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Das Promotionsstipendium

Du willst promovieren, aber weißt nicht, wie du das finanzieren sollst? Vor diesem Problem stehen viele angehende Doktoranden: Eine Promotion neben dem Vollzeitjob ist meist keine Option, Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter gibt es nur begrenzt. Deswegen gibt es als Alternative Promotionsstipendien, die dich finanziell unterstützen, während du deine Doktorarbeit verfasst.

Diese Stipendiengeber unterstützen deine Promotion

Welche Arten von Promotionsstipendien gibt es?

Sparschwein mit Doktorhut Promotion Stipendium Finanzierung (© Brian Jackson - fotolia.com)

Es gibt verschiedene Arten von Förderprogrammen, die entweder von Stiftungen oder von den Unis vergeben werden. Neben Vollstipendien, die deinen kompletten Lebensunterhalt abdecken, gibt es auch kleinere Programme, die dir bei der Finanzierung von Untersuchungen helfen sollen oder dir ein Büchergeld bezahlen.

Was musst du bei einem Promotionsstipendium beachten?

Als Stipendiat bekommst du monatlich ungefähr 1.150 Euro. Die meisten Stipendien laufen höchstens drei Jahre. Wichtig ist, dass du nur begrenzt etwas dazuverdienen darfst, wenn du von einem Promotionsstipendium gefördert wirst. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni kannst du bis zu zehn Wochenstunden, in anderen Nebenjobs nur fünf Stunden pro Woche arbeiten.

Wie kannst du dich um die Förderung deiner Promotion bewerben?

Für deine Bewerbung um ein Promotionsstipendium musst du Antragsformulare ausfüllen sowie Lebenslauf, Zeugnisse, ein Resümee deiner Abschlussarbeit und ein Exposé deiner Doktorarbeit einreichen. Voraussetzung für eine Förderung sind meist überdurchschnittliche Studienleistungen und gesellschaftliches Engagement. Die Kriterien variieren je nach Förderwerk.

Wie ausführlich sollte das Exposé bei der Bewerbung um ein Promotionsstipendium sein?

Eine Pauschalantwort gibt es hier nicht. Die Anforderungen der Förderwerke sind recht unterschiedlich. Prinzipiell gilt: Das Exposé im Rahmen der Bewerbung ist keine Doktorarbeit in Miniaturformat. Allen voran sollte es auch für Fachfremde verständlich sein. Das wiederum sagt gleichzeitig nichts über die Detailliertheit aus. Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) legt zum Beispiel besonderen Wert auf eine ausführliche Literaturliste.