Die Gewinner stehen fest: Zehn City Groups bekommen 1.000 Euro

16. Mai 2013
Eva

Die City Groups haben sich getroffen, diskutiert, entschieden und ihre stärkste Veranstaltungsidee der Community zur Abstimmung vorgestellt. Die Gewinner werden feiern, Boot fahren und kochen lernen – auf Kosten von e-fellows.net. Welche City Groups freuen sich nun über je 1.000 Euro?

Von Alphorn blasen über Paintball und Goldschmieden bis hin zu Chinesisch-Kurs und Graffiti-Workshop: monatelang haben ihr in den City Groups Ideen gesammelt, Aktionen geplant und auf Stammtischen und in der Community über ihre Chance auf 1.000 Euro diskutiert. Über 50 Ideen waren im Gespräch, bis jede Gruppe ihren Favoriten zur Abstimmung in der Community vorgestellt hat.

Welche zehn Veranstaltungsideen das Rennen gemacht haben, haben habt ihr per Umfrage selbst entschieden – und euch dabei auch in den letzen Wochen richtig ins Zeug gelegt. Die Erlangener haben sogar ein Video gedreht, um ihre Aktion zu bewerben:

 

Der Dreh hat sich gelohnt. Denn sie sind unter den zehn Gewinnern der 1.000-Euro-Aktion. Die Siegerliste im Überblick (in zufälliger Reihenfolge):

  • Frankfurt: Flughafentour und Ebbelwoi-Abend
  • Berlin: Flughafenbesichtigung und Open-Air-Party
  • Bonn: Schlauchbot-Wettkampf und Grillen mit Kindern aus dem Bonner Sozialprojekt
  • Karlsruhe: Beim Cocktailseminar mit Barkeeper-Tricks lernen
  • München: Drei Stunden Party – per Schiff auf dem Starnberger See
  • Erlangen: Im Europa-Park Geld ausgeben und so den Euro retten
  • Würzburg: Studenten-Kochkurs in Reisers Genussmanufaktur
  • Passau: Schlauchbootkurs samt Rundfahrt auf dem Inn
  • Deutschlandweite City-Laufgruppe: Straßenlauf in einer zentralen Stadt
  • Zürich: Floßbau samt Jungfernfahrt und Grillabend

Applaus, Schampus – und herzlichen Glückwunsch von unserer Seite: Jetzt heißt's Party machen und freuen! Und natürlich auch gleich zum nächsten Stammtisch  einladen, damit ihr mit der Planung loslegen könnt. Weitere Infos gibt es auch von uns in den nächsten Tagen. Von Mai bis September könnt ihr eure Aktion umsetzen – und wir sind gespannt auf zahlreiche Fotos, Videos und Berichte zur Aktion. Ob das Video der Erlanger noch zu toppen ist?!

Gewinnen ist toll – Mitmachen lohnt sich auch

Damit auch die Verlierer nicht komplett leer ausgehen und sich euer Aufwand ebenfalls gelohnt hat, gibt es ein kleines Trostpflaster: Die City Groups Saarbrücken, Heidelberg, Gießen und Göttingen bekommen von uns je 150 Euro für eine "Trost-Feier" (oder als Zuschuss, falls ihr doch euer eingereichtes Event umsetzen wollt :-) ).

Danke für eure tollen Ideen – und fürs Mitmachen! Wir sind gespannt, wie es weitergeht – und werden natürlich hier im Blog auch für den Rest berichten!

Die e-fellows.net-Mitarbeiter stellen sich vor: Philipp Jauch

16. Mai 2013
Philipp

Philipp ist Redakteur im Team "Content & Community" bei e-fellows.net. Er kümmert sich hauptsächlich um die Rubrik „Berufstätige“ und tauscht sich mit den e-fellows in der Community und beim Alumni-Stammtischen aus. Privat interessiert er sich sehr für Medien und Reisen – und würde gerne einmal mit Helmut Schmidt über Politik diskutieren.

Was machst du bei e-fellows.net?
Im Team "Content & Community" kümmere ich mich vor allem um Inhalte für unsere Website. Ich schreibe Artikel rund um Studium und Karriere, wähle interessante Beiträge von Kooperationspartnern aus und bearbeite Texte von freien Autoren. Mein Schwerpunkt ist die Rubrik "Berufstätige". Hierfür bin ich immer auf der Suche nach Themen, die für Absolventen und Young Professionals spannend sind. Schön wäre, wenn sie dadurch auf neue Ideen kommen und sich persönlich weiterentwickeln. Deshalb freut es mich, mit den e-fellows in der Community oder beim Alumni-Stammtisch persönlichen Kontakt zu haben und zu erfahren, was sie beschäftigt. 

Was hast du vorher gemacht?
Vor meinem Wechsel zu e-fellows.net habe ich als Redakteur für verschiedene Redaktionen gearbeitet – von der Lokalzeitung bis zur Online-Redaktion. Dabei hatte ich die Möglichkeit, großartige Menschen kennenzulernen und spannende Geschichten zu erzählen. Während meines Studiums der BWL und Medienwissenschaft habe ich mich außerdem intensiv mit Medien beschäftigt und viel darüber gelernt, wie mediale Inszenierung funktioniert. Seitdem sehe ich die Welt (zumindest im Fernsehen) mit anderen Augen.

