Erfahrungsbericht (Clifford Chance): Mieten, kaufen, wohnen – Real Estate Workshop bei Clifford Chance

22. Mai 2013
Erfahrungs- bericht

Als einer der ersten durfte e-fellow Robert das neue Luxus-Einkaufszentrum "One Goethe Plaza" in Frankfurt besichtigen. In Verkaufsverhandlungen mit anderen e-fellows.net-Stipendiaten lernte er dann wie Immobilientransaktionen im juristischen Alltag ablaufen  und wie komplex und vielseitig eine solche Verhandlung sein kann.

 

Titel und Thema der Veranstaltung
Workshop Immobilienrecht "Transactions in Real Estate" mit Clifford Chance

Zeit und Ort der Veranstaltung
15. November 2012 in Frankfurt am Main

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
Es haben 15 e-fellows.net-Stipendiaten teilgenommen. Die Unternehmensvertreter waren Partner Dr. Christian Keilich, die Counsel Dr. Gerold Jaeger und Thomas Reischauer, Senior Associate Henning Aufderhaar, Counsel Ulrich Flege und zwei weitere Associates aus Düsseldorf.

e-fellow XYe-fellows.net-Stipendiat Robert (27) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und promoviert zum "Wettbewerb der Rechtsordnungen" an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Neben der Möglichkeit die Kanzlei Clifford Chance näher kennenzulernen, erhoffte ich mir von der Teilnahme am Workshop einen kurzen aber praxisnahen Einblick in das Immobilienrecht zu erhalten. Insbesondere reizte es mich "am eigenen Leib" mitzuerleben, wie eine solche Immobilien-Transaktion in der Praxis abläuft und was man als beratender Anwalt alles beachten muss. Auch das Angebot, eine der prominentesten Projektentwicklungen im Herzen Frankfurts zu besichtigen, klang verlockend.

Die Veranstaltung
Alle Teilnehmer und eine Riege von Anwälten versammelten sich im Konferenzraum des Clifford Chance-Büros in Frankfurt am Main. Wir starrten voller Erwartungen und mit fragendem Blick auf die vor uns platzierten Bauhelme: Was würde uns heute hier erwarten?

Nachdem Dr. Christian Keilich (Partner der Kanzlei) und seine Kollegen uns herzlich begrüßt und eine kurze Kennenlernrunde eingeleitet hatten, erhielten wir einen Einblick in die Geschichte, die Sektoren bzw. Tätigkeitsschwerpunkte der Sozietät.

Anschließend war es dann soweit und das Geheimnis der Bauhelme wurde gelüftet: Wir sollten tatsächlich die Gelegenheit bekommen, das sich im Entstehen befindliche "One Goethe Plaza" – eine der prominentesten Projektentwicklungen im Herzen Frankfurts – zu besichtigen. Neben einer Vorstellung des Projekts erfuhren wir von der Projektleitung Details über die immensen Kosten, den momentanen Baufortschritt und potenzielle Mieter für das Luxus-Einkaufszentrum.

Zurück im Clifford Chance Büro und durch einen kleinen Snack am Buffet gestärkt, ging es in die zweite Runde des Workshops. Realitätsgetreu sollte eine Immobilientransaktion Namens "Projekt Bruchweg" anhand eines Fallbeispiels nachempfunden werden. Zunächst wurden wir in jeweils zwei Verkäufer- und Käuferteams aufgeteilt. Ich selbst fand mich auf der Verkäuferseite wieder. Die Teams zogen sich in ihre Zimmer zurück, um die anstehende Transaktion vorzubereiten. Jeweils zwei Kanzleivertreter führten uns kurz in den Fall ein und berichteten von Ihren Erfahrungen bzw. gaben uns letzte Tipps.

Neben Aspekten wie Fälligkeitsvoraussetzungen, dem Kaufpreis und dem Kaufgegenstand, der unter Ausschluss der Sach- und Rechtsmängelhaftung verkauft werden sollte, ging es auch um Gewährleistungsansprüche und zeitliche Rahmenbedingungen bei der Transaktion. Nach einem kurzen und intensiven Coaching durch unsere Kanzleivertreter wagten wir uns in die Schlacht.

Wie auch wir waren die Käufer nicht bereit, auf die jeweiligen Forderungen einzugehen. Außerdem galt es die Problematik einer angefochtenen Teilbaugenehmigung und der ausstehenden Abnahme des Brandschutzkonzeptes zu verhandeln. Hierbei wurden die unterschiedlichsten Konzepte diskutiert. Auch die Sach- und Mängelgewährleistungsrechte waren nicht leicht zu verhandeln.

Letztlich zogen wir uns noch einmal zurück, um die weitere Vorgehensweise zu beraten. Insbesondere bastelten wir an einem Kompromiss, der beide Seiten befriedigen sollte. Voller Selbstbewusstsein und Zuversicht die Sache ein für allemal zu erledigen, gingen wir in die zweite Runde. Jedoch wurde unser Übermut sofort getrübt. Wir hatten plötzlich einen völlig anderen Käufer vor uns sitzen. Die zuvor festgestellten Punkte wurden neu verhandelt und so kam es auch zu neuen strittigen Punkten, die schier unlösbar zu sein schienen. Um nicht unsere erste gemeinsame Nacht im Bürogebäude der Kanzlei verbringen zu müssen, einigten wir uns zumindest auf den Kaufpreis und "called it a day".

