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Bachelor of Science für Naturwissenschaftler

Bio, Physik, Mathe, Chemie oder Informatik: In dieser Rubrik stellen wir dir naturwissenschaftliche Bachelor-Studiengänge an unseren Partnerhochschulen vor - mit Infos zu Aufnahmekriterien, Studienverlauf und Bewerbungsfristen.

B.Sc.-Studiengänge in Naturwissenschaften

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Was ist der Bachelor of Science?

Der Bachelor of Science ist der erste naturwissenschaftliche Abschluss, den du an einer Hochschule machen kannst. Abgekürzt wird dieser Studiengang auch als "B. Sc.". Er ist neben dem Bachelor of Arts (B.A.) der häufigste Hochschulabschluss in Deutschland. Mit einer Regelstudienzeit von sechs bis acht Semestern kannst du in drei bis vier Jahren an der Uni oder FH deinen ersten Abschluss in der Tasche haben. Im B.Sc. lernst du die Grundlagen deines Faches kennen, die du im Master-Studium vertiefen oder direkt im Berufsleben anwenden kannst. Erreichen kannst du kannst diesen Abschluss zum Beispiel durch ein Studium der

  • Architektur,
  • Biologie,
  • Mathematik,
  • Chemie,
  • Physik,
  • Psychologie,
  • BWL,
  • Forstwirtschaft

oder der

  • Informatik.

Er wird in den Bereichen Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Humanwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften verliehen. Den letzteren Bereich kannst du – je nach Schwerpunkt, den die Hochschule legt – auch mit dem B.A. abschließen.

Voraussetzungen für den Bachelor of Science

Für den B.Sc. brauchst du Abitur oder Fachhochschulreife. Zwar beschränken viele Hochschulen ihre Studiengänge durch einen Numerus Clausus (NC), in der Regel brauchst du aber nicht zwingend ein 1er-Abi, um zu einem naturwissenschaftlichen B.Sc.-Studiengang zugelassen zu werden. Neben einem Numerus clausus kann es sein, dass du für die Zulassung einen Eignungstest bestehen musst. Hier musst du beweisen, dass du für das gewünschte Studienfach geeignet bist – die Hochschulen wollen damit der hohen Abbruchquote in Studiengängen wie Technische Informatik, Chemie oder Physik entgegenwirken. Natürlich solltest du neben diesen formalen Bedingungen auch persönliches Interesse am Fach mitbringen. Eine schnelle Auffassungsgabe, analytisches und lösungsorientiertes Denken sowie technisch-mathematisches Verständnis sind ebenfalls äußerst wichtige Voraussetzungen für einen erfolgreichen Abschluss. Wende dich im Zweifelsfall an die Studienberatung deiner Wahlhochschule, um deine Erwartungen und Qualifikationen mit den Anforderungen des Fachs abzugleichen.

Berufe nach dem Bachelor of Science

Nach deinem ersten naturwissenschaftlichen Abschluss kannst du sehr verschiedene Wege einschlagen. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, dein Wissen in einem konsekutiven Master-Studiengang zu vertiefen: Hierfür musst du in der Regel erneut eine Bewerbung bei der Universität deiner Wahl einreichen. Dieser dauert in der Regel vier Semester – danach hast du die Möglichkeit zu promivieren. Häufig werden in naturwissenschaftlichen Fächern ein Master-Abschluss oder gar eine Promotion erwartet. Für eine Laufbahn in der Forschung sind sie eine Grundvoraussetzung.

Natürlich können B.Sc.-Absolventen mit ihrem ersten Hochschulabschluss auch direkt ins Berufsleben starten, wobei die Tätigkeiten und auch die Chancen auf dem Arbeitsmarkt je nach gewählter Fachrichtung sehr verschieden ausfallen. Während du mit einem Bachelor Informatik oder Mathematik wahrscheinlich sehr schnell einen Arbeitsplatz finden wirst, kann es mit einem entsprechenden Abschluss in Biologie, Chemie oder Physik etwas länger dauern. Auch innerhalb der einzelnen Fächer kommt es auf die eigene Spezialisierung und deine Interessen an: Liegt dir die Forschung, kannst du später in einem Labor arbeiten – alternativ gibt es verschiedenste Stellen in der Wirtschaft.

B.Sc. oder B.A. – was ist der Unterschied?

Während der Bachelor of Science für naturwissenschaftliche und IT-Studiengänge verliehen wird, schließen die meisten geisteswissenschaftlichen Studiengänge mit dem Bachelor of Arts ab. Die entsprechenden Studiengänge beschäftigen sich eher mit gesellschaftlichen Themen als mit Zahlen. Im Aufbau des Studiums unterscheiden sich die beiden Abschlüsse kaum: In je nach Universität sechs bis acht Semestern gibt es ein Basismodul, das grundlegendes methodisches und fachliches Wissen vermittelt, ein Aufbaumodul, in dem du spezielles Fachwissen erlangst, und ein Vertiefungsmodul, in dem oft eine Spezialisierung auf einen bestimmten Bereich erfolgt. Abgeschlossen wird das Studium mit der Bachelorarbeit. Häufig sind auch Praktika vorgeschrieben.