht, gibt es bei streikenden Rechnern eine Anlaufstelle: Die neue Gruppe "Computerprobleme". Und Finanzexperten tummeln sich im Forum "Finanzen und Versicherungen". Im Zweifelsfall: Das nächste "sichere" Expertenforum kommt bestimmt.

Wer sind eigentlich die bei e-fellows.net?
Folge 5: Michael Hies

Freitag, den 15. Februar 2008
Lukas

Auch e-fellows.net braucht natürlich einen, der aufpasst, dass hier alles funktioniert: Das ist Michael Hies. Der früher professionelle und heutige Hobby-Banker ist unser Geschäftsführer und kümmert sich darum, dass Gesellschafter, Partnerunternehmen und vor allem die e-fellows zufrieden sind. Seine Tage sind so abwechslungsreich, dass hier gar nicht genug Platz dafür ist. Aber auch ein Chef braucht seine Freizeit, und die verbringt Michael am liebsten mit seiner Familie. Wenn er sich nicht gerade auf seine Rolle im neuen James-Bond-Film vorbereitet.

>> Teil 5 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<

Michael HiesWas machst du bei e-fellows.net?
Ich bin der Geschäftsführer. Letztendlich bin ich den Gesellschaftern gegenüber dafür verantwortlich, dass der "Laden läuft". Das heißt, die Zahlen (Umsatz und Kosten) müssen dem vorgegebenen Ziel entsprechen, und wir müssen in der täglichen Arbeit unsere Projektziele erreichen: zum Beispiel die Community termingerecht mit den besprochenen Inhalten starten oder in Stipendiatenumfragen bestimmte Zufriedenheitsnoten erreichen. Und die Partnerunternehmen sind von e-fellows.net begeistert, so dass sie gerne mit uns weiter zusammen arbeiten.

Wie sieht nun ein Tag aus, zum Beispiel der 14. Februar 2008:
9 Uhr: Ich komme im Büro an, starte den Computer und schaue mir meine To-do-Liste an, die ich am Tag vorher gemacht habe. Dann werden alle neuen E-Mails abgearbeitet. Ein Lieferant hat nicht geliefert. Ich telefoniere und maile, um sicherzustellen, dass bald geliefert wird. Michael Krenz kommt zur Tür rein. Wir diskutieren, wie wir mit der Suche nach einem neuen Hosting-Dienstleister für unsere Website vorgehen und wie die größeren Software-Entwicklungsaufgaben auf interne Kollegen und eine Agentur verteilt werden.

Dann gehe ich zu Jürgen, und wir sprechen ab, wie wir heute den Entwurf unseres Jahresabschlusses abstimmen. Mit Margret Steinle diskutiere ich, wie der Rahmenvertrag für ein Partnerunternehmen für 2008 aussehen soll. Dazwischen habe ich alle ausgehenden und eingehenden Rechnungen des heutigen Tages unterschrieben. Es kamen ein paar interne und ein paar externe Anrufe und ein paar E-Mails. Ein Anruf bringt die Idee für eine neue Veranstaltung für Asset-Management-Unternehmen und interessierte Studenten. So etwas gibt es noch nicht. Dazu hole ich gleich die Meinung von Thomas Graf ein.

Kurz vor 12 Uhr kommen meine Frau Janet und mein kleiner Sohn Christian; wir gehen gemeinsam in die Kantine der Süddeutschen Zeitung zum Valentinstag-Mittagessen. Um 13 Uhr kommt eine kurze E-Mail, die ankündigt, dass wir die Bilanzen der letzten drei Jahre ändern dürfen, weil einer unserer Gesellschafter eine Umbewertung der e-fellows.net GmbH & Co. KG vorgenommen hat. Ich rufe gleich KPMG an, um die Konsequenzen abzuschätzen.

[…] Ich kürze nun mal ab. Um 19 Uhr fülle ich diesen Fragebogen aus, und um 19:15 Uhr fahre ich mit dem Fahrrad wahrscheinlich nach Hause.