Zur Abrundung des Tages ging es in das Hotel "Goldman 25hours", welches in seinen Zimmern die Geschichten von berühmten Frankfurter Persönlichkeiten wiedergibt. Mit einem gemeinsamen Abendessen im hauseigenen Restaurant ließen wir dann den Abend ausklingen. Auch hier waren sowohl Associates als auch Partner anwesend. Das Essen war über jeden Zweifel erhaben und es bestand erneut die Möglichkeit sowohl persönliche, als auch kanzleibezogene Fragen zu stellen. Mein Abend endete mit einem sehr angenehmen Gespräch mit Dr. Christian Keilich, der etwas aus dem “Nähkästchen” plauderte und das Bild der Kanzlei als eine Truppe von sehr angenehmen Persönlichkeiten abrundete.

Wem ich diese Veranstaltung empfehle
Eine Veranstaltung wie diese kann man uneingeschränkt sowohl jedem Studenten als auch jedem bereits "fertigen" Juristen empfehlen. Zum einen war es ohne weiteres möglich, die Kanzlei und ihre Anwälte kennenzulernen. Des Weiteren war auch der kurze Einblick ins Immobilienrecht und das Bewältigen von komplexen rechtlichen Problemen im Team äußerst interessant. Insbesondere war es für uns "Außenstehende" möglich zu sehen, wie kollegial die einzelnen Anwälte miteinander umgingen. Letztlich sorgten die Zugänglichkeit und die Lockerheit der Anwälte für einen tollen Tag in Frankfurt.

Erfahrungsbericht (Clifford Chance): Mooten auf hohem internationalem Niveau

21. Mai 2013
Erfahrungs- bericht

Als Vorbereitung auf den Moot Court spielte Greetje in Düsseldorf anhand eines fiktiven Falls die Phasen eines internationalen Schiedsverfahrens durch. Dabei lernte sie Studenten aus 17 Ländern und die Welt der Großkanzleien kennen. Besonders gefiel ihr die persönliche Betreuung – und die Clifford Chance "Litigation Band".

 

Titel und  Thema der Veranstaltung
CEAC Arbitration Pre-Moot Court

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung
26. und 27. Februar 2013 in Düsseldorf

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
300 Teilnehmer und Unternehmensvertreter von Clifford Chance, Bird&Bird und Graf von Westfalen

Übung für den Ernstfall
In einem Pre-Moot übt man für den Ernstfall. So hatte ich in Düsseldorf die Gelegenheit, anhand eines fiktiven Falls die verschiedenen Phasen eines internationalen Schiedsverfahrens durchzuspielen. Die Veranstaltung wurde vom Chinese-European Arbitration Center (CEAC) ausgerichtet. Wir sollten eine Gelegenheit erhalten, uns auf den 20. Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot in Wien und den 10. Willem C. Vis East International Commercial Arbitration Moot in Hong Kong vorzubereiten. Diese Veranstaltungen werden auch gerne als "the Olympics of International Trade Law" bezeichnet.

MichaelGreetje (22) studiert Jura im fünften Semester an der Universität Hannover.

Teilnehmer aus 17 Ländern
Die fast 300 Teilnehmer von 38 Universitäten aus 17 verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Rechtssystemen lieferten sich in 60 Verhandlungen mit über 60 Schiedsrichtern spannende Anhörungen und Wettkämpfe.

Besondere Regeln
Eine der vielen Besonderheiten am CEAC PreMoot in diesem Jahr war, dass die hauseigenen CEAC-Regeln benutzt wurden. Erst im letzten Jahr entschied sich das Vis-Moot-Organisationskomitee dazu, einen Fall zu erstellen, der die 2008 erschaffenen und 2012 überarbeiteten CEAC-Regeln in die Riege der Moot Court-Schiedsregeln einführen sollte.

"Wer ist gerade der Co-Counsel?"
Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von drei aktiv involvierten und in Düsseldorf ansässigen Kanzleien: Clifford Chance, Bird&Bird und Graf von Westphalen.
Insgesamt fanden in 6 Verhandlungsrunden 10 "Pleadings" gleichzeitig statt. Dies führte zu einem sehr engen Zeitplan sowie zu einem regen Wechsel zwischen den Kanzleien.. Bei den 60 Anhörungen passierte es dann schon einmal, dass wir bei der Vorstellung der Teammitglieder erst einmal überlegen mussten, wer denn jetzt gerade der aktuelle "Co-Counsel" ist.

Ein reger Austausch
Eine weitere Besonderheit der Veranstaltung war die Möglichkeit, von Angesicht zu Angesicht mit den "Draftern" und führenden Mitgliedern von CEAC zu diskutieren. Viele der führenden CEAC-Mitglieder agierten als Schiedsrichter während der Verhandlungen. So gab Professor Dr. Eckart Brödermann, Geschäftsführender Partner bei CEAC, den gegeneinander antretenden Teams die Möglichkeit, direkt auf die Argumente der Gegenseite einzugehen. Damit förderte er einen regen Austausch über die Anwendbarkeit von Regeln und Gesetzen. Bei den "Pleadings" war die Generalsekretärin der CEAC, Christine Heeg, Vorsitzende Schiedsrichterin. Sie fragte, was die Intention für die einschlägigen Artikel der CEAC-Regeln war.  Dabei konnten die "Mooties" zeigen, wie sehr sie sich mit den CEAC-Regeln und deren Sinn beschäftigt hatten.

Auch nach Jahren noch Spaß
Auch während der Kaffee-Pausen  haben wir ausgiebige Gespräche über die Fälle geführt. Dabei standen neben dem Präsidenten des CEAC-Beirats, Thomas Weimann, und dem Vize-Präsidenten, Dominik Ziegenhahn, auch weitere Mitglieder des CEAC-Beirats, wie zum Beispiel Professor Dr. Irene Welser, bereit. Es war ein tolles Gefühl, zu merken, dass die Diskussionspartner auch nach jahrelanger Beschäftigung mit den CEAC-Schiedsregeln noch Spaß daran hatten, sich mit den Interpretationen und Anwendungsweisen der CEAC-Regeln durch "Mooties" und Coaches auseinanderzusetzten.

