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Studiengang Materialwissenschaften [© arsdigital - Fotolia.com]

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Der Studiengang "Materialwissenschaft und Werkstofftechnik" verbindet Naturwissenschaften mit Technik. Zuerst lernst die Grundlagen der Werkstoffe, dann wählst du zwei Vertiefungsbereiche. Teamwork ist von Anfang an gefragt.

Was ist das Besondere an deinem Studiengang?

Materialwissenschaft und Werkstofftechnik ist sowohl ein naturwissenschaftlicher als auch ein technischer Studiengang. Man sollte mit allen drei Naturwissenschaften in der Schule zurecht kommen, also Mathematik, Chemie und Physik. Im Bachelor lernt man die Grundlagen aller Werkstoffe, wie sie aufgebaut, hergestellt und verändert werden können. Im Master spezialisiert man sich dann auf zwei große Themen. Diese sind zum Beispiel: Allgemeine Werkstoffe, Werkstoffe in der Medizin, Glas und Keramik, Metalle.

Wann und warum hast du dich für deinen Studiengang entschieden?

Wir hatten einen Info-Abend an unserer Schule, bei dem ein ehemaliger Schüler seinen Studiengang vorgestellt hat, eben Materialwissenschaft und Werkstofftechnik. Das hat mich schon ziemlich interessiert. Dazu hat mein Cousin Mechatronik studiert und in "Werkstoffe" einige Vorlesungen gehört. Außerdem konnte ich mich nicht ausschließlich für eine Naturwissenschaft - Mathe oder Chemie - entscheiden, sondern wollte ein bisschen von beiden haben.

Haben sich deine Erwartungen erfüllt?

Meine Erwartungen haben sich schon erfüllt. Aber man sollte wissen, dass am Anfang natürlich erst die Grundlagen, auch technische, unterrichtet werden. Erst jetzt im 4. Semester geht es so richtig mit den werkstoffspezifischen Fächern los, die tiefer in die Materie hineingehen.

Wem würdest du das Studium empfehlen?

Dieses Studium würde ich jedem empfehlen, der sehr naturwissenschaftlich interessiert ist und sich nicht "nur" in einer Naturwissenschaft weiterbilden möchte, sondern auch die anderen naturwissenschaftlichen Fächer beibehalten möchte.

Welchen Tipp würdest du einem Abiturienten geben, damit seine Studienzeit ein voller Erfolg wird?

Knüpfe sehr früh Kontakt mit deinen Kommilitonen! Du brauchst sie, um Hausaufgaben, Laborarbeiten und Uni-interne Praktika schaffen zu können. Zusammen studiert es sich viel leichter und du hast mehr Spaß. Außerdem ist es recht schwer, alles alleine mitzubekommen und rauszufinden. Wenn ihr alle zusammenhelft, kommt ihr mehr als klar.

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