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Netzwerken im Teilzeit-MBA

Studenten an der HHL

Quelle: HHL

Wer sich für einen MBA interessiert, steht meist schon mitten im Berufsleben. Es ist daher nicht immer leicht, Lernen und Arbeiten unter einen Hut zu bekommen. Die Vorlesungen im berufsbegleitenden MBA-Programm der HHL sind so aufgebaut, dass eine Vereinbarkeit mit der Berufstätigkeit gewährleistet ist.

Der Part-Time MBA an der HHL richtet sich an motivierte Berufstätige, die neben ihrem Job ihr aktuelles Managementwissen vertiefen wollen und denen ein starker Bezug zur Praxis wichtig ist. Viele Teilnehmer bereiten sich mit dem MBA auf eine Führungsposition im Management vor. In der Regel verfügen sie über eine drei- bis zehnjährige Berufserfahrung.

Das englischsprachige Programm dauert normalerweise 24 Monate und kann am Campus in Leipzig oder am Studienort Köln absolviert werden. Ungefähr 30 bis 35 Teilnehmer pro Jahrgang beginnen ihr Studium jeweils im März mit einer Einführungswoche am Campus in Leipzig.

Gegliedert ist das Studium in Präsenzphasen und Selbststudium. Die Vorlesungen finden an insgesamt zwei Unterrichtswochen und 17 Wochenenden am Campus in Leipzig oder wahlweise am Studienort Köln statt. Bestandteil des zweiten Studienjahres ist optional ein einwöchiger Aufenthalt in den USA: Im Rahmen des Global Immersion Seminars besuchen die Studenten Lehrveranstaltungen renommierter Business Schools wie der Harvard Business School, dem Massachusetts Institute of Technology MIT und der Boston University und lernen Unternehmen vor Ort kennen. Ergänzend werden Vorträge im Cambridge Innovation Center, im MIT Media Lab und am Broad Institute angeboten und Diskussionsrunden mit Topmanagern aus international agierenden Unternehmen organisiert.

Die MBA-Studenten haben außerdem die Möglichkeit, sich für einen Auslandsterm an einer der 130 Partnerhochschulen einzuschreiben. Die Liste der Partnerinstitute wird kontinuierlich erweitert. Seit Kurzem gibt es Kooperationen mit der kanadischen McMaster University oder der US-amerikanischen Hawai’i Pacific University.

Platz 1 für Zufriedenheit

Die HHL ist die älteste betriebswirtschaftliche Hochschule im deutschsprachigen Raum, die erste private wirtschaftswissenschaftliche Hochschule in Ostdeutschland und die erste private Hochschule mit Gütesiegel der amerikanischen Akkreditierungsstelle AACSB. In der sächsischen Metropole bereiten sich derzeit etwa 600 Studenten und Berufstätige auf betriebswirtschaftliche Aufgaben im Berufsleben vor. Die Hochschullehrer betreuen sie besonders intensiv - auf jeden Dozenten kommen circa fünf Studenten. Kein Wunder, dass die Studenten mit den Bedingungen an der HHL so zufrieden sind wie an keiner anderen Hochschule: In einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens Universum Communications belegte die HHL wiederum den ersten Platz.

Und auch das Financial Times-Ranking 2015 bescheinigt dem Teilzeit-MBA hervorragende Bedingungen: Betrachtet man die Karriereentwicklung der Absolventen, so landet das Studienprogramm weltweit auf Platz sechs.

Ein Programmteilnehmer im Gespräch

Herr Baumbach, warum haben Sie nach all Ihren Ausbilungsschritten noch einen MBA gemacht?

Während meines Diplom-Studiums habe ich die Internationalität vermisst. Ich wollte in englischer Sprache studieren und ein internationales Netzwerk aufbauen. Erst hatte ich noch an eine Promotion gedacht, aber das war mir dann doch zu wenig generalistisch. Das MBA-Programm war dann genau die richtige Entscheidung.

Wieso?

