Monatsarchiv für Januar 2008

Wer sind eigentlich die bei e-fellows.net?
Folge 2: Theresa Eitel

Freitag, den 25. Januar 2008
Lukas

Nein, e-fellows.net ist kein Hobby. Das haben wir letzte Woche geklärt. Neue Woche, neue Offenbarung: Sogar Praktikanten gibt es hier. Theresa ist noch jung, aber trotzdem wie fast alle anderen Mitarbeiter Kuwi-Absolventin. Die Lateinamerikaexpertin kümmert sich um unsere Expansionspläne für Nicaragua, Brasilien und Chile alles, was irgendwie auf der Website steht. Nebenberuflich strebt sie eine Karriere in der WNBA an. Michael Jordan sollte sich also schon mal aufwärmen.

Theresa in Rio1. Was machst du bei e-fellows.net?
Kaffee kochen, kopieren – nein, natürlich nicht. Ich mache ein Praktikum im Team Content & Projekte und redigiere Erfahrungsberichte, schreibe an einer "Im-Fokus"-Reportage oder verschicke den Newsletter.

2. Was hast du vorher gemacht?
Bis November 2007 habe ich in Passau Kulturwirtschaft mit dem Schwerpunkt iberoromanischer Kulturraum studiert. Und nebenbei jahrelang Gummibärchen verkauft. Natürlich nur, wenn ich nicht gerade zum Praktikum in Nicaragua oder mit einer Uni-Exkursion in Brasilien war.

3. Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Das Arbeitsklima, die unterschiedlichen Aufgaben, dass man im Team arbeitet, aber trotzdem selbstständig. Und vor allem, dass ich mit vielen unterschiedlichen Menschen zu tun habe.

4. Welche privaten Interessen hast du?
Basketball und Biathlon schauen, am liebsten natürlich live, zur Not aber auch im Fernsehen. Und lesen: alles, was mir in die Finger kommt – egal ob Kinderbücher, Krimis, Liebesgeschichten, historische Romane, Fantasy oder Zeitungen.

5. Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Ich kann mich gar nicht erinnern. Das könnte auch daran liegen, dass ich eigentlich jeden Tag ein neues Aha-Erlebnis habe.

6. Welche (lebende oder historische) Person würdest du gerne treffen?
Michael Jordan. Mit ihm würde ich sehr gerne mal ein paar Körbe werfen.

7. Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Natürlich Punkt 6. Und eine Nil-Kreuzfahrt. Einmal Weihnachten auf einer Berghütte feiern – mit viel Schnee, das wäre eine ganz neue Erfahrung für mich, in Mittelfranken schneit's leider fast nie. Und einmal möchte ich gerne eine Rucksacktour auf den Kapverden machen.

Wer sind eigentlich die bei e-fellows.net?
Folge 1: Jürgen Blasi

Montag, den 21. Januar 2008
Lukas

Cool, du arbeitest bei e-fellows.net? Und was machst du hauptberuflich? Keine seltene Frage für einen e-fellows.net-Mitarbeiter. Dann erklärt der e-fellows.net-Mitarbeiter, dass bei e-fellows.net rund 25 Leute hocken und fast alle Vollzeit arbeiten. Weil viele Stipendiaten immer wieder fragen, welche Personen und Gesichter eigentlich hinter e-fellows.net stecken, beantwortet die "e-fellows.net Mitarbeiter-Community" ab sofort wöchentlich hier im Blog einen kleinen Fragebogen.

Jürgen beim WandernDen Anfang macht Jürgen Blasi, Leiter im Projektmanagement- und Controlling-Team, intern nur bekannt als "Startschuss-Abi"-Team. Jürgen stammt von einem Hof in einem winzigen, pittoresken Dorf in Niederbayern und ist zusammen mit Geschäftsführer Michael Hies der erbittertste Verteidiger unserer Kantine. Wer bei ihm im Team arbeiten will, muss nicht nur gute Organisationsfähigkeiten mitbringen, sondern vor allem tadellos Bayerisch sprechen.

1. Was machst du bei e-fellows.net?
Ich arbeite im Projektmanagement, konkret ist das zum Beispiel die Organisation und Durchführung unserer Schülerveranstaltungen. Außerdem kümmere ich mich um einige Finanzthemen und das Controlling bei e-fellows.net.

