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Finanziell unabhängig und richtig versichert

Rettung Sicherheit Versicherung [© Trueffelpix - Fotolia.com]

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Das Studium ist auch der Start in die finanzielle Selbstständigkeit. Lebenshaltung, Gesundheit, Vorsorge oder das geeignete Konto – das alles sind Fragen, mit denen sich Studienanfänger befassen müssen. Wer sich gut informiert und einige Tipps berücksichtigt, kann ruhig schlafen und Geld sparen.

Für deutsche Studenten sind laut einer aktuellen Studie "Partnerschaft und Familie" (62 Prozent) am wichtigsten. Es folgen im Ranking "Studium und Qualifikation" (55 Prozent), "Freizeit und Reisen" (30 Prozent) sowie "Finanzen und Vorsorge" (20 Prozent). Finanz- und Vorsorgethemen nehmen im Vergleich zu den Vorjahren einen zunehmenden Stellenwert ein im Leben von Studierenden. Wer ins Studentenleben startet, muss nicht nur die Umstellung vom Schul- zum Studienalltag meistern. Ob Miete, Studiengebühren oder Einkaufen: Zum ersten Mal müssen Erstsemester auch den finanziellen Alltag weitgehend selbst regeln. Nach der aktuellen Erhebung des Deutschen Studentenwerks haben Studenten dafür im Schnitt 812 Euro im Monat. "Studierende sollten daher ihr zur Verfügung stehendes Budget optimal einplanen und dabei auch frühzeitig mögliche Risiken richtig absichern", rät Miriam Michelsen, Leiterin Vorsorge bei MLP. Wichtig sei daher, von Beginn an alle wesentlichen Finanzfragen im Blick zu haben.

Studieren ohne finanzielle Sorgen

Eine entscheidende Frage für Studierende lautet zunächst: Wie kann ich das Studium finanzieren? 87 Prozent werden laut Deutschem Studentenwerk von ihren Eltern unterstützt. 66 Prozent jobben neben dem Studium, im Schnitt 13,5 Stunden die Woche. BAföG bezieht knapp jeder Dritte. Studienkredite sind je nach Einzelfall eine weitere Möglichkeit zur Finanzierung. "Derzeit sind die Zinsen auf einem sehr niedrigen Niveau. Deshalb lohnt eine vertragliche Zinsbindung über mehrere Jahre und bietet eine klare Kalkulationsgrundlage", sagt Jakob Trefz, bei MLP für Vermögensmanagement und Finanzierung verantwortlich. Da es jedoch Studienkredite in verschiedensten Ausführungen gibt, sollten sich Interessenten bei Bedarf gezielt beraten lassen, welcher am besten zu den eigenen Studien- und Lebensplänen passt. Generell sollte jeder neben der Zinshöhe auf die Dauer der rückzahlungsfreien Zeit und eine Option zum Zahlungsaufschub während der Tilgungsphase achten.

  • BAföG: Der Staat bietet unter bestimmten Voraussetzungen BAföG an, falls Eltern ihre studierenden Kinder nicht unterstützen können
  • Stipendien: Breit gefächertes Spektrum. So zählen neben Studienleistungen auch soziales und politisches Engagement
  • Studienkredite: Damit können Engpässe während des Studiums überbrückt werden - wichtig ist eine individuelle Prüfung
  • Minijobs: Bis zu 450 Euro können monatlich verdient werden, ohne Steuern und Sozialabgaben zu zahlen
  • Gesundheitsvorsorge: Studenten müssen sich entweder selbst oder über ihre Eltern krankenversichern
  • Private Haftpflichtversicherung: Diese Police ist notwendig. Häufig sind Studenten aber noch über die Eltern mitversichert
  • Berufsunfähigkeitsversicherung: Empfehlenswert ist, sich frühzeitig gegen das Risiko Berufsunfähigkeit abzusichern
  • Konto und Karte: Banken bieten Studenten kostenlose Girokonten inklusive Maestro-Girocard (ehemals ec-Karte) und Kreditkarten

Verdienstgrenzen beim Nebenjob gestiegen

Wer nach der Vorlesung beispielsweise kellnert, darf seit Anfang des Jahres etwas mehr verdienen: Der Gesetzgeber hat die Verdienstgrenzen bei so genannten Minijobs von 400 auf 450 Euro angehoben. Bis dahin zahlen Arbeitnehmer keine Abgaben zur gesetzliche Kranken-, Pflege- oder Arbeitslosenversicherung. Lediglich für die gesetzliche Rentenkasse wird seit Jahresbeginn ein Eigenanteil von 3,9 Prozent (17,55 Euro) fällig. In der Regel müssen Studierende ihre Minijob-Einnahmen zudem mit lediglich zwei Prozent pauschal versteuern. Doch Vorsicht: Das BAföG wurde nicht entsprechend geändert. Wer den Zuschuss erhält, darf weiterhin nur maximal 400 Euro im Monat hinzuverdienen – sonst wird die Förderung gekürzt.

Krankenversicherung – was ist wichtig?

Viele Studierende sind über ihre Eltern bis zum 25. Lebensjahr beitragsfrei in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) mitversichert, denn auch für Studenten gilt die Versicherungspflicht. Hinweis: Bei abgeleistetem Wehr- oder Zivildienst verschiebt sich diese Grenze um den Zeitraum der Dienstzeit. Wer in der Studienzeit nebenbei jobbt, darf 450 Euro zusätzlich verdienen, ohne dass ein eigener Schutz notwendig wird.

