LL.M. mit sonnigen Aussichten

Studenten an der USC Gould School of Law [Quelle: USC Gould School of Law]

Quelle: USC Gould School of Law

Für einen LL.M. an der USC Gould School of Law spricht nicht nur das legendäre kalifornische Wetter oder das kosmopolitische Flair von Los Angeles, sondern auch der gute Ruf der Universität und das breite Kursangebot.

Die Law School der University of Southern California (USC) wurde 1896 gegründet und ist damit die älteste Law School in Südwest-Amerika. Sie hat ihren Sitz in Los Angeles. Etwa 120 LL.M.- und 600 J.D. (Juris Doctor)-Studenten sind dort derzeit eingeschrieben.

Studienangebot der USC Law

Die USC Law bietet derzeit folgende weiterführende Studiengänge an:

Zielgruppe des LL.M.-Programms

Das LL.M.-Programm der USC Law richtet sich an internationale Jura-Absolventen, aber auch Berufstätige, die einen Abschluss in amerikanischem Recht erwerben wollen.

Einstiegsmöglichkeiten in Kalifornien

Vom Biotech-Start-up über die Medienbranche bis zu Luft- und Schifffahrtskonzernen: Spannende Arbeitsplätze gibt es in Kalifornien mehr als genug. Der Los Angeles Superior Court verhandelt jährlich 600.000 Fälle und ist damit das am meisten beschäftigte Gericht des Landes.

Einführungskurse im Sommer

Im Sommer vor Studienbeginn kannst du einen Englischkurs und eine vierwöchige Einführung in die Grundlagen des amerikanischen Rechts besuchen, um dich auf deinen LL.M. vorzubereiten.

Besonderheiten des Studiums:

  • Interdisziplinäre Ausbildung: Viele der Professoren haben weitere Abschlüsse in Wirtschaftswissenschaften, Geschichte, Philosophie, Politikwissenschaft oder Psychologie. Von ihnen kannst du lernen, wie andere Faktoren die juristische Entscheidungsfindung beeinflussen.
  • Ergänzende Kurse: Im "Academic Support Program" helfen Tutoren dir, deine schriftliche Ausdrucksfähigkeit und deine Verhandlungskünste in Workshops zu stärken. Außerdem gibt es ein "Early Bar Preparation Program", dass dich in mehreren Workshops auf das New Yorker und das kalifornische Bar Exam vorbereitet. Beide Programme wenden sich exklusiv an LL.M.-Studenten und kosten nichts extra.
  • Unterstützung im Studienalltag: Das "Graduate & International Programs Office" an der USC Law School unterstützt dich in allen Belangen: Bewerbung, Visum, Wohnen, Orientierung, Studien- und Karriereplanung, Berufsstart und vieles mehr.

Ein Programmteilnehmer im Gespräch

Warum hast du dich entschieden, nach dem Jura-Studium noch einen LL.M. zu machen?

Um generell auf dem Arbeitsmarkt attraktiver zu sein. Gute Examina reichen heute nicht mehr aus, wenn das Ziel eine Großkanzlei ist. Für die USC Law habe ich mich entschieden, weil einerseits der Sitz der Uni – Los Angeles – attraktiv ist. Andererseits ist die Betreuung an der USC sehr intensiv im Vergleich zu anderen Hochschulen. Gerade wenn man fremd in einem Land ist, trifft man ja auf viele Hürden. Die Mitarbeiter der USC haben mir bei der Wohnungssuche, bei Versicherungsanträgen und mit meinem Führerschein geholfen. Das Verhältnis zwischen Professoren, Studenten und anderen Angestellten der Universität ist sehr eng. Das geht so weit, dass man private Handynummern austauscht.

Was hat dich inhaltlich am Programm gereizt?

Ich möchte mich auf Recht des geistigen Eigentums spezialisieren und das konnte ich schon im LL.M. machen. Neben den Pflichtveranstaltungen kann man aus einer großen Bandbreite an Kursen frei auswählen. Ich habe zum Beispiel viele Kurse zu Entertainment Law und Urheberrecht gemacht.

Was hat dir an deiner Zeit an der USC Law besonders gefallen?

Die LL.M.-Studenten kommen aus vielen Ländern, das fand ich bereichernd. Es ist interessant zu sehen, wie Leute mit demselben Berufsziel ganz unterschiedlich ausgebildet werden, je nachdem, wo sie herkommen. Es gab zudem viele Veranstaltungen und Feste auf dem Campus, bei denen man sich kennenlernen konnte.

Wem würdest du einen LL.M. an der USC Law empfehlen?

Wenn man sich selbstständig machen will, würde ich eher zur Promotion raten. Aber wer in eine internationale Großkanzlei will, dem würde ich auf jeden Fall einen amerikanischen LL.M. empfehlen. Ein LL.M. reicht zwar nicht aus, um gleich Experte im amerikanischen Recht zu werden. Aber er ist gut, um die Sprachkenntnisse auszubauen. Außerdem beweist man Flexibilität und erweitert seinen Horizont, in dem man lernt, wie andere Rechtssysteme funktionieren.

Wo wird dich dein Weg als nächstes hinführen?

Ich bin gerade im Referendariat, ich mache meine Anwaltsstation bei Clifford Chance in Frankfurt. Danach geht es zu UBS nach Hongkong und danach hoffentlich in eine Großkanzlei. Ich würde gerne mittelfristig nach L.A. zurück. Der Berufsstart in den USA ist nicht ohne, daher hoffe ich, dass ich später einmal innerhalb eines Unternehmens in eine amerikanische Niederlassung wechseln kann.

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