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Die Bologna-Reform

Bis vor etwa 15 Jahren waren das Diplom und der Magister die am häufigsten vergebenen Studienabschlüsse in Deutschland und genossen auch international hohes Ansehen. Im Zuge der Bologna-Reform in Deutschland und vielen anderen Ländern mussten diese Abschlüsse nach und nach einem neuen, mehrstufigen Bachelor-Master-System weichen. So konnte das europäische Hochschulsystem vereinheitlicht werden, um eine bessere Vergleichbarkeit und mehr Austausch zwischen den verschiedenen Ländern zu ermöglichen. In Deutschland sind nur das Medizin-, Jura- und Lehramtsstudium vom Bachelor-Master-System ausgenommen.

Bachelor-Studium

Das Bachelor-Studium soll fachbasierte Grundkenntnisse und Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens vermitteln, die später im Master angewendet und vertieft werden. Dafür sind in der Regel sechs Semester vorgesehen. Viele Bachelor-Programme integrieren ein Pflichtpraktikum und ein freiwilliges Auslandssemester.

Zum Abschluss deines Bachelor-Studiums schreibst du deine Bachelor-Arbeit. Je nach Studiengang schließt du dein Bachelor-Studium mit einem der folgenden acht Titel ab:

  • Bachelor of Arts (B.A.)
  • Bachelor of Science (B.Sc.)
  • Bachelor of Engineering (B.Eng.)
  • Bachelor of Laws (LL.B.)
  • Bachelor of Fine Arts (B.F.A.)
  • Bachelor of Music (B.Mus.)
  • Bachelor of Musical Arts (B.M.A.)
  • Bachelor of Education (B.Ed.)

Du kannst sowohl deinen Bachelor als auch deinen Master an einer Universität, Fachhochschule, privaten Hochschule oder im Fernstudium absolvieren. Außerdem besteht die Möglichkeit, in Vollzeit, Teilzeit oder dual zu studieren.

Master-Studium

Das Master-Studium baut auf die Inhalte aus dem Bachelor-Studium auf. Master-Studenten sollen ihre Kenntnisse aus dem Bachelor weiter ausbauen und vertiefen. Dafür beträgt die Regelstudienzeit zwei bis vier Semester. In anderen EU-Staaten wie Großbritannien oder den Niederlanden ist nur ein Jahr vorgesehen, da dort das Bachelor-Studium oft vier Jahre dauert. Damit liegt die Gesamtzahl von ECTS-Punkten im Master zwischen 60 und 120 ECTS-Punkten.

Die Zulassung zu einem Master-Studium wird von der Hochschule meist durch eine Abschlussnote oder andere Zulassungsvoraussetzungen beschränkt. Du schließt dein Master-Studium mit einer Master-Arbeit ab. Die Master-Programme folgen der gleichen Einteilung in Fachgruppen wie die Bachelor-Programme (siehe oben). Darüber hinaus gibt es noch die folgenden Programme:

  • Master of Business Administration (MBA)
  • Master of Public Management (MPM)
  • Master of International Business (MIB)
  • Master of Global Management (MGM)
  • Master of Social Work (MSW)
  • Master of Computer Science (M.C.Sc.)

Vor allem der MBA erfreut sich wachsender Popularität. Er richtet sich hauptsächlich an Absolventen eines nicht-wirtschaftwissenschaftlichen Studienfachs, die eine Managementposition anstreben und erfordert mindestens drei Jahre Berufserfahrung. In den meisten Fällen musst du für ein MBA-Studium Studiengebühren entrichten.

Dual studieren

Wem die Entscheidung zwischen Studium und Ausbildung schwer fällt, der sollte sich über ein duales Studium informieren. Dabei verbindest du das theoretische Wissen eines Studiums mit der Praxis einer Ausbildung. Es gibt diverse Modelle eines dualen Studiums, die sich zum Beispiel in der Verteilung von Theorie- und Praxisphasen unterscheiden. Am Ende eines dualen Studiums stehen staatlich anerkannte Ausbildungs- und Studienabschlüsse.

Master of Laws

Jura-Absolventen, die sich durch ein Aufbaustudium in den Rechtswissenschaften weiterqualifizieren möchten, können einen Master of Laws (LL.M.) absolvieren. Vor allem in den USA und Großbritannien sind LL.M-Programme weit verbreitet, aber auch in Deutschland wächst die Zahl. Die meisten Programme dauern ein Jahr und sind kostenpflichtig. Die Zusatzqualifikation macht sich aber in der Regel bezahlt. Aufgrund des stetig wachsenden LL.M.-Angebots ist es allerdings wichtig, die Qualität und Akkreditierung der einzelnen Programme zu überprüfen.

Ph.D. und Promotion

Als dritter Hochschulgrad nach dem Bachelor- und Masterabschluss kommt für manche eine Promotion in Frage. Nach einem Promotionsstudium mit eigenständiger Forschung erhält der Absolvent einen Doktortitel oder den Ph.D.