Erfahrungsbericht (KPMG): Face-to-Face mit KPMG in der "New Work City"

23. Januar 2012
Erfahrungs- bericht

Im Frankfurter "Squaire", auch  "New Work City" genannt, traf e-fellows.net-Stipendiatin Sabine KPMG. Hier erfuhr sie, dass nicht nur ihr ein gutes Arbeitsklima und die Herausforderung im Job wichtig sind. Unter den bunt gemischten Teilnehmern traf sie sogar ein bekanntes Gesicht. Und die Berater von KPMG klärten sie über Mythen der Unternehmensberatung auf.

Titel und Thema des Events
Face-to-Face-Workshop "KPMG Management Consulting"

Zeit und Ort des Events
14. Dezember 2011, Frankfurt am Main

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
17 e-fellows.net-Stipendiaten

Unternehmensvertreter: Partner Dr. Andreas Ries, Senior Manager Christian Neubert, Assistant Manager Thomas Heinrich, Associate Daniela Wicker und Magdalena Statnik aus der Personalabteilung.

Da ich in meinem Bachelor-Studium schon relativ weit bin, mache ich mir Gedanken über einen möglichen Jobeinstieg. Deshalb wollte ich an einem Karriereevent teilnehmen, das nur einen Tag dauert, jedoch präzise über Einstiegschancen und den Joballtag informiert.

Sabine Face-to-Face KPMGe-fellows.net-Stipendiatin Sabine (22) studiert International Business Administration an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen. Außerdem verbrachte sie einen Auslandsaufenthalt am Trinity College in Dublin.

Ich hatte schon ein Praktikum bei Detecon gemacht, in dem ich einen Einblick in ICT (Information and Communications Technology) bekam. Nun wollte ich mir ein zweites Bild von der Unternehmensberatung machen und einen Bereich erleben, der sich vor allem auf die Prozess- und Organisationsberatung konzentriert.

Mit dem Aktenköfferchen durch schicke Bürogebäude
Wie stellt man sich den Berateralltag vor? Schnieke und beschäftigt mit dem Köfferchen durch schnittige Bauten laufen. Kaum in Frankfurt angekommen, bekam man im "Squaire" – einem Bürogebäude am Frankfurter Flughafen – den Berateralltag zu Gesicht. Ein Büro direkt am Flughafen mit beeindruckender Ausstattung – der Traum jedes Beraters.

In einer Begrüßungsrunde mit Getränken und Snacks konnte man mit den anderen Teilnehmern reden und neue Gesichter und Namen abspeichern. Ich traf auch ein bekanntes Gesicht: Ein Freund aus Tübingen war zufällig auch da. Das war eine positive Überraschung.

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In der KPMG-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei KPMG kontaktieren.

Im Meetingraum begrüßten uns die KPMG-Mitarbeiter herzlich. Wir hatten einen wundervollen Blick auf startende und landende Flugzeuge. Sowohl Dr. Andreas Ries als auch die anderen Berater stellten sich, ihren Karriereweg und ihre Arbeit bei KPMG vor. Das waren nicht nur Aufzählungen der wichtigsten Lebenslauf-Stationen oder der bekanntesten Klienten, sondern ein informeller Einblick in den bisherigen Werdegang.

Klassisch BWL studieren ist kein Muss
Die Berater machten klar, dass man nicht unbedingt BWL studiert haben muss, um Berater zu werden. Gut zu wissen war außerdem, dass man sich nicht zwingend mit Arbeit zuschütten und auf ein Sozialleben verzichten muss. Anschließend stellten wir Teilnehmer uns vor. Daraus ergaben sich interessante Gespräche zwischen den Beratern und den Teilnehmern.

Anschließend bekamen wir eine Führung durch den "Squaire" – die "New Work City". Was vorher nur als bunter Wirbel von Eindrücken an mir vorbeigezogen war, konnte ich nun detaillierter betrachten.

Was sollte ein Job mit sich bringen?
Zurück in unserem Meetingraum kam nun der tatsächliche Workshop auf uns zu. In Gruppen von vier oder fünf Personen hatten wir eine halbe Stunde Zeit, uns kritisch mit Fragen aus dem Berateralltag auseinanderzusetzen – zum Beispiel mit den Erwartungen an den Einstieg oder die Eigenschaften eines erfolgreichen Beraters. Wir stimmten überein, dass die Erwartung an einen Einstieg sich nicht nur auf das Hier und Jetzt konzentrieren sollte, sondern auch auf die Zukunft (zum Beispiel Weiterbildungsmaßnahmen). Und dass nicht nur finanzielle Vorzüge wichtig sind, sondern auch das Arbeitsklima, die Work-Life-Balance und die Herausforderung im Job.

Die Mitarbeiter von KPMG gaben uns dazu Feedback aus der Praxis und klärten uns über einige Mythen aus der Beratung auf. "Ich habe bislang nach mehreren Jahren bei KMPG genau zwei Mal am Wochenende gearbeitet. Und das nur für ein, zwei Stunden um eine Präsentation in Form zu bringen", sagte einer der Berater.

Berater "grillen"
Wir ließen den Abend ruhig mit Häppchen und Snacks ausklingen. Dabei konnten wir die KPMG-Mitarbeiter mit unseren Fragen  "grillen". Immer wieder betonten sie, dass man alle Fragen, die einem auf der Zunge brennen, auch loswerden soll. Wer da nicht nachfragt, ist selbst schuld.

Die netten Teilnehmer und Berater, die ohne Zeitdruck und ohne sich um Antworten zu winden Rede und Antwort standen, hätten es doch tatsächlich fast geschafft, dass ich den Zug verpasst hätte. Einen besseren Ritterschlag für ein Karriere-Event gibt es für mich kaum.

Mein Fazit und wem ich die Veranstaltung empfehle
Ich wollte einen realistischen Einblick in den Unternehmensalltag gewinnen, ohne monatelang Praktika zu machen. Ich fand es interessant, die tatsächlichen Gesichter hinter dem Firmennamen kennenzulernen. Überraschend fand ich ihre Aufgeschlossenheit und ihre Entschlossenheit, wirklich keine Frage unbeantwortet zu lassen. Wer jedoch ein Recruiting-Event erwartet hatte, wurde enttäuscht.

In den letzten Zügen meines Studiums war es mir wichtiger, das Unternehmen KPMG kennenzulernen und herauszufinden, ob ich dort hineinpasse. Weniger wichtig war mir dabei, dass ich mit wichtigen Kontaktdaten nach Hause fahre. Und einen Tag ohne schlechtes Gewissen vom Semester frei zu haben, ist doch auch eine nette Abwechslung.

Tagebuch (Deutsche Bank): Innovationen auf der "Unconference" (3. Teil)

20. Januar 2012
Tagebuch

Vorträge ganz ohne Folien und Powerpoint, bei denen das Publikum bestimmt, was es hören möchte. Nein, das ist nicht Uni 2.0, sondern die Unconference bei der Deutschen Bank. Die Veranstaltung ist Teil der zahlreichen Innovationen, die Eduard bei der Deutschen Bank begegnen – und auch er selbst plant eigene Neuerungen an seinem Arbeitsplatz.

