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Die 10.000. Stipendiatin wird gefeiert

Wunderkerze Jubiläum Feier Geburtstag (Quelle: freeimages.com, pidsmannen)

Quelle: freeimages.com, pidsmannen

Frühjahr 2002. e-fellows.net-Mitarbeiterin Margret Steinle drückt auf 'Bewerber aufnehmen'. Maria wird e-fellows.net-Stipendiatin. Aber nicht irgendeine: die zehntausendste! Kurze Zeit später frühstückt sie mit dem Personalvorstand der Telekom und plaudert bei der großen Feier mit dem damaligen McKinsey-Chef Jürgen Kluge.

Hallo Maria, kannst du dich noch erinnern, wann, wie und warum du dich damals für das e-fellows.net-Stipendium beworben hast?

Ja, ich habe damals VWL in Regensburg studiert und war gerade aus meinem Auslandssemester in den USA zurückgekommen. Ich hatte einen Tipp von einem Kommilitonen bekommen, der sich bei e-fellows.net erfolgreich beworben und mir begeistert von dem kostenlosen Internetzugang erzählt hatte. Ein Internetanschluss war damals für Studenten ja noch relativ teuer. Ich habe mir dann Eure Website angesehen und mich beworben  Anschließend habe ich das auch gleich einer Freundin von e-fellows.net erzählt. Die ist später sogar City Group-Leiterin in Regensburg geworden.

Wie hast du davon erfahren, dass du die 10.000. Stipendiatin bist?

Eine Mitarbeiterin von euch hat mich angerufen und meinte, dass ich die 10.000. Stipendiatin sei und dass das groß gefeiert werden sollte. Der Freund, der mir den Tipp gegeben hatte, meinte dann etwas säuerlich, er hätte selbst wohl noch ein wenig länger mit seiner Bewerbung warten sollen.

Eine Feier! Wie muss ich mir die vorstellen?

In München gab es ein Frühstück mit Dr. Rolf Grisebeck, einem Vorstand von Holtzbrinck, und dem e-fellows.net-Geschäftsführer Michael Hies. Danach war ich in Bonn bei der Telekom zu Gast und habe mit dem Personalvorstand Herrn Klinkhammer zu Mittag gegessen. Abends ging es zurück nach München zur großen Feier. Jürgen Kluge, damals McKinsey-Geschäftsführer, war auch dabei.

Gab's denn auch einen Preis?

Ja, ich habe eine Digitalkamera und eine Urkunde bekommen.

Was hat dir deine Bewerbung bei e-fellows.net gebracht, also abgesehen von Digitalkamera und großer Feier?

Toll waren das Netzwerk und die vielen City Group-Treffen. Dort konnte man viele Leute aus anderen Fächern kennenlernen, was einige interessante Diskussionen mit sich brachte. Ich glaube, durch das e-fellows.net-Stipendium und den Austausch mit anderen Stipendiaten werden viele Studenten dazu angeregt, ein bisschen mehr zu machen als das, was sie eigentlich erreichen wollten. Im Nachhinein finde ich es nur sehr schade, dass ich das Mentoring-Programm von e-fellows.net nicht genutzt habe.

Und wieso würdest du das Mentoring-Programm heute nutzen?

Während meiner Promotion in München betreute ich viele Studenten bei Seminar- und Diplomarbeiten. Damals ist mir aufgefallen, dass viele Studenten oft ein wenig "vor sich hinstudieren" und sich nicht wirklich überlegen, wie genau ihr späteres Berufsleben aussehen wird. In diesem Zusammenhang ist es sehr wertvoll, sich mit möglichst vielen Personen zu unterhalten, die schon im Berufsleben stehen. Praktika nützen hierbei natürlich auch, aber allein durch Gespräche mit Leuten, die bereits berufstätig sind, kann man mit sehr geringem Aufwand schon sehr viel über bestimmte Berufsbilder in Erfahrung bringen. Mentoren können bei der beruflichen Orientierung und Zielsetzung enorm helfen.

Und was machst du jetzt?

Ich habe vor einem Jahr meine Promotion in München abgeschlossen und bin dann bei der Commerzbank im "Center of Competence Renewable Energies" eingestiegen. Dort kümmere ich mich um internationale Projektfinanzierungen, zum Beispiel für Wind- oder Solarparks in Europa und den USA. Das ist genau das, was ich machen wollte.

Gibt es etwas, das du e-fellows.net zum zehnten Geburtstag wünschen möchtest?

Herzlichen Glückwunsch! Bleibt weiter so erfolgreich und engagiert wie bisher! Ich finde eure Förderung der Stipendiaten, eure Ideen und das, was ihr bisher auf die Beine gestellt habt, einfach toll! Weiter so!

Zeitmaschine: Im Archiv der WELT gibt es bis heute noch den Artikel von Stipendiat Thomas Steins über Maria und die Feier.

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