2. Was hast du vorher gemacht?
Ich habe in München an der LMU Kommunikationswissenschaft mit den Nebenfächern BWL und Psychologie studiert.

3. Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Dass ich ein sehr breit gefächertes Aufgabenfeld habe und die Entscheidungswege kurz sind. Außerdem macht die Zusammenarbeit im Team Spaß, weil es recht unkompliziert zugeht, aber alle trotzdem professionell zusammenarbeiten.

4. Welche privaten Interessen hast du?
Schwimmen, Lesen (die letzten – sehr empfehlenswerten – Bücher, die ich gelesen habe: "Die Entdeckung der Currywurst" von Uwe Timm und "Justiz" von Friedrich Dürrenmatt), Kino und Theater, Segeln.

5. Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Das war, als ich nach einem Sprachkurs in Frankreich recherchiert habe. Ich konnte alles online machen: Sprachschulen finden, Angebote vergleichen, anmelden. Super! Bei einem früheren Sprachkurs hatte ich mir noch umständlich Kataloge schicken lassen und trotzdem nur die Hälfte der Infos herausbekommen.

6. Welche (lebende oder historische) Person würdest du gerne treffen?
Da fällt mir auf Anhieb niemand ein. Ich lerne allgemein gerne Menschen kennen. Je nachdem, wie ich oder die andere Person gerade drauf sind und wie die Situation ist, kommen interessante und bereichernde Begegnungen heraus. Da ist dann egal, wer oder wie bekannt die Person ist.

7. Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Sollte mich das Segeln weiter so packen wie bisher (habe letztes Jahr erst angefangen), würde ich gerne einen größeren Segeltörn von mindestens einem Monat machen mit Freunden und einem selbst gecharterten Boot.

Noch Fragen an Jürgen? Lust auf einen gemeinsamen Segeltörn? Er freut sich über Besuche auf seinem Community-Profil. Nächste Woche geht's weiter mit einem weiteren Kollegen aus den heiligen Hallen der Sattlerstraße.

Wie man richtig guten Tag macht

Donnerstag, den 17. Januar 2008
Lukas

Tag-Tag-Tag… so klingt die Symphonie der Holzsohlen (La symphonie des semelles en bois), ein berühmtes französisches Lied aus den 30er Jahren, das außer mir niemand mehr kennt. Um "Tag" geht's hier auch, genauer gesagt um "Tags", und wie man die möglichst wirksam einsetzt – und das übrigens nicht nur in der e-fellows.net community.


Tags sind, ganz einfach ausgedrückt, verlinkte Schlagworte. Du kennst Tags vor allem von deiner Seite. Dort hast du die Angaben zu dir größtenteils in Form von Tags eingegeben. Worüber ich zum Beispiel gern mehr wüsste, steht in meinem Profil so: "Bayerischer Nationalismus, Jura, openID" und so weiter. Damit die Community weiß, wo ein Tag anfängt und wo es aufhört, muss man Tags immer durch Kommas trennen.

Tags – die Verkuppler vom Dienst
Aber nicht nur auf seiner Profilseite kann man Tags eingeben, sondern auch Gruppen und Fragen mit Tags versehen. So strukturieren
Tags die Inhalte der Community. Zum Beispiel werden alle Inhalte, also Profile, Fragen, Gruppen und Termine zum Thema Unternehmensberatung unter dem Tag "Unternehmensberatung" abgelegt. Weil ja jedes Tag ein verlinktes Schlagwort ist – und zwar verlinkt mit einer Suche nach diesem Tag in allen Rubriken – kann ich mit einem Klick auf dieses Tag Inhalte aus allen Rubriken miteinander verknüpfen – über alle Hierarchien hinweg sozusagen.

Praktisch: Fragen, Gruppen und Termine zu deinen Tags
Wie erwähnt, hast du die Informationen zu deiner Person (hoffentlich) in Form von Tags in deinem Profil eingetragen. Das ermöglicht praktische Funktionen wie "Fragen zu deinen Tags" oder "Gruppen zu deinen Tags". Darüber findest du ohne langes Suchen eine auf dich persönlich zugeschnittene Auswahl an Fragen und Gruppen. Dasselbe gibt's übrigens auch für Termine.

