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Wirtschafts-Master an Schwedens Top-Uni

Außenansicht der Stockholm School of Economics [© Lasse Lychnell]

© Lasse Lychnell

Die Stockholm School of Economics (SSE) zählt zu den angesehensten Wirtschaftshochschulen in Europa und ist Mitglied im internationalen CEMS-Netzwerk und in der Partnership of International Management (PIM). In fünf Master-Programmen kannst du dich zum Beispiel auf International Business, Economic oder Finance spezialisieren – und als EU-Bürger brauchst du dafür nicht mal Studiengebühren bezahlen.

Die Stockholm School of Economics (SSE) wurde 1909 unter dem Namen Handelshögskolan i Stockholm – also Handelshochschule Stockholm – gegründet. Obwohl von Beginn an als Business School konzipiert, widmete sie sich im Lauf der Jahre auch der Forschung und Lehre in VWL und Finance. Neben den fünf Master-Programmen International Business, Business & Management, Economics, Finance sowie Accounting & Financial Management bietet sie zwei Bachelor-Studiengänge, drei PhD-Programme, einen Executive-MBA-Studiengang sowie weitere Executive-Education-Angebote.

Die Nummer eins in Skandinavien

Die Qualität der Stockholm School of Economics und ihrer Programme spiegelt sich auch in ihrer Platzierung in internationalen Rankings wider: Im QS-Ranking 2014 belegt sie Platz 8 in Europa und Platz 33 weltweit. Im Financial-Times-Ranking der europäischen Business Schools ist sie seit acht Jahren die Nummer 1 in den skandinavischen und baltischen Ländern – und die einzige schwedische Schule, die überhaupt vertreten ist. Seit 1999 ist die SSE zudem durch EQUIS akkreditiert; dass ihre Aktivitäten in Forschung und Lehre den höchsten internationalen Standards entsprechen, wurde somit auch offiziell bestätigt.

Enge Beziehungen zur Industrie

Die SSE wurde auf Initiative der schwedischen Wirtschaft gegründet und die engen Beziehungen sind bis heute erhalten geblieben. 100 schwedische und internationale Unternehmen sind derzeit Partner der Hochschule, beteiligen sich an ihrer Finanzierung und bringen sich in der Lehre, in Gastvorträge, bei Campusmessen und in Karriereangeboten ein.

Die SSE ist eine private Institution, nur 20 Prozent ihrer finanziellen Mittel kommen vom Staat. Private Spenden und die Unterstützung durch Unternehmen sind für die Hochschule, ihr Forschungsumfeld und die Ausbildungsprogramme daher von entscheidender Bedeutung.

Internationaler Austausch und Doppel-Abschlüsse

Anders als ähnlich renommierte Wirtschaftshochschulen bietet die SSE dir einen entscheidenden Vorteil: Als EU-Bürger zahlst du keine Studiengebühren, während vergleichbare Programme bis zu 30.000 Euro kosten. Eine weitere Besonderheit: Sie ist der schwedische Partner in der Global Alliance in Management Education, kurz CEMS. Darin haben sich 29 renommierte Business Schools sowie 70 Unternehmen und NGOs von vier Kontinenten zusammengeschlossen und bieten gemeinsam einen Master in Management an. Im Master in International Business ist der Doppelabschluss fest integriert, in den anderen vier Master-Programmen kannst du dich während des ersten Jahres für eine Teilnahme am CEMS-Programm im zweiten Studienjahr bewerben.

Zusätzlich zur Kooperation mit CEMS bietet die Stockholm School of Economics drei eigene Double-Degree-Programme an: Im Master in Finance arbeitet die SSE mit der Università Bocconi in Mailand zusammen; im Master in Economics können Studenten ein Jahr an der Universität St. Gallen in der Schweiz verbringen. Außerdem kooperiert die SSE mit der Sciences Po in Paris. Und wer nicht über eines der Doppel-Abschluss-Programme ins Ausland geht, kann das Netzwerk der 65 Partnerunis für ein Auslandssemester nutzen.