Nach meiner ersten Rotation im Traineeprogramm von Group Technology & Operations (GTO) als "Application Owner" für eine laufende Anwendung der Deutschen Bank ging es für mich im September nach London. Hier startete offiziell das Traineeprogramm, bei dem ich meine Trainee-Kollegen aus aller Welt traf. In London, wie auch in meiner aktuellen zweiten Rotation als Mitarbeiter des Project Management Office (PMO) habe ich festgestellt, dass mir ein Wort immerzu über den Weg läuft. Es ist das Wort "Innovation", das in der IT-Abteilung der Deutschen Bank zurzeit in aller Munde ist.

Innovation Lecture Series – Vorstellung der brandneuen Innovationen

Tatsächlich werden viele neue und innovative Technologien, Ansätze und Prozesse ausprobiert und im Falle des Erfolgs ausgebaut. Diese Innovationen werden bei den "Innovation Lecture Series" vorgestellt.

Eduard bauere-fellows.net-Alumnus Eduard (25) hat in Paderborn Informatik studiert und ist anschließend bei der Deutschen Bank als Trainee in die Abteilung Group Technology & Operations (GTO) eingestiegen.

Diese Vorträge finden im sogenannten "db Lab" statt – einem Seminarraum, der einem "Innovationslabor" gleicht. Schon die Einrichtung ist einzigartig, mit beschreib- und beklebbaren Wänden, viel Hightech, um Ideen an die Wand zu projizieren und genügend Platz, um die Innovationen einem breiten Publikum vorzustellen.

Der Sturm der Gedanken
Die Themen der "Innovation Lecture Series" haben die Mitarbeiter in einer Befragung vorgeschlagen. Das führte zum Beispiel zu der Applikation "Mindstorm", die kürzlich bei einem Vortrag vorgestellt wurde. "Mindstorm" ist eine Plattform, auf der ein Projekt-Team oder eine Abteilung ein konkretes Problem schildert und jeder Mitarbeiter die Möglichkeit hat, Vorschläge zu der Lösung des Problems zu machen. Dabei gibt es – wie in einem Sturm von Gedanken – verschiedenste Ansätze, um das Problem zu lösen.

Unconference – die neue Art des Ideenaustauschs
Ein paar Tage nach diesem Vortrag wurde ein Workshop für die GTO-Trainees veranstaltet, der sich "Unconference" nannte und einen innovativen Ansatz für den Ideenaustausch darstellt. Der Workshop selbst war in die sogenannte "GradForum-Initiative" eingebettet. Das ist eine Initiative, die von GTO-Trainees organisiert wird und sich speziell an andere GTO-Trainees wendet. Beim GradForum stellt das Senior Management dem Unternehmensnachwuchs größere Projekte und Neuigkeiten vor.

Bei der "Unconference" handelte es sich nicht um gewöhnliche Vorträge per Powerpoint, bei denen die Senior Manager das Thema vorgaben. Stattdessen sprachen wir über das, was sich das Publikum (also wir Trainees) gewünscht hatte.

Die Unconference fing damit an, dass Wolfgang Gärtner (CIO GT Retail, Managing Director) zwar einen Vortrag vorbereitet hatte, jedoch direkt zu Anfang seine Redekarten ablegte und vom Publikum neue Karten verlangte mit Themen, über die er sprechen sollte.

Beamer und Folien sind tabu
Für die anschließenden Vorträge gab es die folgenden Vorgaben: Es wurde im Stehen in kleinen Kreisen referiert und zugehört. Beamer und Folien waren tabu, die Redner durften nur Redekarten benutzen. Es fanden immer drei unterschiedliche Vorträge gleichzeitig statt, zwischen denen man als Zuhörer beliebig wechseln konnte. Außerdem wurde der Vortrag der Senior Manager immer wieder durch Zwischenfragen und Denkanstöße aus dem Publikum gelenkt. Dadurch kam es auch durchaus vor, dass Manager über sich selbst, persönliche Erfahrungen und über Strategien in den kommenden Jahren gesprochen haben. Ein meiner Meinung nach ziemlich innovativer Ansatz, der deutlich mehr Spaß macht als die typischen Powerpoint-Vorträge.

Meine eigene Innovation

Neben derartigen Veranstaltungen zum Thema Innovation werde auch ich zu Innovationen und Verbesserung meiner eigenen Arbeit angehalten. Am Anfang meiner zweiten Rotation im Project Management Office (PMO) für das Programm "Tax Program 2011/2012" riet mir der Programmleiter Jörn Rudolph, alle meine Arbeitsprozesse zu überprüfen – Neuerungen und Verbesserungen seien immer willkommen. Das zeigte mir die offene Kultur in GTO, wo selbst von einem Trainee, der gerade erst in der Deutschen Bank angefangen hat, Neuerungen kommen können. In dem Sinne erarbeite ich zum Beispiel zurzeit einen neuen Ansatz, um die monatliche Budget-Vorhersage für die verschiedenen Projekte innerhalb des Programms zu erleichtern und zu vereinheitlichen.

Im ersten Teil seines Tagebuchs berichtete Eduard von seinen ersten beiden Projekte im Trainee-Programm. Im zweiten Teil klärt er über die "Mythen des Bankings" auf.

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Die e-fellows.net-Mitarbeiter stellen sich vor: Alexander Hartmann

17. Januar 2012
Judith

Unser Praktikant Alexander arbeitet seit Dezember in der e-fellows.net-Redaktion und widmet sich seitdem vor allem unseren City Groups. Meistens ist er eher ruhig, sodass sogar wir nach zwei Monaten hier noch einiges neues über ihn erfahren haben. Zum Beispiel, dass er gerne Latein lernt und sich für Neurowissenschaften interessiert.

>> Teil 44 der Serie: Wer sind die eigentlich bei e-fellows.net? <<

Was machst du bei e-fellows.net?
Ich bin seit Anfang Dezember Praktikant im Team Content &Community. Mein Ziel ist es, die Aktivitäten der City Groups zu unterstützen und zu steigern. Dafür erstelle ich zum Beispiel einen Leitfaden für City-Group-Leiter und arbeite die Vorschläge von anderen Leitern aus. Ich selbst beteilige mich ebenfalls seit zweieinhalb Jahren an der Leitung der City Group München.