Persönliche Betreuung
Besonders gut gefallen hat mir die persönliche Betreuung durch die Angestellten, Anwälte, Associates, Partner und Schiedsrichter. Alle waren für ein Gespräch über ihre Tätigkeiten neben dem Moot-Court offen und diskutierten mit den "Mooties" auch lebhaft über den diesjährigen Fall und persönliche Moot-Court-Erfahrungen.

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Die Clifford Chance "Litigation Band"
Die angekündigte "biggest moot party outside Vienna" erfüllte alle Erwartungen. Der gesellige Höhepunkt des CEAC PreMoots lag dann auch außerhalb der eigentlichen Verhandlungen. Am Dienstagabend luden die Veranstalter alle Teilnehmer in die Brauerei "Zum Schlüssel" in der Düsseldorfer Altstadt ein. Gutes Essen, Getränke und Musik führten zu einer unvergesslichen Stimmung. Die freie Platzwahl förderte das Kennenlernen und den Austausch unter den Teams. So war es nicht selten, dass Teilnehmer von drei bis vier Universitäten aus verschiedenen Ländern an einem Tisch saßen und sich über ihre bisherigen Erfahrungen austauschten und begeistere Berichte über Moot-Erlebnisse zum Besten gaben. In bleibender Erinnerung blieb auch der Auftritt der Clifford Chance "Litigation Band", welche die Anwesenden stundenlang unterhielt.

Fazit
Das Fazit nach den zwei Tagen ist ganz klar: Der CEAC PreMoot war ein voller Erfolg.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Erfahrungsbericht (Bertelsmann): Netzwerken am Frühstücksbuffet

17. Mai 2013
Erfahrungs- bericht

Beim Power Breakfast lernte Saskia bei Kaffee, Croissants und Brötchen erfahrene Mitarbeiterinnen von Bertelsmann kennen. Dabei lernte sie viel über Networking. Das Gelernte konnte Sie auch direkt anwenden: bei Gesprächen über Einstiegsmöglichkeiten, Karriereplanung und die berühmte Work-Life-Balance.


Titel und Thema der Veranstaltung
e-fellows.net PowerBreakfast mit Bertelsmann

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung
Freitag, 12. April 2013 von 10 bis 13 Uhr bei arvato in München

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
18 e-fellows.net-Stipendiatinnen und fünf Vertreter von Bertelsmann: Silvia Petzke vom Key Account Management bei arvato; Carina Auerbach, Senior HR Manager bei arvato; Sarah Dönnebring, Project Manager aus dem Employer Branding der Medienfabrik; Anke Hardt, Leiterin Kundenmanagement bei Random House, und Verena Werner, Personalreferentin bei Random House.

Ich habe an dem Power Breakfast teilgenommen, weil es eine willkommene Gelegenheit war, aus erster Hand Informationen zu Einstiegsmöglichkeiten sowie der Vereinbarkeit von Job und Familie bei Bertelsmann zu bekommen – und das von berufserfahrenen Frauen.

ErikaSaskia (24) hat kürzlich den M.Sc. in Management an der WHU in Valendar abgeschlossen und schreibt aktuell ihre Bachelorarbeit in Psychologie an der FernUniversität in Hagen.

Thema Nummer eins: Kind und Karriere
Bereits in der Vorstellungsrunde im Münchner arvato-Büro wurde klar, dass die Veranstaltung eine gute Gelegenheit war, mehr über diese Themen zu lernen. Während wir gemeinsam das Frühstücksbuffet plünderten, berichteten die Referentinnen von ihrem Werdegang, ihrem Einstieg in das Unternehmen und ihren jetzigen Aufgaben. Daraufhin tauschten wir uns in lockerer Runde aus, zunächst hauptsächlich zur Vereinbarkeit von Kind und Karriere.

Interne Krippe für Mitarbeiter
Anke Hardt teilte ihre persönlichen Erfahrungen als Führungskraft und Mutter mit uns. Sie kümmert sich um ihre kleine Tochter, schafft es aber trotzdem, Vollzeit in ihrer Führungsrolle im Kundenmanagement bei Random House zu arbeiten. Sie betonte, wie sehr Angebote der Firma die Vereinbarkeit von Job und Familie erleichtern. So gibt es in München beispielsweise eine Kooperation mit einer Krippe in der Nähe des Büros. Es sei aber vor allem entscheidend, offen die zukünftigen Jobmöglichkeiten mit dem Vorgesetzten zu besprechen und dabei selbst eine genaue Vorstellung der zukünftigen Rolle zu haben. Dann sei auch die Rückkehr in den alten Job nach einer familiären Auszeit weitestgehend unproblematisch. Anke Hardt ist ein Beispiel dafür, dass eine erfolgreiche Karriere auch mit Kindern möglich ist. In Gütersloh ist die Unterstützung, die Bertelsmann seinen Mitarbeitern anbietet, sogar noch umfangreicher: Dort betreibt das Unternehmen eine interne Krippe und Kita für seine Mitarbeiter.

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Assistentin der Geschäftsführung – eine harte Schule
Im Laufe des Vormittags kamen wir auch auf die vielseitigen Einstiegsprogramme von Bertelsmann zu sprechen. Besonders interessiert waren die Teilnehmer am "Entrepreneurs Programm" von Bertelsmann, am Trainee-Programm von Super RTL und Gruner+Jahr und am Programm für Assistenten der Geschäftsführung bei arvato. Mich interessierte, welche Fähigkeiten man als Assistentin der Geschäftsführung mitbringen sollte. Silvia Petzke hatte selbst erst kürzlich das Programm durchlaufen. Sie empfahl mir, eine große Portion Belastbarkeit und Durchhaltevermögen mitzubringen. Oft gebe es Aufgaben, die zeitnah und manchmal auch spät abends noch erledigt werden müssen – und das bei gleichbleibender Genauigkeit und Sorgfalt. Doch das Programm habe sich für sie gelohnt. Sie habe viel gelernt – etwa, wie man sich im Berufsalltag selbst behauptet und wie man professionell, aber bestimmt mit Führungskräften umgeht. Außerdem habe sie sich durch das Programm ein firmeninternes Netzwerk aufgebaut.

