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Wahre Studentenstadt im Schwarzwald

Uni-Stadt, Freiburg [Quelle: freeimages.com, Autor: taylorhart]

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Die Schwarzwaldmetropole Freiburg beherbergt eine der ältesten Universitäten Deutschlands. Die vielen Sonnenstunden bieten mit der grandiosen Natur eine perfekte Stadt für alle Sommeranbeter und Naturliebhaber. Zusätzlich bezaubert Freiburg durch den altertümlichen Charme der Innenstadt.

Enge, verwinkelte Gassen, altertümliche Häuser und urige Kneipen machen Freiburg gemütlich. Es gibt also keinen Grund, um den kurzen Weg in die Schweiz oder nach Frankreich auf sich zu nehmen – außer für einen Einkaufsbummel und zum Städte-Tourismus. Oder für die Teilnahme an dem Programm der "Europäischen Konföderation der Universitäten am Oberrhein" (EUCOR), das grenzüberschreitende Studiengänge mit den Universitäten Basel, Straßburg, Mulhouse oder Karlsruhe anbietet. Aber nicht nur das Ausland lockt, sondern auch der Schwarzwald selbst. Im Sommer bieten sich die vielen Seen in und um Freiburg für einen Ausflug an, im Winter fühlen sich Skifahrer und Snowboarder auf dem Feldberg heimisch.

Die Uni: 25.000 Studenten in knapp 200 Fächern

Vor allem in Theologie, Medizin und Jura profiliert sich die Albert-Ludwigs-Universität. Allerdings sind das schon lange nicht mehr die einzigen Schwerpunkte. Wegen des umfassenden Zukunftskonzepts, der Graduiertenkollegs und der Exzellenzcluster darf sich die Universität seit der Exzellenzinitiative 2007 als "Elite-Universität" bezeichnen. Allerdings verteilt sich ein gutes Drittel aller Freiburger Studenten auf die restlichen Hochschulen – die sich ebenfalls nicht verstecken müssen. Somit gibt es in Freiburg über 30.000 Studenten, bei knapp 220.000 Einwohnern. Freiburg ist also eine wahre Studentenstadt!

Auch neben dem Fachstudium bietet die Uni viel

Die Studienfächer sind interdisziplinär angelegt. So besuchen zum Beispiel Studenten der Rechtswissenschaft Vorlesungen in Wirtschaftswissenschaften. Außerdem werden über das Zentrum für Schlüsselqualifikationen viele anrechenbare Kurse angeboten, um den späteren Berufseinstieg zu erleichtern. Außerhalb von Vorlesungen und Übungen finden eine Vielzahl von Vorträgen und Diskussionen statt. Und das studentische Leben steht dank der vielen ehrenamtlichen Hochschulgruppen nie still. Häufig sind auch bekannte Gesichter wie Franz Müntefering, Edmund Stoiber oder Angela Merkel zu Besuch.

Langweilig wird es nie

Freiburg liegt nicht unbedingt zentral – das hat einen entscheidenden Vorteil: Das Uni-Leben ist rege und es ist immer etwas los! Denn für viele lohnt es sich nicht, am Wochenende heimzufahren, so dass man auch dann problemlos Kommilitonen findet, mit denen man sich treffen kann. Rund 16 Prozent der Studierenden sind übrigens Ausländer, wodurch man immer wieder neue Sprachen und Kulturen kennenlernt. Apropos Ausland: Ein Besuch in Frankreich oder in der Schweiz schlägt sich dank Ländertickets nicht übermäßig in den Gelbbeuteln nieder. Besonders lohnenswert sind der Straßburger Weihnachtsmarkt sowie die Museumsnacht in Basel.