Praktikant und City-Group-Leiter Alex

Was hast du vorher gemacht?
Ich habe drei Jahre Physik auf Bachelor an der LMU studiert und außerdem ein Praktikum an einem Lehrstuhl gemacht.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Die Kollegen, die zentrale Lage am Marienplatz, der unkomplizierte Umgang, sodass ich mit allen offen diskutieren kann. Und die Küche gefällt mir (hier besonders, dass es kostenlosen schwarzen Tee gibt). Bei meiner Arbeit natürlich auch der Kontakt zu den City-Group-Leitern, und dass einige so viel Initiative zeigen, dass man selbst viel mehr Spaß daran und viel weniger Arbeit hat. Wieso werde ich eigentlich nicht gefragt, was mir nicht gefällt? ;)

Welche privaten Interessen hast du?
Außer mich mit Freunden zu treffen, wechselt das immer mal: Filme schauen, Rad fahren, Musik (normalerweise Klavier. Ich habe mir in einer Phase aber auch mal vorgenommen Gitarre zu lernen, vielleicht irgendwann mal wieder). Im Studium interessiere ich mich vor allem für Neurowissenschaften und Hirnforschung, also nicht so sehr das, was man spontan mit Physik verbinden würde. Ansonsten gerne auch mal ein Sprachkurs, wie Spanisch oder ein bisschen Latein.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Ich werde nach meinem Praktikum hier ein dreiviertel Jahr in Neuseeland verbringen. Dort mache ich an der Uni Auckland "study abroad". Das ist sowas wie ein Studium generale – zu viel Unistress werde ich also hoffentlich nicht haben. Danach habe ich geplant, wieder hier mit einem Master weiterzumachen. Den Studiengang und Ort weiß ich aber noch nicht genau, es wird aber in Richtung Neurowissenschafften gehen.

Erfahrungsbericht (KPMG): Financial Fairplay im Hörsaal

12. Januar 2012
Erfahrungs- bericht

In Vorlesungen sitzt Martin ja eigentlich oft genug. Doch als leidenschaftlicher Sportler und nebenberuflicher Private-Banking-Berater konnte er dem Thema "Financial Fairplay" nicht widerstehen und ging zu KPMG's Lecture in München. Zu seiner Freude fand er dort auch keinen gelangweilten Professor vor, sondern einen promovierten Fairplayer.

Titel der Veranstaltung
KPMG's Lecture: "Financial Fairplay – How KPMG cuts through the complexity in the sports industry"

Ort und Datum
München, 16. November 2011

Referenten
Johann Schnabel, Dr. Mario Hamm

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe
Ich hatte bisher noch nie eine derartige Veranstaltung besucht. Daher war ich zum einen neugierig, was mich dort erwartet. Zum anderen bin ich sehr sportinteressiert, weshalb das Thema perfekt gepasst hat.

e-fellow Martine-fellows.net-Member Martin (22) macht einen "Master of Finance" an der Frankfurt School of Business. Nebenbei arbeitet er als Private-Banking-Berater.

Promovierter Fairplayer
Eine HR-Mitarbeiterin und ein Partner von KPMG eröffneten die Veranstaltung. Anschließend ging es drei Stunden um das Thema "Financial Fairplay". Das ist eine neue Regel im Profi-Fußball für die Klublizensierung der UEFA. Hauptinhalt sind neue finanzielle Regelungen, nach denen ein Club nicht mehr ausgeben darf, als er einnimmt. Dadurch soll eine steigende Verschuldung aufgehalten werden. In der Vorlesung ging es um die Einführung dieser Regel und die Auswirkungen auf die Fußballvereine. KPMG selbst berät große Vereine in Deutschland, England und Spanien zu diesem Thema und zeigt Lösungsvorschläge.

Dr. Mario Hamm, der diesen Vortrag präsentierte, war sowohl fachlich als auch rhetorisch klasse. Er hat selbst über dieses Thema promoviert und konnte den Sachverhalt verständlich und interessant vermitteln. Auch alle Zwischenfragen hat er immer gut beantwortet.

Am Buffet Praktika abstauben
Nach der "Vorlesung" kamen alle am Buffet zusammen – Referenten, Zuhörer und auch Mitarbeiter aus anderen Abteilungen von KPMG. Sie haben uns von ihrem jeweiligen Aufgabengebiet erzählt und alle unsere Karrierefragen beantwortet. Und auch das ein oder andere Praktikum ist an diesem Abend noch vergeben worden.

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Fußball und Karrierefragen
Ich fand diese Veranstaltung sehr gelungen. Der Referent war ein Experte auf seinem Gebiet und beim anschließenden Buffet konnte ich auch ganz persönliche Fragen an den Partner und die HR-Mitarbeiterin loswerden.

Wem ich die Veranstaltung weiterempfehle
Ich kann die Veranstaltung jedem empfehlen, der etwas über Financial Fairplay und damit über die finanzielle Situation in- und ausländischer Fußballvereine erfahren möchte. Auch für allgemeinere Informationen über KPMG und Einblicke in die Arbeitsweise des Unternehmens ist diese Veranstaltung durchaus zu empfehlen.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (Clifford Chance): Ein Frühstück über den Dächern Frankfurts

11. Januar 2012
Erfahrungs- bericht

e-fellow Laura hatte hohe Erwartungen an das Power Breakfast mit Clifford Chance. Hoch über den Dächern Frankfurts redete sie mit den Anwältinnen über die Einstiegsmöglichkeiten und den Arbeitsalltag bei der Großkanzlei. Sie erfuhr, wie offen die Unternehmensvertreterinnen alle Fragen beantworten. Und, dass es eine Kinderkrippe und Yogakurse in der Mittagspause inklusive gibt.

Titel und Thema der Veranstaltung
Power Breakfast bei Clifford Chance

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung
9. Dezember 2011 in Frankfurt am Main

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
22 e-fellows.net-Stipendiatinnen

Referentinnen: Christine Koziczinski, Partnerin im Bereich Corporate und Alexandra Hagelüken, Partnerin im Bereich Banking & Capital Markets

Weitere Unternehmensvertreterinnen waren Associate Elif Hoffmann-Remy und Counsel Nele Gorny aus dem Bereich Corporate, die Associates Miriam Nabinger und Beatrix Elsner aus dem Bereich Litigation & Dispute Resolution, Ute Brunner-Reumann, Counsel im Bereich Banking & Capital Markets und Bianca Willms aus der Personalabteilung.

Laura Powerbreakfast Clifford ChanceLaura (24) ist Bankkauffrau und studiert Jura an der Universität zu Köln mit abgeschlossenem Schwerpunkt im "Unternehmensrecht". Eines ihrer Hobbys ist Yoga – da müsste ihr der Mittagspausen-Yogakurs bei Clifford Chance besonders gefallen.

Der 9. Dezember begann für mich und 21 weitere e-fellows.net-Stipendiatinnen mit einer Fahrt nach Frankfurt, der Metropole am Main. Schon auf dem Weg bot sich ein beeindruckender Blick auf die Stadt und ihre "Tower". Noch wusste ich nicht, dass mich mein Weg genau zu einem dieser Wolkenkratzer, nicht weit von der "alten Oper", führen würde. Mit dem Aufzug ging es hoch in die 22. Etage.

