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Master in Management (MIM)

Studenten an der ESCP Europe (Quelle: ESCP Europe Business School)

© ESCP Europe Business School

Der zweijährige Master in Management der ESCP Europe bereitet den Führungsnachwuchs gezielt auf eine internationale Karriere vor. Das Studium in drei Ländern, drei Sprachen und drei Kulturen vermittelt den Studenten neben dem State-of-the-Art in Internationaler Betriebswirtschaftslehre interkulturelle Offenheit und Souveränität auf internationalem Parkett. Dabei sind Inhalt und Struktur so aufeinander abgestimmt, dass keine fachlichen Reibungsverluste entstehen.

Zwei Praktika im In- und Ausland sowie studentische Beratungsprojekte gewährleisten den engen Bezug zur Unternehmenspraxis und bieten das ideale Sprungbrett für den Berufseinstieg. Gekrönt wird das Programm von einem Dreifachabschluss. Im "Financial Times Master in Management"-Ranking 2015 belegt der MIM der ESCP Europe weltweit Platz 7.

Vom guten zum exzellenten Manager

Die ESCP Europe vermittelt aktuelles Wissen in Internationaler Betriebswirtschafts- und Managementlehre. Hervorragende BWL-Kenntnisse allein machen aber aus einem guten noch keinen exzellenten Manager. Daher verfolgt das Master-Programm weitere Ziele: Die Entwicklung von Internationalität und interkultureller Kompetenz sowie die enge Verbindung von Theorie und Praxis.
 
Außerdem stehen Persönlichkeits-Entwicklung, sprachliche Vielseitigkeit, Mobilität, Flexibilität und Teamfähigkeit auf der Agenda. Diese Ziele erreichst du durch die zwei Jahre-drei Länder-Struktur des Studienprogrammes, die multikulturelle Studentenschaft, den hohen Bezug zur Praxis sowie die zahlreichen Teamarbeiten.

Drei Länder - zwei Praktika - drei Abschlüsse

Die ESCP Europe verfügt über fünf eigene Standorte in Berlin, Paris, London, Madrid und Turin. So ist sie in der Lage, ihren Studierenden ein nahtlos integriertes Master-Studium zu bieten. Weil alle Studienstandorte zur ESCP Europe gehören, gibt es keinen Zeitverlust und keine Anerkennungsprobleme. Du bist auch nicht an einen Studienort gebunden: Ein Ortswechsel ist zu Beginn eines jeden akademischen Semesters möglich. Je nach Länderkombination beendest du den Master-Studiengang mit bis zu drei staatlich anerkannten Abschlüssen. Zur Auswahl stehen:

  • der englischen Master of Science (MSc)
  • der französischen Diplôme de Grande École (Grade de Master)
  • der deutschen Master of Science (M.Sc.) und
  • der spanischen Máster Europeo de Administración y Dirección de Empresas.

Grundzüge des MIM

  • Transnationalität und Interkulturalität: Jeder Standort der ESCP Europe unterrichtet in der jeweiligen Landessprache. In Paris hast du außerdem die Wahl zwischen Französisch oder Englisch als Unterrichtssprache. Die Studierenden kommen aus aller Welt: In einem Jahrgang des Programms treffen mehr als 15 verschiedene Nationalitäten aufeinander. So sammelst du intensive Erfahrungen mit kulturellen Unterschieden und in internationaler Zusammenarbeit.
  • Theorie und Praxis: Zwei Praktika à drei Monate, Case Studies, Unternehmensplanspiele sowie Gastvorträge von Experten aus der Wirtschaft sorgen für den intensiven Praxisbezug. Professoren aus aller Welt und Gastdozenten mit themenrelevanter Expertise sorgen für eine erstklassische akademische Ausbildung. Schließlich bezeugt die Anerkennung der drei wichtigsten internationalen Akkreditierungen (AMBA, EQUIS und AACSB) die hohe Qualität der Ausbildung an der ESCP Europe.
  • Intensive Unternehmenskontakte: Bereits während der Pflichtpraktika lernst du mögliche Arbeitgeber kennen. Zahlreiche Top-Unternehmen wie McKinsey, Morgan Stanley oder Beiersdorf sind auf den "Recruiting Days" vertreten, bieten Praktika und stellen regelmäßig Absolventen des Master in Management ein.

Ein Programmteilnehmer im Gespräch

Welche Länder-Kombination hast du für dein Studium gewählt?