Was gefällt dir an deiner Arbeit bei e-fellows.net?
Auch wenn es fast schon ein bisschen abgedroschen klingt: das Team. Es stimmt nämlich wirklich, was fast alle Kollegen vor mir geschrieben haben – die Atmosphäre bei uns im Büro ist besonders. Außerdem finde ich es spannend, das redaktionelle Angebot von e-fellows.net weiterzuentwickeln. Hier kann ich mich mit spannenden Themen beschäftigen und sie journalistisch auf eine Weise präsentieren, dass sie für eine junge, mobile Zielgruppe hoffentlich ansprechend sind.

Welche privaten Interessen hast du?
Medien. Es ist sehr spannend zu verfolgen, was sich in der Branche gerade tut. Neben den wirtschaftlichen Einschnitten gibt es nämlich auch positive Entwicklungen, gerade was die mobile Nutzung und Vernetzung von Inhalten angeht. Diese digitale Entwicklung wird weitergehen und es werden neue Möglichkeiten entstehen, die uns heute noch gar nicht bewusst sind. Davon abgesehen macht es ja auch großen Spaß, am Wochenende in der Sonne zu sitzen,  frischen Kaffee zu trinken und eine wirklich gute Zeitung wie die ZEIT zu lesen – gerne auf Papier. Außerdem entspanne ich bei Fahrrad-Touren, mag Münchens Biergärten, die Isar, das Theater und möchte gerne die Welt sehen.   

Was war dein erstes Aha-Erlebnis mit dem Internet?
Gut im Gedächtnis ist mir ein Urlaub aus dem Jahr 2008 geblieben, als ich in Kambodscha versucht habe, im Hotel meine E-Mails zu checken. Das hat etwa eine halbe Stunde gedauert. In diesem Moment wurde mir klar, wie komfortabel unsere technischen Systeme in den Industrienationen sind. Und ich machte die Erfahrung, wie angenehm es sein kann, auch einmal komplett offline zu sein.

Welche (lebende oder historische) Person würdest du gerne treffen?
Helmut Schmidt. Er ist ein kluger Kopf und eine beeindruckende Persönlichkeit. Mit ihm über Politik und die gesellschaftlichen Herausforderungen zu diskutieren, wäre sicher sehr bereichernd und lehrreich. Wenn es sein muss, sogar in einem Café mit Raucherecke – der Blick auf die Alster ist dann aber Pflicht.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch machen?
Viele interessante Menschen treffen, reisen und noch mehr von der Welt sehen. Asien hat es mir angetan. Die Gelassenheit, mit der die Menschen dort (zumindest im Südosten) leben, ist beeindruckend und die Landschaft ist wunderschön. Und irgendwann möchte ich auch gerne nach Australien.

 

Tagebuch (Hengeler Mueller): Zwischen Aktennotiz und Unternehmenskauf (3. Teil)

15. Mai 2013
Tagebuch

Die Gesichter werden vertrauter, das Verirren in den Büros seltener – mittlerweile hat sich Frühjahrspraktikantin Elisabeth schon gut bei Hengeler Mueller eingelebt. Zusammen mit einem jungen Anwalt berät sie einen Mandanten – und erlebt dabei vom Mandantenanruf bis zur Übergabe des Ergebnisses jeden Arbeitsschritt mit.

In der dritten Praktikumswoche bei Hengeler Mueller ist ein bisschen Alltag und damit auch Ruhe eingekehrt in mein Praktikantenleben. Auf der Suche nach der Kaffeemaschine oder nach einzelnen Anwaltsbüros verlaufe ich mich immer seltener, auf dem Flur erkenne ich schon viele Gesichter und ich betrete die schicken Büroräume am Morgen immer selbstverständlicher. Nur mein Namensgedächtnis scheint von meinem fortschreitenden Einleben bei Hengeler Mueller leider noch nichts mitbekommen zu haben – bis jetzt habe ich das aber mit einem umso freundlicheren "Guten Morgen" und einem netten Lächeln (hoffentlich) gut überspielen können.

Elisabeth [Quelle: Hengeler Mueller]Elisabeth (24) hat von 2008 bis 2011 ihren Bachelor in Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim absolviert. Seit 2011 studiert sie Rechtswissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. Momentan macht sie ein Frühjahrspraktikum bei Hengeler Mueller.

Am Dienstagmorgen fand das dritte Corporate Breakfast statt, dieses Mal zum Thema "Öffentliches Recht". Der Vortrag war besonders durch die vielen Praxisbeispiele aus vergangenen und aktuellen Mandaten sehr interessant. Abgesehen von einem weiteren Corporate Breakfast am Freitag zum Thema M&A habe ich diese Woche vor allem die Aufgaben der Tutoren erledigt und zusammen mit meinem Team an der Fallstudie zum Unternehmenskauf gearbeitet.

Ein neues und lehrreiches Mandat
Eine der größeren Aufgaben bekam ich von einem recht jungen Anwalt, der selbst erst vor kurzem das 2. Staatsexamen absolviert hat. Für ihn war das Mandat genau so neu wie für mich und es war sehr lehrreich zu beobachten, wie strukturiert er sich in die neue Thematik einarbeitete. Es ging um eine kurze Notiz für einen Mandanten, der uns eine juristische Frage zu einem älteren Vertrag gestellt hatte. Ich sollte einen Teilaspekt dieser Notiz recherchieren und verfassen. Diese Aufgabe war spannend, weil ich vom ersten Mandantenanruf bis zur Übergabe des Ergebnisses jeden Schritt mitverfolgen konnte.

