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"Top-Unis brauchen ernsthaft Geld"

Campus (Quelle: freeimages.com,Autor: gozdeo)

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Die Macher des THE-Rankings haben die Charakteristika einer Weltklasse-Uni ausgemacht. Im aktuellen QS-Ranking geht es für die österreichischen Unis leicht bergauf.

Was macht eine Weltklasse-Uni wirklich aus? "Erstens braucht man ernsthaft Geld", sagt der Macher des renommierten THE-Hochschulrankings, Phil Baty. "Es ist essenziell, ordentliche Gehälter zu zahlen, um die besten Forscher anzuziehen und zu halten und die nötige Ausstattung aufzubauen." Zweitens: Studenten müssen mit den Lehrenden in Kontakt kommen können. Und drittens: Eine Top-Uni muss die talentiertesten Forscher und Studenten aus aller Welt zusammenbringen.

Zwei Wochen bevor das Ranking veröffentlicht wird, haben dessen Macher anhand ihrer Daten die Charakteristika einer typischen Uni unter den Top 200 ausgemacht (und das vollmundig "Die Formel für eine Weltklasse-Uni" genannt). Demnach hat eine solche Uni pro Forscher und Jahr 580.000 Euro zur Verfügung, rund 180.000 davon sind eingeworbene Forschungsmittel. Auf zwölf Studenten kommt ein Lehrender. Ein Fünftel des Personals und der Studenten kommt aus dem Ausland. Und knapp die Hälfte aller Papers wird mit internationalen Ko-Autoren verfasst.

"Natürlich gibt es nicht ein einziges Modell für Exzellenz", sagt Baty. "Top-Unis gibt es in verschiedenen Formen und Größen. Aber die Informationen liefern klare Hinweise für Regierungen, die ernsthaft Weltklasse-Unis aufbauen wollen." Österreich müsste sich das zu Herzen nehmen: Im Vorjahr war die Uni Wien abgerutscht und laut THE mit Rang 170 die einzige heimische Uni unter den Top 200.

Uni Wien laut QS etwas besser

Im davon unabhängigen aktuellen QS-Ranking hat sich die Uni Wien indes um zwei Plätze auf Rang 156 verbessert. Die TU Wien machte 18 Plätze gut (246). Um einen Rang verbesserte sich die Uni Innsbruck (288). Gut sieht es bei der Wertung nach Fachbereichen aus: In den Geisteswissenschaften liegt die Uni Wien auf 56, die TU bei Technik auf Rang 91. Das MIT bleibt laut QS die beste Uni der Welt. Gefolgt wird sie ex aequo von Cambridge und dem Imperial College London.

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