ESCP Europe

Master in Management (MIM)

Der zweijährige Master in Management der ESCP Europe bereitet den Führungsnachwuchs gezielt auf eine internationale Karriere vor. Das Studium in drei Ländern, drei Sprachen und drei Kulturen vermittelt den Studenten neben dem State-of-the-Art in Internationaler Betriebswirtschaftslehre interkulturelle Offenheit und Souveränität auf internationalem Parkett. Dabei sind Inhalt und Struktur so aufeinander abgestimmt, dass keine fachlichen Reibungsverluste entstehen.

Kontakt

ESCP Europe
Campus Berlin
Sophia Oberhuber, Manager
Heubnerweg 6
14059 Berlin
Telefon: +49 (0)30 320 07 185
Telefax: +49 (0)30 320 07 111
E-Mail: sophia.oberhuber(at)escpeurope.de

Homepage des Studiengangs

Noch Fragen? In der e-fellows.net community triffst du Studenten der ESCP Europe.

Zwei Praktika im In- und Ausland sowie studentische Beratungsprojekte gewährleisten den engen Bezug zur Unternehmenspraxis und bieten das ideale Sprungbrett für den Berufseinstieg. Gekrönt wird das Programm von einem Dreifachabschluss. Im "Financial Times Top 65 Masters in Management-Ranking 2010" belegt der MIM der ESCP Europe weltweit Platz 1.

Vom guten zum exzellenten Manager

Die ESCP Europe vermittelt aktuelles Wissen in Internationaler Betriebswirtschafts- und Managementlehre. Hervorragende BWL-Kenntnisse allein machen aber aus einem guten noch keinen exzellenten Manager. Daher verfolgt das Master-Programm weitere Ziele: Die Entwicklung von Internationalität und interkultureller Kompetenz sowie die enge Verbindung von Theorie und Praxis.
 
Außerdem stehen Persönlichkeits-Entwicklung, sprachliche Vielseitigkeit, Mobilität, Flexibilität und Teamfähigkeit auf der Agenda. Diese Ziele erreichst du durch die zwei Jahre-drei Länder-Struktur des Studienprogrammes, die multikulturelle Studentenschaft, den hohen Bezug zur Praxis sowie die zahlreichen Teamarbeiten.

Fragen zur ESCP Europe in der Community

Drei Länder - zwei Praktika - drei Abschlüsse

Die ESCP Europe verfügt über fünf eigene Standorte in Berlin, Paris, London, Madrid und Turin. So ist sie in der Lage, ihren Studierenden ein nahtlos integriertes Master-Studium zu bieten. Weil alle Studienstandorte zur ESCP Europe gehören, gibt es keinen Zeitverlust und keine Anerkennungsprobleme. Du bist auch nicht an einen Studienort gebunden: Ein Ortswechsel ist zu Beginn eines jeden akademischen Semesters möglich. Je nach Länderkombination beendest du den Master-Studiengang mit bis zu drei staatlich anerkannten Abschlüssen. Zur Auswahl stehen:

  • der englischen Master of Science (MSc)
  • der französischen Diplôme de Grande École (Grade de Master)
  • der deutschen Master of Science (M.Sc.) und
  • der spanischen Máster Europeo de Administración y Dirección de Empresas.

Studienverlauf und Studieninhalte

Im ersten Jahr des Master in Management-Programms erweiterst du deine Kenntnisse im General Management und vertiefst diese in den Pflichtfächern (Core courses). Im zweiten Jahr kannst du aus insgesamt 20 Spezialisierungsoptionen (Majors) bis zu zwei auswählen. So erweiterst du dein Wissen in einzelnen Fächern der Betriebswirtschaft und setzt individuelle Akzente.

Ablauf

Erstes Master-Jahr

 1. akademisches Semester (Sept.-Dez.): Core courses
 2. akademisches Semester (Jan.-April): Core courses und Electives
 3. Praxisphase (Mai-Juli): Praktikum im Unternehmen
 An einzelnen Standorten kann die Praxisphase auch zwischen dem ersten und dem zweiten Semester liegen.
 

Zweites Master-Jahr

 1. akademisches Semester (Sept.-Dez.): Corporate Strategy (Core course), Majors und Electives
 2. akademisches Semester (Jan.-April): Electives, Masterarbeit
 3. Praxisphase (Mai-Juli): Praktikum im Unternehmen bzw. Berufseinstieg

Grundzüge des MIM

Transnationalität und Interkulturalität
Jeder Standort der ESCP Europe unterrichtet in der jeweiligen Landessprache. In Paris hast du außerdem die Wahl zwischen Französisch oder Englisch als Unterrichtssprache. Die Studierenden kommen aus aller Welt: In einem Jahrgang des Programms treffen mehr als 15 verschiedene Nationalitäten aufeinander. So sammelst du intensive Erfahrungen mit kulturellen Unterschieden und in internationaler Zusammenarbeit.

