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Mit 80k einsteigen – Fach & Noten egal!

Wunderkerze Untergehen Ertrinken Meer [Quelle: Unsplash.com, Autor: Kristopher Roller]

Quelle: Unsplash.com, Kristopher Roller

Wir verraten dir ein Geheimnis: Jeder von uns steigt mit 80.000 ins Berufsleben ein. Wo man so viel Geld bekommt, fragst du? Halt, Missverständnis! Wir meinen mit 80.000 nicht dein zukünftiges Jahresgehalt. Sondern die Stunden, die du in deinem Leben arbeiten wirst. Eine Menge Zeit, um schlechte Entscheidungen zu treffen. Deshalb liest du hier, wie du deine wertvolle Lebenszeit so einsetzt, dass die Welt davon maximal profitiert. Und du natürlich auch.

Überwältigende Aussichten: Wenn du in Rente gehst, wirst du etwa 80.000 Stunden deines Lebens mit Arbeit verbracht haben. Das macht deine Berufswahl zu einer der wichtigsten Entscheidungen, die du jemals triffst – nicht nur aus persönlicher, sondern auch aus moralischer Sicht. Je nachdem, welche Ausbildung, welchen Karrierepfad und schließlich welchen Lebensstil du wählst, trägst du unterschiedlich stark dazu bei, das Leben deiner Mitmenschen zu verbessern und Leid zu verhindern.

In 80.000 Stunden kannst du entweder dringende Probleme des Planeten anpacken und viele Leben retten – oder keinen messbaren Unterschied bewirken. Im schlimmsten Fall richtest du mit deiner Arbeit sogar Schaden an. Die gute Nachricht: Je besser du ausgebildet bist, desto höher sind deine Chancen, nicht nur ein abwechslungsreiches, erfüllendes (Arbeits-)Leben zu führen, sondern auch die Existenz deiner Mitmenschen nachweisbar zu verbessern.

Vor allem wissenschaftlich ausgebildete, gut informierte Menschen bringen die idealen Voraussetzungen mit, um die moralischen Folgen ihres Handelns in einem größeren Zusammenhang abzuschätzen und daraus Entscheidungen abzuleiten. Wenn du diesen Artikel liest, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du dazugehörst.

Häufige Irrwege bei der Berufswahl

Je früher du dich also damit beschäftigst, welche Auswirkungen deine berufliche Laufbahn auf die Welt haben soll, desto besser. Typische Ratschläge wie "Folge deiner Leidenschaft" oder "Such dir einen Job, bei dem du möglichst viel verdienst" helfen dabei allerdings nicht weiter.

Und zwar deshalb, weil diese 'Weisheiten' kaum etwas darüber aussagen, was die vielen tausend Stunden Arbeit, die vor dir liegen, für Konsequenzen haben werden. Ob deine Lebenszeit einen messbaren Unterschied für andere machen wird, geht aus diesen Ratschlägen nicht hervor: Es ist aber nicht sehr wahrscheinlich. Warum? Schauen wir uns die Ratschläge an:

"Folge deiner Leidenschaft" ist kein guter Tipp, weil sich 'Leidenschaften' a) in wenigen Jahren verändern können und b) weil 'Leidenschaften' oft in Bereichen wie Kunst, Musik oder Sport liegen: Dort existieren aber leider nur wenige gute (und gutbezahlte) Jobs, was sowohl die Wahrscheinlichkeit verringert, dass du mit deinem Beruf glücklich wirst, als auch die Wahrscheinlichkeit, dass du die Welt messbar verändern (oder gar verbessern) wirst.

"Such dir einen Job, bei dem du möglichst viel verdienst", ist ebenfalls kein guter Ratschlag. Warum? Weil wissenschaftlich erwiesen ist, dass Einnahmen, die ein Durchschnittseinkommen eines Industrielandes übersteigen, den Empfänger kaum dauerhaft zufriedener machen. Anderen Menschen zu helfen, steigert das eigene Wohlergehen dagegen zuverlässig – und natürlich auch das Wohlergehen derjenigen, denen du hilfst. Aber: Ein Job, "bei dem du möglichst viel verdienst", kann dann eine gute Option sein, wenn du bereit bist, möglichst viel Geld für effektives Spenden (siehe unten) aufzubringen.

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