Mit George Orwell bist du auch nach 1984 nicht allein
Über die Tags findest du auch e-fellows, die zu dir passen könnten – eben weil du dieselben Tags wie die im Profil hast. Dazu klickst du entweder auf ein Tag in deinem Profil (so erfahre ich, dass George Orwell außer mir zum Beispiel noch immerhin zwölf andere e-fellows gut finden), oder du gehst auf "e-fellows gleicher Interessen", wo die Community dir gleich listenweise e-fellows mit gleichen "Interessens-Tags" vorschlägt.

Tag-Wolken: Was das Volk bewegt
Wenn man die zigtausend Tags der Community in einen riesigen Topf wirft und dann die häufigsten in einen Kasten malt, erhält man eine Tag-Wolke. Tag-Wolken bieten somit einen Überblick über die häufigsten Themen des Netzwerks. So zum Beispiel die Tag-Wolke ganz unten auf der Startseite:

Tag-Wolke

Zu den häufigsten Themen in der Community zählen laut Wolke "Anwaltskanzlei/Notariat", "Automobil-/Zulieferindustrie" oder "Finanzdienstleistung". Die häufigsten Tags und ihre Schreibweise zu kennen, ist wichtig, will man wirkungsvoll taggen.

Mit den richtigen Tags die richtigen Antworter finden
Nicht umsonst kann man zum Beispiel Fragen vertaggen: Nach dem Einstellen einer Frage verschickt der große Community-Server nämlich E-Mails mit der Frage an e-fellows mit identischen Tags in bestimmten Profilfeldern (welche Felder?). Eine Frage mit dem Tag "Unternehmensberatung" geht so an alle e-fellows mit dem Tag "Unternehmensberatung" auf ihrer Seite. Dadurch findest du schnell passende Antworter, ohne darauf vertrauen zu müssen, dass die rein zufällig bei Fragen & Antworten vorbeischauen.

Wie daneben ist tausendmal daneben?
Aber zurück zur "Finanzdienstleistung". Das häufige Tag könnte ja auch "Finanzdienstleistungen" heißen. Gibst du zu deiner Frage aber nur Letzteres ein, erwischst du gleich über 1.000 potenzielle Antworter weniger. Interessanterweise kommt das Tag "Finanzdienstleistung" nämlich in 1.302 Profilen vor, das Tag "Finanzdienstleistungen" hingegen nur in 26. Am besten also vor der Frage nachschauen, bei wie vielen Leuten das gefragte Tag im Profil steht, und dann die Tags gezielt auswählen. Hilfreich dabei ist das Drop-Down-Menü (siehe Screenshot), das beim Eingeben automatisch aufpoppt und dir Tags vorschlägt, die von anderen schon verwendet wurden. Die häufigsten stehen dabei oben.

Drop-Down-Menü für Tag-Vorschläge

Sinnvolle Tags in deinem Profil
Ob du mit den Tags zu deiner Frage die richtigen Antworter findest, hängt auch davon ab, wie die möglichen Antworter ihre Tags in ihr Profil eingegeben haben. Daher ein paar Tipps:

  • Trenne die Tags durch Kommas ("MBA, Wurst, Consulting"). Das wird sowohl im Profil als auch beim Fragestellen noch sehr häufig falsch gemacht. Keine Leerzeichen oder Semikola. Einfach nur simple Kommas. Punkt.
  • Verzichte auf zusätzliche Erläuterungen in Klammern: Also nicht "Musik (Geige)", sondern "Musik, Geige" oder nur "Geige"; für Erläuterungen ist im Feld "Über mich" unter dem Profilfoto genügend Platz. Auch auf Emoticons verzichten ("Consulting ;) ").
  • Verwende Synonyme: Also statt nur "Geige" zusätzlich "Violine", statt nur "Unternehmensberatung" auch "Consulting" und "Beratung"
  • Verwende unterschiedliche Schreibweisen: Also z.B. "Geographie", aber auch "Geografie"
  • Verwende einfache Worte, die andere auch eingeben würden: Also nicht "schöne klassische Musik", sondern "Musik, Klassik, klassische Musik".

Bleibt nur noch die Frage: Wie viele e-fellows haben das Tag "Holzsohlensymphonie" im Profil?

