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Reisen für den kleinen Geldbeutel

Schwimmendes Schwein, Quelle: Pixabay, larsen9236

Quelle: Pixabay, larsen9236

Als Student ist am Ende des Gelds immer zu viel Monat übrig. Und dann rufen auch noch die Ferien. Wir verraten dir, wie du als Student besonders günstig reist. Und geben Tipps, wohin.

Buchung & Vorbereitung

  • Als Sparfuchs meidest du Hauptsaison und Schulferien und hältst deinen Reisezeitraum flexibel, damit du auf attraktive Last-Minute- oder Blind-Booking-Angebote (siehe unten) reagieren kannst. Als Faustregel fährst du immer dorthin, wo gerade niemand ist.
  • Wenn du deine Ferien lange im Voraus planen musst, verfährst du umgekehrt und nutzt Frühbucherrabatte.
  • Generell vergleichst du Preise für Flug, Unterkunft und Transport auf verschiedenen Online-Portalen – buchst dann aber direkt beim Anbieter, wenn sich so Gebühren sparen lassen.
  • Du weißt, dass Transportkosten oft das Teuerste an einer Reise sind. Deshalb wird dein Urlaub (pro Tag) umso billiger, je länger du an einem Ort bleibst.
  • Du sammelst nicht nur bahn.bonus-Punkte (was dir ca. eine Freifahrt pro Jahr einbringt), sondern weißt auch, dass sich Payback-Punkte inzwischen in Flugmeilen "umrechnen" lassen.

Fortbewegung & Transport

  • Wenn dir Trampen zu unsicher und Mitfahrgelegenheiten zu nervenzehrend sind: Für längere Strecken sind Reisebusse oft die günstigste Alternative. Als e-fellows.net-Stipendiat kannst du dabei gleich deine Fernbus-Gutscheine einlösen.
  • Volle (Bewegungs-)Freiheit bietet dir ein Mietwagen, der oft günstiger sind, als du denkst: In Spanien ist es beispielsweise problemlos möglich, ein Auto für unter 20 Euro am Tag zu mieten. Dienste wie Drivy bieten dir sogar die Möglichkeit, Autos von Privatpersonen zu leihen.
  • Obwohl InterRail-Tickets deutlich teurer geworden sind, ist der InterRail Global Pass (25 Prozent Ermäßigung bis 25 Jahre) immer noch eine vergleichweise günstige Möglichkeit, bis zu 32 Ländern Europas kennenzulernen.
  • Auf dem Jakobsweg kommst du zwar nur mit 30 Kilometer/Tag voran, nutzt aber das günstigste Fortbewegungsmittel überhaupt: deine Beine.

Unterkunft & Übernachtung

  • Du kannst fast überall schlafen? Dann darfst du in Nachtzügen, Nachtbussen oder auf Flughäfen einige Gratis-Übernachtungen "genießen". PS: Ohrstöpsel und Schlafbrille nicht vergessen.
  • Mit einem Pilgerausweis (rechtzeitig bestellen!) übernachtest du kostenlos in den meisten Herbergen entlang des Jakobswegs (und kannst dort auch duschen und Wäsche waschen).
  • In Schweden, Norwegen, Finnland und Schottland, aber auch in einigen Teilen Dänemarks und der Schweiz, gilt das Jedermannsrecht, das es dir erlaubt, in der freien Natur zu zelten.
  • Irgendwo auf der Welt wartet dein Gegenüber: Du tauschst Wohnung oder WG-Zimmer mit einem Gleichgesinnten aus einem anderen Land und ermöglichst so gleich zwei Menschen einen günstigen Urlaub.
  • Über Dienste wie Couchsurfing, BeWelcome oder Hospitality Club kommst du vor Ort bei freiwilligen Gastgebern unter. Kommerzieller ausgerichtet sind Seiten wie Airbnb oder 9flats, bei denen Privatpersonen ihre Unterkünfte vermieten.
  • Als Housesitter wohnst du mietfrei, solange die Besitzer selbst auf Reisen sind. Im Gegenzug bewachst du das Haus, betreust die Tiere oder gießt die Pflanzen.
  • Wenig bekannt: Campingplätze müssen sich nicht immer ab vom Schuss befinden. Am Nordrand von Granada gibt es zum Beispiele einen attraktiven und günstigen Platz, von dem aus man schnell in der Innenstadt ist.