Meine ersten Schritte bei Clifford Chance waren umhüllt von Kaffeeduft. Mein Blick fiel gleich auf die große Tischrunde und das Frühstücksbuffet. Nachdem wir uns dort mit Kaffee und Tee bedient hatten, eröffnete e-fellows.net-Mitarbeiterin Stephanie Müller unser gemeinsames "Power Breakfast".

Hoffnungen, Erwartungen und geballte Frauen-Power
Nachdem ich bereits an einem "Power Breakfast" teilgenommen hatte, hatte ich dieses Mal hohe Erwartungen. Erhofft habe ich mir einen Einblick in die Kanzlei und spannende Infos für die künftige Studien- und Berufsplanung. Zudem hoffte ich auf neue Kontakte und nette Gespräche mit den Referentinnen.

Ob diese Erwartungen von einer Großkanzlei wie Clifford Chance erfüllt werden und ob sich die Referentinnen wirklich Zeit für uns nehmen, das hieß es herauszufinden.

Wir starteten zunächst mit einer kurzen Vorstellungsrunde. Danach übernahm Christine Koziczinski das Wort. Sie hieß uns willkommen und startete ihre Vorstellung mit ihrem Werdegang. Sie berichtete von ihrer Zeit in Florenz, wo sie ihren LL.M. gemacht hat. Als zweifache Mutter erzählte sie uns aus erster Hand, wie sie Beruf mit Familienleben vereinbart.

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Anschließend gab sie das Wort an Alexandra Hagelüken. Sie begann ebenfalls mit ihrem Werdegang und ihren Aufenthalten in Moskau und Montreal, wo sie ihren LL.M erworben hatte.

Sie berichtete lebhaft von ihrer ersten beruflichen Station in einem Ministerium und ihrem anschließenden Wechsel zu Clifford Chance. Hier arbeitet sie seit zwölf Jahren als zufriedene Anwältin und zweifache Mutter. Sie sagte uns, wie sie ihr Privatleben mit Tagesmutter und Babysitter organisiert. Den Kuchen backt sie samstags zwar nicht selbst, aber dafür kann sie die Freizeit und Familie genießen.

Ute Brunner-Reumann berichtete außerdem von der Möglichkeit als Counsel bei Clifford Chance zu arbeiten. Dies ist neben der Ernennung zum Partner ein alternativer Karrierweg bei Clifford Chance.

Lernen, Lob anzunehmen
Die Diskussionsrunde drehte sich um Themen wie Einstiegsmöglichkeiten, Arbeitsalltag, Familienplanung sowie Promotion und LL.M. Die Referentinnen beschrieben die Arbeit bei Clifford Chance anschaulich, hoben den Mandantenkontakt vom ersten Tag an hervor und erzählten vom Adrenalin nach einer abgeschlossenen Transaktion.

Christine Koziczinski machte uns bewusst, dass wir Frauen nicht so bescheiden sein sollten. Es sei wichtig, unsere Stärken aufzeigen und Lob anzunehmen – darin seien uns die Männer überlegen. Abschließend wiesen beide Referentinnen auf die "verpflichtenden" 30 Urlaubs-Tage hin. Für eine Großkanzlei sicherlich nicht selbstverständlich, aber bei Clifford Chance gewünscht.

Finance, Banking und Yoga
Noch offene Fragen stellten wir anschließend in kleineren Gruppen ganz persönlich an die Referentinnen. Sie nahmen sich viel Zeit für uns. So erfuhr ich, dass ein Auslandsaufenthalt kein Muss ist, Bewerbungsgespräche aber auch gerne teilweise auf Englisch geführt werden. Außerdem, dass Clifford Chance mehr zu bieten hat als Corporate M&A und Banking & Capital Markets. Es gibt Ausblick-Clifford-Chanceauch eine Krippe für die Kleinen und einen Yogakurs in der Mittagspause.

Als nachmittags unser "Power Breakfast" langsam ausklang, machten sich 22 e-fellows.net-Stipendiatinnen zurück auf dem Heimweg – gewappnet mit bunten Taschen, bedruckt mit dem Slogan "Career starts with C". Bevor es auch für mich zurück nach Köln ging, hielt ich noch schnell den Ausblick aus dem 22. Stock des "Towers" fest.

Mein persönliches Fazit und wem ich die Veranstaltung weiterempfehle
Das "Power Breakfast" war ein sehr gelungener Einblick in die Großkanzlei Clifford Chance und das Berufsleben erfolgreicher Frauen. Wir knüpften Kontakte, die Referentinnen beantworteten alle Fragen und wir schlossen neue Freundschaften unter den Stipendiatinnen.

Die Chance an einem "Power Breakfast" teilzunehmen, sollte jede Studentin nutzen, um einen Einblick in die Praxis zu bekommen. Und was nehme ich persönlich mit auf den Weg? "Mädels, traut euch mehr zu!"

Erfahrungsbericht: Praktikum in Indien beim "Traum"-Start-up

22. Dezember 2011
Erfahrungs- bericht

Hupen, Drängeln und volle Straßen – so stellt man sich Indien normalerweise vor. Marie erlebte bei ihrem Praktikum in einem IT-Start-up ein ganz anderes Indien – ein Indien als Ruhepool und "Traumwelt". Ein Indien in dem sich die Chai- und Kaffee-Verfechter gegenüberstehen und in dem beim Mittagessen jeder von jedem probieren muss – sonst gibt es enttäuschte Blicke.

Seit einem halben Jahr mache ich ein Praktikum in der Sales-Abteilung des jungen IT-Unternehmens SapnaSolutions in Indien. In diesem faszinierenden Land, wo alles etwas ruhiger zugeht. Indien und ruhig? Bei den vielen Menschen? Das ist richtig! Denke ich an meine täglichen Einkaufstouren, den Weg zur Arbeit und vor allem den enormen Verkehr mit Hupen und Drängeln, denke ich an ein hektisches Indien. Betrete ich dann aber meinen Arbeitsplatz, verfalle ich in die Welt der Ideen und Träume.

Arbeiten und Träumen gleichzeitig
Ich sehe meine Kollegen bei der täglichen Tasse Chai – dem typischen süßen indischen Milchtee. Und unsere kreativen Damen aus der Personalabteilung, die in Ruhe den künstlichen Plastik-Weihnachtsbaum in unserem "Wohnzimmer-Office" dekorieren. Arbeiten und Träumen gleichzeitig ist in Deutschland meist nicht möglich. Hier bei SapnaSolutions bekomme ich diese interessante Mischung täglich mit.

Affen-Maskottchen und pinke Sparschweine
SapnaSolutions ist ein kulturell äußerst vielfältiges Unternehmen. Und das wird schon beim ersten Schritt durch die Tür deutlich. Blickt man nach rechts, sieht man unsere deutsch-italienische Sales-Ecke – hier wird neben dem guten Chai auch gerne mal ein hochkonzentrierter Kaffee getrunken, um die Produktivität gewohnt hoch zu halten. Die Aufgabe dieses Teams ist es, den europäischen Markt und die anspruchsvollen Kunden zu betreuen. Ein durchaus lustiges Team, das mit einem Affen-Maskottchen und einem quietschpinken Sparschwein die Arbeitsatmosphäre auflockert.