Im Master auf den Beruf vorbereiten

Auch die Vorbereitung auf den Berufseinstieg kommt an der SSE nicht zu kurz: Über ein Mentorenprogramm tauschen sich Master-Studenten mit Alumni und Unternehmensvertretern aus und bekommen Feedback zu ihren Karrierezielen. Außerdem hat die SSE ein Executive Trainee Module (XTM) auf die Beine gestellt: Studenten können ein Semester lang mit einem Top Executive aus einem Partnerunternehmen wie McKinsey, BMW, IBM oder Sony Music zusammenarbeiten und ihn bei Firmenprojekten unterstützen. Das zahlt sich aus: 87 Prozent der Master-Absolventen haben schon drei Monate nach ihrem Abschluss einen Job gefunden.

Ein Programmteilnehmer im Gespräch

Warum hast du dich für den Marketing-Master der Stockholm School of Economics entschieden?

Im Bachelor habe ich klassische BWL studiert. Nach drei Jahren hatte ich irgendwie das Gefühl, damit fertig zu sein – ein generalistischer BWL-Master kam für mich daher nicht in Frage.

Also habe ich überlegt, was mir eigentlich am meisten Spaß macht. Und das waren Marketing und Sales. Auf der Suche nach passenden Programmen bin ich auf die SSE gestoßen und fand gleich sympathisch, wie sie sich präsentiert. Andere Master-Programme sind sehr überschwänglich, die SSE betreibt dagegen eher Understatement und wirkte auf mich sehr ehrlich. Und natürlich fand ich es super, dass ich für das Studium nichts bezahlen muss.

Haben sich deine Erwartungen an die SSE erfüllt?

Die SSE hat definitiv all ihre Versprechen gehalten. Der Master an der SSE ist tatsächlich eine Spezialisierung und keine Weiterführung eines allgemeinen BWL-Studiums – man wird zum Experten für sein Fach ausgebildet. Und das auf akademisch sehr hohem Niveau; das hatte ich von einem Business-Master nicht erwartet. Klar sind für den Job die Praxisprojekte relevanter, aber ich erlebe heute manchmal Momente, wo einer meiner Kollegen um Rat fragt und mir dann Paper XY in den Kopf schießt.

Neben den Kursen, in denen man vor allem Paper diskutiert und Literature Reviews schreibt, hatten wir aber auch sehr viele anwendungsbezogene Veranstaltungen und konnten viel mit Unternehmen zusammenarbeiten. Wir haben zum Beispiel mit Wasa ein Produkt entwickelt, das in ähnlicher Form inzwischen tatsächlich verkauft wird, oder für ein Hotel ein Auslastungskonzept entworfen, das dann in einer Fachzeitschrift veröffentlicht wurde.

Was hat dir an Schweden am besten gefallen?

Der Umgang miteinander. In Schweden ist man sehr schnell beim Du – auch mit Vorgesetzten oder Unbekannten. Außerdem sind die Leute sehr freundlich und hilfsbereit. Ich habe zum Beispiel während meiner Masterarbeit bei Universal Music einfach mal bei der Konkurrenz angerufen und dort nach einer Zweitmeinung gefragt. Und ich habe tatsächlich eine Rückmeldung bekommen.

Außerdem fand ich Stockholm als Stadt sensationell – und die schwedischen Winter sind auch nicht so schlimm, wie man immer hört. Die Schweden machen es sich da einfach kuschelig. Und die U-Bahn fährt auch bei minus 20 Grad fahrplanmäßig.

Wie hat dir die SSE bei deiner Karriere weitergeholfen?

Die SSE hat einen sehr guten Ruf – sogar als ich am Polarkreis war, um mir die Nordlichter anzuschauen, kannten die Einheimischen meine Uni. Für den Einstieg als Berater in Deutschland war es sicherlich ausschlaggebender, dass ich überhaupt einen Master im Ausland gemacht habe. Heute arbeite ich aber auch viel mit schwedischen Kunden zusammen, da ist es natürlich in der Retrospektive super, dass ich in Schweden studiert habe. 

Wem würdest du die SSE empfehlen?

Leuten, die nicht nur nach dem Äußeren gehen und Entscheidungen nach ihren eigenen Wünschen treffen, nicht nach dem, was andere von ihnen erwarten. Wenn mich jemand um Rat fragt, sage ich immer: Schau nicht nur auf die ersten fünf Unis im Financial-Times-Ranking; das ist langweilig. Mach das, was du willst, und wiederhole nicht, was andere machen.

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