Theorie und Praxix
Zwei Praktika à drei Monate, Case Studies, Unternehmensplanspiele sowie Gastvorträge von Experten aus der Wirtschaft sorgen für den intensiven Praxisbezug. Professoren aus aller Welt und Gastdozenten mit themenrelevanter Expertise sorgen für eine erstklassische akademische Ausbildung. Schließlich bezeugt die Anerkennung der drei wichtigsten internationalen Akkreditierungen (AMBA, EQUIS und AACSB) die hohe Qualität der Ausbildung an der ESCP Europe.

Career Service
Die ESCP Europe bietet dir zahlreiche Veranstaltungen zur Karriereplanung. Zum Beispiel lernst du, Bewerbungsunterlagen in verschiedenen Sprachen zu verfassen oder besuchst Seminare zur individuellen Stärken-Schwächen-Analyse oder ein Assessment-Center-Training. Jedes Jahr finden außerdem Kontaktveranstaltungen mit Top-Unternehmen auf dem Campus statt, zum Beispiel die "Recruiting Days" in Berlin und in Paris. Ein Jahrgangsbuch der Absolventen wird weltweit an ausgewählte Unternehmen verschickt.

Intensive Unternehmenskontakte
Bereits während der Pflichtpraktika lernst du mögliche Arbeitgeber kennen. Zahlreiche Top-Unternehmen wie McKinsey, Morgan Stanley oder Beiersdorf sind auf den "Recruiting Days" vertreten, bieten Praktika und stellen regelmäßig Absolventen des Master in Management ein.

Weltweites Alumni-Netzwerk
Von den insgesamt 35.000 Ehemaligen in 150 Ländern, die der Alumni-Organisation der ESCP Europe verbunden sind, haben 5.000 Studierende den trinationalen Master in Mangement erfolgreich abgeschlossen. Ein Großteil von ihnen besetzt Spitzenpositionen in internationalen Unternehmen. Vor und während des Studiums bietet dir der Verein fachliche Unterstützung und vermittelt wertvolle Kontakte.

 

Ranking

Im "Financial Times Top 65 Masters in Management-Ranking 2010" belegt der MIM der ESCP Europe weltweit Platz 1.

Voraussetzungen

  • Abgeschlossenes, wirtschaftswissenschaftliches Bachelor-Studium in BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen oder entsprechende internationale Qualifikationen. Das abgeschlossene Bachelor-Studium muss mindestens 180 ECTS aufweisen. Das entspricht drei Studienjahren. Alternativ kannst du dich mit einem abgeschlossenen, wirtschaftswissenschaftlichen Diplomstudium bewerben.
  • gute Kenntnisse der Fremdsprachen der ersten beiden Studienländer (schriftliche und mündliche Aufnahmetests in diesen Sprachen)
  • hohe Lernmotivation, Offenheit für neue Erfahrungen und Bereitschaft zu außergewöhnlichen internationalen Herausforderungen

Bewerbungsverfahren

Der European Management Admission Test (EMAT) ist das hochschuleigene Aufnahmeverfahren der ESCP Europe und überprüft die Eignung und Neigung der Kandidaten für den Studiengang und eine Tätigkeit im internationalen Management. Der Test besteht aus einem PC-basierten und einem mündlichen Teil. Das schriftliche Verfahren prüft unter anderem daten- und sprachlogische Fähigkeiten sowie deine Sprachkenntnisse. Die mündliche Prüfung setzt sich aus einem Einzelinterview, einem Gruppeninterview und zwei Sprachprüfungen zusammen.
 

Bewerbungsfrist

Nächste Bewerbungsfrist für das MIM-Programm 2012/2013 ist 1.4.2012. Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren, über das zweitägige hochschuleigene Auswahlverfahren sowie die Bewerbungsunterlagen findest du auf der Homepage des Studiengangs.

Neben dem zweijährigen Master in Management bietet die ESCP Europe voraussichtlich auch weiterhin die "Drei Jahre–drei Länder-drei Praktika"-Variante des Master in Management an. Aktuelle Informationen für das kommende Studienjahr findest du auf der Homepage.

Studiengebühren und Finanzierung

Pro Master-Jahr werden Studiengebühren in Höhe von 11.500 Euro erhoben (Stand: Studienjahr 2010/2011). Die Kosten für nicht-europäische Studierende belaufen sich auf 15.500 € pro Jahr.
 
Den Teilnehmern des Master in Management-Programmes stehen verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung. So können z.B. alle Studenten in Abhängigkeit des Einkommens der Familie sowie der Anzahl der Kinder eine Reduktion der Studiengebühren erhalten. Im Studienjahr 2009 hat die ESCP Europe insgesamt 350 Studierende mit einer Gesamtsumme von 1,2 Millionen Euro gefördert. Nähere Informationen zu den Finanzierungsmöglichkeiten findest du auf der Homepage des Studiengangs.