Ein gutes Netzwerk zählt viel
Alle Referentinnen waren sich einig: "Ein gutes Netzwerk kann für die Karriere wegweisend sein. Gerade für uns Frauen ist das eine besondere Herausforderung, da sich Männer doch häufiger mal an der Bar treffen." Da war es nur logisch, dass Sarah Dönnebrink gleich auf die nächste Gelegenheit zum Netzwerken aufmerksam machte: vom 17. bis zum 19. Juli in Berlin, bei "Talent meets Bertelsmann". Für Silvia Petzke war ihre Rolle als Assistentin jedenfalls ein Sprungbrett in eine Stelle im Key Account Management. Mir wurde klar: Familie und Beruf müssen keine Gegensätze sein, und Bertelsmann bietet eine Menge interessanter Einstiegsmöglichkeiten an.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Die Gewinner stehen fest: Zehn City Groups bekommen 1.000 Euro

16. Mai 2013
Eva

Die City Groups haben sich getroffen, diskutiert, entschieden und ihre stärkste Veranstaltungsidee der Community zur Abstimmung vorgestellt. Die Gewinner werden feiern, Boot fahren und kochen lernen – auf Kosten von e-fellows.net. Welche City Groups freuen sich nun über je 1.000 Euro?

Von Alphorn blasen über Paintball und Goldschmieden bis hin zu Chinesisch-Kurs und Graffiti-Workshop: monatelang haben ihr in den City Groups Ideen gesammelt, Aktionen geplant und auf Stammtischen und in der Community über ihre Chance auf 1.000 Euro diskutiert. Über 50 Ideen waren im Gespräch, bis jede Gruppe ihren Favoriten zur Abstimmung in der Community vorgestellt hat.

Welche zehn Veranstaltungsideen das Rennen gemacht haben, haben habt ihr per Umfrage selbst entschieden – und euch dabei auch in den letzen Wochen richtig ins Zeug gelegt. Die Erlangener haben sogar ein Video gedreht, um ihre Aktion zu bewerben:

Der Dreh hat sich gelohnt. Denn sie sind unter den zehn Gewinnern der 1.000-Euro-Aktion. Die Siegerliste im Überblick (in zufälliger Reihenfolge):

  • Frankfurt: Flughafentour und Ebbelwoi-Abend
  • Berlin: Flughafenbesichtigung und Open-Air-Party
  • Bonn: Schlauchbot-Wettkampf und Grillen mit Kindern aus dem Bonner Sozialprojekt
  • Karlsruhe: Beim Cocktailseminar mit Barkeeper-Tricks lernen
  • München: Drei Stunden Party – per Schiff auf dem Starnberger See
  • Erlangen: Im Europa-Park Geld ausgeben und so den Euro retten
  • Würzburg: Studenten-Kochkurs in Reisers Genussmanufaktur
  • Passau: Schlauchbootkurs samt Rundfahrt auf dem Inn
  • Deutschlandweite City-Laufgruppe: Straßenlauf in einer zentralen Stadt
  • Zürich: Floßbau samt Jungfernfahrt und Grillabend

Applaus, Schampus – und herzlichen Glückwunsch von unserer Seite: Jetzt heißt's Party machen und freuen! Und natürlich auch gleich zum nächsten Stammtisch  einladen, damit ihr mit der Planung loslegen könnt. Weitere Infos gibt es auch von uns in den nächsten Tagen. Von Mai bis September könnt ihr eure Aktion umsetzen – und wir sind gespannt auf zahlreiche Fotos, Videos und Berichte zur Aktion. Ob das Video der Erlanger noch zu toppen ist?!

Gewinnen ist toll – Mitmachen lohnt sich auch

Damit auch die Verlierer nicht komplett leer ausgehen und sich euer Aufwand ebenfalls gelohnt hat, gibt es ein kleines Trostpflaster: Die City Groups Saarbrücken, Heidelberg, Gießen und Göttingen bekommen von uns je 150 Euro für eine "Trost-Feier" (oder als Zuschuss, falls ihr doch euer eingereichtes Event umsetzen wollt :-) ).

Danke für eure tollen Ideen – und fürs Mitmachen! Wir sind gespannt, wie es weitergeht – und werden natürlich hier im Blog auch für den Rest berichten!

Die e-fellows.net-Mitarbeiter stellen sich vor: Philipp Jauch

16. Mai 2013
Philipp

Philipp ist Redakteur im Team "Content & Community" bei e-fellows.net. Er kümmert sich hauptsächlich um die Rubrik "Berufstätige" und tauscht sich mit den e-fellows in der Community und bei Alumni-Stammtischen aus. Privat interessiert er sich sehr für Medien und Reisen – und würde gerne einmal mit Helmut Schmidt über Politik diskutieren.

Was machst du bei e-fellows.net?
Im Team "Content & Community" kümmere ich mich vor allem um Inhalte für unsere Website. Ich schreibe Artikel rund um Studium und Karriere, wähle interessante Beiträge von Kooperationspartnern aus und bearbeite Texte von freien Autoren. Mein Schwerpunkt ist die Rubrik "Berufstätige". Hierfür bin ich immer auf der Suche nach Themen, die für Absolventen und Young Professionals spannend sind. Schön wäre, wenn sie dadurch auf neue Ideen kommen und sich persönlich weiterentwickeln. Deshalb freut es mich, mit den e-fellows in der Community oder beim Alumni-Stammtisch persönlichen Kontakt zu haben und zu erfahren, was sie beschäftigt. 

