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Gemeinsam forscht es sich besser

Stecker Netzwerk Kabel (Quelle: freeimages.com, martwork)

Quelle: freeimages.com, martwork

Im Expertenforum 'Gemeinsam forscht sich's besser - Vernetzung in der Wissenschaft' stellten sich Dr. Anjana Buckow (Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG), Alumnus Dr. Daniel Mietchen (thesis.de, eurodoc.net, ways.org) und Daniel Koch (scholarz.net) den Fragen der e-fellows. Unter anderem gaben sie Tipps zur Forschung im Internet und warnten vor Fallstricken bei der Promotion.

 Die Fragen waren trotz des speziellen Schwerpunkts sehr vielfältig: Die e-fellows interessierten sich für Möglichkeiten, das Internet für das eigene wissenschaftliche Arbeiten zu nutzen. Sie wollten mehr über Wege zur Promotion im In- und Ausland erfahren. Außerdem suchten sie nach Plattformen, auf denen sie mit anderen Akademikern oder Forschern in Kontakt treten können.
 

Angst vor der Einsamkeit

 Die Expertin Dr. Anjana Buckow antwortete ausführlich auf die Eröffnungsfrage nach der Vernetzung in der Deutschen Forschungsgemeinschaft und unterstrich, dass Wissenschaftler nicht einsam vor sich hin promovieren sollten. Alexander wollte wissen, wie sich die drohende Einsamkeit während der Promotion noch verhindern lässt. Unsere Experten rietem ihm vor allem zu freiwilligen Lehraufgaben und ähnlichem Einsatz an dem betreffenden Institut. Auch Kai interessierte sich für dieses Thema und wollte wissen, wo er die Ergebnisse seiner Forschung am besten anderen Interessierten präsentieren könnte. Neben Fachzeitschriften eignen sich dafür Konferenzen, die sich im Internet finden lassen.
 

Fragen rund um die Promotion

 Bis zur fertigen Promotion ist es allerdings ein weiter Weg, weshalb viele e-fellows auch dazu Empfehlungen im Forum suchten. Ein Stipendiat bat um Hilfe bei der Auswahl der richtigen Uni für die eigene Promotion. Daniel Mietchen schickte ihn ausgiebig googlen und ging sogar eine komplette Suche zu einem fiktiven Thema mit ihm durch. Auch die Art und Weise der Promotion besprachen die Experten.
 

Doktoranden mit Fernweh

 Gleich mehrere Fragen beschäftigten sich mit Promotionsmöglichkeiten im Ausland: Miriam zum Beispiel möchte gerne für ihre Doktorarbeit in zwei Ländern forschen. Die Experten raten zur Suche nach Betreuern an beiden Universitäten und warnen vor eventuellen Schwierigkeiten mit Abkommen zwischen den jeweiligen Unis. Auch wenn man im Ausland forscht, ist eine Promotion im Inland machbar. Solange das Promotionsthema beide Phasen rechtfertigt, ist sogar die Doktorwürde in zwei Staaten möglich.
 

Der Forscher im digitalen Zeitalter

 Besonders detailliert waren die Antworten auf die Frage nach Wegen, die eigene Arbeit mit Hilfe des Internets effektiver zu gestalten. Experte Daniel Koch empfiehlt neben Google Docs vor allem die von ihm gegründete Plattform scholarz.net. Dort lassen sich wissenschaftliche Arbeiten jedes Niveaus erstellen - vom einfachen Paper bis zur Dissertation. Auch Google Wave liegt bereits in den Startlöchern. Dabei interessiert die e-fellows natürlich auch, wer eigentlich wann auf welche Inhalte Zugriff hat, und wie sich die eigenen Urheberrechte schützen lassen. Ein anonymer Teilnehmer stellte in diesem Zusammenhang auch die Frage nach dem Einfluss der wissenschaftlichen Forschung auf die Gesellschaft.

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