Für mich stand nicht die Theorie im Vordergrund, sondern der Austausch mit den Kommilitonen. Ich wollte von den Erfahrungen und Herangehensweisen der anderen Studenten profitieren. Theorie und Praxis verbinden. Sehr spannend war vor allem, wie die internationalen Kommilitonen an die Aufgaben herangegangen sind und wie wir gemeinsam Lösungen gefunden haben.

Wie sah das genau aus?

Wir hatten Dozenten, die selbst in der Industrie tätig waren oder sind oder sich sehr gut mit der Praxis auskennen. Alle Kommilitonen steckten mitten im Beruf und haben konkrete Erfahrungen aus ihren Firmen eingebracht. Außerdem haben wir viele Fallstudien gelöst. Da war immer die Frage: Wie gehen wir da jetzt heran, wie teilen wir die Arbeit auf, wie setzen wir unsere verschiedenen Fähigkeiten am besten ein?

Zum Beispiel?

In einer der ersten Gruppenarbeiten habe ich mit einem Armenier, einem Italiener, einem Amerikaner und einem Vietnamesen zusammengearbeitet. Am Anfang war da eine recht große Distanz, wir wussten nicht, wie wir loslegen sollten. Aber langsam hat sich herauskristallisiert, was jeder am besten kann, die Rollen verteilten sich und wir haben die Aufgabe gelöst. Nach einer Weile kannten wir jeden in unserem Jahrgang - und die neu zusammengesetzten Gruppen wurden stetig effizienter. Das war ein großer Lerneffekt für alle Beteiligten.

Konnten Sie das in Ihrer täglichen Arbeit umsetzen?

Ja, und zwar direkt. Wir haben ja ständig am Wochenende zusammen gelernt - das konnte man dann direkt am Montag testen und schauen, ob es in der eigenen Firma funktioniert. Zum Beispiel diese Gruppendynamik, die habe ich schnell auch in meinem Team genutzt. Meiner Meinung nach ist diese direkte Umsetzung ein großer Vorteil des Teilzeit-Studiums.

War das Studium neben dem Beruf nicht stressig?

Nein, stressig war es nicht. Man muss Spaß an dem haben, was man tut, dann arbeitet man auch effizient und mit Freude. Ein gutes Zeitmanagement und diszipliniertes Lernen helfen dabei ungemein. Ich habe gemerkt, dass vor allem die Lerngemeinschaften die Effizienz und auch den Output erheblich steigern.

Wie sind Sie auf die HHL aufmerksam geworden?

Als ich mich nach einer Business School umgeschaut habe, war eine internationale Akkreditierung ein wichtiges Entscheidungskriterium. Ich habe also sehr darauf geachtet, dass mein MBA AACSB akkreditiert ist. Das waren in Deutschland damals nur drei, darunter die HHL. Ich wollte aus Zeitgründen in Deutschland bleiben und habe mir daher diese drei Business Schools angeschaut.

Die HHL war schnell mein Favorit. Schon beim Infotag vor Ort habe ich gemerkt, wie international es zugeht. Es gab Studenten aus aller Welt, die Klassen waren klein und sehr heterogen und das Alumni-Netzwerk hat mich ebenfalls sehr angesprochen. Ich habe mich an der  HHL sehr wohl gefühlt und meine Entscheidung stand schnell fest.

Der MBA liegt schon eine Weile hinter Ihnen. Was haben Sie - rückblickend - daraus mitgenommen?

Freunde! Vor dem MBA war mein Netzwerk sehr von deutschen Personen geprägt - jetzt habe ich Freunde in der ganzen Welt. Ein Großteil meiner Mitstudenten war international, viele davon arbeiten jetzt auch in Leipzig oder Berlin. Wenn man so lange so intensiv zusammen studiert, lernt man sich auch sehr gut kennen und findet echte Freunde fürs Leben. Neben diesem tollen Netzwerk habe ich vor allem viele Anregungen und Erfahrungen für mein Arbeitsleben und aktuelles Managementwissen mitgenommen.

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