Was hast du vorher gemacht?
Vor meinem Wechsel zu e-fellows.net habe ich als Redakteur für verschiedene Redaktionen gearbeitet – von der Lokalzeitung bis zur Online-Redaktion. Dabei hatte ich die Möglichkeit, großartige Menschen kennenzulernen und spannende Geschichten zu erzählen. Während meines Studiums der BWL und Medienwissenschaft habe ich mich außerdem intensiv mit Medien beschäftigt und viel darüber gelernt, wie mediale Inszenierung funktioniert. Seitdem sehe ich die Welt (zumindest im Fernsehen) mit anderen Augen.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Auch wenn es fast schon ein bisschen abgedroschen klingt: das Team. Es stimmt nämlich wirklich, was fast alle Kollegen vor mir geschrieben haben – die Atmosphäre bei uns im Büro ist besonders. Außerdem finde ich es spannend, das redaktionelle Angebot von e-fellows.net weiterzuentwickeln. Hier kann ich mich mit spannenden Themen beschäftigen und sie journalistisch auf eine Weise präsentieren, dass sie für eine junge, mobile Zielgruppe hoffentlich ansprechend sind.

Welche privaten Interessen hast du?
Medien. Es ist sehr spannend zu verfolgen, was sich in der Branche gerade tut. Neben den wirtschaftlichen Einschnitten gibt es nämlich auch positive Entwicklungen, gerade was die mobile Nutzung und Vernetzung von Inhalten angeht. Diese digitale Entwicklung wird weitergehen und es werden neue Möglichkeiten entstehen, die uns heute noch gar nicht bewusst sind. Davon abgesehen macht es ja auch großen Spaß, am Wochenende in der Sonne zu sitzen,  frischen Kaffee zu trinken und eine wirklich gute Zeitung wie die ZEIT zu lesen – gerne auf Papier. Außerdem entspanne ich bei Fahrrad-Touren, mag Münchens Biergärten, die Isar, das Theater und möchte gerne die Welt sehen.   

Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Gut im Gedächtnis ist mir ein Urlaub aus dem Jahr 2008 geblieben, als ich in Kambodscha versucht habe, im Hotel meine E-Mails zu checken. Das hat etwa eine halbe Stunde gedauert. In diesem Moment wurde mir klar, wie komfortabel unsere technischen Systeme in den Industrienationen sind. Und ich machte die Erfahrung, wie angenehm es sein kann, auch einmal komplett offline zu sein.

Welche (lebende oder historische) Person würdest du gerne treffen?
Helmut Schmidt. Er ist ein kluger Kopf und eine beeindruckende Persönlichkeit. Mit ihm über Politik und die gesellschaftlichen Herausforderungen zu diskutieren, wäre sicher sehr bereichernd und lehrreich. Wenn es sein muss, sogar in einem Café mit Raucherecke – der Blick auf die Alster ist dann aber Pflicht.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Viele interessante Menschen treffen, reisen und noch mehr von der Welt sehen. Asien hat es mir angetan. Die Gelassenheit, mit der die Menschen dort (zumindest im Südosten) leben, ist beeindruckend und die Landschaft ist wunderschön. Und irgendwann möchte ich auch gerne nach Australien.

 

Tagebuch (Hengeler Mueller): Zwischen Aktennotiz und Unternehmenskauf (3. Teil)

15. Mai 2013
Tagebuch

Die Gesichter werden vertrauter, das Verirren in den Büros seltener – mittlerweile hat sich Frühjahrspraktikantin Elisabeth schon gut bei Hengeler Mueller eingelebt. Zusammen mit einem jungen Anwalt berät sie einen Mandanten – und erlebt dabei vom Mandantenanruf bis zur Übergabe des Ergebnisses jeden Arbeitsschritt mit.

In der dritten Praktikumswoche bei Hengeler Mueller ist ein bisschen Alltag und damit auch Ruhe eingekehrt in mein Praktikantenleben. Auf der Suche nach der Kaffeemaschine oder nach einzelnen Anwaltsbüros verlaufe ich mich immer seltener, auf dem Flur erkenne ich schon viele Gesichter und ich betrete die schicken Büroräume am Morgen immer selbstverständlicher. Nur mein Namensgedächtnis scheint von meinem fortschreitenden Einleben bei Hengeler Mueller leider noch nichts mitbekommen zu haben – bis jetzt habe ich das aber mit einem umso freundlicheren "Guten Morgen" und einem netten Lächeln (hoffentlich) gut überspielen können.

Elisabeth [Quelle: Hengeler Mueller]Elisabeth (24) hat von 2008 bis 2011 ihren Bachelor in Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim absolviert. Seit 2011 studiert sie Rechtswissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. Momentan macht sie ein Frühjahrspraktikum bei Hengeler Mueller.

Am Dienstagmorgen fand das dritte Corporate Breakfast statt, dieses Mal zum Thema "Öffentliches Recht". Der Vortrag war besonders durch die vielen Praxisbeispiele aus vergangenen und aktuellen Mandaten sehr interessant. Abgesehen von einem weiteren Corporate Breakfast am Freitag zum Thema M&A habe ich diese Woche vor allem die Aufgaben der Tutoren erledigt und zusammen mit meinem Team an der Fallstudie zum Unternehmenskauf gearbeitet.

