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Bachelor in Geisteswissenschaften und Medienwissenschaften

Mit einem Bachelor in Geisteswissenschaften oder in Medienwissenschaften kannst du eine Karriere in der Politik starten, in einer Nichtregierungsorganisation arbeiten oder einfach dein Interesse an Philosophie, Ideengeschichte und Literatur ausleben. Hier stellen wir dir ausgewählte Studiengänge vor – mit Infos zu Inhalten, Auswahlkriterien und Bewerbungsfristen.

Bachelor-Studiengänge in Geistes- und Medienwissenschaften

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Bachelor in Geisteswissenschaften – darum geht's

Im Bachelor Geisteswissenschaften werden vor allem gesellschaftliche Themen behandelt. Im Gegensatz zu den Naturwissenschaften geht es hierbei weniger um mathematische Zusammenhänge: Vielmehr stehen der Mensch und seine Errungenschaften und Verhaltensweisen im Mittelpunkt. Heute steht der Begriff Geisteswissenschaften für ungefähr 40 verschiedene Disziplinen, die die unterschiedlichsten Phänomene mit verschiedenen Methoden und Herangehensweisen betrachten. Sie alle kannst du mit einem Bachelor in Geisteswissenschaften erkunden.

Zu den Geisteswissenschaften zählen unter anderem die Bereiche

  • Geschichtswissenschaften,
  • Philosophie,
  • Religionswissenschaften,
  • Sprachwissenschaften,
  • Musikwissenschaft,
  • Literaturwissenschaft,
  • Theaterwissenschaft und
  • Kunstgeschichte.

Auch die Wirtschaftswissenschaften und Sozialwissenschaften, zum Beispiel Studiengänge wie Kommunikationswissenschaft oder Medienmanagement, werden teilweise dazu gezählt. Die meisten geisteswissenschaftlichen Studiengänge schließen mit einem Bachelor of Arts (B.A.) ab. Naturwissenschaftliche Studiengänge hingegen schließen mit einem B.Sc. (Science) ab. Zusammen haben B.A. und M.A. (Master of Arts) den Magister Artium abgelöst: Berufsqualifizierend ist jedoch auch schon der erste Abschluss, der B.A.

Welche Voraussetzungen musst du für den B.A. erfüllen?

Dadurch, dass etliche Studiengänge zu den Geisteswissenschaften zählen, sind die Zulassungsvoraussetzungen sehr unterschiedlich. Grundsätzlich brauchst du für die Zulassung an einer Hochschule das Abitur oder die Fachhochschulreife – es gibt aber auch die Möglichkeit, nach der Erlangung des Meistertitels an die Hochschule zu wechseln. Je nach Uni und Fachrichtung kann es sein, dass die Zulassung durch einen Numerus Clausus oder eine Eignungsfeststellungsprüfung geregelt ist. Das heißt, du musst entweder einen bestimmten Schnitt im Abitur vorweisen können oder in einer Aufnahmeprüfung beweisen, dass du für den Studiengang geeignet bist, bevor du anfangen kannst, zu studieren. Manche B.A.-Studiengänge setzen auch bestimmte Sprachkenntnisse oder Vorpraktika für die Zulassung voraus. Neben diesen formalen Voraussetzungen solltest du natürlich Interesse an gesellschafts- und kulturwissenschaftlichen Themen und eine gute Allgemeinbildung mitbringen. Wichtig ist auch, dass du dich für Texte, Theorien und Methoden begeistern kannst.

Jobs für Geisteswissenschaftler – wohin nach dem Abschluss?

Nach dem Bachelor in Geisteswissenschaften haben es Studenten oft schwerer als Kommilitonen anderer Fachrichtungen. Während sich Informatiker und Mathematiker meist vor Angeboten kaum retten können, müssen Absolventen mit einem Bachelor in Geisteswissenschaften häufig längere Zeit nach einem Job suchen. Selbst nach dem Master in Geisteswissenschaften erweist sich die Jobsuche oft als schwierig. Das liegt daran, dass dich gesellschafts- und sozialwissenschaftliche Studiengänge nur selten für einen bestimmten Beruf ausbilden. Stattdessen qualifizierst du dich mit dem Bachelor Geisteswissenschaften für ein sehr breites Tätigkeitsfeld, indem du dir unterschiedliche Kernkompetenzen wie analytisches Denken oder wissenschaftliches Arbeiten aneignest. Unterschiede zu anderen Fachabschlüssen machen sich auch beim späteren Gehalt bemerkbar: Typischerweise verdienen Geisteswissenschaftler weniger Geld als beispielsweise Ingenieure oder Mediziner.

Wichtig ist, dass du dich nicht auf einen einzigen Bereich oder Arbeitgeber versteifst. Nach dem Studium solltest du offen für die verschiedensten Aufgabengebiete sein – denn Geisteswissenschaftler sind in allen Branchen vertreten. Einige Studiengänge wie beispielsweise der Bachelor Medienmanagement geben den späteren Job allerdings mehr vor als andere wie Soziologie, Philosophie oder Literaturwissenschaft. Wer sich spätestens im Master nach interessanten Praktika und Werkstudententätigkeiten umschaut, macht sich für die Wirtschaft interessant und verbessert seine Chancen auf einen schnellen Einstieg in den Arbeitsmarkt. Auch im Bachelor ist es jedoch für erste Berufserfahrungen nicht zu früh. So oder so gilt: Wer nur die Uni kennt, wird es auf Jobsuche schwerhaben, sofern er nicht eine Karriere in der Wissenschaft anstrebt.

Aufbau des Bachelors in Geisteswissenschaften

Studiengänge, die mit einem B.A. abschließen, können sehr unterschiedlich aufgebaut sein. Zwar sind die meisten geisteswissenschaftlichen Studiengänge in drei Modulgruppen unterteilt, das Studium kann allerdings entweder nur ein Fach umfassen, aus zwei gleichwertigen Fächern oder aber aus Hauptfach und Nebenfach bestehen. Wie dein Studium aufgebaut ist, hängt also stark davon ab, wo du Geisteswissenschaften studieren willst. Den genauen Aufbau deines Wunsch-Studiengangs kannst du der Webseite der entsprechenden Hochschule entnehmen oder im Studentensekretariat erfragen. Egal ob 1-Fach- oder 2-Fach-Studium, ob Einteilung in Haupt- und Nebenfach oder nicht: Die meisten Studiengänge setzten sich aus drei Modulen zusammen: Die Grundlagenmodule vermitteln dir das nötige Basiswissen und Kenntnisse der empirischen Methoden, die Aufbaumodule vermitteln spezielles Fachwissen und das Vertiefungsmodul kurz vor dem Abschluss dient der Spezialisierung im letzten Teil eines Studiums.