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Neun LL.M.-Programme beim schottischen Spitzenreiter

Das Scrymgeour-Gebäude beherbergt die University of Dundee School of Law [Quelle: University of Dundee]

Quelle: University of Dundee

An der University of Dundee triffst du die zufriedensten Studenten Schottlands. Außerdem hast du die Wahl zwischen gleich neun LL.M.-Programmen – je nach Bedürfnis kannst du während des Studiums ein Auslandssemester in Frankreich absolvieren oder deine Jurakenntnisse um Politikwissenschaft oder BWL erweitern.

Zentral gelegen in Dundee, der viertgrößten Stadt Schottlands, befindet sich die University of Dundee. Bekannt ist sie wegen ihres innovativen Studienangebots und der guten Ranking-Platzierungen: Im Times Higher Education-Raking wird sie unter den Top 20 der in den letzten 50 Jahren gegründeten Universitäten gelistet. Laut International Student Barometer belegt sie Platz eins in Schottland und Platz sieben in Großbritannien, was die allgemeine Zufriedenheit der Studenten anbelangt.

Auswahl aus neun verschiedenen LL.M.-Programmen

Ein LL.M. an der University of Dundee soll vermittelt dir fundiertes Rechtswissen und verbessert deine Karriereaussichten. Dazu kannst du deinen Interessen entsprechend eines von neun LL.M.-Programmen wählen. Vom Ablauf her lassen sich die Programme in drei Kategorien unterteilen: die Standard-LL.M.-Programme, die internationalen LL.M.-Programme (Joint-LL.M.-Programme), in denen du ein Semester an einer französischen Partneruni verbringst, und die interdisziplinären LL.M.-Programmen, die dir je nach Schwerpunkt auch Einblick in Politik oder Banking und Finanzen verschaffen.   

Intensives Betreuungsverhältnis und ausführliche Feedback-Runden

LL.M.-Studenten profitieren an der University of Dundee von einem guten Betreuungsverhältnis: An einem Kurs – meist interaktive Seminare - nehmen maximal 20 Studenten teil. Nach Abgabe von Seminararbeiten musst du nicht ewig auf die Bewertung warten, denn nach spätestens drei Wochen bekommst du ein ausführliches Feedback von den Dozenten.

Reading Party im schottischen Landhaus

Während der Sommermonate verfasst jeder Student eine Abschlussarbeit zu einem Wunschthema. Auch beim Schreiben deiner Masterarbeit stehen dir die Dozenten mit ihrem Rat zur Seite. Eingeleitet wird die Arbeit an der Thesis mit einem Kolloquium im schottischen Landhaus "The Burn" aus dem 18. Jahrhundert. Die besten Absolventen veröffentlichen ihre Arbeiten regelmäßig in akademischen Fachzeitschriften.

Studentenleben auf hoher See

Soziale Events sind ein fester Bestandteil im Studentenleben an der Dundee – das große Highlight bildet der jährlich stattfindende Hochseefisch-Ausflug im Juli.

Ein Programmteilnehmer im Gespräch

Was hat Sie am LL.M.-Studium gereizt?

Für Juristen, die gerade ihr Staatsexamen abgeschlossen haben und nicht unmittelbar mit dem Referendariat beginnen möchten, gibt es zwei Optionen: die Promotion und den LL.M. Aus akademischer Sicht steht eine Promotion unbestritten über einem Master. Allerdings habe ich den LL.M. vorgezogen, weil man dadurch die Möglichkeit hat, im Ausland zu studieren, und das Studium meist auf ein Jahr begrenzt ist. Eine Promotion kann ja durchaus länger dauern.

Wie haben Sie sich informiert und warum fiel die Entscheidung auf Dundee?

Den LL.M. hatte ich zwar schon früh ins Auge gefasst, mich dann aber auf den universitären Schwerpunkt und das Examen konzentriert. So kam es, dass ich die Entscheidung für den Master letztlich recht spontan getroffen habe – das war Ende Juli 2014. Da das akademische Jahr an vielen Unis im Ausland im September beginnt, hatte ich  einige Bewerbungsfristen schon verpasst und keine große Auswahl mehr. Außerdem verlangen die Universitäten einen Sprachtest wie IELTS oder TOEFL, den ich ebenfalls noch ablegen musste.