Ist für Studierende aus Alters- oder Verdienstgründen keine Elternversicherung möglich, so zahlen sie einen GKV-Beitrag für "pflichtversicherte Studierende". Hier gilt der Einheitstarif: Für 2013 sind das 64,77 Euro pro Monat, hinzu kommt die Pflegeversicherung mit 12,24 Euro oder 13,73 Euro (für kinderlose Studierende älter als 23 Jahre). Grundsätzlich kann für gesetzlich versicherte Studierende auch ein so genannter Optionstarif sinnvoll sein. Diese private Zusatzversicherung, beispielweise zur Zahnzusatzvorsorge oder Unterbringung im Zweibettzimmer, sichert den aktuell festgestellten Gesundheitszustand und bietet eine Aufnahmegarantie für den späteren Wechsel in die Private Krankenversicherung (PKV) – ohne eine erneute Gesundheitsprüfung. Dies ist ein entscheidender Vorteil, da bei der PKV mit ihrem umfassenden Leistungsspektrum der Gesundheitszustand und das Alter die Höhe der Prämie mitbestimmen. Studierende, deren Eltern privat versichert sind, bleiben in der Regel ebenfalls zunächst über Mutter oder Vater privat versichert. Hier gilt dann der entsprechende Ausbildungstarif des Anbieters.

Schutz im Ausland

Ob Auslandssemester oder Praktikum: Zahlreiche Studenten zieht es während der Hochschulzeit ins Ausland. Während PKV-Tarife grundsätzlich einen zeitlich befristeten weltweit gültigen Schutz bieten, sind Studenten in der GKV nur innerhalb Europas krankenversichert – und das auch nur in eingeschränktem Umfang. Empfehlenswert ist daher eine Auslandsreisekrankenversicherung. Sie kostet wenig – leistet aber viel. So übernimmt sie sowohl im europäischen als auch im außereuropäischen Ausland unter anderem die anfallenden Mehrkosten sowie einen medizinisch notwendigen Rücktransport.

Existenzielle Risiken absichern

Zwar hat das Studium erst begonnen und der Berufsalltag scheint noch weit entfernt zu sein. Dennoch sollten sich Studenten frühzeitig mit dem Risiko der möglichen Berufs- und Erwerbsunfähigkeit auseinandersetzen. Hierzulande wird jeder fünfte Angestellte im Verlauf seines Erwerbslebens berufs- oder erwerbsunfähig. Eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit (BU) gehört deshalb zu den wichtigsten Elementen jedes ganzheitlichen und langfristigen Vorsorgekonzepts. Dabei lohnt sich für Studierende der frühe Einstieg besonders. Grund: Vor Abschluss einer Police muss der Anwärter eine Gesundheitsprüfung absolvieren. "Wer dabei einen schlechten Gesundheitszustand vorweist, erhält mitunter keinen oder nur einen eingeschränkten Versicherungsschutz", sagt Miriam Michelsen. "Generell gilt auch hier: Die Versicherungsbeiträge sind umso niedriger, je jünger und gesünder ein Versicherter bei Vertragsabschluss ist."

Da Studenten in der Regel über ein knappes Budget verfügen, haben mehrere Anbieter von Berufsunfähigkeitsversicherungen in den vergangenen Jahren Angebote mit einem verminderten Anfangsbeitrag entwickelt. Das heißt: Die Versicherten zahlen in den ersten Jahren nur einen Teil des späteren Beitrags, erhalten aber im Ernstfall die volle Berufsunfähigkeitsrente. Später, wenn das Gehalt gestiegen ist, erhöht sich dann die Prämie auf eine im Vorfeld vereinbarte Weise. Ein Vorteil dabei ist, dass keine erneute Gesundheitsprüfung anfällt.

Haftpflicht: Schutz vor finanziellen Folgen

Ebenfalls zur notwendigen Grundausstattung gehört die private Haftpflichtpolice. Wer einem anderen einen Schaden zufügt, haftet dafür im Zweifel unbegrenzt und mit seinem gesamten Privatvermögen. Die Versicherung dient dazu, die finanziellen Folgen im Griff zu behalten. Vorteil: Viele Studierende sind bis zum Ende ihrer ersten Berufsausbildung – also ihrem Erststudium – bei den Eltern mitversichert. Dies sollten sie jedoch genau prüfen. Bei der Gelegenheit zeigt sich zum Beispiel auch, ob die Versicherung an ein bestimmtes Höchstalter gebunden ist.

Banking: Sonderkonditionen beim Girokonto nutzen

Finanzielle Vorteile gibt es für Studenten auch beim Girokonto. Wer vergleicht, bekommt neben Onlinebanking auch bis zu vier Prozent Zinsen auf das Sparguthaben sowie eine kostenlose Kreditkarte. "Diese Vorteile bietet unter anderem das MLP CampusGiroKonto", sagt Carsten Soßna, Leiter Konto- und Wertpapierabwicklung bei MLP.

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Kommentare (3)

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  1. Anonym

    Lieber Ludwig, trotzdem vielen Dank für deine Anregungen und weiterhin viel Spaß auf e-fellows.net!

  2. Anonym

    Oh Entschuldigung, ich habe übersehen, dass es dazu schon Seiten gibt! Nehme alles zurück!

  3. Anonym

    Ich finde, in diesem Artikel könnte auch auf die Steuererklärung eingegangen werden. Es gibt zahlreiche nützliche Hinweise auf verschiedenen Websites, wie Studenten eine gute Steuererklärung einreichen können, damit richtig viel Geld sparen und - am wichtigsten - damit auch die Erkenntnis, dass eine Steuererklärung als Student überhaupt Sinn macht. Ich würde mich freuen, wenn e-fellows eine eigene Rubrik "Steuern sparen für Studenten" einrichten würde. Da gibt es noch Potenzial :)

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