Partner von:

In Bewegung

Unternehmensberater Business-Leute (© yanlev - Fotolia)

© yanlev - Fotolia

Neue Studiengänge bringen den deutschen MBA-Markt voran.

Renoviertes Studienangebot, neue Termine, mehr Teilnehmer – es tut sich was an den renommierten deutschen Business-Schools. Die Frankfurt School of Finance & Management hat nun einen Teilzeit-MBA für den Nachwuchs im Programm. 24 Monate dauert der, kostet 34.900 Euro und damit 3.000 Euro mehr, als die Studenten im Vollzeit-MBA zahlen. Im Preis spiegelt sich der Anspruch der Frankfurter Hochschule noch nicht wider: Konkurrenten wie Mannheim Business School, Tochter der dortigen Universität, und die WHU – Otto Beisheim School of Management verlangen knapp 40.000 Euro.

Einen neuen Studiengang mit zwei Abschlüssen haben die Berliner Wirtschaftshochschule ESMT und die Hertie School of Governance für diesen Herbst angekündigt. Der 60.000 Euro teure Executive MBA/MPA verbindet einen MBA mit einem Master für Führungskräfte der Verwaltung.

Bewährtes Programm, neue Termine – so lassen sich die Änderungen im MBA der WHU in Düsseldorf zusammenfassen. Statt wie bisher nur im April kann man das Studium nun auch im September beginnen. Offenbar ist die Hochschule überzeugt, genug gute Kandidaten für zwei Klassen im Jahr zu gewinnen.

Nach ihrer Insolvenz und der Rettung durch das Hochschulnetzwerk Global University Systems 2013 hatte die Hannoveraner Gisma Business School den Neustart zusammen mit der Maastricht School of Management gewagt. Doch das gemeinsame Programm ist bald schon wieder Geschichte, voraussichtlich im Herbst soll ein neuer MBA mit neuem Partner in Hannover starten. Wer das ist, sagt die Hochschule noch nicht. 2017 will sie zudem auch nach Berlin gehen und dort gemeinsam mit der Grenoble Graduate School of Business einen MBA und einen weiteren Master anbieten. Bei einem Konkurrenten außerhalb Berlins wertet man das als Versuch eines "Befreiungsschlags". Doch: "Die Konkurrenz in Berlin ist groß."

Beliebter wird der Executive MBA für erfahrene Führungskräfte, viele Klassen wurden vergrößert. Und die EBS Universität, die ihren EMBA mit der Durham University 2015 ausfallen ließ, hat in diesem Jahr 25 Teilnehmer für das Programm gewinnen können. Im Herbst legt zudem die Universität Köln mit der niederländischen Rotterdam School of Management ein Executive-Programm auf. Dafür hat die Uni eine eigene Business-School gegründet. Geschäftsführer Ulrich Thoneman ist zuversichtlich, dass im ersten Jahr etwa 25 Teilnehmer zusammenkommen. Und das, obwohl auch Rotterdam selbst ein solches Programm anbietet und die Stadt nur 250 Kilometer von Köln entfernt ist. Und das 48.000 Euro teure Kölner Programm ist nur 1.000 Euro günstiger als der EMBA dort.

Weil das Format grundsätzlich zieht, hat die Mannheim Business School gleich drei im Programm, zwei mit der französischen Hochschule Essec, einen mit der chinesischen Tongji-Universität. Doch im Wochenend-EMBA fehlt seit neuestem der französische Partner im Titel. Ein Abschied von der Essec? Nein, beschwichtigt man in Mannheim. Man konzentriere sich mit diesem Wochenendstudiengang auf den deutschen Markt und kooperiere im zweiten Programm weiter mit der Business-School bei Paris.

© Handelsblatt GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Zum Erwerb weitergehender Rechte wenden Sie sich bitte an nutzungsrechte@vhb.de.

nach oben

e-fellows.net bietet exklusive MBA-Stipendien von 18 renommierten Business Schools in Höhe von 500.000 Euro.

Verwandte Artikel

Hol dir Karriere-Infos,

Jobs und Events

regelmäßig in dein Postfach

Kommentare (0)

Zum Kommentieren bitte einloggen.

Das könnte dich auch interessieren