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Finanz- & Informationsmanagement (FIM)

Strategisch entscheiden [Quelle: Elite-Studiengang Finanz- und Informationsmanagement]

Quelle: Elite-Studiengang Finanz- und Informationsmanagement

Finanz- & Informationsmanagement (Uni Augsburg, TU München und Uni Bayreuth) ist ein in Deutschland einzigartiger Studiengang an der Schnittstelle von BWL, (Wirtschafts-)Informatik und Mathematik. Neben der fachlichen Ausbildung bietet er eine überfachliche Weiterbildung: Persönliches Mentoring, Soft-Skill-Seminare für Führungskräfte oder interdisziplinäre Veranstaltungen. Auslandsstudium und -praktika runden das Programm ab.

Der zweisprachige (englisch/deutsch) Studiengang richtet sich an Studierende mit einem erfolgreich abgeschlossenen Bachelor-Studium in den Bereichen der Wirtschaftswissenschaften, der (Wirtschafts-)Mathematik, den Wirtschaftsingenieurwesen, der Wirtschaftsinformatik, der Angewandten Informatik sowie verwandter Disziplinen.
 
Sie erhalten in vier Semestern eine hervorragende akademische Ausbildung, die ihnen auch Zugang zu nationalen und internationalen Forschungsprojekten ermöglicht. Die Praxisorientierung des Programms wird durch die Zusammenarbeit mit namhaften internationalen Unternehmen unterstrichen. Sie stehen den Studenten bei ihrer beruflichen Entwicklung zur Seite. Die Kooperation mit Partneruniversitäten in Kanada, USA, Großbritannien, Spanien etc. gewährleistet durch den Einbezug renommierter Gastdozenten eine fachliche Ausbildung auf internationalem Niveau und ermöglicht den Studenten Aufenthalte an ausländischen Universitäten.

Das Programm mitgestalten

Ein weiteres Markenzeichen von FIM ist, dass die Studenten gemäß ihren persönlichen Zielen, Stärken und Interessen das Studium individuell gestalten können und so die Weiterentwicklung des Programms mitgestalten. Im überfachlichen Bereich unterstützen Seminare und Workshops die Persönlichkeitsentwicklung.

Mentoring & beste Praxiskontakte

Besonderer Wert wird während des gesamten Studiums auf eine persönliche Betreuung gelegt. Jedem Studierenden wird ein fachnaher Professor als Wissenschaftsmentor zur Seite gestellt. Ausgewählte Studierende werden zusätzlich durch einen Praxismentor, in der Regel auf Geschäftsführungs- oder Vorstandsebene, individuell betreut. Das ermöglicht nicht nur einen intensiven Austausch und die Möglichkeit, von Führungspersönlichkeiten zu lernen, sondern auch die Chance, persönliche Netzwerke zu knüpfen.

Ein Programmteilnehmer im Gespräch

Wie bist du auf den FIM-Master aufmerksam geworden?

Ich habe den Studiengang 2011 über e-fellows.net gefunden. Damals war ich gerade mit meinem Bachelor fertig und habe mich nach passenden Master-Programmen umgesehen. Leider war es für mich als DHBW-Absolventin gar nicht so einfach, einen geeigneten Master zu finden, weil die Verteilung der ECTS-Punkte oft nicht zusammengepasst hat. Beim FIM-Master ist man glücklicherweise sehr entgegenkommend und flexibel. Hier herrscht die Einstellung, dass jeder Student – egal mit welchem Hintergrund – den Master schaffen kann, wenn er gut ist, sich für die Themen begeistert  und es wirklich will. Das spiegelt sich auch in der interdisziplinären Zusammensetzung meines Jahrgangs wider. Trotzdem habe ich mich anfangs nicht getraut, mich zu bewerben; erst nach zwei Jahren im Beruf war ich mir sicher, dass der Studiengang das richtige für mich ist.

Was hat dich abgehalten?