Interesse an Hengeler Mueller?
In der Hengeler Mueller-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei Hengeler Mueller kontaktieren.

Hilfe vom Anwalt
Ansonsten bearbeitete ich noch kleinere Rechercheaufgaben und beschäftigte mich, soweit es die Zeit zuließ, mit meinen Kollegen mit der Fallstudie zum Unternehmenskauf. Gemeinsam sollten wir einen Unternehmenskaufvertrag überarbeiten und mit käuferfreundlichen Anmerkungen versehen. Da der betreuende Anwalt uns netterweise schon auf die zentralen Probleme des Kaufvertrages hingewiesen hatte, war die Aufgabe mit Hilfe eines Handbuchs für Vertragsklauseln gut zu bewältigen.

Im ersten Teil ihres Tagebuchs berichtete Elisabeth von dem Start ihres Frühjahrspraktikums, im zweiten Teil von einer Verhandlung, die großes Medieninteresse weckt.

Erfahrungsbericht (Master Day Business & Economics): Speed-Dating zur Master-Wahl

14. Mai 2013
Erfahrungs- bericht

Die Schwestern Kiki und Dodo wollten sich vor ihrem Auslandssemester noch schnell über Master-Programme informieren. Also ging es mit einer Mitfahrgelegenheit von ihrer niederländischen Uni zum Master Day nach Frankfurt. Dort konnten sie in persönlichen Gesprächen zahlreiche Business Schools aus ganz Europa kennenlernen.

 

Titel und Thema der Veranstaltung
Master Day Business & Economics

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung
23. März 2013 in Frankfurt
(Der Master Day fand auch am 9. März 2013 in München statt)

Teilnehmerzahl und Hochschulvertreter
Es waren 427 Studenten sowie Vertreter von 28 Hochschulen und 4 Unternehmen vor Ort

KikiDodoKiki (21) und Dodo (21) studieren International Business in Maastricht.

Dank Facebook nach Frankfurt
Beim Surfen auf Facebook haben wir vom Master Day Business & Economics erfahren. Die Veranstaltung in Frankfurt war eine willkommene Gelegenheit, vor unserem anstehenden Auslandssemester einen Überblick über spannende Master-Programme zu erhalten und die dahinterstehenden Hochschulen näher kennenzulernen. Da wir von dem Event erst kurzfristig erfahren haben, waren die Bewerbungs-Deadlines für persönliche Gespräche mit den Hochschulen bereits verstrichen. Trotzdem haben wir uns für Restplätze beworben. Zu unserer Freude meldete sich das e-fellows.net-Team schon am nächsten Tag und lud uns zu Interviews ein – unter anderem mit dem Regent’s College London, der Michael Smurfit Graduate Business School in Dublin und der ICN Business School.

Studenten von überall
Die Begrüßung in Frankfurt war herzlich. Mit Namensschildern, Getränken und Snacks ausgestattet hatten wir reichlich Gelegenheit, Universitäten, Master-Programme und internationale Studenten kennenzulernen. Die waren nicht nur aus ganz Deutschland, sondern auch – wie wir – aus den Niederlanden oder sogar aus England angereist, um sich über Wirtschafts-Master zu informieren. Informationen gab es reichlich. Dabei ging es nicht nur direkt um Master-Programme, sondern auch um verwandte Themen wie den GMAT, das e-fellows-Netzwerk und die korrekte Formatierung von Lebensläufen.

Kennenlernen in 20 Minuten
Während des Vormittags fanden Einzelgespräche mit den Hochschulen statt. In einer lockeren Atmosphäre ließ sich in 20 Minuten einiges über die jeweilige Hochschule in Erfahrung bringen. Durch das persönliche Gespräch konnten wir einen tieferen Einblick  in Studiengänge, Finanzierung und Stipendien erhalten, als dies mit einem bloßen Blick in die Broschüre der jeweiligen Universität möglich gewesen wäre. Aber auch die Teilnehmer, die kein Interview mehr ergattern konnten, kamen nicht zu kurz: Nachmittags konnte sich jeder Besucher an den Infoständen genauer über die teilnehmenden Hochschulen informieren und gezielt Fragen stellen. Auch Firmen wie IBM und KPMG waren vertreten und gaben Auskunft über ihre dualen Studiengänge und Möglichkeiten für Praktika.

Studium in vier Ländern
Besonders Studenten, die sich für internationale Abschlüsse und Auslandsaufenthalte interessieren, sind beim Master Day auf ihre Kosten gekommen. So bietet beispielsweise die ICN Business School mit Standorten in Nürnberg und Nancy einen Doppelmaster an, und an der ESCP Europe kann man sein Studium an bis zu vier verschieden Standorten weltweit absolvieren.

Auf der Rückfahrt vom Master Day haben wir uns noch angeregt über den spannenden Tag unterhalten und diskutiert, welche Hochschule bei uns das Rennen gemacht hat. In den folgenden Wochen bekamen wir noch E-Mails von unseren Wunsch-Universitäten zugeschickt, in denen wir über Bewerbungs-Deadlines und Open Days informiert wurden.