Fettnäpfchen, in die man treten kann

Im wörtlichen Sinne sind dies die "Bächle", die durch die komplette Innenstadt fließen. Tritt man versehentlich in so ein Gewässer, ist man verpflichtet, einen Einheimischen zu heiraten. Wichtig ist auch zu erwähnen, dass Freiburg in Baden und nicht in Württemberg liegt; für die Einheimischen ist das sehr bedeutsam! Nordlichter nehmen am besten ein Deutsch-Badisches Wörterbuch mit – weiter können zwei Sprachen nicht auseinander liegen. Außerdem sollte man immer nur nach den Fussball-Ergebnissen fragen, wenn man sich sicher ist, dass der SC Freiburg gewonnen hat. Lokalpatriotismus wird hier sehr groß geschrieben.

Fortbewegung auf Badisch

Was darf in einer typischen Studentenstadt auf keinen Fall fehlen? Natürlich die Fahrräder! So gut wie jeder Student greift auf den "Gebbl", ein altes heruntergekommenes Fahrrad, zurück. Freiburg ist eine wahre Fahrradstadt. Denn so schön bequem auch das eigene Auto ist, so unpraktisch ist es in Freiburg. Für den unwahrscheinlichen Fall von schlechtem Wetter oder wenn man Ausflüge ins wunderschöne Umland machen will, bietet sich das günstige Semesterticket an.

Da wohnt man

In Freiburg erweist sich die Wohnungssuche wie in vielen Uni-Städten als sehr schwierig. Für die ersten Semester lohnt es daher, sich rechtzeitig für einen Wohnheimsplatz zu bewerben. Die größten Wohnheime sind die "Stusie" (STUdentenSIEdlung) im Westen und die "Vauban" im Süden. Sehr empfehlenswert sind auch das Engelberg-Wohnheim (eröffnet in einem ehemaligen Krankenhaus und sehr zentral) und die privaten Wohnheime der katholischen Kirche sowie des AWO.

Essen und Trinken

Die drei großen Mensen in der Stadtmitte (Rempartstraße), im Institutsviertel und an der Pädagogischen Hochschule wurden allesamt in den letzten Jahren renoviert und bieten abwechslungsreiches Programm. Es wird ebenfalls eindrucksvoll bewiesen, dass vegetarisches Essen mehr als Reis und Tofu sein kann. Lokale Spezialitäten sind "Brägele und Schäufele" (Schweineschulter mit Meerrettich und Bratkartoffeln) sowie badischer Spargel. Darüber hinaus lohnt es sich, auch den vielen fremdländischen Imbissen einen Besuch abzustatten.

Das Uni-Freizeitprogramm

Wer nach dem vielen Lernen noch nicht nach Hause möchte, kann sich auch in der Uni entspannen. So organisiert zum Beispiel der sehr engagierte aka-Filmclub regelmäßige Kinoabende mit aktuellen Filmen, zu denen auch schon mal der Regisseur eingeladen wird. Das umfangreiche Programm des Unisports bietet zahlreiche Möglichkeiten sich auszutoben: Neben klassischen Ballsportarten gibt es auch exotische Sportarten wie Kanupolo und Drachenfliegen. Sonntags wird traditionsgemäß in der Mensa Rempartstrasse der Tatort übertragen und kostenfrei Suppe ausgegeben.

Ausgehen und abfeiern

Aber natürlich gibt es hier auch eine große Auswahl an Cafés, Kneipen und Discotheken. Beliebte Cafés sind zum Beispiel das "UC" (Unicafe) oder das Aspekt. Zum Feiern bieten sich das "Tacheles" an (ab Abends der "Club Daneben" mit Mainstream-Musik), "Karma" (Elektro), das "Crash" (Metal und Rock) sowie das "Kagan" (Freiburgs höchstgelegener Club) an. Dies sind aber nur Vorschläge; die Auswahlmöglichkeiten sind überraschend vielfältig. Am Besten erkundigt man sich bei Kommilitonen aus den höheren Semestern. Nicht mehr wirklich als Geheimtipp zu bezeichnen sind die studentischen Bars "Mudom-Bar" (in einem ehemaligen Leichenkeller), "Stusie-Bar" und "Vau-Bar". Günstiger kommt man in Freiburg nicht weg.

Hochschulen in Freiburg

Universität Freiburg
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