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Bachelor in BWL und VWL

In dieser Rubrik stellen wir dir Bachelor-Studiengänge in BWL und VWL vor. Es gibt allgemeine Management-Programme und solche, die einen Schwerpunkt legen – zum Beispiel auf Finance oder Marketing. Informiere dich über Inhalte, Auswahlkriterien und Bewerbungsfristen.

Wirtschaft

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BWL-Bachelor und VWL-Bachelor

Im BWL-Bachelor lernst du wirtschaftliche Zusammenhänge und Unternehmensführung von Grund auf kennen. Dabei erwirbst du nicht nur wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen, sondern wendest deine Kenntnisse auch in Fallstudien oder im Praxissemester an. BWL-Absolventen sind in fast allen Bereichen gefragt, deshalb eröffnet ein Bachelor in Betriebswirtschaftslehre dir vielfältige Karrieremöglichkeiten.

Was erwartet dich im BWL-Bachelor?

Ein Bachelor in Wirtschaft setzt sich in der Regel aus verschiedenen Grundlagen- und Aufbaumodulen zusammen. In sechs Semestern erwirbst du 180 ECTS-Punkte in Allgemeiner Betriebswirtschaftslehre, Rechnungswesen, Finanzierung, Marketing, Personalwesen, Produktion und Statistik. Zusätzlich zu den Wiwi-Vorlesungen und Seminaren absolvierst du an manchen Hochschulen auch ein Praxissemester. Vor allem an FHs ist im BWL-Bachelor ein integriertes Praktikum üblich. Zusätzlich rundest du dein Profil durch Sprachkenntnisse in wichtigen Wirtschaftssprachen wie zum Beispiel Englisch, Französisch oder Spanisch ab. Auch ein Auslandssemester kannst du während deines Bachelors in Betriebswirtschaftslehre verwirklichen. Die Suche nach einer passenden Universität im Ausland sollte dabei nicht schwerfallen, denn einen Bachelor in Wirtschaft bietet fast jede Hochschule an.

BWL- oder VWL-Bachelor?

Anders als beim VWL-Bachelor beschäftigst du dich im Betriebswirtschaftsstudium mit den Abläufen und Prozessen innerhalb eines Unternehmens. Im VWL-Bachelor liegt der Schwerpunkt dagegen auf dem Wirtschaftsraum als Ganzes. Trotz dieser Unterscheidung erhältst du aber dank ergänzenden VWL-Modulen auch oft im BWL-Bachelor Einblicke in die Volkswirtschaftslehre.

Bist du für einen Bachelor der Betriebswirtschaftslehre geeignet?

Ein BWL-Bachelor kommt für alle infrage, die sich für wirtschaftliche Themen begeistern und denen analytisches Denken und Zahlenverständnis nicht völlig fremd sind. Denn um ein BWL-Studium zu meistern, musst du auch mathematische Zusammenhänge verstehen können. Gute Englisch-Kenntnisse erleichtern dir das Studium – einen großen Teil der Fachliteratur gibt es nämlich nur auf Englisch. Neben der persönlichen Eignung gilt es auch, einige Grundvoraussetzungen zu erfüllen. So brauchst du für einen Bachelor in Wirtschaft die Hochschulreife. Gute Noten sind von Vorteil, weil viele BWL-Bachelor zulassungsbeschränkt sind. Je nach Wunsch-Hochschule liegt der Numerus clausus zwischen 1,2 und 3,4. Neben den Noten können auch Motivationsschreiben, Bewerbungsgespräch und Eignungstests über deine Zulassung entscheiden.

Zwischen Wirtschaftswissenschaftlicher Fakultät und Unternehmen

Wenn dir ein klassisches Studium zu theoretisch ist, kannst du es auch mit Praxisphasen in einem Betrieb verbinden. Gerade in den Wirtschaftswissenschaften bieten viele Unternehmen ein duales Studium an. Ein großer Vorteil dieses Wiwi-Studiums ist es, dass du die Inhalte deiner Seminare gleich in der Praxis erproben kannst und schon während deines BWL-Bachelors Kontakte in die Wirtschaft knüpfst.

Spezialisierung in BWL-Bachelor und -Master

Der Bachelor in Betriebswirtschaftslehre ist eine generalistische Wirtschaftsausbildung. Deshalb empfiehlt es sich im Laufe des BWL-Bachelors – spätestens jedoch im Master – Schwerpunkte zu setzen. Wenn du schon zu Beginn deines Studiums weißt, wo du später arbeiten möchtest, kannst du dich bereits im Bachelor auf einen bestimmten Bereich spezialisieren. Von Wirtschaftsinformatik bis hin zu Wirtschaftspsychologie gibt es Bachelor-Programme mit Spezialisierung. Die meisten wählen aber zunächst einen klassischen BWL-Bachelor und legen sich erst in höheren Semestern auf einen Fachbereich fest. In Wahlpflichtmodulen kannst du dann dein Wissen beispielsweise in Personalwesen, Controlling oder Steuerlehre vertiefen und dich im Masterstudium weiter spezialisieren. Beides hat seine Vor- und Nachteile: Mit einer frühen Spezialisierung im BWL-Bachelor hebst du dich von deinen Kommilitonen ab, die zu Beginn des Studiums noch keine klaren beruflichen Vorstellungen haben, bist dafür aber später weniger flexibel.  

Karrierechancen mit BWL-Bachelor

Auch wenn viele Absolventen nach dem BWL-Bachelor gleich noch den passenden Master anhängen, kannst du schon mit einem Bachelor in Betriebswirtschaftslehre in den Beruf einsteigen. Mögliche Tätigkeitsfelder können je nach vorheriger Spezialisierung zum Beispiel Personalarbeit, Controlling, Marketing, Logistik oder Projektplanung sein. Wenn du nicht gerade eine Management-Position anstrebst, bist du auch als Bachelor-Absolvent gerne gesehen – und den Master kannst du auch berufsbegleitend, im Zuge eines Fernstudiums nachholen, nachdem du erste Praxisluft geschnuppert hast. Doch nicht nur klassische Jobs stehen dir offen, mit einem BWL-Bachelor bieten sich auch gute Möglichkeiten in die Unternehmensberatung einzusteigen. Außerdem bist du mit deinen Kenntnissen in Unternehmensführung und Finanzierung auch bestens für die Gründung eines eigenen Start-ups gerüstet.

Die Suche nach einer passenden Universität im Ausland sollte dabei nicht schwerfallen, denn einen Bachelor in Wirtschaft bietet fast jede Hochschule an. Bei der Finanzierung des Auslandssemesters, aber auch des Studiums insgesamt hilft ein BWL-Stipendium.