Fazit
Wir empfehlen all denjenigen einen Besuch des Master Days Business & Economics, die noch nicht genau wissen, wo sie einen Master absolvieren wollen. Durch die vielen Hochschulen an einem Ort bekommt einen guten Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten. So umfassend kann man sich nur schwer zu Hause vor dem Computer informieren. Da auf dem Master Day ein Mix aus renommierten in- und ausländischen Universitäten vertreten ist, ist mit Sicherheit für jeden Geschmack etwas dabei.

Für uns jedenfalls war der Master Day ein erfolgreicher Tag, und wir blicken mit Freude in unsere Zukunft als Master-Studenten.

 

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Mobil fragen und antworten 2.0: Die neue Community-App ist da!

14. Mai 2013
Eva

Das Daumenmobil schaltet einen Gang höher: Ab sofort ist das Herzstück der Community in der App-Version 2.0 verfügbar – fürs iPhone sowie für Android. Wer auf qualifizierte Antworten zu Studium, Stipendien und Karriere auch unterwegs nicht verzichten will, kann das jetzt (noch) schneller und bequemer tun.

"Fragen & Antworten" ist die meistgenutzte Funktion der e-fellows.net community. 74 Prozent aller Fragen sind nach einer Stunde beantwortet, 97 Prozent nach drei Tagen – und das auf nachweislich hohem Niveau. Über die App kannst du auch mobil auf das geballte Wissen der e-fellows zugreifen. Selbst wenn du in der Vorlesung Zusatzerklärungen suchst, bereits im Zug zum Vorstellungsgespräch sitzt oder dir jemand Nettes in der Uni-Bib auffällt und du dringend Tipps zum Ansprechen brauchst.

Die neue Version der App kannst du jetzt im App Store von Apple oder im Google Play Store herunterladen.

Was ist anders an Version 2.0?

e-fellows.net Android-AppAuf den ersten Blick sehen sowohl Apple-Fans als auch Androiden: Die App sieht anders aus. Wir haben ihr ein moderneres Aussehen verpasst und ihre Geschwindigkeit optimiert. Außerdem ist neu:

  • Fragetitel werden in der Fragenübersicht verkürzt dargestellt.
  • Beim Nach-unten-scrollen werden ältere Fragen automatisch nachgeladen.
  • Beim Herunterziehen wird die Frageliste neu geladen
  • Beiträge, die du nicht abschickst, werden als Entwürfe für später gespeichert.
  • Du kannst Beiträge einfacher zitieren und verlinken.
  • Der Wechseln zwischen verschiedenen Fragelisten, wie "Neue Fragen" und "Tag-Abo" geht jetzt schneller.

Neu im iOS

Einige Funktionen, die es in der Browserversion der Community und auch auf Android schon länger gibt, können jetzt endlich auch die "iFellows" genießen:

  • Eigene anonyme Postings erkennst du daran, dass dein Avatar ein blaues Hemd trägt.
  • Du kannst Beiträge per E-Mail teilen.
  • Außerdem kannst du die App zentral in deinen Handy- oder Tablet-Einstellungen verwalten.

Wir hoffen, dass dir die Community in ihrer neuen App-Version unterwegs noch mehr nützt – und natürlich Spaß macht. Daumen geben nicht vergessen!

Top-10 Fragen zur Unternehmensberatung: Gehalt, Einstieg und die richtigen Schuhe

8. Mai 2013
Philipp

Von Unternehmensberatern wird viel gefordert, aber ihnen wird auch viel geboten: ein stattliches Gehalt, eine steile Lernkurve und gute Kontakte zur Industrie. Doch sind die Chancen auf ein Angebot momentan schlechter denn je? Darf man als Berater einen Bart tragen? Und arbeiten Berater wirklich 80 Stunden pro Woche?

Wir haben für euch die zehn beliebtesten Fragen zu Beratern aus der Community gesammelt:

1. McKinsey sagt zu: Ein Angebot, das du nicht ablehnen kannst?

2. Business Dresscode: Welche Schuhe trägt man als Berater?

3. Einstieg zurzeit schwierig: Werden Beratungen immer selektiver?

4. "Nach drei Jahren sechsstellig": Wie schnell steigt dein Gehalt?

5. Investment-Banking oder Beratung: Was ist angesehener?

6. Nichts riskieren, abrasieren: Sind Bärte inakzeptabel?

7. Im Interview zu wenig Gehalt verlangt: nachverhandeln?

8. Beratungen als Auffangbecken für charakterschwache Überflieger?

9. Die 80-Stunden-Woche: Realität oder übertreiben die Berater?

10. Trotz Absage erneut für Workshop bewerben?

Bei e-fellows.net findest du weitere Informationen zur Unternehmensberatung.

Dort findest du heraus, welche Art von Beratung dir am meisten zusagt: Strategieberatung, Organisations- und Prozessberatung, IT- und Technologieberatung oder Human-Resources-Beratung?

Im Karriereratgeber "Perspektive Unternehmensberatung" findest du Tipps zum Berufseinstieg – von der Bewerbung bis zum Gehalt.

Außerdem stellen wir unsere Partner-Beratungen AccentureDetecon, McKinseySiemens Management Consulting und TNG Technology Consulting im Profil vor.

In der Community-Gruppe "Einstieg in die Unternehmensberatung" kannst du dich mit anderen über Case Studys und andere Bewerbungshürden austauschen. Und in den Inside-Gruppen beantworten Unternehmensvertreter persönlich deine Fragen.