Was hast du vorher gemacht?
Nach dem Studium habe ich bei der HypoVereinsbank als Produktentwickler für Wertpapiere, als Vorstandsassistent in München und als Projektmanager in Polen und Ungarn gearbeitet.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Es gefällt mir, mit den e-fellows.net-Kollegen zusammen zu arbeiten. Wir haben hier ein sehr nettes und sehr gutes Team. So eine stimmige Zusammensetzung hatte ich noch nie vorher. Das Arbeitsfeld, gute Studenten auf dem Weg in den Beruf zu begleiten, ist toll. Wie freuen uns immer, wenn wir eine Lob- oder Dankesmail bekommen. Und wir bekommen doch einige davon. Gleichzeitig ist es eine sehr unternehmerische Tätigkeit mit vielen Freiheiten. Wenn wir eine Idee haben, die keine großen Investitionen erfordert, können wir sie gleich umsetzen, ohne bei den Gesellschaftern nachzufragen.

Welche privaten Interessen hast du?
An erster Stelle steht die Familie, Janet, Christian und Anna, aber auch meine Eltern und Janets Eltern in den USA, die wir alle regelmäßig besuchen. Dann lese ich sehr gerne morgens die Zeitung, insbesondere den Wirtschaftsteil. Meine Frau sieht das nicht so gerne. Abends lese ich hin und wieder noch in einer Biographie oder in einem Krimi. Aus alter Liebe zur Finanzbranche beschäftige ich mich mit Finanzthemen, die für den Hausgebrauch nützlich sind. Fernsehen tu ich auch sehr gerne, ich gestehe.

Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
1993 habe ich in den USA studiert. Da habe ich begonnen, E-Mails zu schreiben, um mit meinen Kollegen an der Uni in der Schweiz kostengünstig in Kontakt zu bleiben. In dieser Zeit hat mir jemand eine primitive Suchmaschine gezeigt, um Informationen im Netz zu finden.

Welche (lebende oder historische) Person würdest du gerne treffen?
Da muss ich lange nachdenken. Gerne würde ich James Bond (alias Sean Connery) treffen, wenn er einen neuen Bond-Film dreht und auch gleich darin mitmachen. Ich wäre auch gerne mal dabei, wenn sich die Staatschefs der G8 treffen.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Wenn ich ehrlich bin, dann gibt es da nichts. Ich kann mir vieles vorstellen, aber nichts davon muss unbedingt sein.

Michael freut sich immer über Nachrichten von Stipendiaten und Besuche auf seiner Community-Seite.

Daumenführer – per Anhalter durch die Community

Donnerstag, den 14. Februar 2008
Sabine

Wer Daumenführer ist, braucht keinen Führerschein. Im Gegenteil, denn ausgestreckte Daumen helfen wohl eher beim Trampen. Eine bestimmte Crustcore-Band würde Tramper zwar verteufeln, aber in der e-fellows.net community sind die Supertramper Ivo Rössling und Thomas Stegelmann gar nicht mehr wegzudenken und überaus willkommen – vor allem, wenn man gerade eine Frage gestellt hat.

Seitdem es die HALL OF F&AME gibt, belegen die beiden e-fellows ungeschlagen die obersten Plätze. Die ersten 25 Daumen bis zum Top-Antworter waren für sie ein Kinderspiel. 100 Daumen bis zum Antwort-Meister schafften sie auch sehr schnell. Jetzt fehlen ihnen nur noch wenige Daumen bis zum Antwort-Guru. Dafür braucht’s nämlich 500 anerkennende Daumenklicks.

Der frühe Vogel fängt die Daumen
Ivo hat auf sage und schreibe 276 Fragen geantwortet. Und da sind nicht mal die anonymen Antworten mitgezählt. Am 02. Juni 2007 ist Ivo wohl aus dem Bett gefallen, denn zu einer wahrhaft unchristlichen Uhrzeit von 04:29 Uhr hat er Florian verraten, welche Software er gerne hätte, und damit seine erste Antwort in der Community gegeben. Damals gab es das Daumensystem noch gar nicht, daher konnte er bei dieser Frage noch keine Bewertungen einsacken. Vielleicht holt es ja jetzt einer nach.