Alles Schlechte einfach ausgetauscht
In der sogenannten "Golden Time" kümmert sich jeder um seine Kunden in Deutschland und Italien, wobei der komplette Kontakt in der jeweiligen Muttersprache stattfindet – dabei kommt sogar ein wenig Heimatgefühl auf. Sapna hat sich auf die Entwicklung von Mobile- und Web-Applikationen für den europäischen Markt spezialisiert. "Offshore-Entwicklung" ist hier das Stichwort. Der Gedanke hinter dem ganzen Prozess ist durchaus komplex. So sage ich immer gerne: "Wir haben Offshoring einmal auseinandergenommen, genau untersucht und im Anschluss die positiven Aspekte beibehalten und die schlechten einfach ausgetauscht."

Mariee-fellows.net-Stipendiatin Marie (22) studiert International Business an der ESB Business School in Reutlingen. Von ihrem sechsmonatigen Aufenthalt in Indien nimmt sie mehr mit als nur bunte Souvenirs.

Bunt gemischte Teams
Führt man nun seinen Gang durch das Unternehmen fort, trifft man als Nächstes auf das Human-Ressources-Team. Neben zwei Inderinnen hat sich hier auch eine israelische Kanadierin unter das Team gemischt. Gegenüber sitzen die iPhone-Entwickler, nebenan das Web-Team und ein paar Meter weiter die Projektmanager und Business-Analysten. Letztere zählen die meisten Nationalitäten innerhalb eines Teams. Von britisch, italienisch, über deutsch bis indisch sind sie bunt zusammengewürfelt. Irgendwo zwischen Meeting, Telefonat und Kundentermin springen dann noch die beiden Gründer umher – ein Deutscher mit chinesischen Wurzeln und ein Franzose  – beide sind übrigens noch nicht mal in ihren 30ern.

Jeder probiert von jedem
Insgesamt arbeiten bei Sapna also täglich sechs verschiedene Nationen zusammen. Und alle lernen eine Menge voneinander. Viele Eindrücke und Erfahrungen haben mich intensiv geprägt. So ist die Arbeitsmoral beispielsweise sehr viel gelassener, zur gleichen Zeit aber höchst effektiv. Das Zusammengehörigkeitsgefühl ist ein weiterer Punkt, den ich sehr schätze. Beim Mittagessen bringt jeder sein Mitgebrachtes auf den Tisch und wehe es wird nicht von allem einmal probiert, dann gibt es enttäuschte Blicke.

Roti, Chai und Kaffee
Die herrlich schmeckenden Roti (Teigfladen, die es zu jedem Essen gibt) haben es mir besonders angetan und bilden quasi das Pendant zu den deutschen Kartoffeln. Vielfältige Gewürze, eine Menge Gemüse und reichlich Öl – das sind wichtige Bestandteile der indischen Küche. Zum Nachtisch dann Lassi oder etwas später ein Chai. Die Chai- und Kaffee-Kultur lässt ebenfalls die unterschiedlichen Geschmäcker deutlich werden, wenn sich zur Morgens- und Mittagszeit beide Gerüche mischen. Der eine versteht nicht, wie man seinen Tee mit so viel süßer Milch trinken kann – der andere wird schon beim Geruch des italienischen Espressos ganz hibbelig.

Mit Sapna Traumlösungen finden
Weg vom Kaffeegeruch und zu guter Letzt noch hin zur Lüftung des Geheimnisses um die Traumwelt, in der ich sechs Monate arbeiten durfte. Das Wort "Sapna" ist Hindi und bedeutet übersetzt so viel wie Traum. So wurde dieses außergewöhnliche Arbeitsklima dem Unternehmen schon direkt in die Wiege gelegt. Als Anthony und Yann das Unternehmen 2009 gründeten war ihre Idee den Kunden technologische "Traumlösungen" zu bieten. Angefangen auf zwei Quadratmetern und einem Kernteam aus vier schlauen Köpfen zählt Sapna Solutions mittlerweile gut 40 Mitarbeiter. Die Start-Up-Phase ist nun sicher vorbei und der Schritt zum aufstrebenden IT-Unternehmen gesetzt. Gleichzeitig bleibt viel Spielraum für eigene Ideen und Vorschläge, welches die Arbeit bei SapnaSolution so unglaublich interessant und außergewöhnlich macht. Momentan suchen wir im Sales nach einem geeigneten Praktikanten, der diese Herausforderung in der Traumwelt annehmen und teilen will. Und das schon ganz bald – im Januar 2012 kann also schon das nächste Abenteuer starten!

Wenn ich meine Heimreise antrete, werde ich mehr als farbenprächtige Souvenirs, seidige Stoffe und exotische Gewürze mitnehmen. Vor allem habe ich wertvolle Erfahrung und neue Eindrücke gesammelt, die mir keiner mehr nehmen kann. Ich bin sehr froh, diese Zeit in Pune, Indien verbracht zu haben und kann jedem nur empfehlen, es mir gleichzutun.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (Hengeler Mueller): Eine Schachfigur als Vorbild für sicheres Auftreten

15. Dezember 2011
Erfahrungs- bericht

Ladies first – das war das Motto beim Karriereworkshop von Hengeler Mueller. Eine Kommunikationstrainerin erklärte den Nachwuchs-Juristinnen, wie erfolgreiche Männer kommunizieren und was sie selbst tun können, um als Frau in einer internationalen Wirtschaftskanzlei erfolgreich zu sein.

Am 8./9. Juli 2011 fand die Veranstaltung "Ladies First – Karriereworkshop für Juristinnen" in Düsseldorf statt, zu der die Kanzlei Hengeler Mueller ca. 30 Nachwuchsjuristinnen eingeladen hatte.

Trotz hoher Zahl sehr gut qualifizierter Absolventinnen sehen immer noch weniger Frauen als Männer ihre berufliche Zukunft in einer Wirtschaftskanzlei. Gerade in den Führungspositionen besteht noch Nachholbedarf: Bei Hengeler Mueller liegt der Frauenanteil unter den angestellten Anwälten zwar mittlerweile bei rund 37 Prozent; aktuell gibt es aber nur 3 Partnerinnen (von rund 90). Anlass genug also zu einem "Karriereworkshop" speziell für Absolventinnen.

Katharina (26) hat Jura studiert und ist nun Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der juristischen Fakultät der Ruhr-Universität in Bochum. Außerdem hat sie einen Bachelor in Jura in Frankreich gemacht und absolvierte einige Praktika in Kanzleien.