Erfahrungsbericht (Telekom): Cloud Computing auf hohem Niveau

26. April 2013
Erfahrungs- bericht

Stephan und Michael haben schon als Hiwis am Rechenzentrum ihrer Uni an eigenen Cloud-Lösungen gearbeitet. Beim OpenStack-Workshop der Telekom konnten sie ihr Wissen zu Cloud Computing vertiefen. Außerdem erfuhren sie vom "Flexikum", einem Praktikumsangebot mit flexiblen Arbeitszeiten.

Titel und Thema der Veranstaltung
"Build your own Cloud with OpenStack"

Zeit und Ort der Veranstaltung
6. März 2013, Cebit Hannover

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter
28 Teilnehmer und acht Unternehmensvertreter der Telekom

Stephan Die e-fellows Stephan (23) undMichael Michael (24) studieren Wirtschaftsinformatik an der Universität Hohenheim.

Über den e-fellows.net-Newsletter sind wir auf den Telekom-Workshop zum Thema "Build your own Cloud with OpenStack" aufmerksam geworden. Schon an der Uni haben wir verschiedene Cloud-Lösungen eingerichtet und auf deren Eignung für unsere Zwecke geprüft. Dabei sind wir auch schon kurz mit OpenStack in Kontakt gekommen. Deshalb hat der Workshop bei der Telekom auch sofort unser Interesse geweckt. Außerdem waren wir gespannt darauf, die Cebit zu besuchen.

Neue Software als Anstoß
Beim "Telekom Business Marketplace" handelt es sich um eine neue Software, die die Telekom für mittelständische Unternehmen entwickelt hat. Die dort angebotenen Business-Applikationen kann der Kunde On-Demand deployen. Bei dem Workshop zum Thema "Cloud Computing" haben wir mit OpenStack gearbeitet, da es die Grundlage für die "Telekom Business Marketplace"-Software bildet.

Kurt Garloff vom Expertenteam "Product and Innovations" deutete gleich zu Beginn an, dass die Veranstaltung auch dazu dienen soll, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Er und sein Team sind auf die beiden Standorte Berlin und Bonn verteilt und verantwortlich für die Entwicklung und Einführung der "Business Marketplace"-Software.

Rechner-Infrastruktur bei Bedarf anmieten
OpenStack ist eine Open-Source-Software, mit der man "Infrastructure as a Service" – Plattformen realisieren kann. Das bedeutet, dass man Rechner-Infrastruktur bei Bedarf anmieten kann und diese nicht mehr komplett selbst besitzen muss. Kurt Garloff betonte, dass sich OpenStack mittlerweile zum Quasi-Standard auf dem Markt entwickelt hat.  Nachdem die Telekom sich auch mit den Konkurrenzprodukten beschäftigt und sie auf ihre Wirtschaftlichkeit geprüft hatte, entschied man sich für diese Software.

Build your own cloud
Im praktischen Teil des Workshops konnten wir zunächst unsere eigene OpenStack-Cloud auf einem Notebook installieren. Zu diesem Zweck erklärte uns ein Telekom-Mitarbeiter, wie die Installation funktioniert, und gab uns Tipps für die Umsetzung. Anschließend teilte er USB-Sticks aus, auf denen alle zur Installation nötigen Infos und Dateien abgespeichert waren. Wir mussten die richtigen Befehle heraussuchen, um die Installation anzustoßen, die dann vollautomatisch von einem Skript ausgeführt wurde. Am Ende des Workshops hatte jeder seine eigene Cloud auf dem Computer.

Wir fanden es sehr gut, dass viele Entwickler vor Ort waren, denen wir fachspezifische Fragen stellen konnten. Mit ihnen konnten wir auch die Probleme lösen, die wir beim Arbeiten mit OpenStack hatten. Obwohl wir schon Grundwissen zum Thema hatten, konnten wir beim Workshop Neues dazulernen, zum Beispiel wie OpenStack in der Praxis eingesetzt wird.

In der zweiten praktischen Übung lernten wir eine Anwendung der Cloud kennen. Wir wurden in Gruppen aufgeteilt und sollten einen WordPress-Blog auf einer virtuellen Ubuntu-Maschine installieren. Wir fanden es schade, dass sich dieser Teil so stark um die Linux-Konsole drehte. Davor hatten wir über Clouds gesprochen, die über mehrere Hosts verteilt sind – inklusive Storage und Netzwerkkonfiguration. Leider kamen wir nicht dazu, das auch in der Praxis auszuprobieren.

Ein flexibles Praktikum
In der Pause haben wir uns mit Marike Mehlmann, HR-Verantwortliche bei der Telekom, über die Möglichkeit eines Praktikums unterhalten. Besonders interessant fanden wir das "Flexikum". Es handelt sich dabei um ein Praktikum, das auf einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren ausgedehnt werden kann. Der entscheidende Unterschied zum normalen Praktikum liegt in der Flexibilität der Arbeitszeit, die man nach seinen persönlichen Bedürfnissen anpassen kann: So kann man sich zum Beispiel dafür entscheiden, während der Prüfungszeit nur einen Tag in der Woche zu arbeiten und das Pensum in der vorlesungsfreien Zeit steigern.