Thomas hat auf 166 Fragen geantwortet. Am 01. August 2007 um 12:19 Uhr startete seine Daumenkarriere mit Antworten auf die Frage nach Mediawikisoftware. Dafür gab’s auch gleich zwei Daumen – obwohl die eigentliche Frage gar nicht geklärt wurde. Aber somit konnte immerhin ein technisches Problem in der Community aufgedeckt und gelöst werden.

halloffame.jpg
(Stand: 14.02.2008, 16:12 Uhr)

Edelsenf
Wer jetzt denkt, Ivo und Thomas kennen sich nur mit Software aus, der irrt gewaltig. Eigentlich können sie zu allem und jedem ihren Senf dazu geben, qualitativ hochwertigen Senf versteht sich. Egal ob Studium, Karriere, persönlicher Rat, Hobbys oder schlichtweg Meinungen zum gesellschaftlichen Geschehen, die beiden verdienen ihre Daumen zu Recht.

Fraglich ist allerdings, wie viele Daumen Ivo bekommen würde, wenn er auf die Frage antwortet, ob er sich überhaupt noch um seine Doktorarbeit kümmert? Hm, vielleicht sollten wir das gleich mal aus ihm herauskitzeln…

Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net?
Folge 4: Mellus Refferinus

Freitag, den 8. Februar 2008
Lukas

Mellus Refferinus – hinter diesem Pseudonym verbirgt sich kein Krankheitserreger, sondern einfach der Spitzname für die Strahlefrau in der Redaktion bei e-fellows.net: Melanie. Sie ist eine echte Hochschul-Expertin. Vielleicht kommt daher auch ihr Wunsch, als dritte efn-Mitarbeiterin einen MBA zu machen. Die Frage ist nur, ob vor oder nach dem Hausbau.

melil-300x200.jpgWas machst du bei e-fellows.net?
Ich bin Redakteurin und kümmere mich um alles, was mit unserer Website und den Hochschulen zu tun hat. Außerdem betreue ich die Promotionsrubrik und die größte Stipendien-Datenbank Deutschlands.

Was hast du vorher gemacht (wenn vorher studiert: was und wo)?
Nach meinem Kuwi-Studium in Passau bin ich 2007 bei e-fellows.net eingestiegen. Ich habe erst die Hochschulen und dann die Partner-Unternehmen redaktionell betreut. Nach meiner Elternzeit bin ich im Juli 2011 wieder in die Redaktion zurückgekehrt und kümmere mich nun hauptsächlich um die Hochschulen.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Die Arbeit hier ist wirklich etwas Besonderes. Das merkt man schon, wenn man ins Büro kommt. Die Stimmung ist immer gut und wir machen auch in unserer Freizeit einiges zusammen. Das heißt natürlich nicht, dass wir hier nicht arbeiten – ganz im Gegenteil. Aber es macht Spaß, sich für unsere Ideen und Weiterentwicklungen einzusetzen, sich Neues zu überlegen und das dann auch umzusetzen.

Welche privaten Interessen hast du?
Es klingt vielleicht banal, aber ich mag Bücher! Und habe auch zahlreiche davon zu Hause rumstehen. Außerdem entdecke ich immer wieder neue Rotweine aus der Pfalz – sehr lecker! Beides kann ich aber immer nur dann machen, wenn mich meine Tochter lässt…

Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Als ich 1997 Au-Pair wurde, hat mich meine Gastfamilie gefragt, ob ich E-Mail hätte. Hatte ich natürlich nicht – und musste dann bei einem Freund für 15 DM das Internet nutzen. Als ich anfing zu studieren, war der Umgang mit Mail und Internet schon ganz normal. Und nachdem ich nun eng verknüpft mit dem Community-Team arbeite, komme ich aus dem Internet kaum noch raus.

Welche (lebende oder historische) Person würdest du gerne treffen?
Weder, noch: Ich würde gern noch mal ein paar Stunden mit meinen Großeltern verbringen, ihnen ihre Urenkelin zeigen und mit ihnen Kekse essen und Kaffee trinken.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Da gibt es einiges:

  • noch mehr Kinder kriegen
  • Haus (um)bauen
  • Wohnmobilreise durch die USA (dann durch Europa)
  • doch noch Tauchen lernen
  • einen MBA
  • im Ausland leben

Alles aber nicht unbedingt in der hier angegebenen Reihenfolge. :-)

Anika und die wilden Mentoren sind los

Donnerstag, den 7. Februar 2008
Lukas

Den obligatorischen Witz zum Start erspar ich mir diesmal. Es geht nämlich um eine bierernste Sache. Spaß beiseite: Heute vormittag haben wir Anika aufgespielt, das neueste Community-Update. Anika ist der bisher größte Schritt in Richtung "Karrierenetzwerk e-fellows.net community": Wir haben die Grundlage dafür geschaffen, dass ab sofort Mentoren in der Community aktiv werden können und erfüllen damit euren Wunsch nach Unternehmensvertretern in der Community.

