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Der MBA als Sprungbrett in die Industrie

Kleine Meerjungfrau Kopenhagen (Quelle: freeimages.com, johnnyberg)

Quelle: freeimages.com, johnnyberg

Einen MBA zu machen ist nicht ganz billig. e-fellows haben aber einen großen Vorteil: An der CBS können sie 40 Prozent der Studiengebühren sparen. Alumnus Tim sicherte sich letztes Jahr ein solches Teilstipendium. Im Interview erzählt er, warum ihm der Doktortitel nicht genug war und was er in Kopenhagen erlebt.

Was hast du vor dem MBA gemacht?

Ich habe an der ETH Zürich meine Doktorarbeit in Bioinformatik geschrieben, mein Thema war die mathematische Modellierung von genregulativen Netzwerken. Danach bin ich an die Uni Lausanne gewechselt, in eine Arbeitsgruppe für "Computational Biology". Geleitet wird diese vom externen Betreuer meiner Dissertation; ich habe dort seit Anfang 2010 als Post Doc geforscht.

Den Doktortitel hast du schon. Warum dann noch einen MBA?

Mir wurde immer mehr klar, dass eine Karriere an der Uni nicht das Richtige für mich ist. Gleichzeitig war mein Forschungsthema aber so spezifisch, dass ich keine direkten Anknüpfungspunkte in der Industrie gesehen habe. Ich habe dann lange überlegt, was meine Stärken sind, welche Arbeit mich motiviert und wohin ich mich entwickeln möchte. Mir liegt analytisches Denken, da habe ich aus dem Studium auch schon einiges an Erfahrung und Wissen. Und ich möchte die Zusammenhänge hinter einem Sachverhalt verstehen. Also habe ich einen Weg gesucht, wie ich das weiter ausbauen und für die Industrie interessant machen kann – da war ein MBA der logische Schritt.

Wie bist du bei der Auswahl vorgegangen?

Da ich schon Mitte 30 bin, wollte ich nicht noch einmal zwei Jahre studieren. Deshalb sollte es auf jeden Fall ein einjähriges Programm sein. Ich habe dann drei Auswahlkriterien aufgestellt: Wo hat die Hochschule ihren Sitz? Wie stellt sich die Hochschule dar? Und welches Renommee hat der Abschluss? Ich habe mich sehr ausführlich im Internet über die Schwerpunkte der einzelnen Programme informiert, mir in Foren angesehen, was Studenten darüber berichten und natürlich auch die gängigen Rankings angesehen. Letztendlich habe ich mich an der IMD und der CBS beworben und von der CBS die Zusage bekommen.

Was gefällt dir am Studium an der CBS?

Wir sind eine sehr kleine Klasse mit 35 Studenten, was ich sehr angenehm finde. Wenn man in einem Programm sitzt, in dem es 300 Studenten pro Jahrgang gibt, wird es schnell unpersönlich. Der Altersdurchschnitt im MBA an der CBS liegt bei Mitte 30, die Leute haben entsprechend viel Berufserfahrung und einiges zu erzählen. Es macht mir großen Spaß, mich mit meinen Kommilitonen auseinanderzusetzen und von ihnen zu hören, welche Erfahrungen sie schon gemacht haben.

Die Management-Ausbildung in Skandinavien hat einen Schwerpunkt auf Corporate Social Responsibilty und Sustainabilty und die CBS ist einer der Vorreiter. Ich hatte dieses Thema vorher gar nicht so auf dem Schirm – aber durch den Unterricht und die vielen Unternehmensbeispiele habe ich schnell bemerkt, wie spannend das ist.

Du hast eines der MBA-Stipendien für e-fellows bekommen. Wie hast du von diesem Angebot erfahren?

Durch den Newsletter von e-fellows.net. Um mich für das Stipendium zu bewerben, musste ich nur einen kurzen Essay schreiben, der meine Motivation für den MBA begründet und erklärt, warum ich die Förderung bekommen sollte bin. Abgeschickt habe ich die Bewerbung im Februar; die Zusage kam dann im Juni.

Weißt du schon, wie es nach dem MBA weitergehen soll?

Im Moment befinde ich mich noch in der Umorientierung. Über die ganzen Jahre ist mir die Biologie schon ans Herz gewachsen, daher könnte ich mir gut vorstellen, zum Beispiel in der Pharma- oder Nahrungsmittelindustrie zu arbeiten. Interessieren würde mich auch ein Job an der Schnittstelle von Management und Forschung; durch meinen Hintergrund kann ich da Mittler zwischen den Welten sein. Ob ich nach Deutschland oder in die Schweiz zurückgehe, weiß ich noch nicht. Kopenhagen und Dänemark gefallen mir sehr gut, ich könnte mir vorstellen, zu bleiben.

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Ein MBA-Programm mit "skandinavischem Ansatz" und Schwerpunkt auf wissensintensiven Unternehmen - hier geht's zum MBA-Studiengang der Copenhagen Business School.

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Die Copenhagen Business School bietet exklusiv für einen Alumnus von e-fellows.net ein Teilstipendium in Höhe von bis zu 40 Prozent der Studiengebühren für das Vollzeit-MBA-Programm.

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