Am Ende des Workshops konnten wir noch an einer Standführung teilnehmen. Dort stellten uns Telekom-Mitarbeiter Produkte vor, zum Beispiel Lösungen, um das Auto mit dem Internet zu verbinden und "WLAN to go".

In der Telekom-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei der Telekom kontaktieren.

Hoher technischer Anspruch und gute Betreuung
Der Workshop war insgesamt sehr technisch ausgelegt – das hat uns sehr gut gefallen. Den routinierten Umgang mit der Linux-Konsole setzen die Organisatoren voraus. Bei Problemen und Fragen standen uns acht kompetente Mitarbeiter zur Seite. Außerdem gab es keine allgemeine Einführung zu Cloud Computing, was wir sehr positiv fanden, weil wir uns schon im Studium ausreichend mit diesem Thema beschäftigen hatten.

Erfahrungsberichte [Quelle:sxc.hu, Autor:clix]Mehr Erfahrungsberichte? Weitere Berichte der e-fellows von Recruiting-Events, Praktika und Jobs findest du in der Rubrik "Erfahrungsberichte".

Tagebuch (Hengeler Mueller): Wow, unser Mandant ist im Fernsehen! (2. Teil)

25. April 2013
Tagebuch

Beinahe wäre Elisabeth ins Fernsehen gekommen – denn sie darf an einer Gerichtsverhandlung mit einem prominenten Mandaten teilnehmen. In ihrer zweiten Woche im Frühjahrspraktikum bei Hengeler Mueller ist sie außerdem bei einer Due-Diligence-Verhandlung dabei und kocht zusammen mit ihren Kollegen ein Vier-Gänge-Menü.

Schon ist die zweite Woche meines Praktikums bei Hengeler Mueller vorbei. Im Gegensatz zur ersten Woche ging es dieses Mal vor allen Dingen inhaltlich richtig zur Sache: Telefonkonferenzen, "echte" Konferenzen, ein medienwirksamer Gerichtstermin – aber auch das Rahmenprogramm hatte wieder einiges zu bieten.

Elisabeth [Quelle: Hengeler Mueller]Elisabeth (24) hat von 2008 bis 2011 ihren Bachelor in Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim absolviert. Seit 2011 studiert sie Rechtswissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. Momentan macht sie ein Frühjahrspraktikum bei Hengeler Mueller.

Am Montagmorgen ging es spannend los. Ich durfte an einem richtig großen Meeting mit einem Mandanten und seinen Due-Diligence-Beratern teilnehmen. Die verschiedenen von den Beratern verfassten Berichte wurden zunächst in der großen Runde und dann in Kleingruppen diskutiert und ergänzt.

Aufeinander trafen Investmentbanker, Wirtschaftsprüfer, Versicherungsvertreter, technische Berater, Vertreter des Mandanten selbst und natürlich die Anwälte. Für mich war es sehr spannend, einen Eindruck vom Ablauf eines solchen komplexen Meetings zu bekommen, weil wir in der Woche zuvor bei unserer M&A-Fallstudie einiges über die theoretischen Grundlagen eines Due-Diligence-Verfahrens gelernt hatten.

Corporate Breakfast und Gerichtsverhandlung
Am Dienstagmorgen fand wieder ein Corporate Breakfast statt, dieses Mal zum Thema Kartellrecht. Da ich während des Praktikums diesem Bereich zugeordnet bin, war der Vortrag besonders lehrreich. Anschließend nahm ich an einer Telefonkonferenz teil, in der das Meeting vom Vortag nachbereitet wurde. Den Rest des Tages bereitete ich mich auf die Gerichtsverhandlung vor, zu der ich am nächsten Tag mitfahren sollte.

Am Mittwoch war ich dann den ganzen Tag bei der Gerichtsverhandlung am Oberlandesgericht Düsseldorf. Da das Thema der Verhandlung großes Medieninteresse geweckt hat, fand ich mich auf den Zuschauerplätzen inmitten einer Gruppe von Journalisten wieder, die genauso fleißig mitschrieben wie ich. Denn ich war mit der Aufgabe betraut worden, ein Verhandlungsprotokoll zu erstellen, und versuchte, kein Wort zu verpassen – es könnte ja wichtig sein.

Kaffeepausen mit dem Mandanten
Fast noch interessanter als die Gerichtsverhandlung selbst waren für mich die Kaffeepausen und das Mittagessen mit dem Mandanten und den beiden Anwälten von Hengeler Mueller. Die Gespräche über die Eindrücke von dem Verfahren und die geplante Strategie ermöglichte mir, die Perspektive des Mandanten besser zu verstehen.

Auftritt in den Abendnachrichten verpasst
Als wir nachmittags aus der Verhandlung kamen, wartete schon das Fernsehen und bat den Mandanten um ein Interview. Es war schon etwas Besonderes, abends in den Nachrichten einen Bericht über das Urteil mit einer Stellungnahme des Mandanten zu sehen, mit dem ich wenige Stunden vorher noch zu Mittag gegessen hatte. Inzwischen habe ich dem ZDF auch verziehen, dass sie mich aus dem Bild geschnitten haben.

Der Donnerstag war wieder gut gefüllt mit dem Praktikanten-Rahmenprogramm. Morgens fand die nächste Sitzung zur Fallstudie "Unternehmenskauf" statt, in der wir unsere Ergebnisse der vergangenen Woche diskutierten und Grundzüge über Unternehmenskaufverträge lernten.