Ein neues und lehrreiches Mandat
Eine der größeren Aufgaben bekam ich von einem recht jungen Anwalt, der selbst erst vor kurzem das 2. Staatsexamen absolviert hat. Für ihn war das Mandat genau so neu wie für mich und es war sehr lehrreich zu beobachten, wie strukturiert er sich in die neue Thematik einarbeitete. Es ging um eine kurze Notiz für einen Mandanten, der uns eine juristische Frage zu einem älteren Vertrag gestellt hatte. Ich sollte einen Teilaspekt dieser Notiz recherchieren und verfassen. Diese Aufgabe war spannend, weil ich vom ersten Mandantenanruf bis zur Übergabe des Ergebnisses jeden Schritt mitverfolgen konnte.

Interesse an Hengeler Mueller?
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Hilfe vom Anwalt
Ansonsten bearbeitete ich noch kleinere Rechercheaufgaben und beschäftigte mich, soweit es die Zeit zuließ, mit meinen Kollegen mit der Fallstudie zum Unternehmenskauf. Gemeinsam sollten wir einen Unternehmenskaufvertrag überarbeiten und mit käuferfreundlichen Anmerkungen versehen. Da der betreuende Anwalt uns netterweise schon auf die zentralen Probleme des Kaufvertrages hingewiesen hatte, war die Aufgabe mit Hilfe eines Handbuchs für Vertragsklauseln gut zu bewältigen.

Im ersten Teil ihres Tagebuchs berichtete Elisabeth von dem Start ihres Frühjahrspraktikums, im zweiten Teil von einer Verhandlung, die großes Medieninteresse weckt.

Erfahrungsbericht (Master Day Business & Economics): Speed-Dating zur Master-Wahl

14. Mai 2013
Erfahrungs- bericht

Die Schwestern Kiki und Dodo wollten sich vor ihrem Auslandssemester noch schnell über Master-Programme informieren. Also ging es mit einer Mitfahrgelegenheit von ihrer niederländischen Uni zum Master Day nach Frankfurt. Dort konnten sie in persönlichen Gesprächen zahlreiche Business Schools aus ganz Europa kennenlernen.

 

Titel und Thema der Veranstaltung
Master Day Business & Economics

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung
23. März 2013 in Frankfurt
(Der Master Day fand auch am 9. März 2013 in München statt)

Teilnehmerzahl und Hochschulvertreter
Es waren 427 Studenten sowie Vertreter von 28 Hochschulen und 4 Unternehmen vor Ort

KikiDodoKiki (21) und Dodo (21) studieren International Business in Maastricht.

Dank Facebook nach Frankfurt
Beim Surfen auf Facebook haben wir vom Master Day Business & Economics erfahren. Die Veranstaltung in Frankfurt war eine willkommene Gelegenheit, vor unserem anstehenden Auslandssemester einen Überblick über spannende Master-Programme zu erhalten und die dahinterstehenden Hochschulen näher kennenzulernen. Da wir von dem Event erst kurzfristig erfahren haben, waren die Bewerbungs-Deadlines für persönliche Gespräche mit den Hochschulen bereits verstrichen. Trotzdem haben wir uns für Restplätze beworben. Zu unserer Freude meldete sich das e-fellows.net-Team schon am nächsten Tag und lud uns zu Interviews ein – unter anderem mit dem Regent’s College London, der Michael Smurfit Graduate Business School in Dublin und der ICN Business School.

Studenten von überall
Die Begrüßung in Frankfurt war herzlich. Mit Namensschildern, Getränken und Snacks ausgestattet hatten wir reichlich Gelegenheit, Universitäten, Master-Programme und internationale Studenten kennenzulernen. Die waren nicht nur aus ganz Deutschland, sondern auch – wie wir – aus den Niederlanden oder sogar aus England angereist, um sich über Wirtschafts-Master zu informieren. Informationen gab es reichlich. Dabei ging es nicht nur direkt um Master-Programme, sondern auch um verwandte Themen wie den GMAT, das e-fellows-Netzwerk und die korrekte Formatierung von Lebensläufen.

Kennenlernen in 20 Minuten
Während des Vormittags fanden Einzelgespräche mit den Hochschulen statt. In einer lockeren Atmosphäre ließ sich in 20 Minuten einiges über die jeweilige Hochschule in Erfahrung bringen. Durch das persönliche Gespräch konnten wir einen tieferen Einblick  in Studiengänge, Finanzierung und Stipendien erhalten, als dies mit einem bloßen Blick in die Broschüre der jeweiligen Universität möglich gewesen wäre. Aber auch die Teilnehmer, die kein Interview mehr ergattern konnten, kamen nicht zu kurz: Nachmittags konnte sich jeder Besucher an den Infoständen genauer über die teilnehmenden Hochschulen informieren und gezielt Fragen stellen. Auch Firmen wie IBM und KPMG waren vertreten und gaben Auskunft über ihre dualen Studiengänge und Möglichkeiten für Praktika.

Studium in vier Ländern
Besonders Studenten, die sich für internationale Abschlüsse und Auslandsaufenthalte interessieren, sind beim Master Day auf ihre Kosten gekommen. So bietet beispielsweise die ICN Business School mit Standorten in Nürnberg und Nancy einen Doppelmaster an, und an der ESCP Europe kann man sein Studium an bis zu vier verschieden Standorten weltweit absolvieren.

Auf der Rückfahrt vom Master Day haben wir uns noch angeregt über den spannenden Tag unterhalten und diskutiert, welche Hochschule bei uns das Rennen gemacht hat. In den folgenden Wochen bekamen wir noch E-Mails von unseren Wunsch-Universitäten zugeschickt, in denen wir über Bewerbungs-Deadlines und Open Days informiert wurden.

