MBA mit skandinavischem Ansatz

Studenten an der Copenhagen Business School (Quelle: Copenhagen Business School)

Quelle: Copenhagen Business School

'The diversity of the MBA class as well as the individual attention you will receive from the faculty make the programme stand out. Furthermore Copenhagen is a wonderful city to live in, supporting its green city image by featuring numerous bike lanes, parks, city beaches and a CSR conscious corporate agenda.' Das sagt Birthe Larsen, Associate Dean an der Copenhagen Business School (CBS). Das Besondere an der Hochschule ist ihr Schwerpunkt auf wissensintensiven Unternehmen. Und die Propagierung eines 'skandinavischen Ansatzes' im Management.

Die Copenhagen Business School wurde bereits 1917 gegründet und ist heute eine der führenden MBA-Schulen in Skandinavien. Sie arbeitet mit zahlreichen namhaften Unternehmen wie McKinsey oder IBM zusammen. Seit 2003 gibt es das Vollzeit MBA-Programm. Dabei bekommt man in einem Jahr eine generelle Managementausbildung. Außerdem bietet die Hochschule einen Executive MBA an. Dieser kann wahlweise in 20 oder 26 Monaten absolviert werden.

Wissensintensiv und skandinavisch

Die CBS liegt in der Region am Öresund, einer Wachstumsregion, die durch den Bau der Öresund-Brücke noch an Dynamik gewonnen hat. Viele Unternehmen aus Technik und Forschung lassen sich hier nieder. Dem möchte die CBS Rechnung tragen, indem sie einen besonderen Schwerpunkt auf wissensintensive Unternehmen legt. "Wissensmanagement" spielt im Unterricht eine besondere Rolle. Und das mit einem "skandinavischen Ansatz". Er zeichnet sich durch eine informative und involvierende Unternehmenskultur aus. Die Mitarbeiter, ihre Ideen und ihre Kreativität spielen eine wichtige Rolle. Sie werden in alle Entscheidungsprozesse einbezogen. Wer also ein modernes und aufgeklärtes Management mit Zukunft erlernen will, ist an der CBS gut aufgehoben.

Ein Programmteilnehmer im Gespräch

Sie haben in Italien BWL studiert, warum braucht man danach noch einen MBA?

Ich habe in Italien einen Bachelor in BWL gemacht und dann vier Jahre als Berater bei Ernst&Young im Bereich Mergers & Acquisitons in Düsseldorf gearbeitet. In dieser Zeit hatte ich hauptsächlich mit Finance-Themen zu tun. Nach einer Weile habe ich gemerkt, dass ich noch was anderes im Leben machen möchte und habe angefangen, mich nach neuen Ideen umzuschauen.

Wie kamen Sie da auf die Copenhagen Business School?

Dafür gibt es zwei Gründe. Zum einen wollte ich gern den Norden Europas kennen lernen, und zum anderen interessiert mich das Thema Entrepreneurship sehr. Ich wollte immer gern ein Unternehmen gründen. 

Und da ist die CBS die richtige Anlaufstelle?

Der MBA dort ist zwar auch generalistisch angelegt, aber man kann mit den Wahlfächern sehr gut eigene Schwerpunkte setzen. Einer davon ist eben Entrepreneurship. Diese Wahlmöglichkeit habe ich ausgiebig genutzt und mich während meines MBA-Jahres damit auseinandergesetzt.

Wie wurde dieses Thema im Studium umgesetzt?

Wir haben in diesen Kursen Business-Pläne geschrieben und haben Start-up Unternehmen beratend zur Seite gestanden. Dabei mussten wir als Experten Strategie-Vorschläge machen. Außerhalb des Studiums haben gab es viele Möglichkeiten, das eigene Venture-Capital-Netzwerk auszubauen. Auch unsere Dozenten kannten sich in der Szene aus, einige haben sogar selbst ausgiebig Unternehmen gegründet.

Die CBS stellt ihren "skandinavischen Ansatz" in den Vordergrund - was ist das?

Dieser Ansatz hat etwas damit zu tun, wie die skandinavische Gesellschaft funktioniert. Die Hierarchien sind sehr flach und alle werden immer mit einbezogen. Das ist auch in den Unternehmen so. Jeder kann und soll seine Meinung äußern und seine Kreativität einbringen. Weil die Skandinavier aber auch eine zupackende, unternehmerische Mentalität haben, verlaufen die Dinge dann nicht in ewigen Diskussionen, sondern werden meist zügig umgesetzt. 

Auch im MBA-Programm geht es sehr kameradschaftlich zu. Für viele war das ein gute Arbeitsweise, einzig die asiatischen Kommilitonen haben sich damit schwer getan. Sie sind es nicht gewöhnt, dem Chef oder Dozenten zu widersprechen und eigene Ideen einzubringen. 

Was hat Ihnen der MBA gebracht?

Vordergründig würde ich sagen: Ich habe einen neuen Job in Dänemark gefunden, habe mehr Verantwortung hier als in Deutschland und verdiene auch mehr. Was mir aber viel wichtiger ist: Ich konnte über den Tellerrand meiner BWL-Ausbildung schauen, meine Soft Skills ausbauen und für mich selbst feststellen, was ich im (Berufs-)Leben machen möchte. 

Welche Soft Skills meinen Sie?

Neben dem Entrepreneur-Schwerpunkt hat mich auch der Leadership-Fokus der CBS weitergebracht. Dort haben wir viel darüber gelernt, wie wir selbst funktionieren, wie wir an Aufgaben herangehen. Das hilft mir jetzt sehr dabei, auch andere zu verstehen. Wenn ich beispielsweise Aufgaben an meine Mitarbeiter verteile, habe ich im Hinterkopf, dass nicht alle so perfektionistisch sind wie ich.

Früher habe ich die Aufgabe rausgegeben und war dann oft mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Jetzt sehe ich das Ganze als einen Lernprozess, für mich und für meinen Mitarbeiter. Ich begleite ihn und manage den Prozess, anstatt einfach nur Aufgaben zu verteilen. Wir arbeiten sehr gut zusammen und ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. Allen ist also geholfen.

Das ist jetzt nur ein kleines Beispiel, aber das was man im MBA lernt, erleichtert mir in vielen Teilen den Arbeitsalltag.

Gibt es etwas, dass Sie den e-fellows empfehlen möchten?

Wenn man sich überlegt, einen MBA zu machen, sollte man genau wissen, was man will. Man braucht einen Plan für die Zukunft und sollte nicht erwarten, dass einem alles in den Schoß gelegt wird. Auch in einem MBA muss man sich selbst das Wissen zusammensuchen, Netzwerke knüpfen und das Beste für sich rausholen. Wenn man das vor Augen hat, bereichert ein MBA das (Berufs-)Leben ungemein.

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Die Copenhagen Business School bietet exklusiv für einen Alumnus von e-fellows.net ein Teilstipendium in Höhe von bis zu 40 Prozent der Studiengebühren für das Vollzeit-MBA-Programm.

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