Steinbeis Center of Management and Technology
Master für Manager und Ingenieure
Die Steinbeis University Berlin (SHB) bietet Hochschulabsolventen (Uni, FH, BA) aller Fächer unter anderem die berufsintegrierten Studiengänge "Master of Business and Engineering" und "MBA International Management & Innovation". Per Unternehmen-Stipendium werden sie in ein bis zwei Jahren zur Führungskraft ausgebildet.
Kontakt
Steinbeis University Berlin
STI-International Management & Innovation
Gottlieb-Manz-Straße 10
70794 Stuttgart
Tel.: +49 (0)711/440 808-43
Fax: +49 (0)711/440 808-66
E-Mail: christiane.kerndl(at)scmt.com
Homepage: www.scmt.com
Das Steinbeis Center of Management and Technology (SCMT) ist ein leistungsstarker Verbund führender Institute der SHB. Die Steinbeis Universtiy Berlin ist mit 2.800 Studenten die größte staatlich anerkannte private Hochschule Deutschlands und verfügt über das Promotionsrecht. Das SCMT legt besonderen Wert auf die Verbindung von theoretischer Ausbildung und beruflicher Praxis.
Die Studenten vertiefen das Seminarwissen bereits während des Studiums in einem jeweils konkreten Projekt bei einem Partnerunternehmen. Im Gegenzug erhalten die Studenten von der Hochschule eine finanzielle Zuwendung, die je nach Programmdauer rund 8.800 Euro (Einjahres-Programm) oder 42.000 Euro (Zweijahres-Programm) beträgt. Die Studenten erweitern ihre Erfahrungen im Ausland an international renommierten Partnerhochschulen.
Im Profil: MBA International Management & Innovation
Im berufsintegrierten MBA-Studiengang "International Management & Innovation" werden die Studenten u.a. zunächst eingeführt in Projektmanagement, VWL, Recht sowie Unternehmens- und Mitarbeiterführung. Im weiteren Verlauf der Ausbildung ist es möglich, sich auf Themen wie internationales Marketing oder IT zu spezialisieren.
Im Mittelpunkt des englischsprachigen Studiums steht ein zentrales Projekt bei einem Partnerunternehmen. Der modulare Aufbau der Lerninhalte ermöglicht den regelmäßigen Wechsel von Seminaren und praktischer Anwendung der Kenntnisse in der Arbeitsumgebung. Auch die Master Thesis beschäftigt sich mit einem konkreten Projekt der Firma, bei der man während der Studienzeit arbeitet. Der Unterricht findet in Stuttgart und Berlin statt. Zusätzlich gibt es zwei Seminare an der Indiana University (Bloomington) und der DePaul University (Chicago).
Titel
Master of Business Administration
Programmtyp
berufsintegriertes Vollzeitprogramm
Unterrichtssprache
Englisch
Dauer
zwei Jahre Regelstudienzeit (maximal vier Jahre)
Studienbeginn
variabel
Ablauf
- 15 Blockseminare à drei bis sechs Tage
- die Reihenfolge der Blöcke kann nach Absprache variiert werden
- die Gliederung in Themenmodulen ermöglicht theoretisch jederzeit den Einstieg
- Seminare wechseln mit Projektarbeit im jeweiligen Partnerunternehmen
- die Prüfungen erfolgen jeweils im Anschluss an ein Blockseminar
Studiengebühren und Finanzierung
Das zweijährige MBA-Programm kostet 27.000 Euro. Ausgaben für Reisen, Verpflegung und weitere Nebenkosten fallen zusätzlich an. Das SCMT bietet Stipendienprogramme, bei denen ein Partnerunternehmen die Studiengebühren und Reisekosten übernimmt. Im Gegenzug arbeitet der Student während der Ausbildung in einem Projekt des Unternehmens. Weitere Finanzierungsmöglichkeiten findest du in der Rubrik "Studienfinanzierung" auf der Website des SCMT.
Anforderungen
- abgeschlossenes Studium (Uni, FH, BA)
- mindestens zwei Jahre Berufserfahrung
- Englischkenntnisse
- erfolgreich absolviertes Eignungsgespräch
Bewerbungsfristen
Eine Bewerbung in englischer Sprache ist jederzeit möglich. Die ausgefüllten Bewerbungsformulare schickst du zusammen mit deinen Unterlagen an anita.ritter(at)scmt.com.