Ich habe mich für die Kombination Paris-Oxford-Berlin entschieden. Nach dem Studienjahr in Paris habe ich noch ein Praktikum bei Peugot gemacht. Danach habe ich in Oxford studiert und habe ein Praktikum im Investmentbanking gemacht. Zum Schluss war ich noch ein knappes Jahr in Berlin.

Warum hast du dich für die ESCP Europe entschieden?

An der ESCP Europe bekommt man Auslandserfahrung, drei Abschlüsse - darunter den deutschen Diplom-Kaufmann - und steigt am Ende trotzdem mit einem normalen Alter in den Beruf ein.

Was gefällt dir am MIM-Programm - und was weniger?

Meine Erwartungen haben sich bestätigt: Das Studium ist extrem international. Die drei Standorte waren spannend und ich konnte gute Kontakte für den Jobeinstieg knüpfen: durch Vorträge, Recruiting-Messen und Veranstaltungen mit Firmen. An der privaten Uni sind Praktika und Auslandserfahrung ein fester Bestandteil des Studiums. Daraus ergeben sich auch gute Berufsaussichten. Auf der anderen Seite ist es schwierig, Studenten, die aus über einem dutzend verschiedener Bildungssysteme kommen, zu koordinieren. Die Voraussetzungen sind einfach sehr verschieden. Also hört man vielleicht auch mal Inhalte, die man schon aus dem Vordiplom kennt.

Was ist das Besondere an der Lehre?

Durch die kleinen Gruppen ist man im Studium deutlich aktiver als in einer großen Vorlesung an einer staatlichen Uni. Bei 30 bis 40 Leuten in einer Vorlesung kann man offene Fragen direkt mit dem Professor klären. Die Lehre ist angereichert durch Elemente aus der Praxis wie Fallstudien oder Vorträge von Praktikern. Wenn man in einem Team mit einem Franzosen, einem Iren und einem Spanier arbeitet, ist die Arbeit auch nicht immer ganz unproblematisch. Die Arbeitsweisen sind völlig unterschiedlich. Da werden dann oft typische Klischees bestätigt: Einer achtet besonders auf Pünktlichkeit, ein anderer macht nie seine Hausaufgaben. Dafür entwickelt man Verständnis und das hat mir dann auch beispielsweise im Praktikum sehr geholfen. Auf andere Art kommen andere Leute auch zum Ergebnis.

Kannst du ein Beispiel für eine Fallstudie nennen, die ihr im Studium bearbeitet habt?

Oft kommen reale Unternehmen mit einem Beratungsprojekt an die Uni. Wir haben zum Beispiel ein Startup von einem britischen Ingenieur beraten, der eine besondere Säge entwickelt hat und wissen wollte, wie man die vermarktet. Andere hatten ganz klassische Aufträge: Ein Unternehmen will nach Asien expandieren, welches Land passt am besten? Beim Thema Operations sollten wir uns selbst ein kleines Unternehmen suchen und das beraten. Wir haben uns einen Pub ausgesucht und geguckt: Wie regelt der Wirt seinen Bestand, wie kontrolliert er das Kundenaufkommen, wie funktioniert das Supply Chain Management? Das haben wir mit ihm besprochen und uns dann überlegt, wie man die Abläufe effizienter machen kann.

Wem würdest du das Programm weiterempfehlen – und wem eher nicht?

Ich würde es Leuten weiterempfehlen, die gerne international studieren und trotzdem schnell einen guten Abschluss machen wollen. Und die offen für unterschiedliche Kulturkreise sind. Jemandem, der von Anfang an weiß, dass ihm wissenschaftliches Arbeiten schon im Studium sehr wichtig ist, würde ich es nicht unbedingt empfehlen, denn das Studium ist sehr praxisnah. Man schreibt zum Beispiel auch nur drei Monate an seiner Diplomarbeit. Außerdem ist es ein generalistisches Studium. Jemand, der Spezialist in einem bestimmten Fachbereich werden will und dem andere Bereiche nicht so wichtig sind, sollte sich vorher informieren, inwiefern die angebotenen Wahlfächer seinen Wünschen gerecht werden.

Warum hast du dich entschieden, auch deine Dissertation an der ESCP Europe einzureichen?

Mein Doktorvater hat bereits meine Diplomarbeit betreut. Ich war mit der Betreuung sehr zufrieden und so waren wir uns ziemlich schnell einig. Mir gefiel außerdem das Promotionsstudium an der ESCP Europe, weil man nicht einfach auf sein Thema losgelassen wird, sondern das Rüstzeug mitbekommt, um die Dissertation auch erfolgreich abzuschließen.

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