Neben der Herausforderung Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren, erweist es sich gerade für Frauen häufig als schwierig, ihre Kompetenz wirksam darzustellen und entsprechend wahrgenommen zu werden. Ziel des Workshops war es, unter der Regie der Kommunikationstrainerin und Gründerin der Firma SheBoss, Marion Knaths, die "Spielregeln" männlicher Kommunikation zu (er)kennen und diese Kenntnisse auf dem eigenen Karriereweg zu nutzen. Zugleich sollte die Veranstaltung die Möglichkeit bieten, einen ersten Eindruck der international tätigen Wirtschaftskanzlei Hengeler Mueller zu bekommen.

Der Workshop fand im Düsseldorfer Büro der Sozietät statt und begann mit Kaffee und einer Begrüßungsrunde. Dr. Daniela Favoccia, Partnerin bei Hengeler Mueller, stellte die Kanzlei vor und berichtete von ihrem beruflichen Werdegang. Es folgte eine kurze Vorstellungsrunde der anwesenden Anwältinnen und der Teilnehmerinnen.

Das Schachspiel als Vorbild
Dann übernahm Marion Knaths das Wort. Sie führte die Teilnehmerinnen in die Welt "genderspezifischer Kommunikation" ein. Eindrucksvoll erläuterte sie mit Wort und Tat, wie "Frau" ihre Aufstiegschancen durch die Nutzung dieser Kenntnisse verbessern kann und wie sie es vermeidet, sich wieder und wieder an der "gläsernen Decke" den Kopf zu stoßen. Als Vorbild diente zunächst die Damefigur des Schachspiels, die selbstbewusst und zielsicher den Regeln folgend ans Ziel gelangt.

Der Vormittag stand sodann ganz im Zeichen der besagten "Spielregeln männlicher Kommunikation", die  nach der Erfahrung unserer Trainerin einer streng hierarchischen Ausrichtung unterliegen. Ganz im Gegensatz zu dem Netzwerkmodell, mit dem Frauen eher vertraut sind. Nach einer Mittagspause in der Kanzlei folgte der zweite, stärker interaktive Teil des Workshops. Einige Teilnehmerinnen "bewarben" sich mit einer kurzen Selbstpräsentation auf eine fiktive Stelle und erhielten individuelles Feedback zu ihrem Auftreten.

Mit Sprechübungen ans Ziel
Es folgten Stimm- und Sprechübungen. In einem gespielten Meeting ergriff eine Gruppe von Teilnehmerinnen schließlich noch die Möglichkeit, die morgens erörterten Kommunikationsweisen praktisch zu erproben.

Insgesamt verlief der Tag in lockerer Atmosphäre. Vor allem der bewusste Blick auf stereotype Verhaltensweisen, und deren gezielte Nutzung gaben regelmäßig Anlass zur Erheiterung. So führte Frau Knaths unter anderem anhand von Videos und Bildern vor, wie Staatschefs die unbewussten Zeichen hierarchischer Kommunikation (für uns nun überdeutlich) einsetzen. Um ca. 18 Uhr endete der aufschlussreiche Workshop.

Nach einer kurzen Erholungspause im Hotel trafen wir uns zum gemeinsamen Abendessen mit Anwältinnen und Personalverantwortlichen von Hengeler Mueller.

Ein gemütlicher Ausklang
Hier hatten wir ausgiebig Gelegenheit, Fragen zu stellen und auch über nicht karrierebezogene Themen miteinander ins Gespräch zu kommen. Nach dem auf typisch männliches Verhalten konzentrierten Tag ging es nunmehr in entspannter (Frauen-)Runde um Karriere, Kinder, Frauenfußball und den Hengeler Mueller Firmenlauf.
Insbesondere dieser Teil der Veranstaltung gewährte individuelle und nachhaltige Eindrücke, da die anwesenden Anwältinnen sehr offen und interessiert waren. Schließlich endete der Abend gesellig, mit Cocktails an der Bar.

Mein Fazit und wem ich diese Veranstaltung empfehle
Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die Wirtschaftskanzlei Hengeler Mueller einen offenen und flexiblen Eindruck machte. Mehrfach hervorgehoben wurden die Möglichkeiten, die Arbeitszeiten individuell anzupassen. Die Atmosphäre war locker und die Anwältinnen vermittelten Begeisterung für ihre Arbeit in dieser Sozietät. Es war eine erkenntnisreiche Veranstaltung, die vor allem auch viel Spaß bereitet hat.

Erfahrungsbericht (Hengeler Mueller): Die wahren Gesichter von A und B

14. Dezember 2011
Erfahrungs- bericht

Welchen Anspruch erhebt A gegen B? Und kann auch C von B Schadensersatz verlangen? Mit solch theoretischen Konstrukten beschäftigte sich Paul bisher in der Uni. Beim Sommerpraktikum bei Hengeler Mueller konnte er sein Wissen in die Praxis umsetzten – und A, B und C ein Gesicht geben. Dabei wollten er und die anderen Praktikanten hoch hinaus – zum Beispiel auf den "Magic Mountain".

Eine international ausgerichtete Wirtschaftskanzlei, die für juristische Arbeit auf höchstem Niveau steht – die wollte ich kennenlernen. So ging es nicht nur mir, sondern noch sechs weiteren Praktikanten des Sommerpraktikums 2011 bei Hengeler Mueller in Berlin. Bei unserem ersten Aufeinandertreffen wurde schnell klar, dass wir eine gemischte Gruppe aus ganz Deutschland sind, die den Weg nach Berlin gefunden hat.

Vom Humboldt Carré in die Kreuzberger Szenekneipe
An unserem ersten Arbeitstag wurden wir sehr herzlich von den Organisatoren des Sommerpraktikums empfangen. Die Kanzlei befindet sich in den obersten drei Etagen des Humboldt Carrés – unmittelbar in der Nähe von Friedrichstraße, Gendarmenmarkt und Unter den Linden. Nach einer kurzen Begrüßung wurden wir bei einem Rundgang sämtlichen Mitarbeitern und etwa 40 Associates und Partnern der Sozietät vorgestellt.

Hierbei lernten wir gleichzeitig unsere Tutoren – jeweils zwei Associates – kennen. Sie waren für die kommenden sechs Wochen unsere ersten Ansprechpartner. Bei einem anschließenden Mittagessen sowie einem gemeinsamen Umtrunk am Abend in einer Kreuzberger Szenekneipe gab es dann auch gleich Gelegenheit, sich besser kennenzulernen. Damit hinterließ schon der erste Tag bleibende Eindrücke.

Klageschriften, PowerPoint-Präsentationen und Memos
Ich war zwei Associates zugeteilt, die sich vor allem mit Mergers & Acquisitions (M&A) und Gewerblichem Rechtsschutz befassen. Sowohl von ihnen als auch den übrigen Anwältinnen und Anwälten wurde ich mit viel Engagement betreut. Insbesondere meine Tutoren nahmen sich stets Zeit für ausführliche Erklärungen und die Beantwortung all meiner Fragen.