Im Profil: Master of Business and Engineering
Der "Master of Business and Engineering" richtet sich an Nachwuchsführungskräfte aller Fachbereich, die technische und wirtschaftliche Kompetenzen erwerben wollen. Deshalb werden Naturwissenschaftler und Ingenieure zu Beginn des Studiums mit wirtschaftlichen Grundlagen vertraut gemacht, umgekehrt werden z.B. Wirtschaftswissenschaftlern technische Kenntnisse vermittelt. Wichtiger Bestandteil des Studiums ist die Projektarbeit in einem Partnerunternehmen. Die Theorieseminare finden in Berlin, Salzburg, Dresden und/oder Stuttgart statt. Die Auslandsseminare finden an den renommierten Partner-Universitäten in USA, Schweden, Japan und Korea statt. Interessenten, die alle Theorieseminare in englischer Sprache absolvieren wollen, müssen sich für die Durchführung in Salzburg (Start September jeden Jahres) bewerben.
Titel
Master of Business and Engineering (MBE)
Programmtyp
berufsintegriertes Vollzeitprogramm
Unterrichtssprache
Deutsch, Englisch
Dauer
je nach Projekt entweder ein oder zwei Jahre
Studienbeginn
September (für alle Fächer), zusätzlich April (für naturwissenschaftliche und technische Fächer)
Ablauf
- Während des Studiums arbeitet jeder Student ca. 1.400 (ein Jahr) beziehungsweise 3.200 Stunden (zwei Jahre) bei seinem Partnerunternehmen
- zum Studium gehören drei zweiwöchige Auslandsseminare in den USA, Schweden und Asien (Japan und Korea)
- die Seminare wechseln mit der Projektarbeit in den jeweiligen Partnerunternehmen
- die Prüfungen erfolgen meist jeweils im Anschluss an ein Blockseminar
Studiengebühren und Finanzierung
Die Studiengebühren werden durch das jeweilige Partnerunternehmen getragen. Dieses Unternehmensstipendium umfasst je nach Projekt und Student zwischen 50.000 und 100.000 Euro. Der Student erhält je nach Dauer/Länge des Programms eine Zuwendung von ca. 8.800 Euro (1-Jahres Programm), beziehungsweise von ca. 42.000 Euro (2-Jahresprogramm) von der Steinbeis-Hochschule Berlin.
Anforderungen
- überdurchschnittlich abgeschlossenes naturwissenschaftliches, technisches, (wirtschafts)-wissenschaftliches Studium (Uni, FH, BA)
- keine Berufserfahrung erforderlich
- gute bis sehr gute Englisch-Kenntnisse
- erfolgreich absolviertes Eignungsgespräch
Bewerbungsfristen
Eine Bewerbung in deutscher Sprache ist jederzeit möglich. Die ausgefüllten Bewerbungsformulare schickst du zusammen mit deinen Unterlagen an christiane.kerndl(at)scmt.com.
Programmteilnehmer im Gespräch
Tanja Burger (28) hat sich für den MBA International Management & Innovation an der Steinbeis-Hochschule Berlin entschieden. Ihre Kommilitonen kommen aus Südamerika, Südkorea, Russland, Indien - das bereichert die Diskussionen, findet Tanja.
"Grundwissen in BWL empfohlen"
Warum hast du dich für den MBA an der Steinbeis-Hochschule Berlin entschieden?
Ich habe Betriebswirtschaft an der Berufsakademie studiert und bin danach in den Job eingestiegen. Nach fünf, sechs Jahren Berufserfahrung hatte ich wieder großen Spaß an der theoretischen Seite. Es gibt kaum eine Hochschule in Deutschland, die ein Programm mit einem modularen Aufbau anbietet, wie es die Steinbeis-Hochschule Berlin macht. Man muss also nicht jedes Wochenende opfern, sondern studiert in Blöcken. Alle Studenten arbeiten nebenher.
Was hat dir an dem Programm besonders gefallen?
Das gesamte Studium findet auf Englisch statt und ist sehr international. Wir sind 15 Studenten im Kurs, die Hälfte kommt aus dem Ausland. Wir haben hier Studenten aus Indien, Südkorea, Chile, Russland. Außerdem bringen die Leute ihren unterschiedlichen fachlichen Hintergrund mit ins Studium ein: Technik, Biotechnologie, Betriebswirtschaft. Die unterschiedlichen Meinungen bereichern die Gruppenarbeit, und das Studium bekommt eine interkulturelle Perspektive.
