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Office-Alternativen, PDF-Konverter, File-Sharing und Co.

Arbeiten am Computer [Quelle: Pixabay.com, Autor: Negativespace]

Quelle: Pixabay.com, Negativespace

Es gibt sie, die Kommilitonen, die immer die neuesten Programme und Online-Tools kennen. Verwundert fragen sie: "Du verschickst das als unkomprimiertes Word-Dokument?" Entsetzt: "Du versendest Bilder noch einzeln per Mail?" Wir liefern dir Antworten. Und Links dazu.

Open Office & LibreOffice: Alternative zu Word, Excel & Co.

Die Zeiten, in denen das Microsoft-Office-Paket unabdingbar war, sind vorbei: Open Office heißt die bekannteste Alternative. Die Suite des nichtkommerziellen OpenSource-Projekts bietet Programme für Textverarbeitung (Writer), Tabellenkalkulation (Calc), Präsentationen (Impress) oder Datenbanken (Base). Word, Excel, Power Point und Access sind so weitgehend adäquat ersetzt – die Umgewöhnung fällt nicht schwer. Dateien mit Microsoft-Benutzern austauschen? Ebenfalls kein Problem: Die Open-Office-Dokumente lassen sich unter anderem als Office-Dateien speichern, im Open-Document-Format (internationaler Standard für Office-Dateien) oder als PDF. Mit der Darstellung von Office-Dokumenten hat aber vor allem das Power-Point-Pendant Impress hin und wieder noch Probleme.

Das kostenlose Office-Suite LibreOffice ist ebenfalls ein empfehlenswerter Ersatz für die kostenpflichtigen Office-Programme von Microsoft. LibreOffice ist eine unabhängige Weiterentwicklung von Open Office, die kontinuerlich verbessert wird.

Office-Dokumente, 98 Prozent kleiner

Die FILEminimizer Suite komprimiert PowerPoint-, Word-, Excel-, Bild-Dateien und PDF-Dokumente um 50-90% - ohne zu zippen. Die Software ist leicht zu bedienen und erlaubt eine Optimierung, ohne das originäre Dateiformat und die visuelle Qualität zu verändern. Durch die Integration in Microsoft Office sowie in Microsoft Outlook können Office-, PDF- und Bild-Anhänge direkt vor dem Versenden komprimiert werden. Leider ist das Programm nach Ablauf der 30-Tage-Testversion kostenpflichtig (bis auf den Fileminimizer Pictures).

Kostenlose PDF-Konverter

Du willst deine Bewerbung oder eine Hausarbeit online versenden und sichergehen, dass sie so ankommt, wie du sie abschickst? Dann solltest du dein Dokument in ein PDF (Portable Document Format) umwandeln. OpenOffice und Microsoft Office können Dokumente schon länger direkt als PDF abspeichern, bieten aber zum Teil nicht so detaillierte Möglichkeiten zur Bildkompression wie ein PDF-Konverter. Das Standardprogramm Acrobat von Adobe ist allerdings relativ teuer.

Zum Glück gibt es kostenlose Alternativen: Bei Online-Konvertern lädst du deine Datei hoch und bekommst sie anschließend per E-Mail als PDF zugesandt oder kannst sie direkt herunterladen. Sourceforge bietet mit PDFCreator auch eine downloadbare Desktop-Version an. Empfehlenswerte Programme sind:

PDF-Dateien zusammenfassen

Was aber, wenn 20 einzelne PDF-Dateien auf deinem Computer verstreut sind, die eigentlich zusammengehören? Auch hier gibt es Abhilfe! Mit folgenden Programmen kannst du vorhandene PDFs zusammenfassen. Mit PDF Split and Merge kannst du größere Dokumente außerdem aufteilen. Und das PDF Toolkit kann zusätzlich Seiten drehen und Hintergründe einfügen. Mit Formswift kannst du das PDF im Nachhinein editieren und wieder in ein Word-Dokument umwandeln.

  • PDF Split and Merge: PDF-Dateien zusammenfassen und trennen.
  • PDF Creator: Wer den PDF Creator (siehe oben) schon hat, kann damit auch PDFs zusammenfassen.
  • PDF24: Mit Pdf24 (s.o.) kann man ebenfalls PDF-Dateien zusammenfassen und trennen
  • pdf toolkit: PDFs zusammenfassen und trennen, Seiten drehen und Hintergründe erstellen - kein Problem mit dem pdf toolkit.
  • PDFJoin!: Unkompliziert PDFs zusammenfassen.
  • Formswift: PDFs editieren und in Word-Dokumente umwandeln.

Textverarbeitung und Tabellenkalkulation online

Wer kennt die Situation nicht: Das dringend benötigte Dokument liegt zu Hause auf dem Rechner - und man selbst ist gerade in der Uni. Aber wozu denn überhaupt noch auf Festplatte speichern? Microsoft bietet für Office-Nutzer mit Office OneDrive die Möglichkeit, Dokumente in der Cloud zu speichern, sodass du von überall darauf zugreifen kannst. Dazu brauchst du dich nur online zu registrieren und kannst dann die Dateien direkt vom Office-Programm am heimischen Rechner aus online abspeichern. Office OneDrive lässt sich mit dem Notizprogramm Office OneNote ideal ergänzen. So hast du auch unterwegs via Tablet oder Smartphone Zugriff auf deine Notizen. Ähnlich funktioniert Google Drive: Du kannst deine Texte oder Tabellen online von jedem Rechner aus bearbeiten. Kompatibilität ist auch hier garantiert: Speichern kannst du unter anderem im PDF-Format und in allen Office-Formaten.

