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Wer wird Unilympia-Sieger im ganz großen Damentennis?

Die Sommerspiele in Rio kommen. Was dich kaum juckt. Dank e-fellows.net kannst du schließlich deine eigenen unilympischen Spiele abfeiern.

Alles, was du brauchst, sind erfolgshungrige Mit-Athleten aus anderen Ländern (andere Bundesländer auch okay). Und den Ehrgeiz, dich in neun Disziplinen zum Affen zu machen. Dafür ist Unilympia das einzige Sportevent, bei dem Doping (Red Bull, Spickzettel, Nachhilfe) ausdrücklich erlaubt ist.

Gespielt wird vom 5. bis 21. August, wenn auch die "richtigen" Sommerspiele stattfinden. Jede Unilympionik muss in diesen 16 Tagen alle Leistungen absolvieren, sonst drohen Gesichtsverlust und Exmatrikulation.

Also gleich Scorecard runterladen, ausdrucken, beim eigenen Namen verschreiben, wegschmeißen, neu ausdrucken. Viel Sport, äh, Spaß!

Uni-Olympiade Score-Card [Quelle: e-fellows.net]

Die Disziplinen

1. Warteschlängeln: Gemessen werden die langen Minuten, die zwischen dem vereinbarten Sprechstunden-Termin beim Prof und dem Moment vergehen, an dem du tatsächlich drankommst. Dabei gesammelte Spinnweben sind zu bügeln und im Sekretariat abzugeben.

2. Markerathlon: Der Textmarker ist des Studenten bester Freund – angemalt ist schließlich halb verstanden. Wer es schafft, aus seinem Highliner den längsten Strich zu zaubern, gewinnt. Zumindest die Einsicht, wie sich Zeitverschwendung anfühlt (wahlweise die Neon-Medaille).

3. Mehrfach-Mensen: Wer ist so kühn, sich den toxischen Trögen der Studentenfütterung wiederholt auszusetzen? Punkte bringen einzelne Besuche, Kaffee holen einen halben. Wer alleine in die Mensa geht, bekommt keine Punkte, sondern Selbstmitleid.

4. Kunstschlafen: Addiert werden alle Minuten, die du während der unilympischen Spiele zu spät zu wichtigen Vorlesungen, Dates oder Doktorprüfungen kommst. Bleibst du gleich liegen, darfst du dir pauschal eine Traumstunde aufschreiben.

5. Synchronschreiben: Eine alte Uniweisheit sagt, dass die Note einer Hausarbeit mit der Zeit sinkt, die man dafür aufwenden muss. Beim Synchronschreiben wird gezählt, wie viele Zeichen (für Referate, Hausarbeiten, Abschiedsbriefe) du deinem Textverarbeitungsprogramm in 16 Tagen einhämmern kannst.

6. Ins Schwimmen kommen: Weißt du etwa immer schon, was dir aus dem Kopf fällt, bevor du den Mund aufmachst? Eben. Jedes Mal, wenn du dich im Seminar in ein ahnungsloses Argument erst hinein und dann wieder hinaus schwindelst, darfst du die Liter anrechnen, die du dabei schwitzt.

7. Gastrischer Fünfkampf: Wer Erdbeerlimes, warmes Radler, Ungarische Mädchentraube, Fake-Bacardi und den teuren Whisky aus Papas Schrankbar gleichzeitig bei sich behält, hat sich seine Kopfschmerzen ehrlich verdient.

8. Ganz großes Damentennis: Jedes Mal, wenn du es schaffst, diese Redensart aus den neunziger Jahren in einem Seminar unterzubringen, darfst du dir einen Punkt gutschreiben: "Wie Heidegger die ontisch-ontologische Differenz hermeneutisch eruierte, war ganz großes Damentennis."

9. Eislanglauf: Wer wo mit einem Eis lang läuft, darf sich die Kugeln anrechnen. Hey, ist schließlich Sommer.

Und was gibt’s zu gewinnen?

Wer in den meisten Disziplinen siegt, erhält einen Goldfisch (im Aquarium), der Zweitplatzierte einen Silberfisch (im Bad). Der Dritte hat Glück gehabt und geht leer aus.

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