Interesse an Hengeler Mueller?
In der Hengeler Mueller-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei Hengeler Mueller kontaktieren.

Ein juristisches Vier-Gänge-Menü
Nachmittags versuchte ich verzweifelt, aus meinen viel zu ausführlichen Mitschriften vom Vortag (war ja klar!) ein Verhandlungsprotokoll zu erstellen. Allerdings blieb mir dazu nicht allzu viel Zeit, denn abends um 18 Uhr ging es schon wieder zum nächsten Event – "Kochen mit Leidenschaft".

Hinter diesem vielversprechenden Namen verbarg sich ein sehr netter Abend, an dem eine bunte Gruppe aus ungefähr fünfunddreißig Anwälten, Referendaren, Praktikanten und Personalreferentinnen unter der Anleitung von Profiköchen zusammen ein köstliches Vier-Gänge-Menü auf den Tisch zauberten. Noch toller als das Kochen war natürlich das Verspeisen unserer Kreationen, die wirklich extrem gut gelungen waren – wobei das wohl weniger unserem Geschick als der Geduld der Köche zu verdanken ist.

Der Freitag war dann ein bisschen ruhiger. Wir Praktikanten arbeiteten alle fleißig an den Aufgaben unserer Tutoren und versüßten uns den Tag unter anderem mit einer Kaffeepause in der ersten Frühlingssonne auf der Dachterrasse der Kanzlei.

Im ersten Teil ihres Tagebuchs berichtete Elisabeth von dem Start ihres Frühjahrspraktikums.

Tagebuch (Bosch): Als Detektivin in Tokio (1. Teil)

23. April 2013
Tagebuch

Der Kauf eines U-Bahntickets und Geldabheben werden zum Abenteuer – denn Katharina ist in Japan. Nachdem sie schon das Personalmarketing von Bosch in einem Praktikum kennengelernt hatte, wollte sie gerne noch mehr vom Unternehmen erkunden. Im Tokioter Büro von Bosch ist sie nun mit Detektiv-Arbeit beschäftigt.

Nach einem ersten Praktikum im Personalmarketing bei Bosch in Stuttgart entschied ich mich dafür, noch eine andere Abteilung des Unternehmens kennenzulernen. Außerdem wollte ich das nächste Praktikum gerne mit einem Auslandsaufenthalt verbinden. Nach einiger Recherche fiel meine Wahl auf Japan. Dort bekam ich auch schnell eine Zusage für ein Praktikum im Export-Team des Geschäftsbereiches "Automotive Aftermarket" in Tokio.

Blick auf Tokio [Quelle: Bosch]
Blick auf Tokio

Lost in Translation
An meinen ersten beiden Tagen in Tokio wurde ich von Eindrücken praktisch überflutet. Ich hatte schon zuvor im Ausland gelebt, aber die Sprachbarriere macht es am Anfang etwas schwierig, sich in Japan zurecht zu finden. Da werden der Kauf eines Monatstickets oder Geld abheben zur Herausforderung.

Katharina macht in Japan ein Praktikum bei Bosche-fellows.net-Stipendiatin Katharina (22) studiert International Business in Berlin. Seit Januar 2013 macht sie ein Praktikum bei Bosch in Japan.

Bosch bleibt Bosch
In der Arbeit dagegen fiel es mir ganz leicht, mich zu orientieren. Denn im Tokioter Büro von Bosch sprechen viele der Mitarbeiter sehr gut Englisch. Wir produzieren zum Beispiel Injektoren für Dieselmotoren, die wir in der ganzen Welt verkaufen. Es handelt sich dabei um Produkte, die nur in Japan produziert werden. Da ich bisher wenig in Kontakt mit technischen Details gekommen bin, gibt es wahnsinnig viel dazu zu lernen. Bei meinem Einführungsseminar hat mein Betreuer beispielsweise verschiedene Injektoren als Anschauungsmaterial mitgebracht. Einige waren in China als Fälschungen aufgetaucht und er hat mit gezeigt, woran man ein gefälschtes Produkt erkennen kann.

Bestellungen aus aller Welt
Ich arbeite in einem relativ kleinen Team, das vor allem Sales-, Logistik- und Marketingaufgaben hat. Wir sind zwei Praktikantinnen und drei feste Mitarbeiter. In der Logistik geht es darum, Bestellungen anderer Regionalorganisationen von Bosch aus aller Welt zu prüfen. Wir kontrollieren zum Beispiel, ob es Bestand im Lager gibt oder ob die Lieferzeit ausreichend bemessen wurde. Dabei handelt es sich um Routineaufgaben, die jeden Tag erledigt werden müssen.

Außerdem unterstützen wir die Regionalorganisationen beim Marketing für die Produkte. Zum Beispiel liefern wir Kommunikationsmaterial wie Kataloge und Flyer. Oder mein Betreuer fliegt in die entsprechenden Länder und bietet Trainings für den Vertrieb der Produkte an.

Preisänderungen für mehrere tausend Teile
Im Sales wird gerade eine neue Preisstrategie eingeführt. Das hört sich vielleicht einfach an, wenn es aber darum geht, für Regionalorganisationen die Preise für mehrere tausend Teile zu ändern, ist Genauigkeit gefragt. Die Regionalorganisationen tragen die Produkte, die sie in ihrem Land verkaufen können, in ein Formular ein. Wenn das Produkt schon vorher verkauft wurde, muss berechnet werden, ob der geforderte Preis angemessen angesetzt wurde, sodass auch für uns als erster Verkäufer ein Profit übrig bleibt.