Ich hatte mit Finance und Wirtschaftsinformatik im Bachelor-Studium nur wenige Berührungspunkte und konnte auch nicht programmieren. Meine Angst war aber unbegründet: Im ersten Vierteljahr werden alle Studenten auf dasselbe Level gebracht; wir hatten zum Beispiel eine Einführung in Stochastik und ich habe einen Java-Kurs besucht.

Hast du einen Tipp für das Bewerbungsverfahren?

Nach der Online-Bewerbung folgt eine Einladung zum Auswahltag. Dieser besteht aus einem Gruppeninterview und einem persönlichen Gespräch. Im Gruppeninterview ist die Aufgabenstellung ein aktuelles politisches oder wirtschaftliches Thema, das analysiert und diskutiert wird – in meinem Fall war es die Finanztransaktionssteuer. Dabei wird sehr darauf geachtet, wie man im Team interagiert. Im persönlichen Gespräch wird dann die Eignung und Motivation geprüft. Dabei erwarten den Bewerber auch Fachfragen, die man mit dem Wissen aus dem Bachelor schon beantworten können sollte. Etwas Vorbereitung und aufmerksames Zeitunglesen vor dem Auswahltag schaden also definitiv nicht.

Was war dein bisheriges Highlight?

Die Gemeinschaft und der Zusammenhalt im Studiengang. Wir sind nur 30 Leute, dadurch sind wir schnell als Gruppe zusammengewachsen. Durch die Soft-Skill-Seminare, die wir besuchen, wird das natürlich noch unterstützt. Dort haben wir uns beispielsweise intensiv mit Persönlichkeitsentwicklung  oder Konfliktmanagement beschäftigt.

Bei uns im Studiengang ist niemand nur auf Karriere aus. Das sind alles Leute, die ihren Erfolg hinterfragen und sich bewusst sind, dass sie vielleicht auch nur etwas mehr Glück hatten als andere. Wir werden auch von den Professoren dazu angehalten, uns und unsere Entscheidungen immer wieder zu reflektieren und unser Wissen zu teilen. Wir haben zum Beispiel Schulbesuche gemacht und Schülern erklärt, was eigentlich ein Kredit ist, wie man einen Sparplan aufstellt und so weiter. Oder Spenden für einen Verein für krebskranke Kinder gesammelt und dort bei einem Tag der offenen Tür mitgeholfen.

Gibt es auch etwas, das dich überrascht hat?

Ich hatte erwartet, dass wir ein  Auslandssemester machen werden. Tatsächlich ist es aber ein Forschungsprojekt. Ich gehe im April mit einem Kommilitonen nach Bergen in Norwegen, wo wir an der NHH zu Microgrids forschen werden. Die Kooperation mit Bergen gab es vorher noch nicht. Wir hatten aber gesehen, dass die Uni auf unserem Forschungsgebiet sehr stark ist und dass es auch einige Stipendien zur Finanzierung gibt. Also haben wir unserem Professor vorgeschlagen, eine Kooperation anzustoßen, und haben von ihm sehr viel Unterstützung bei der Umsetzung dieser Idee bekommen.

Wie sieht der Austausch mit deinem Wissenschafts- und Praxismentor aus?

Meinen Praxismentor treffe ich etwa alle drei Monate, dazwischen schreiben wir E-Mails. Er gibt mir Tipps für die Kurswahl und hat mir auch schon Interviewpartner für mein Forschungsprojekt vermittelt. Außerdem haben wir viel über das Thema Strategie gesprochen, was ich so interessant fand, dass wir einen Kaminabend zu diesem Thema organisiert haben, an dem dann alle Studenten teilnehmen konnten.

Der Wissenschaftsmentor hilft zum Beispiel bei der Wahl des Forschungsthemas, bei Fragen zum wissenschaftlichen Arbeiten oder bei der Frage, ob man promovieren will oder nicht. Ich treffe meinen nicht so häufig wie meinen Praxismentor, aber da kann jeder selbst entscheiden, was das persönlich richtige Maß ist.

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Im e-fellows.net wiki kannst du dein Wissen teilen und von den Erfahrungen anderer Stipendiaten profitieren.

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