Den Studienbeginn auf das darauffolgende Jahr zu verschieben, war nicht möglich. Also habe ich mich im Internet und im e-fellows.net LLM-Buch informiert und bin im Lauf meiner Recherche auf die University of Dundee gestoßen. Sie bietet auch einen Einstieg im Januar an und akzeptierte meine Bewerbung ohne bereits beigefügten Sprachtest. Ich erhielt die Zusage dann unter der Bedingung, dass ich den Test mit dem erforderlichen Resultat nachreiche.  

Erfüllt der LL.M. Ihre Erwartungen?

Mir war es am Wichtigsten, ins englischsprachige Ausland zu gehen. Daneben hatte ich keine großen Erwartungen.  Ich bin aber sehr zufrieden, vor allem mit der Universität. Die "Seminars2 sind klein (zehn bis zwölf Studenten), die Bibliothek hat super Öffnungszeiten und die Erreichbarkeit der Dozenten ist bedingt durch die überschaubare Anzahl an Studenten natürlich viel besser als in Deutschland. Professionelle Hilfe, etwa in der Bibliothek und bei organisatorischen Anliegen, bekommt man überall und sofort – das ist mir direkt in den ersten Tagen aufgefallen. Andererseits kann man das auch erwarten, da man unter anderem gerade dafür Studiengebühren bezahlt.

Wie sieht der Uni-Alltag aus?

Es gibt hier nur Seminare, keine Vorlesungen. Zu Beginn des nur zweimonatigen Semesters erhält man einen Plan, die sogenannte "Reading List". Darauf sind alle Themen aufgeführt, die man in den Seminars diskutiert - manchmal nur oberflächlich, manchmal im Detail. Ergänzend dazu muss man zwei Essays pro Modul schreiben. Für Nicht-Muttersprachler gibt es ein English Language Support Program , in dem auf sprachliche Feinheiten und Taktiken für das Verfassen dieser Essays eingegangen wird. Durch das anfangs ungewohnte Englisch auf akademischem Niveau und die vielen parallelen Aufgaben waren diese zwei Monate schon sehr anstrengend.

Die Prüfungen setzen mehr auf den wissenschaftlichen Aspekt als auf die Rechtsanwendung und sind dadurch ganz anders aufgebaut als bei uns: Die Studenten erhalten die Klausur zehn Tage vorher, recherchieren dann diverse Fragen und bereiten sich so auf das Thema vor. Während der Prüfung muss man dann wieder eine Art Essay verfassen, unter Angabe von Referenzen. Klingt hart, ist aber machbar. Und es wird fair bewertet.

Was war Ihr bisheriges Highlight?

Anfang Januar sind wir mit 40 Studenten für eine sogenannte "Reading Party" in ein schottisches Landhaus gefahren. Dort haben wir die Dozenten und Kommilitonen kennengelernt und einen Überblick über das Semester bekommen haben. Im Juli machen wir noch einen Fishing Trip mit den Professoren, worauf ich mich natürlich auch schon freue.

Gibt es in Dundee viele internationale Studenten?

Die Undergraduates kommen großteils von hier, die Postgraduates sind vorwiegend Nicht-Einheimische. Ich wohne in einem Wohnheim mit Studenten aus Italien, Griechenland, Nigeria, und Kenia zusammen. Es ist sehr spannend, dass Leute aus so vielen Ländern gemeinsam in einem Master studieren können, obwohl wir doch alle Ausbildungen in grundlegend unterschiedlichen Rechtsordnungen hinter uns haben. Und trotzdem haben alle am Ende die gleichen Probleme, wenn es um die Essays und Exams geht.

Wie lange bleiben Sie noch in Schottland?

Ursprünglich hatte ich geplant, bis Weihnachten in Dundee zu bleiben. Aber wie sich herausgestellt hat, hat die Universität Dundee sogenannte "Joint-Masterprogramme" mit anderen Universitäten. Ich habe mich – mal wieder – sehr spontan entschieden, an einem dieser Programme teilzunehmen und verbringe daher das zweite Semester von September bis Januar an der Université de Cergy-Pontoise in Frankreich. Anschließend erhalte ich zwei Abschlüsse und werde dann nach einem sehr aufregenden und bereichernden Jahr mein Referendariat in Köln oder Düsseldorf beginnen.

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