Fazit
Wir empfehlen all denjenigen einen Besuch des Master Days Business & Economics, die noch nicht genau wissen, wo sie einen Master absolvieren wollen. Durch die vielen Hochschulen an einem Ort bekommt einen guten Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten. So umfassend kann man sich nur schwer zu Hause vor dem Computer informieren. Da auf dem Master Day ein Mix aus renommierten in- und ausländischen Universitäten vertreten ist, ist mit Sicherheit für jeden Geschmack etwas dabei.

Für uns jedenfalls war der Master Day ein erfolgreicher Tag, und wir blicken mit Freude in unsere Zukunft als Master-Studenten.

 

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Mobil fragen und antworten 2.0: Die neue Community-App ist da!

14. Mai 2013
Eva

Das Daumenmobil schaltet einen Gang höher: Ab sofort ist das Herzstück der Community in der App-Version 2.0 verfügbar – fürs iPhone sowie für Android. Wer auf qualifizierte Antworten zu Studium, Stipendien und Karriere auch unterwegs nicht verzichten will, kann das jetzt (noch) schneller und bequemer tun.

"Fragen & Antworten" ist die meistgenutzte Funktion der e-fellows.net community. 74 Prozent aller Fragen sind nach einer Stunde beantwortet, 97 Prozent nach drei Tagen – und das auf nachweislich hohem Niveau. Über die App kannst du auch mobil auf das geballte Wissen der e-fellows zugreifen. Selbst wenn du in der Vorlesung Zusatzerklärungen suchst, bereits im Zug zum Vorstellungsgespräch sitzt oder dir jemand Nettes in der Uni-Bib auffällt und du dringend Tipps zum Ansprechen brauchst.

Die neue Version der App kannst du jetzt im App Store von Apple oder im Google Play Store herunterladen.

Was ist anders an Version 2.0?

e-fellows.net Android-AppAuf den ersten Blick sehen sowohl Apple-Fans als auch Androiden: Die App sieht anders aus. Wir haben ihr ein moderneres Aussehen verpasst und ihre Geschwindigkeit optimiert. Außerdem ist neu:

  • Fragetitel werden in der Fragenübersicht verkürzt dargestellt.
  • Beim Nach-unten-scrollen werden ältere Fragen automatisch nachgeladen.
  • Beim Herunterziehen wird die Frageliste neu geladen
  • Beiträge, die du nicht abschickst, werden als Entwürfe für später gespeichert.
  • Du kannst Beiträge einfacher zitieren und verlinken.
  • Der Wechseln zwischen verschiedenen Fragelisten, wie "Neue Fragen" und "Tag-Abo" geht jetzt schneller.

Neu im iOS

Einige Funktionen, die es in der Browserversion der Community und auch auf Android schon länger gibt, können jetzt endlich auch die "iFellows" genießen:

  • Eigene anonyme Postings erkennst du daran, dass dein Avatar ein blaues Hemd trägt.
  • Du kannst Beiträge per E-Mail teilen.
  • Außerdem kannst du die App zentral in deinen Handy- oder Tablet-Einstellungen verwalten.

Wir hoffen, dass dir die Community in ihrer neuen App-Version unterwegs noch mehr nützt – und natürlich Spaß macht. Daumen geben nicht vergessen!

Top-10 Fragen zur Unternehmensberatung: Gehalt, Einstieg und die richtigen Schuhe

8. Mai 2013
Philipp

Von Unternehmensberatern wird viel gefordert, aber ihnen wird auch viel geboten: ein stattliches Gehalt, eine steile Lernkurve und gute Kontakte zur Industrie. Doch sind die Chancen auf ein Angebot momentan schlechter denn je? Darf man als Berater einen Bart tragen? Und arbeiten Berater wirklich 80 Stunden pro Woche?

Wir haben für euch die zehn beliebtesten Fragen zu Beratern aus der Community gesammelt:

1. McKinsey sagt zu: Ein Angebot, das du nicht ablehnen kannst?

2. Business Dresscode: Welche Schuhe trägt man als Berater?

3. Einstieg zurzeit schwierig: Werden Beratungen immer selektiver?

4. "Nach drei Jahren sechsstellig": Wie schnell steigt dein Gehalt?

5. Investment-Banking oder Beratung: Was ist angesehener?

6. Nichts riskieren, abrasieren: Sind Bärte inakzeptabel?

7. Im Interview zu wenig Gehalt verlangt: nachverhandeln?

8. Beratungen als Auffangbecken für charakterschwache Überflieger?

9. Die 80-Stunden-Woche: Realität oder übertreiben die Berater?

10. Trotz Absage erneut für Workshop bewerben?

Bei e-fellows.net findest du weitere Informationen zur Unternehmensberatung.

Dort findest du heraus, welche Art von Beratung dir am meisten zusagt: Strategieberatung, Organisations- und Prozessberatung, IT- und Technologieberatung oder Human-Resources-Beratung?

Im Karriereratgeber "Perspektive Unternehmensberatung" findest du Tipps zum Berufseinstieg – von der Bewerbung bis zum Gehalt.

Außerdem stellen wir unsere Partner-Beratungen AccentureDetecon, McKinseySiemens Management Consulting und TNG Technology Consulting im Profil vor.

In der Community-Gruppe "Einstieg in die Unternehmensberatung" kannst du dich mit anderen über Case Studys und andere Bewerbungshürden austauschen. Und in den Inside-Gruppen beantworten Unternehmensvertreter persönlich deine Fragen.

Erfahrungsbericht (Telekom): Cloud Computing auf hohem Niveau

26. April 2013
Erfahrungs- bericht

Stephan und Michael haben schon als Hiwis am Rechenzentrum ihrer Uni an eigenen Cloud-Lösungen gearbeitet. Beim OpenStack-Workshop der Telekom konnten sie ihr Wissen zu Cloud Computing vertiefen. Außerdem erfuhren sie vom "Flexikum", einem Praktikumsangebot mit flexiblen Arbeitszeiten.

