Wir (Unternehmen) müssen leider draußen bleiben

29. Mai 2007
Lukas

Eine Sache, bei der wir uns lange gefragt haben, wie wir sie am besten umsetzen, ist die Rolle unserer Partnerunternehmen in der e-fellows.net community. Sollen die überhaupt da reinschauen und mitspielen dürfen? Denn schließlich ist die Community ein Platz, wo sich die e-fellows ungestört vernetzen können sollen. Andererseits ist e-fellows.net ein Karrierenetzwerk: Den größten Nutzen ziehen viele Stipendiaten aus den besonderen Kontakten zu unseren Partnerunternehmen zum Beispiel über die Mentoren oder die exklusiven Praktika- und Jobangebote. Und bei unserer Umfrage im November, bei der wir auch von euch wissen wollten, ob die Partnerunternehmen in einem möglichen Social Network für e-fellows mitmischen sollten, waren nur fünf Prozent der e-fellows dagegen. Aus dieser Sicht spräche einiges dafür, die Unternehmen in irgendeiner Form in die community zu lassen.

Wir müssen erst mal draußen bleiben
Trotzdem haben wir nun die Entscheidung getroffen, den Partnerunternehmen für den Anfang erst einmal keinen Zugang zur community zu geben. Wir sind der Meinung, dass die Community erst einmal "organisch" wachsen und die Atmosphäre möglichst persönlich und ungezwungen bleiben sollte. Das ist der Hauptgrund. Ein zweiter Grund ist die Zeit: Wir hätten in den vier Monaten Entwicklungszeit kaum noch Ressourcen gehabt, neben den e-fellows auch die Partnerunternehmen auf die community vorzubereiten.

Was nicht heißt,…
… dass das auf immer und ewig so bleiben muss. Denn sicher wäre es beispielsweise interessant, in speziellen Unternehmens-Gruppen zum Beispiel face-to-face mit McKinsey-Beratern diskutieren zu können. Oder noch besser: die Mentoren nicht mehr nur über e-fellows.net, sondern direkt über die community ansprechen zu können. Früher oder später ist es daher bestimmt sinnvoll, die Unternehmen mit ins Boot zu holen.

Privatsphäre speziell für Unternehmens-User festlegen
Das alles darf aber nicht auf Kosten der Ungezwungenheit gehen. Das bedeutet, für den Fall, dass wir die community zu einem späteren Zeitpunkt für Unternehmen öffnen:

  • Wir werden zusätzliche Privatsphäreoptionen hinzufügen, damit ihr genau bestimmen könnt, was Unternehmen von euch letztlich sehen dürfen und was nicht.
  • Es wird immer Bereiche geben, in denen ihr "unter euch" bleiben könnt. Das gilt vor allem für Gruppen mit Zugangsbeschränkung und das gesamte Fragen & Antworten-Tool. Schließlich wollen wir nicht, dass ihr eure Fragen und Antworten dort bereits vorzensiert, was dem Ganzen den Insider-Touch nehmen würde.
  • Auch sonst würden wir die Unternehmens-User in ihren Rechten erst einmal beschränken.
  • Was würdet ihr gerne mit den Unternehmen unternehmen?
    Soweit, so gut. Ihr braucht euch in den ersten Monaten also erst einmal keine Gedanken darüber machen, dass euch euer zukünftiger Arbeitgeber über die Schulter schaut. Sollte sich das ändern, werden wir es für alle sichtbar kommunizieren. Bis dahin könnt ihr uns ja schon einmal Anregungen geben: Was würdet ihr mit den Partnerunternehmen gerne in der community unternehmen? Oder sollen die Unternehmen auch später außen vor bleiben? Auf eure Meinung und Kommentare sind wir gespannt.

    2 Reaktionen zu “Wir (Unternehmen) müssen leider draußen bleiben”

    1. community.blog » Blog Archiv » Noch mal: Keine Unternehmen hier!

      […] hat vielleicht etwas skeptisch geschaut, als ich vor ein paar Wochen geschrieben habe, dass Vertreter von unseren Partnerunternehmen erst einmal keinen Zugang zur e-fellows.net community erhalten sollen. Einige wollten das anscheinend auch nicht so richtig […]

    2. Community-Blog - e-fellows.net » Blog Archiv » Alle im Netz: Mentoren & Company

      […] im Netz: Mentoren & Company Lukas“Wir müssen leider draußen bleiben”, lautet bislang die Devise für unsere Partnerunternehmen. Die e-fellows.net community soll […]

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