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Wir öffnen also mit "Karriere" eine neue Filiale in der Community. Dort findet ihr demnächst alles, was mit unseren Partnerunternehmen zu tun hat.

Was Anika alles mitgebracht hat:

  • Die Mentoren von der e-fellows.net-Website werden lebendig: Sie stecken nun in der Community-Datenbank und können sich dadurch selber in der Community registrieren. Sobald die ersten Mentoren das getan haben, könnt ihr auch in der Community ihre Profile aufrufen und mit ihnen in Kontakt treten. Eure Privatsphäre bleibt dabei gewahrt. In den Rubriken "KARRIERE" und "DIE ANDEREN" seht ihr bereits jetzt eine Vorschau auf die Mentorenliste in der Community.
  • Neues Layout der Profilseite: "Über mich" steht jetzt da, wo es hingehört für eine Vorstellung: ganz oben in der Mitte. Außerdem sind die Überschriften der Sektionen im Profil nun klarer gegliedert.
  • Gruppenmitgliederliste sofort sichtbar: Auf vielfachen Wunsch kann man nun die Mitglieder einer Gruppe schon sehen, bevor man der Gruppe beigetreten ist.
  • Neue Box auf "DIE ANDEREN": Neben den zuletzt registrierten Stipendiaten findet ihr dort nun auch die neuesten Alumni in der Community
  • Single-Sign-On: Wer auf der Website eingeloggt ist, ist nun auch in der Community eingeloggt und umgekehrt.
  • Längerer Login: Bisher musstet ihr euch immer neu einloggen, wenn ihr den Browser geschlossen habt. Jetzt ist das nicht mehr nötig. Ein Login am Tag reicht aus.
  • Verschiedene Kleinigkeiten: So kann man auf Wunsch von Karsten (wir vermissen dich!) zum Beispiel eine Frage, die einmal für Unternehmensvertreter auf unsichtbar gestellt wurde, nicht mehr zurück auf "sichtbar" stellen. Damit haben Antworter die Sicherheit, dass ihre Antwort unter den e-fellows bleibt.

Was viele nicht wissen: Anika hat auch eine Schwester
Leider sind die Aufrufzeiten bei "DIE ANDEREN" und "GRUPPEN" seit ein paar Wochen etwas im verspäteten Winterschlaf versunken. Wir arbeiten mit Hochdruck dran und werden sobald wie möglich Anikas Schwester auf die Community loslassen –
zusammen mit vielen weiteren Features versteht sich.

Eure Meinung zu Anika und Vorschläge für neue Features in der Zukunft nehmen wir gerne in der Gruppe "e-fellows.net – Fragen & Anregungen" entgegen.

Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net?
Folge 3: Thomas Graf

Freitag, den 1. Februar 2008
Lukas

Die Dinosaurier sind doch überhaupt nicht ausgestorben! Einerseits gibt es ja noch den Quastenflosser, andererseits den Thomas Graf. Er ist der einzige Überlebende aus der e-fellows.net-Urzeit (1999). Als McKinsey-Praktikant begann er, heute leitet er das Team Marketing & Stipendiatenbetreuung. Seit letztem Jahr ist er der zweite e-fellows.net-Mitarbeiter mit MBA. Dafür hat er 13 Monate auf seine Freizeit verzichtet. Weil er die nun wieder hat, tanzt er Salsa, fährt um die halbe Welt für Bruce-Springsteen-Konzerte und spielt Gitarre – für "knusprige Tiger".

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1. Was machst du bei e-fellows.net?
Bei e-fellows.net bin ich verantwortlich für die Abteilung Marketing & Stipendiatenbetreuung. Dort kümmere ich mich insbesondere um die Corporate Identity und die Positionierung von e-fellows.net als Marke. Wichtig ist mir dabei, dass wir gegenüber der Öffentlichkeit, vor allem gegenüber Schüler/innen und Studierenden sowie Hochschulen und Unternehmen, einheitlich auftreten und unsere vielen Angebote immer als hochwertig wahrgenommen werden.