Wenn das Produkt neu auf den Markt gekommen ist, müssen noch weitere Faktoren wie die Verfügbarkeit in dem Land geprüft werden. Anschließend schlagen wir dann einen Preis vor. Wenn sich beide Seiten einig sind, wird der Preis in das System hochgeladen und das Produkt kann bestellt werden. Während der Einführung der neuen Preise stehe ich als Verantwortliche für sieben Länder in ständigem Kontakt mit den Regionalorganisationen.

Buddha in Kamakura [Quelle: Bosch]
Buddha in Kamakura

Manchmal ist es Detektiv-Arbeit
Bei einigen Produkten, deren Preise wir ändern müssen, fehlt die Produkt- oder die Herstellernummer. Dann mache ich mich auf die Suche, um die fehlenden Daten zu finden. Es macht mich zufrieden, wenn am Ende des Tages alles passt und keine Fehler mehr auftauchen.

Obwohl natürlich Konzentration gefragt ist, haben wir im Team immer viel Spaß. Es ist völlig normal, dass man nach der Arbeit mit Vorgesetzten und Kollegen etwas Trinken geht. Aber manche Kollegen sind auch weniger locker, wollen keine definitiven Antworten geben und alles ist ihnen ein bisschen zu "muso kachi", also etwas zu kompliziert. Das kann durchaus etwas frustierend sein.

Australische Rettung
Auch im alltäglichen Leben frustriert mich die Uneindeutigkeit manchmal. Als ich am zweiten Tag mein Monatsticket kaufen wollte, habe ich das zum ersten Mal erlebt. Auf die höfliche Frage "Do you speak English?" antwortete mein japanischer Gesprächspartner vorsichtshalber mit "eher nicht", da er fürchtete, bloßgestellt zu werden.

Ich versuchte mit Händen und Füßen zu erklären, was ich wollte, und wurde von einem Schalter zum nächsten geschickt. Als ich am Ende den Tränen nahe wieder an derselben Stelle stand, nahm sich eine nette Australierin meiner an und kaufte das Ticket mit mir. Sie hat mir von ihren ersten Tagen in Japan erzählt. Am Ende war ich doch etwas ermutigt und überzeugt davon, dass ich mich irgendwann in diesem Land zurechtfinden werde.

Kontakt zu Bosch aufnehmen?
In der Bosch-Gruppe Fragen stellen oder Alumni mit Erfahrung bei Bosch kontaktieren.

Unter der Woche habe ich leider wenig Freizeit, da der Tag relativ spät beginnt und dafür auch sehr spät endet. Am Wochenende entdecke ich Stadt und Umgebung. Meine schönsten Erlebnisse waren ein Besuch in einem heißen Mineralbad, Onsen genannt, und ein Ausflug zur Insel Enoshima, von wo aus man an klaren Tagen den heiligen Berg Fuji sehen kann.

Berg Fuji im Sonnenuntergang [Quelle: Bosch]
Berg Fuji im Sonnenuntergang

Trotz der Strapazen der ersten Wochen fühle ich mich hier mittlerweile richtig wohl und wurde schon öfter überrascht von der Freundlichkeit der Menschen, der ungewohnten Umgebung und der Schönheit des Landes.

Fotowettbewerb "Ingenieurskunst im Alltag"

22. April 2013
Julia

Ingenieure sorgen dafür, dass wir sicher Brücken überqueren können, konstruieren gläserne Museen und kümmern sich darum, dass unsere Fahrzeuge immer stabiler werden. Doch wer macht sich eigentlich Gedanken darüber, wie die Ergebnisse aussehen? Wir wollen die Ingenieurskunst in den Mittelpunkt rücken und starten – mit dir zusammen – einen Fotowettbewerb.

Eine Eisenbahn bei der Fahrt, während du eine besonders eindrucksvolle Brücke überquerst, der Nachbau eines Wasserkraftwerks oder ein Einblick in die Technik von Fahrstühlen? Eurer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt: Ob du selbst etwas konstruierst, Bauwerke aus dem Alltag in Szene setzt oder die Leistungen des Ingenieurwesens ganz eigen interpretierst – poste ein Foto und überrasch uns.

Mit deinem Bild kannst du einen tollen Preis gewinnen: Damit du auch selbst deine Ingenieurskünste unter Beweis stellen kannst, schenken wir dem Gewinner einen "Hubschrauber mit Doppelrotor" von einem bekannten Ingenieurbüro unseres Vertrauens.

Wie nehme ich teil?
Bis 15. Mai 2013 kannst du deinen Vorschlag posten. Dazu trittst du einfach der Gruppe "Fotowettbewerb: Ingenieurskunst im Alltag" bei und stellst dein Foto ein. Jeder Teilnehmer darf nur ein Bild posten, das nicht gegen unsere Community-Regeln verstoßen darf.  Das Bild mit den meisten Daumen gewinnt den Lego-Hubschrauber, die besten fünf Beiträge werden auf der Website vorgestellt.

Viel Spaß beim Knipsen und viel Erfolg bei der Abstimmung!