Eine Oase der Ruhe

Innovation (Quelle: freeimages.com, Autor: raja4u)

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Pinsel, Hammer, Deko-Utensilien - mit solchen Dingen haben Johanna und Kevin sonst eher selten zu tun. Um einen Raum der Ludwig-Thoma-Realschule in München in eine Ruhe-Oase für die Schüler zu verwandeln, haben die zwei zusammen mit anderen Helfern zur Werkzeugkiste gegriffen. Organisiert wurde das Sozialprojekt von der Allianz.

Beim sozialen Projekt "Hand in Hand engagieren" der Allianz sollten 12 Studenten, Praktikanten und Mitarbeiter einen Raum in der Ludwig-Thoma-Realschule zu einem Ruhe-Raum umgestalten. Mit ihrem Engagement haben sie für eine angenehmere Lernatmosphäre gesorgt.

Durchatmen und Energie tanken

Da es sich bei dieser Realschule um eine Ganztagsschule handelt, verbringen die Schülerinnen und Schüler auch ihre längeren Pausen oft in der Schule. Bis jetzt hatten sie jedoch keinen angemessenen Raum, um gerade in der Mittagspause einfach mal den Kopf frei zu bekommen und neue Energie für den Rest des Tages zu tanken. Dabei ist so ein Raum der Stille enorm wichtig für den Schulalltag. Wer viel lernt und leisten muss, der muss auch die Möglichkeit haben, in einem angenehmen Umfeld abzuschalten.

An die Werkzeuge, fertig, los!

Vor diesem Hintergrund trafen wir uns am 22. Juli morgens am Münchner Ostbahnhof, um zur Ludwig-Thoma-Realschule aufzubrechen. Bei einem gemeinsamen Frühstück mit den Schülerinnen und Schülern wurde ein Entwurf beschlossen, wie der Raum aussehen sollte. Danach fanden wir uns in mehreren Teams zusammen, die mit verschiedenen Arbeiten betraut wurden: Kehren, Wände waschen, spachteln und anstreichen.  

Danach überlegten wir, mit welchen Farben und Möbeln der Raum gefüllt werden sollte und welche  Utensilien zum Gestalten wir dazu einkaufen müssen. Schon die Planung machte uns sehr viel Spaß.

Nach der Mittagspause ging es dann ans Eingemachte: Weiße Farbe wurde an den Wänden aufgetragen.  Dabei hat es am meisten Spaß gemacht, das Ganze auch angemessen auf der eigenen Kleidung zu verewigen. Nachdem das alte Klassenzimmer ganz in Weiß erstrahlte und nicht mehr angespannte Lernatmosphäre verbreitete, waren wir zufrieden und überlegten uns die nächsten Schritte. Am Abend lud uns die Allianz zum gemütlichen Essen und Beisammensein in einer griechischen Taverne ein. Wir ließen den Tag in geselliger Atmosphäre ausklingen und freuten uns schon auf den zweiten Tag unseres Projekts.

Fehlt nur noch ein bisschen Atmosphäre...

Der zweite Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück und einem kurzen Briefing, was nun noch geschafft werden muss. Die Stimmung war sehr gut: Man spürte die Motivation, bis zum späten Nachmittag aus dem halbfertigen Raum eine Oase der Ruhe zu machen. Dennoch war am zweiten Tag alles hektischer, der Zeitdruck machte sich bemerkbar. Doch für die meisten von uns war das ein umso größerer Ansporn. So wurde in kürzester Zeit aus einem weißen, nichtssagenden Raum ein warmes, in Gelb strahlendes Zimmer - kaum wiederzuerkennen. 

...und ein paar Möbel

Die erste Hürde war gemeistert. Belohnt wurden wir mit einem Mittagessen in der Kantine der Allianz in Neuperlach. Während wir vormittags gestrichen haben, hat sich in der Zwischenzeit ein anderes Team um den Einkauf der Möbel gekümmert. Nach unserer Mittagspause warteten die Möbel darauf, endlich aufgebaut zu werden. Gesagt - getan! Langsam nahm der Raum Gestalt an, und man konnte schon erahnen, wie es denn letztendlich aussehen würde. 

Das Highlight war ein riesiges, selbstgebautes Bett - eine Herausforderung, die wir gemeinsam gemeistert haben. Der schwierigste Teil war damit überstanden. Der letzte und wohl auch schönste Teil war das abschließende Dekorieren. Mit geeigneten Accessoires haben wir wahrlich einen Ort zum Wohlfühlen geschaffen.  

Fazit: Eine rundum gelungene Aktion

Wir sprechen an dieser Stelle wohl für alle Helfer, wenn wir sagen: Es waren zwei tolle Tage, in denen wir mit interessanten Menschen gearbeitet haben. Zusammen haben wir den Schülern der Ludwig-Thoma-Realschule eine Ruhe-Oase geschaffen. Jeder einzelne von uns war sichtlich stolz auf das Ergebnis. Wir wünschen den Schülerinnen und Schülern viel Spaß und Freude daran!

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