Alles hat ein Ende

Mittwoch, den 9. Januar 2008
Theresa

Auch der Blog-Wettbewerb. Leider können wir euch an dieser Stelle keinen glücklichen Gewinner präsentieren. Irgendwo zwischen Plätzchen backen, Silvesterkrachern und Kraft tanken für die Herausforderungen des neuen Jahres sind wohl die Beiträge auf der Strecke geblieben.

Möglicherweise war einfach das Thema für den Wettbewerb zu gut: Beim Brainstorming habt ihr bestimmt die Community durchforstet und seid stundenlang in den Gruppen-Bildergalerien hängen geblieben. Oder ihr habt fleißig Fragen beantwortet – da blieb dann für euren Blog-Beitrag leider keine Zeit mehr. Schade – und das bei den tollen Preisen, die es zu gewinnen gab.

Ausgebloggt
Aber das heißt natürlich nicht, dass die e-fellows.net community ab sofort wettbewerbsfreie Zone wird. Wir geben nicht auf. Denn Konkurrenz belebt schließlich das Geschäft. Und nicht nur beim Foto-Wettbewerb haben die e-fellows eindrucksvoll bewiesen, dass sie kreativ sind und gerne gewinnen.

Auf zu neuen Taten
Die nächste Herausforderung für euch kommt bestimmt, das ist sicher. Wir basteln schon fleißig an einer Idee – und freuen uns natürlich auch über eure Anregungen. Wenn es also etwas gibt, bei dem ihr euch schon längst mal mit anderen e-fellows messen wolltet: immer her mit eurem Vorschlag.

Auf ein frohes neues Jahr!

Freitag, den 4. Januar 2008
Sabine

Der Gänsebraten ist verdaut, die Geschenke sind ausgepackt und vielleicht sogar schon wieder umgetauscht. Weihnachten ist vorbei und Silvester wurde hoffentlich schön und möglichst ohne Kater hinter sich gebracht. Ganz sicher ist: Wir wünschen euch ein frohes neues Jahr sowie Erfolg und Spaß für all das, was ihr euch für 2008 vorgenommen habt.

Was hat sich 2007 bei euch verändert? Bei e-fellows.net auf jeden Fall eine Menge. Unser Netzwerk hat einen regelrechten Durchbruch erlebt. Die Community veranschaulicht das – jeden Tag. Die e-fellows lernen sich nicht nur untereinander besser kennen und die City Groups sind erfolgreicher, sondern die gegenseitige Hilfsbereitschaft und der hochwertige Wissensaustausch überwältigen uns immer wieder: Insidertipps zum Auswahlverfahren bei Begabtenförderungswerken gibt es aus erster Hand. Persönliche Erfahrungen zum Einstieg in toughe Branchen wie Unternehmensberatung oder Investment Banking werden weitergereicht. Und Hilfestellung zum Alltag in Studium und Beruf wird geleistet.

Boom-erang
Nützliches Feedback in jeglicher Hinsicht kommt zahlreich aus der Community zurück, und zwar nicht nur von e-fellow zu e-fellow, sondern auch von e-fellow zu e-fellows.net. Wir freuen uns sehr über die vielen Verbesserungsvorschläge für unsere Angebote, Anregungen zur Weiterentwicklung der e-fellows.net community und der Website, Autoren für unsere Buchserie e-fellows.wissen und so weiter. Auch die e-fellows können sich auf ihre Mitstipendiaten verlassen: Wer Korrekturhilfe benötigt, bekommt sie. Wer Fragen hat, bekommt gute Antworten. Wer gute Antworten hat, bekommt Daumen.

2007 kann sich sehen lassen
Tolle Beta-Tester haben den letzten Schliff für Version 1.0 der e-fellows.net community gegeben. Schnell folgte 1.5. Die Nutzerzahlen sind rasant gestiegen, bald knacken wir die 9.000. Der Jahreswechsel ist eine gute Gelegenheit, mal etwas loszuwerden: Für die viele Arbeit, Ideen, Hilfe, Kreativität und Gehirnschmalz bedanken wir uns bei allen Beteiligten! Wir hoffen, dass es so weiter geht.

2.0-08 erwarten wir mit Spannung
Der Neujahrsputz ist spürbar: Nutzer bereiten Profile, Gruppen, Fragen und Fotos für die Partnerunternehmen vor. Version 2.0 steht vor der Tür. Das Karrierenetzwerk wird komplett. Na, dann kann’s ja losgehen. Prost Neujahr!