Verpflegung

  • Du hast immer eine Plastikflasche dabei, die du an Wasserhähnen oder öffentlichen Brunnen auffüllst.
  • Frisches Obst kaufst du auf dem Markt, wo du die Preise verhandlen kannst.
  • Weil du schlau bist, meidest du Plastiktischdecken, sondern entfernst dich zwei Querstraßen von den Hauptrouten der touristischen Massen. Oft stößt du dort auf günstige Restaurants, die auch von Einheimischen frequentiert werden (was fast immer ein gutes Zeichen ist).
  • Manchmal gehst du aber auch mit der Masse – indem du ihre Schwarmintelligenz für dich nutzt. Das Tourismusportal TripAdvisor (auch als App erhältlich) verzeichnet beispielsweise über 4 Millionen Restaurants mit aktuellen Nutzerbewertungen. So entdeckt du kulinarische Perlen, die dir sonst entgangen wären.

Sightseeing vor Ort

Weil du clever bist, hast du dein Reiseziel schon zuvor übers Internet oder den Reiseführer kennengelernt und herausgefunden ...

  • ... welche Kombiangebote für Sehenswürdigkeiten (zum Beispiel Städtepässe) und Nahverkehr (zum Beispiel Gruppentickets) sich tatsächlich lohnen.
  • ... an welchen Tagen Museen nichts kosten oder Gratis-Stadtführungen angeboten werden. "Sandemans New Europe" bietet zum Beispiel in vielen Städten freie Führungen an.
  • ... welche Attraktionen man preis- und zeitsparend im Voraus buchen sollte.
  • ... wo man (wie an der TKTS-Box in London) kurzfristig günstige Theater- oder Musicalkarten bekommt.

Finanzen

  • Vergleich die Wechselkurse deiner Bank mit denen im Urlaubsland, damit du weißt, wo der Geldtausch günstiger ist.
  • Online-Banken (wie DKB) bieten kostenlose Kreditkarten an, mit denen du im Ausland gebührenfrei Geld abheben kannst.
  • Generell gilt: Immer den Studentenausweis dabeihaben! Prüf auch vor dem Urlaub, ob sich die Anschaffung des internationalen Studentenausweises ISIC (15 Euro/Jahr) lohnt, der allerdings eher eine Mitgliedskarte für ein Rabattsystem ist und dich nicht davon entbindet, deinen nationalen Studentenausweis vorzuweisen.
  • Ebenso solltest du dich informieren, ob dein Handytarif deine Roamingbedürfnisse abdeckt. Und welche Anbieter für mobiles Internet es in deinem Reiseland gibt: Ausländische Prepaid-Datenkarten können dir viel Geld sparen, während du volle Internetfreiheit genießt.

Extratipps der e-fellows.net community

  • Wer studiert, hat garantiert Freunde, die gerade ein Erasmusjahr oder Praktikum im Ausland machen. Warum nicht fragen, ob noch ein Meter im Bett frei ist (und sich so die Unterkunft sparen)?
  • Prüfe im Vorfeld, ob Flughafen-Busse und -Züge günstiger sind als "normale" öffentliche Verkehrsmittel. Rechne aber auch den Faktor Zeit mit ein: Um 3 Euro zu sparen, lohnt es sich kaum, eine Stunde länger mit schwerem Gepäck in einer fremden Stadt unterwegs zu sein.
  • Wer größere Anschaffungen (zum Beispiel Smartphone) plant, sollte prüfen, ob der Wunschartikel im Zielland günstiger sein könnte.
  • Reiseführer bekommt man als ADAC-Mitglied kostenlos.
  • Teilweise ist es möglich, mit einem Studentausweis in einer fremden Uni-Mensa günstig zu essen.
  • Wer in der Gruppe reist, kommt fast überall billiger weg: Gruppentickets im Nahverkehr und Mehrbettzimmer im Hostel sind nur zwei von vielen Möglichkeiten, gemeinsam zu sparen.

Auf den folgenden Seiten findest du fünf Tipps für ganz spezielle Orte, an denen sich günstig Urlaub machen lässt.

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