 Im Porträt: Programmteilnehmer

 

Felix

Felix (30) hat sich nach seinem Vordiplom in BWL an der Uni Bayreuth für den Master of Management an der ESCP Europe entschieden. Das Prinzip "drei Länder - drei Sprachen - drei Abschüsse" gefiel ihm so gut, dass er gleich noch dort promovierte.

Welche Länder-Kombination hast du für dein Studium gewählt?
Ich habe mich für die Kombination Paris-Oxford-Berlin entschieden. Nach dem Studienjahr in Paris habe ich noch ein Praktikum bei Peugot gemacht. Danach habe ich in Oxford studiert und habe ein Praktikum im Investmentbanking gemacht. Zum Schluss war ich noch ein knappes Jahr in Berlin.

Warum hast du dich für die ESCP Europe entschieden?
An der ESCP Europe bekommt man Auslandserfahrung, drei Abschlüsse - darunter den deutschen Diplom-Kaufmann - und steigt am Ende trotzdem mit einem normalen Alter in den Beruf ein.

Was gefällt dir am MIM-Programm - und was weniger?
Meine Erwartungen haben sich bestätigt: Das Studium ist extrem international. Die drei Standorte waren spannend und ich konnte gute Kontakte für den Jobeinstieg knüpfen: durch Vorträge, Recruiting-Messen und Veranstaltungen mit Firmen. An der privaten Uni sind Praktika und Auslandserfahrung ein fester Bestandteil des Studiums. Daraus ergeben sich auch gute Berufsaussichten. Auf der anderen Seite ist es schwierig, Studenten, die aus über einem dutzend verschiedener Bildungssysteme kommen, zu koordinieren. Die Voraussetzungen sind einfach sehr verschieden. Also hört man vielleicht auch mal Inhalte, die man schon aus dem Vordiplom kennt.

Was ist das Besondere an der Lehre?
Durch die kleinen Gruppen ist man im Studium deutlich aktiver als in einer großen Vorlesung an einer staatlichen Uni. Bei 30 bis 40 Leuten in einer Vorlesung kann man offene Fragen direkt mit dem Professor klären. Die Lehre ist angereichert durch Elemente aus der Praxis wie Fallstudien oder Vorträge von Praktikern. Wenn man in einem Team mit einem Franzosen, einem Iren und einem Spanier arbeitet, ist die Arbeit auch nicht immer ganz unproblematisch. Die Arbeitsweisen sind völlig unterschiedlich. Da werden dann oft typische Klischees bestätigt: Einer achtet besonders auf Pünktlichkeit, ein anderer macht nie seine Hausaufgaben. Dafür entwickelt man Verständnis und das hat mir dann auch beispielsweise im Praktikum sehr geholfen. Auf andere Art kommen andere Leute auch zum Ergebnis.

Kannst du ein Beispiel für eine Fallstudie nennen, die ihr im Studium bearbeitet habt?
Oft kommen reale Unternehmen mit einem Beratungsprojekt an die Uni. Wir haben zum Beispiel ein Startup von einem britischen Ingenieur beraten, der eine besondere Säge entwickelt hat und wissen wollte, wie man die vermarktet. Andere hatten ganz klassische Aufträge: Ein Unternehmen will nach Asien expandieren, welches Land passt am besten? Beim Thema Operations sollten wir uns selbst ein kleines Unternehmen suchen und das beraten. Wir haben uns einen Pub ausgesucht und geguckt: Wie regelt der Wirt seinen Bestand, wie kontrolliert er das Kundenaufkommen, wie funktioniert das Supply Chain Management? Das haben wir mit ihm besprochen und uns dann überlegt, wie man die Abläufe effizienter machen kann.

Wem würdest du das Programm weiterempfehlen – und wem eher nicht?
Ich würde es Leuten weiterempfehlen, die gerne international studieren und trotzdem schnell einen guten Abschluss machen wollen. Und die offen für unterschiedliche Kulturkreise sind. Jemandem, der von Anfang an weiß, dass ihm wissenschaftliches Arbeiten schon im Studium sehr wichtig ist, würde ich es nicht unbedingt empfehlen, denn das Studium ist sehr praxisnah. Man schreibt zum Beispiel auch nur drei Monate an seiner Diplomarbeit. Außerdem ist es ein generalistisches Studium. Jemand, der Spezialist in einem bestimmten Fachbereich werden will und dem andere Bereiche nicht so wichtig sind, sollte sich vorher informieren, inwiefern die angebotenen Wahlfächer seinen Wünschen gerecht werden.

Warum hast du dich entschieden, auch Ihre Dissertation an der ESCP Europe einzureichen?
Mein Doktorvater hat bereits meine Diplomarbeit betreut. Ich war mit der Betreuung sehr zufrieden und so waren wir uns ziemlich schnell einig. Mir gefiel außerdem das Promotionsstudium an der ESCP Europe, weil man nicht einfach auf sein Thema losgelassen wird, sondern das Rüstzeug mitbekommt, um die Dissertation auch erfolgreich abzuschließen.


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