Wie werden Theorie und Praxis im Studium verknüpft?
In der Master-Arbeit, aber auch in den Fallstudien, ist es erwünscht, dass die Studierenden ein Problem aus dem praktischen Arbeitsleben wählen und dann eine Lösung dafür finden. Wir hatten zum Beispiel eine Fallstudie im Modul Strategie, da ging es um einen realen Consulting-Auftrag des Dozenten. Wir haben mit den Modellen, die wir vorher gelernt hatten, eine Strategie für ein Telekommunikations-Unternehmen entwickelt. Das Ergebnis haben wir dann mit der realen Lösung verglichen.
Für wen eignet sich der Steinbeis-MBA, für wen weniger?
Dadurch, dass das Studium modular aufgebaut ist, sollte man Grundwissen in Betriebswirtschaft mitbringen. Denn es ist sehr schwierig, sich in dieser kompakten Zeit ein Grundwissen aufzubauen. Es wird viel vorausgesetzt. Selbst mit meinem Bachelor-Studium in Betriebswissenschaft ist es nicht immer leicht. Für jemanden ohne BWL-Hintergrund ist daher meiner Meinung nach ein Studium mit regelmäßigen Kursen besser. Und jeder muss natürlich wissen, ob er mit der sprachlichen Barriere zurechtkommt - alle Kurse sind auf Englisch.
Sven Scherer (31) erlebte an der Steinbeis-Hochschule Berlin ein "knackiges Jahr" - alle zwei Monate studierte er in einem anderen Land.
"Diese Auslandsaufenthalte sind der Hammer."
Warum hast du dich für den Master of Business und Engineering an der Steinbeis Hochschule entschieden?
Es gibt ja wahnsinnig viele Master-Studiengänge. Was mich aber schon immer interessiert hat, waren die Ingenieurwissenschaften. Ich komme aus der Wirtschaftsinformatik, da ist es sehr interessant, einen traditionelleren Bereich kennenzulernen. Die anderen Argumente heißen: Berlin, Dresden, Schweden, USA, Korea und Japan. Und das in nur einem Jahr. Diese Auslandsaufenthalte sind der Hammer.
Das klingt anstrengend.
Im Nachhinein muss ich sagen: Es war wirklich ein knackiges Jahr. Jedes Mal eine neue Sprache und Kultur. Aber alles ist sehr gut organisiert und strukturiert. Es ist kein traditionelles Studium, man muss flexibel sein, sich auf neue Situationen einstellen. Und wenn man themenfremd ist, muss man auch mal ordentlich pauken. Dafür sind die Dozenten fachlich und pädagogisch sehr gut und praxiserfahren.
Was war an den Auslandsaufenthalten interessant für dich?
Man lernt so viel: Wie geht zum Beispiel ein amerikanischer Dozent an das Thema Ethik ran? Auch die Art des Vortrags: Der Amerikaner redet empathisch, mit geballten Fäusten, im Vergleich dazu hat man in Japan mehr Distanz in der Präsentation. Gerade in der kurzen Zeit kann man diese Unterschiede gut erkennen. Wenn man dann in einer japanischen Firma eine Marktpotenzialanalyse für ein Produkt macht, wird man schon mal ins kalte Wasser geworfen. Man kann eben nicht immer mit seiner schwäbischen Art auf die Leute zugehen.
Was für ein Produkt war das, für das ihr diese Analyse gemacht habt?
Das war eine Gehhilfe für behinderte Kinder. Das war sehr praxisnah und die Herausforderung war, dass wir sehr wenig Zeit hatten. Da sitzt man manchmal auch bis in die Morgenstunden.
Was hast du aus dem Studium für deinen Beruf mitgenommen?
Wenn ich im Berufsleben vor einer schwierigen Aufgabe stehe, dann denke ich an diese Zeit zurück und sage mir: Du standest schon in den USA und in Japan vor einem anspruchsvollen Plenum und musstest ein Produkt platzieren, dann packst du das hier doch mit links... Daraus schöpfe ich Energie. Außerdem entwickelt man sich persönlich weiter und profitiert hinterher von einem tollen Netzwerk.
