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Neben dem Job zurück in den Hörsaal?

Class room [Quelle: freeimages.com, Autor: porah]

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Studenten erzählen von ihrem berufsbegleitenden Master

"Vieles, was ich im Studium gelernt habe, konnte ich direkt umsetzen"

"Für ein Masterstudium eine Auszeit zu nehmen kam für mich allein schon aus finanziellen Gründen nie infrage. Ich habe also einen berufsbegleitenden Master gemacht und gleichzeitig in Vollzeit beim Sozialamt gearbeitet. Die Präsenzveranstaltungen fanden überwiegend freitagnachmittags und samstags statt, es gab aber auch Blockveranstaltungen innerhalb der Woche. Lesen, Prüfungen vorbereiten und Hausarbeiten schreiben – dafür musste ich viele Wochenenden und Urlaubstage investieren. Das war schon eine erhebliche zeitliche und psychische Belastung, hat aber auch viel Spaß gemacht, denn Betriebswirtschaftslehre, Marketing oder Personalmanagement waren alles neue Bereiche für mich. Besonders gut hat mir gefallen, dass das Studium sehr praxisorientiert gestaltet ist. Vieles, was ich zum Beispiel über Evaluation gelernt habe, konnte ich direkt in meinem Berufsalltag umsetzen."

Wie kommt man da rein? Studium der Sozialen Arbeit und ein Jahr Erfahrung im Beruf.

Was kostet das? Insgesamt 5.400 Euro.

Wie viel Zeit wenden Sie auf? Etwa zehn Stunden pro Woche.

Wie unterstützt Sie Ihr Arbeitgeber? Mit Urlaub und fachlicher Hilfe.

"Mit dem Bachelor konnte ich mich nicht auf interessante Stellen bewerben"

"Nach dem Bachelorstudium wollte ich unbedingt arbeiten, unabhängig sein, eigenes Geld verdienen. Deswegen habe ich über ein Masterstudium gar nicht nachgedacht. Aber bei meiner Arbeit in der Kreditabteilung der Commerzbank merkte ich plötzlich, dass ich mich mit meinem Bachelorabschluss nicht auf die Stellen in der Bank bewerben konnte, die mich interessierten. Ich wollte im Controlling arbeiten oder als Strukturierungsspezialist mit Unternehmen ihre Finanzierung planen, dafür brauchte ich den Master. Deshalb fing ich wieder an zu studieren. Meine Vorgesetzten haben darauf geachtet, dass ich pünktlich Feierabend machen konnte: Zweimal in der Woche hatte ich ab 17 Uhr Vorlesungen. Auch bei der Urlaubsplanung berücksichtigten sie meine Klausur- Phasen. Im Urlaub habe ich gelernt. Das war schon sehr stressig, aber ich würde mich jederzeit wieder so entscheiden."

Wie kommt man da rein? Mit einem Bachelorabschluss und Berufstätigkeit.

Was kostet das? Für das gesamte Studium rund 9.500 Euro.

Wie viel Zeit wenden Sie auf? Zwischen 13 und 30 Stunden pro Woche.

Wie unterstützt Sie Ihr Arbeitgeber? Passt Arbeitszeiten und Urlaube an.

"Schnell musste ich feststellen, dass mir in meinem Job Wissen fehlt"

"Programmieren fand ich schon immer spannend. Als in der EDV-Abteilung meiner Firma eine Stelle frei wurde, habe ich mich beworben, obwohl ich eine kaufmännische Ausbildung habe. Was ich über Informatik wusste, hatte ich mir selbst beigebracht. Schnell musste ich aber in meinem neuen Job als IT-Administrator feststellen, dass mir Wissen fehlt: Theorien und Methoden hatte ich ja nie gelernt. An der Hochschule Trier kann man ohne den Bachelor direkt in den Master einsteigen – wenn man die Aufnahmeprüfung schafft. Ich habe fast ein halbes Jahr lang jeden Tag für die Mathetests gelernt und bestanden. Obwohl ich jetzt mit dem Studium fast fertig bin, fallen mir die theoretischen Fächer immer noch schwerer als die praxisbezogenen. Ich glaube, wenn ich vorher ein Bachelorstudium gemacht hätte, wäre das anders. Aber mit viel Fleiß und Selbstdisziplin ist das Studium sehr gut machbar."

Wie kommt man da rein? Mit Berufserfahrung und Aufnahmeprüfung.

Was kostet das? Fast 10.000 Euro für das gesamte Studium.

Wie viel Zeit wenden Sie auf? Etwa 20 bis 26 Stunden pro Woche.

Wie unterstützt Sie Ihr Arbeitgeber? Mit Bildungsurlaub für die Klausuren.

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In unserer Studiengangsübersicht stellen wir dir Master-Studiengänge und Hochschulen von A wie Ausland bis W wie Wirtschaft vor.

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