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Münzen; © ivan kmit – fotolia.com

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Ein MBA gilt als i-Tüpfelchen für die Karriereplanung – der Abschluss ist für Arbeitgeber oft ein Argument bei der Vergabe von Führungspositionen. Auch beim Blick auf die Gehaltsabrechnung können sich MBA-Absolventen freuen. Wer sich den Karriere-Booster gönnt, muss aber zuerst tief in die Tasche greifen. Ein Überblick über Finanzierungshilfen – von Stipendium bis Studienkredit.

Die Gründe für ein MBA-Studium sind so vielfältig wie das Angebot. Uni-Absolventen, die kein wirtschaftswissenschaftliches Studium absolviert haben, holen über den Master of Business Administration Wirtschafts- und Managementwissen nach. Doch nicht nur Seminare und Vorlesungen sind für die weitere Karriere hilfreich – die Kontakte zu anderen Programmteilnehmern aus den unterschiedlichsten Branchen erweitern das eigene berufliche Netzwerk. Auch von den engen Verbindungen der Business Schools zu Unternehmen hat so mancher MBA-Absolvent schon profitiert.

Ein MBA zahlt sich aus …

Abgesehen von Wissensaufbau und Networking lohnt sich ein MBA auch im wahrsten Sinne des Wortes: Laut einer aktuellen Studie der Financial Times aus dem Jahr 2015 bringt der Abschluss satte Gehaltssteigerungen. Das gilt insbesondere für junge Absolventen: Europäische MBA-Teilnehmer, die beim Start des Programms 24 oder jünger waren, konnten ihr Gehalt innerhalb von drei Jahren nach dem Abschluss im Schnitt um 163 Prozent erhöhen. Für die Altersspanne zwischen 25 und 30 waren immerhin noch Sprünge von 86 bis 110 Prozent möglich.

… kostet aber auch viel

Diese Vorteile haben ihren Preis. An deutschen Business Schools kommt man mit durchschnittlichen Studiengebühren von 19.800 Euro noch deutlich günstiger weg als bei vielen europäischen Angeboten, die das Konto mit durchschnittlich 33.000 Euro belasten. Wer den Glanz einer renommierten amerikanischen Business School in seinem Lebenslauf möchte, zahlt in Harvard oder Stanford sogar mehr als 100.000 Euro.

Finanzierungsmöglichkeiten

Nur die wenigsten haben bei diesen Summen die Möglichkeit, die MBA- Finanzierung allein zu stemmen. Trotzdem sind eigene Ersparnisse neben der Unterstützung vom Arbeitgeber laut einer Studie von Staufenbiel die wichtigste Finanzierungsquelle. Es folgen für jeweils über 50 Prozent der MBA-Teilnehmer Stipendien, Unterstützung durch die Familie und Darlehen.

Viele Business School bieten eigene MBA-Stipendien für ihre Studenten. So erlassen beispielsweise die EBS oder WHU zwischen 25 und 100 Prozent der Studiengebühren. Dabei gibt es verschiedene Auswahlkriterien, etwa gute GMAT-Ergebnisse oder die Herkunft der Bewerber. An der HHL in Leipzig gibt es unter anderem für die Arbeit in Non-Profit-Organisationen Stipendien mit einem Gebührennachlass von 25 Prozent. e-fellows.net vergibt in Zusammenarbeit mit deutschen und europäischen Business Schools MBA-Stipendien in Höhe von insgesamt rund 500.000 Euro.

Grenzübergreifende Darlehen

Wer kein Stipendium ergattert und auch nicht über ausreichende Ersparnisse verfügt, kann die Studiengebühren über ein Darlehen finanzieren. Oft sind Business Schools bei Krediten behilflich, etwa durch Vereinbarungen mit örtlichen Banken. Wer als deutscher Bewerber allerdings an einer nicht-deutschen Business School studieren möchte, hat oft Schwierigkeiten: Amerikanische oder britische Banken finanzieren nur ungern deutsche MBA-Aspiranten der dortigen Business Schools, weil sie keine Daten zur Kreditwürdigkeit der potentiellen Kreditnehmer haben. Diese Finanzierungslücke füllt Prodigy Finance mit grenzübergreifenden Kreditangeboten für MBAs, EMBAs, Masters in Finance oder LL.M.s. Die britische Firma – gegründet von drei Insead-Absolventen – vergibt ihre Darlehen an Studenten aus 150 Ländern.

Das Geschäftsmodell von Prodigy Finance beruht auf einer internationalen Gemeinschaft von Investoren. Viele von ihnen haben selbst an renommierten Business Schools studiert. 85 der Top 100 internationalen Business Schools werden mit Kredit-Angeboten unterstützt – von Oxford bis Harvard. Die Konditionen des Darlehens sind günstig: Es wird keine Sicherheit verlangt und die Zinsraten sind wettbewerbsfähig. Prinzipiell ist es möglich, einen Kredit in Höhe der gesamten Studiengebühren aufzunehmen. Allerdings bemisst sich die gewährte Kreditsumme auch am geschätzten zukünftigen Einkommen des Bewerbers. Die Rückzahlung des Kredits erfolgt nach dem Studium, im Normalfall in einem Zeitraum zwischen sieben und zehn Jahren. Auch die Abwicklung der Antragstellung läuft unkompliziert: Nach Eingang eines Kreditantrags hat man schon innerhalb von fünf Werktagen ein vorläufiges persönliches Angebot – kein Wunder, MBA-Absolventen sind mit ihrem künftigen Gehalt attraktive Ratenzahler.

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Renommierte Business Schools vergeben MBA-Stipendien in Höhe von mehr als 500.000 Euro an e-fellows.

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