Meine Aufgaben reichten von der Überarbeitung von Klageschriften über die Erstellung von PowerPoint-Präsentationen bis hin zur Beantwortung komplexer Fragestellungen und dem Verfassen von Memos. Thematisch beschäftigte ich mich unter anderem mit dem Ausschluss von Minderheitsaktionären (Squeeze-Out), Gewinnabführungsverträgen, Fusionskontrollen und der Übertragung von Rechten.

Eigene Meinung und Vorschläge einbringen
Durch meine zwei Tutoren, die sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten auseinandersetzten, konnte ich mich mit vielen Rechtsgebieten beschäftigen. Außerdem lernte ich dadurch juristische Themengebiete kennen, die an der Uni vermutlich nur eine untergeordnete Rolle spielen. Dabei wurde mir und meiner Tätigkeit immer ein – wie ich finde – keineswegs selbstverständliches Vertrauen entgegengebracht. So konnte ich mich stets mit eigener Meinung und Vorschlägen in die Bearbeitung von Mandaten einbringen.

PaulPaul (23) studiert Jura an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Beim Sommerpraktikum bei Hengeler Mueller erhielt er erste Einblicke in die Arbeit einer Großkanzlei.

Sich selbst als Wirtschaftsanwalt beweisen
Neben unseren mandatsbezogenen Aufgaben beschäftigten wir uns mit einer Fallstudie zum Thema M&A. Hier wurden uns anhand eines Beispiels die einzelnen Schritte eines Unternehmenskaufs veranschaulicht. Gleichzeitig bekamen wir die Gelegenheit, uns als Wirtschaftsanwälte zu beweisen. Es galt, eine eigene "Due Diligence-Prüfung" durchzuführen und anschließend einen entsprechenden Kaufvertrag (SPA) zu verfassen. Dazu arbeiteten wir Praktikanten gemeinschaftlich zusammen und präsentierten anschließend zwei Associates unsere Ergebnisse.

A und B werden zu Realität
Zusätzlich wurde uns bei Hengeler Mueller ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten. Zum Beispiel Veranstaltungen wie das wöchentliche Corporate Breakfast oder der Berliner Erfahrungsaustausch. Hier brachten uns Partner der Kanzlei bei einem üppigen Frühstücksbuffet ihre Tätigkeiten bei Hengeler Mueller nahe – anhand von aktuellen Fällen.

Dies ermöglichte uns einen detaillierten Einblick in ihre Arbeit und zeigte uns, mit welchen doch sehr unterschiedlichen Rechtsgebieten man sich bei Hengeler Mueller befasst. Besonders spannend fand ich, von Mandaten mit Unternehmen zu erfahren, die einem sonst nur in den Medien begegnen. Dies ermöglichte mir einen Bezug zur Realität, den man so aus der Uni nicht kennt, wo meistens doch nur A und B irgendetwas gegen C haben.

Hoch hinaus zum Magic Mountain
Aber auch für die sportliche Betätigung wurde gesorgt. Unter anderem erklommen wir gemeinsam als Seilschaft die spektakulären Kletterwände des Berliner "Magic Mountain" – um dann anschließend unseren Aufstieg gebührend zu feiern. Zum Abschluss des Praktikums gab es dann noch ein großes Abschiedsessen. Somit ergaben sich – unter anderem auch bei Einladungen zu diversen Mittagessen mit Partnern oder Associates – ausreichend Gelegenheiten zu persönlichen Gesprächen in entspannter Atmosphäre.

Immer willkommen bei Hengeler Mueller
Schließlich möchte ich noch die uns in der Kanzlei entgegengebrachte Offenheit und das ausgesprochen freundliche Betriebsklima betonen. Wir hatten stets das Gefühl, auch über das Praktikum hinaus, bei Hengeler Mueller willkommen zu sein. Rückblickend betrachte ich das Praktikum als eine Zeit, die mir sowohl in fachlicher als auch in persönlicher Hinsicht viel gebracht hat.

So konnte ich nicht nur mein juristisches Wissen erweitern, sondern auch interessante Menschen mit ihren unterschiedlichen Werdegängen bei den zahlreichen Freizeitaktivitäten kennenlernen. Insgesamt bot das Praktikum mit seinem perfekt organisierten Rahmenprogramm einen fundierten Einblick in die Arbeitsabläufe einer Großkanzlei. Allen Interessenten kann ich daher eine Bewerbung nur empfehlen.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Das Daumenwunder

14. Dezember 2011
Lukas

Adam und Eva haben im Paradies von einem wundersamen Baum gegessen. Es muss ein Rüschenbaum gewesen sein. Der Rüschenbaum hatte uns schon in den letzten Monaten in ungläubiges Staunen versetzt, da er es geschafft hatte, über längere Zeit 2.000 Daumen in 30 Tagen zu sammeln. Inoffiziell heißt er deshalb bei uns längst "Rüschendaum". Jetzt hat er ein weiteres Wunder vollbracht und einfach noch mal 1.000 draufgesetzt: 3.000 Daumen in 30 Tagen sind es, und die Community tobt. Gleichzeitig hat sich ein erbitterter Kampf um die Krone der ewigen Daumenkönige entfacht. Russische Verhältnisse?

In den letzten Tagen gab es eine Revolution in der lange zementierten Ständegesellschaft der e-fellows.net community. Der scheinbar ewige und mittlerweile auch für Jura-Hausarbeiten zitierfähige Hall-of-F&Ame-Präsident Wolfgang wurde erstmals seit 2008 überholt, und zwar von André, dem Großardtigen. Community-Vasall Trockenbrot ließ sogleich eine Volksbefragung durchführen: "Der Umsturz ist geschehen! Was haltet ihr von unserem neuen Herrscher?"

Russische Verhältnisse?
Doch schon nach wenigen Tagen hatte Wolfgang, der "Zerstörer", die Macht wieder an sich gerissen. "Russische Verhältnisse?", fragte ein anonymer e-fellow sogleich und glaubte an einen Komplott.

Das unaufhaltsame Wachstum des Rüschendaums
Aber das noch viel größere Daumenwunder zauberte Stephanie "Rüschendaum": Nach vielen Monaten mit einst unglaublich geglaubten 2.000 Daumen und mehr in 30 Tagen erreichte sie letzte Woche – und gestern erneut – erstmals 3.000 Daumen in 30 Tagen! Christoph Daum ist stolz. In dem Tempo werden auch die Wolfgangschen Verschwörer keine Chance haben, die baldige Übernahme der Hall-of-F&Ame-Krone durch den Rüschendaum zu verhindern:

Wetten werden jetzt angenommen
Bei betandwin und jedem einschlägigen Wettbüro werden jetzt dennoch Wetten angenommen, wer Ende Januar die Community beherrschen wird. Ein anonymer e-fellow hat sogar "aufgrund der letzten 30 Tage" eine Grafik erstellt, nach der Folgendes eintreten werde: "[Rüschendaum wird] zuerst in 24 Tagen Jacqui überholen, in 28 Tagen dann Julia und in 30 Tagen dann André. Aber es wird ein heißes Rennen, denn Julia wird dann in 32 Tagen auch an André vorbeiziehen. Wenn jetzt natürlich die Feiertage kommen oder einer nen Lauf hat, dann kann sich das auch alles noch ändern. Also haltet euch ran. ;-) "

Wir werden auch in den nächsten Wochen gebannt auf diese wilden Ereignisse blicken, die das Leben in der Gemeinschaft der e-fellows für immer verändern werden.