Ein Dokument - mehrere Leute, die dran arbeiten

Doch nicht nur das: Der größte Vorteil von Office OneDrive und Google Drive ist wohl, dass mehrere Leute ein Dokument bearbeiten können - sogar gleichzeitig! Du gibst den Zugriff auf deine Datei einfach für einen Kommilitonen frei, und dieser fügt seine Anmerkungen in dein Dokument ein, während du dran arbeitest. Wer was wann bearbeitet hat, kannst du über die Versionsverwaltung einsehen. Nebenher kannst du mit ihm im integrierten Chat über das Dokument diskutieren. Lästige Umwege über E-Mails, Telefon oder USB-Stick fallen so weg. Ein kleines Manko von Google Drive: Die Funktionen werden zwar ständig erweitert, nichtsdestotrotz stößt ein versierter Excel- oder Word-User noch immer bald an die Funktionsgrenzen. So sind zum Beispiel die Filterfunktionen in Excel deutlich ausgereifter und vor allem leichter zu bedienen. Ein weiteres Tool ist Basecamp. Hier lassen sich Projekte anlegen, die du anschließend mit Leuten teilen kannst. Zusammen könnt ihr To-Do-Listen verwalten, Dateien mittels File-Sharing austauschen und dank verschiedener Kommunikationsformen miteinander in Kontakt treten. Sehr ähnlich funktioniert die Kommunikationsapp Slack, die vor allem die Kommunikation in Teams verbessern und effizienter machen will.

Bildbearbeitung

Der Klassiker für die Bildbearbeitung ist das Programm Photoshop von Adobe. Für den Hausgebrauch reicht normalerweise die abgespeckte Version Photoshop Elements, die für etwa 100 Euro zu haben ist. Eine kostenlose Photoshop-Alternative mit vielen Funktionen bietet GIMP oder Paint.NET. Wer lediglich kurz einen Screenshot bearbeiten, ein Bild konvertieren oder verkleinern will, ist mit dem kostenlosen IrfanView gut versorgt. Es ist äußerst schnell, lässt sich einfach bedienen, unterstützt fast alle Bildformate und bietet auch die wichtigsten Bildbearbeitungsfunktionen.

Es soll am besten komplett online im Browser ohne lästige Programminstallation gehen? Geht auch, ist aber verständlicherweise nicht ganz so schnell: mit Splashup oder Pixlr zum Beispiel. Mit Awesome Screenshot wiederum kannst du in Sekundenschnelle Screenshots aus deinem Browser (auch per Browser-Plugin) machen, bearbeiten und hochladen. Ähnliche Screenshot-Tools: Fireshot (Firefox-Plugin; bietet viel, ist aber etwas langsamer) oder LightShot (ebenfalls ein Firefox-Plugin, das sehr schnell ist, aber außer Ausschneiden keine Bearbeitungsoptionen bietet).

Fotobearbeitung und -verwaltung für Dummies

Alles schön und gut, aber eigentlich willst du nur deine Urlaubsfotos verwalten, den richtigen Kontrast in die Fotos aus dem Dom bringen und die roten Augen von den Partyfotos verdrängen. Dafür eignet sich Picasa von Google. Das kostenlose Desktop-Programm bietet nützliche Tools zur Bildbearbeitung – und lässt sich spielend einfach bedienen.

Foto- und File-Sharing: Schluss mit Riesen-Anhängen

Wer freut sich nicht über Zeitgenossen, die noch immer ganze Fotoalben per E-Mail-Anhang verschicken? Wozu gibt es die vielen kostenlosen Foto-Sharing-Dienste wie Google Fotos oder Flickr. Sollen deine Freunde deine Bilder oder Dateien nicht nur im Internet anschauen, sondern auch herunterladen, dann sind die im Folgenden aufgelisteten File-Sharing-Anbieter eine Alternative. Dort lädst du die Dateien zunächst hoch; andere User können sie sich dann über einen Link wieder downloaden. Verstopfte Posteingänge waren gestern. 

  • Dropbox: mächtiges Tool, das nicht nur File-Sharing erlaubt, sondern unter anderem auch Dateien auf den Festplatten verschiedener Rechner über das Internet synchronisiert
  • Filefactory: bis zu 2 GB Upload
  • File Dropper: bis zu 5 GB Upload
  • TranferBIGFiles: bis zu 20 GB Upload
  • File Mail: bis zu 30 GB Upload

Weitere Hilfen: Kostenlose Viren-Scanner und Hilfen gegen die Informationsflut im Web

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Im e-fellows.net wiki kannst du dein Wissen teilen und von den Erfahrungen anderer Stipendiaten profitieren.

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Kommentare (7)

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  1. Anonym

    Paint.Net für Mac: Zu diesem Thema empfehle ich ganz klar Pixelmator für 29,99 € im Mac App Store: https://itunes.apple.com/de/app/pixelmator/id743974925?mt=8 Eine der besten Apps für den Mac überhaupt, die für viele sogar Photoshop überflüssig macht.

  2. Anonym

    PAINT.NET für Mac?

    Hey Leute, ich suche schon ewig nach einer guten Alternative für PAINT.NET auf dem Mac. Bis jetzt habe ich aber leider nichts (kostenloses oder billiges) gefunden. Kann mir da jemand weiterhelfen? :) LG

  3. Anonym

    PPTminimizer

    PPTminimizer gibt es nicht mehr.

  4. Anonym

    Preezi

    Unter www.preezi.com gibts auch noch eine tolle Möglichkeit Präsentationen mal anders zu gestalten!

  5. stefan

    hi. anstelle von dropbox nehme ich myoxseed. https://my.oxseed.com

  6. Anonym

    Schade…

    …ich dachte ich würd hier was wirklich Neues erfahren…aber trotzdem danke für den Artikel.

  7. Max

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