2. Was hast du vorher gemacht (wenn vorher studiert: was und wo)?
Zunächst habe ich in Konstanz Latein und Geschichte studiert. Mit Latein bin ich auf Dauer nicht glücklich geworden, so dass ich irgendwann auf Germanistik umstieg. 1999 habe ich das Studium dann mit Magister und 1. Staatsexamen abgeschlossen.

Von 2001 bis 2002 habe ich berufsbegleitend an der Fernuniversität Hagen das sogenannte "Intensivstudium BWL" belegt und mit Zertifikat abgeschlossen.

Von 2006 bis 2007 schließlich habe ich berufsbegleitend über das Instituto de Empresa in Madrid einen Executive MBA absolviert.

3. Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Am meisten gefällt mir die Möglichkeit, bei e-fellows.net viele Ideen umsetzen zu können. Wenn mir zum Beispiel beim Joggen einfällt, dass wir internationale Jura-Fakultäten nach Deutschland einladen könnten, damit diese hier deutsche Juristen kennen lernen können, kann ich das Projekt komplett selber durchführen – vom Konzept über die Kundenakquise und das Marketing bis zur tatsächlichen Durchführung der Veranstaltung.

Die Vielfältigkeit meiner Tätigkeiten ist das zweite, was mir sehr wichtig ist und einfach Spaß macht. Von der Auswahl sehr guter Studierender für das e-fellows.net Stipendium über Marketing und Vertrieb bis zu Marktforschung ist alles drin, und man entwickelt sich ständig weiter.

Schließlich: Ich arbeite in einem super Team und mit tollen Kollegen im gesamten Unternehmen zusammen, die alle was auf dem Kasten haben und von denen ich sehr viel lerne.

4. Welche privaten Interessen hast du?
Ich interessiere mich für Musik und Konzerte, Bruce Springsteen ist einer meiner Favoriten, schreibe selbst Songs und trete ab und an mit Gitarre und Mundharmonika auf. Dann darf ich noch bei der Münchener Band Crujientigres (www.crujientigres.de) mitspielen, die lateinamerikanische Musik à la Buena Vista Social Club macht. Ich sage bewusst "mitspielen", weil die Jungs und Mädels dort alle super sind und ich denen nicht mal halbwegs das Wasser reichen kann.

Ich tanze sehr gerne Salsa und hänge recht häufig im Münchener Tanzschuppen Circulo ab. Darüber hinaus interessiere ich mich für Politik und Gesellschaft, Reisen, Literatur und Sport (Krafttraining, Laufen und Fußball). Mit meiner Familie probiere ich auch regelmäßig neue Brettspiele ("Petersburg", "Mesopotamien") und zocke unendlich gerne Skat.

5. Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Ich glaube, das war meine erste E-Mail, irgendwann in den späten 90er Jahren. Für uns 70er-Jahre-Geburten war das Internet und die digitale Kommunikation etwas komplett Neues – schließlich waren wir alle noch vom guten alten C64-Heimcomputer geprägt. Die E-Mail hat die Kommunikation wahrscheinlich ähnlich revolutioniert wie "Smells like teen spirit" die Rockmusik.

6. Welche (lebende oder historische) Person würdest du gerne treffen?
Die Frage haben wir früher sehr oft beim e-fellows.net Geburtstagskind des Tages gestellt und meistens kam Kofi Annan oder Hillary Clinton heraus. Nichts gegen die beiden, aber ich würde gerne mal Bruce Springsteen treffen. Seine Musik hat mich zu sehr geprägt.

Dann fände ich auch Jürgen Klinsmann toll. Sein Ansatz, Probleme wie damals bei der Nationalmannschaft ganzheitlich anzupacken, imponiert mir. Auch Kevin Spacey und Paul Auster würde ich gerne mal treffen, deren Arbeit – ob Film oder Literatur – ich sehr schätze.

7. Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Mit Bruce gemeinsam auftreten, wäre schon super :-) . Ansonsten möchte ich Klavierspielen, Noten und den New York Style im Salsa lernen. Und ich denke darüber nach, ein Buch zu schreiben, vielleicht noch zu promovieren und einmal von Alaska bis nach Feuerland zu reisen.