Titel und Thema der Veranstaltung
"Build your own Cloud with OpenStack"

Zeit und Ort der Veranstaltung
6. März 2013, Cebit Hannover

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
28 Teilnehmer und acht Unternehmensvertreter der Telekom

Stephan Die e-fellows Stephan (23) undMichael Michael (24) studieren Wirtschaftsinformatik an der Universität Hohenheim.

Über den e-fellows.net-Newsletter sind wir auf den Telekom-Workshop zum Thema "Build your own Cloud with OpenStack" aufmerksam geworden. Schon an der Uni haben wir verschiedene Cloud-Lösungen eingerichtet und auf deren Eignung für unsere Zwecke geprüft. Dabei sind wir auch schon kurz mit OpenStack in Kontakt gekommen. Deshalb hat der Workshop bei der Telekom auch sofort unser Interesse geweckt. Außerdem waren wir gespannt darauf, die Cebit zu besuchen.

Neue Software als Anstoß
Beim "Telekom Business Marketplace" handelt es sich um eine neue Software, die die Telekom für mittelständische Unternehmen entwickelt hat. Die dort angebotenen Business-Applikationen kann der Kunde On-Demand deployen. Bei dem Workshop zum Thema "Cloud Computing" haben wir mit OpenStack gearbeitet, da es die Grundlage für die "Telekom Business Marketplace"-Software bildet.

Kurt Garloff vom Expertenteam "Product and Innovations" deutete gleich zu Beginn an, dass die Veranstaltung auch dazu dienen soll, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Er und sein Team sind auf die beiden Standorte Berlin und Bonn verteilt und verantwortlich für die Entwicklung und Einführung der "Business Marketplace"-Software.

Rechner-Infrastruktur bei Bedarf anmieten
OpenStack ist eine Open-Source-Software, mit der man "Infrastructure as a Service" – Plattformen realisieren kann. Das bedeutet, dass man Rechner-Infrastruktur bei Bedarf anmieten kann und diese nicht mehr komplett selbst besitzen muss. Kurt Garloff betonte, dass sich OpenStack mittlerweile zum Quasi-Standard auf dem Markt entwickelt hat.  Nachdem die Telekom sich auch mit den Konkurrenzprodukten beschäftigt und sie auf ihre Wirtschaftlichkeit geprüft hatte, entschied man sich für diese Software.

Build your own cloud
Im praktischen Teil des Workshops konnten wir zunächst unsere eigene OpenStack-Cloud auf einem Notebook installieren. Zu diesem Zweck erklärte uns ein Telekom-Mitarbeiter, wie die Installation funktioniert, und gab uns Tipps für die Umsetzung. Anschließend teilte er USB-Sticks aus, auf denen alle zur Installation nötigen Infos und Dateien abgespeichert waren. Wir mussten die richtigen Befehle heraussuchen, um die Installation anzustoßen, die dann vollautomatisch von einem Skript ausgeführt wurde. Am Ende des Workshops hatte jeder seine eigene Cloud auf dem Computer.

Wir fanden es sehr gut, dass viele Entwickler vor Ort waren, denen wir fachspezifische Fragen stellen konnten. Mit ihnen konnten wir auch die Probleme lösen, die wir beim Arbeiten mit OpenStack hatten. Obwohl wir schon Grundwissen zum Thema hatten, konnten wir beim Workshop Neues dazulernen, zum Beispiel wie OpenStack in der Praxis eingesetzt wird.

In der zweiten praktischen Übung lernten wir eine Anwendung der Cloud kennen. Wir wurden in Gruppen aufgeteilt und sollten einen WordPress-Blog auf einer virtuellen Ubuntu-Maschine installieren. Wir fanden es schade, dass sich dieser Teil so stark um die Linux-Konsole drehte. Davor hatten wir über Clouds gesprochen, die über mehrere Hosts verteilt sind – inklusive Storage und Netzwerkkonfiguration. Leider kamen wir nicht dazu, das auch in der Praxis auszuprobieren.

Ein flexibles Praktikum
In der Pause haben wir uns mit Marike Mehlmann, HR-Verantwortliche bei der Telekom, über die Möglichkeit eines Praktikums unterhalten. Besonders interessant fanden wir das "Flexikum". Es handelt sich dabei um ein Praktikum, das auf einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren ausgedehnt werden kann. Der entscheidende Unterschied zum normalen Praktikum liegt in der Flexibilität der Arbeitszeit, die man nach seinen persönlichen Bedürfnissen anpassen kann: So kann man sich zum Beispiel dafür entscheiden, während der Prüfungszeit nur einen Tag in der Woche zu arbeiten und das Pensum in der vorlesungsfreien Zeit steigern.

Am Ende des Workshops konnten wir noch an einer Standführung teilnehmen. Dort stellten uns Telekom-Mitarbeiter Produkte vor, zum Beispiel Lösungen, um das Auto mit dem Internet zu verbinden und "WLAN to go".

In der Telekom-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei der Telekom kontaktieren.

Hoher technischer Anspruch und gute Betreuung
Der Workshop war insgesamt sehr technisch ausgelegt – das hat uns sehr gut gefallen. Den routinierten Umgang mit der Linux-Konsole setzen die Organisatoren voraus. Bei Problemen und Fragen standen uns acht kompetente Mitarbeiter zur Seite. Außerdem gab es keine allgemeine Einführung zu Cloud Computing, was wir sehr positiv fanden, weil wir uns schon im Studium ausreichend mit diesem Thema beschäftigen hatten.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".