Erfahrungsbericht (McKinsey): Wie überzeuge ich den chinesischen Firmenchef?

13. Dezember 2011
Erfahrungs- bericht

ITler sollten auch wirtschaftlich denken. Das stellte e-fellow Julia fest, als sie beim McKinsey-Event das "Business Technology Office" kennenlernte, das an der Schnittstelle zwischen IT und Strategie arbeitet. Sie lernte, wie man bei einer deutsch-chinesischen Zusammenarbeit kulturelle Missverständnisse vermeiden kann. Und sie entdeckte, wie überzeugend die McKinsey-Berater chinesische Firmenchefs darstellen können.

Titel und Thema des Events
"Business Technology Office Inside 2011" von McKinsey

Zeit, Ort und Dauer des Events
17. bis 19. November 2011 in Frankfurt am Main

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
11 Teilnehmer und 7 Unternehmensvertreter

e-fellow-Julia e-fellows.net-Stipendiat Julia (23) macht gerade ihren Master in Finance & Information Management an der Universität Augsburg und der TU München. Sie hat bereits mehrere Praktika gemacht, unter anderem in Shanghai. Das machte das deutsch-chinesische Rollenspiel besonders interessant für sie.

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe
Strategieberatung und IT – wie passt das zusammen? Das Event "BTO Inside 2011" bot die ideale Gelegenheit, diese Frage zu beantworten. Da diese Kombination gut zu meinem Masterstudium in Finance & Information Management passt, zögerte ich nicht, als ich das Angebot für die Teilnahme an der Veranstaltung bekam.

Dass Wert auf eine entspannte Atmosphäre gelegt wird, wurde schon im Vorfeld der Veranstaltung deutlich. "Tragen Sie Kleidung, in der Sie sich wohl fühlen" lautete der Tipp. Und so trafen wir uns am Donnerstag mit den Beratern von McKinsey im Frankfurter Büro und starteten mit einer Vorstellung des "Business Technology Office" (BTO) und anschließender Einführung in die Fallstudie.

Eine Fallstudie über interkulturelle Zusammenarbeit
Die Fallstudie war sehr praxisnah und handelte von einem chinesischen Software-Unternehmen. Dessen Geschäftsleiter möchten durch den Zusammenschluss mit einem deutschen Anbieter auf dem europäischen Markt Fuß fassen. Zum Einstieg bekamen wir umfangreiches Informationsmaterial. Darüber hinaus konnten wir durch Interviews mit den Chefs beider Unternehmen, gespielt von den Beratern, an weitere Infos gelangen. Es wurde schnell deutlich, welche kulturellen Herausforderungen bei einer interkulturellen Unternehmensfusion auftreten können.

Kontakt zu McKinsey aufnehmen?
In der McKinsey-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei McKinsey kontaktieren.

Je ein Berater betreute jedes Team und die Arbeit in den Teams machte sehr viel Spaß. Unser Konzept umfasste neben einer neuen Produktstrategie auch Empfehlungen für die Strukturierung der Organisation. So sollte die Fusion der beiden kulturell  ehr verschiedenen Unternehmen gelingen.

Dialog im Dunkeln
Bevor wir am Ende des ersten Tages zum Hotel fuhren, gab es noch einen Zwischenstopp in einem Museum der besonderen Art. Dort angekommen erfuhren wir nämlich, dass es eigentlich nichts zu sehen gab. Denn im "DialogMuseum" sind die Besucher ganz auf ihren Tast- und Gehörsinn angewiesen. Geführt von einem Guide erkundeten wir also blind verschiedene Räume, in denen alltägliche Umgebungen dargestellt waren.

Das Hotel, in dem wir übernachteten, bot ebenfalls einiges zu erkunden, denn jedes Zimmer hatte einen Designer als Paten, der es auf individuelle Weise und unter einem bestimmten Motto gestaltet hatte.

Kulturelle Unterschiede
Am Freitag stand die Fallstudie "Asian Dragon" im Vordergrund. Außerdem lernten wir im Training "Interkulturelle Kompetenz", worauf wir achten müssen, wenn wir mit Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenarbeiten. So gehen beispielsweise Asiaten anders mit Kritik und Emotionen um als Lateinamerikaner, und in den USA wird mehr gelobt als in Europa. Darüber hinaus diskutierten wir über unsere eigenen Erfahrungen im Ausland, wie zum Beispiel mit telefonierenden Kollegen im Meeting, Taxifahrern, die Stadtpläne nicht lesen können oder Kollegen, die Termine eher als grobe Richtlinie denn als klare Vorgabe verstehen.

Präsentation vor dem "Geschäftsführer"
Nachmittags präsentierten wir dann unsere Ergebnisse vor dem Geschäftsführer des chinesischen Unternehmens. Das stellte alle Gruppen auf eine harte Probe. Die Berater nutzten dabei ihre schauspielerischen Fähigkeiten, um die Teilnehmer aufs Glatteis zu führen. Dennoch war die Stimmung gut, und so hatten wir auch am zweiten Abend die Gelegenheit, beim Abendessen ungezwungen mit den Beratern ins Gespräch zu kommen und anschließend in einem Frankfurter Club gemeinsam zu feiern.

Am letzten Tag gab es zunächst ausführliches Feedback für alle Teilnehmer. Im Anschluss bekamen wir dann einen Eindruck davon, wie ein Praktikum oder Festeinstieg beim BTO von McKinsey aussieht und wie ein Auswahltag abläuft. Dabei hatten wir unter anderem die Möglichkeit, ein Case-Interview durchzuspielen.

Wem ich die Veranstaltung weiterempfehle
Den Workshop kann ich jedem empfehlen, der sich für die Beratung an der Schnittstelle zwischen IT und Strategie interessiert,  in entspannter Atmosphäre die Arbeit des BTO kennenlernen und nebenbei viel Spaß haben möchte.

Mein persönliches Fazit und sonstige Anmerkungen
Für mich persönlich war "BTO Inside 2011" ein absolut gelungenes Event, bei dem ich nicht zuletzt viele nette Leute kennengelernt habe. Durch die Fallstudie konnte ich mich außerdem an typischen Aufgaben eines Beraters ausprobieren. Insbesondere die Gespräche mit den Beratern haben mich in der Planung eines Praktikums beim BTO bestärkt und mir einen guten Eindruck davon vermittelt, was mich dabei erwartet.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".