Präsentationstechniken
Richtig präsentieren mit Powerpoint
Wir stellen dir hier die Grundlagen vor, die du für eine Präsentation mit Microsofts POWERPOINT brauchst. Dieses Programm haben wir ausgewählt, weil es als Teil der Office-Palette recht weit verbreitet ist. Wenn du also zum Beispiel mit Geräten der Uni arbeitest, dann wirst du oft darauf stoßen.
Die meisten Computerprogramme haben die gleiche Benutzerstruktur. So können sich auch Laien schnell in die Programme einarbeiten, ohne dafür erst einen Kurs zu machen. Die folgende Präsentation wird möglichst einfach gehalten. Natürlich bietet das Programm noch unzählige weitere Möglichkeiten. Aber eigentlich reichen diese Grundfunktionen.
Alles beim Alten
Powerpoint ist ähnlich wie Word oder Excel aufgebaut. Die meisten Funktionen finden sich oben in der Optionsleiste. Sie enthält Punkte wie "Datei", "Bearbeiten", "Ansicht" und so weiter. Die meisten dieser Funktionen sollten dir bekannt sein. Auch die Belegung der Maus ist gleich aufgebaut. Die linke Taste klickt etwas an, die rechte öffnet ein Optionsfenster. Ein Doppelklick mit links ruft die Optionen für ein Objekt auf. Damit solltest du dich in vertrauter Umgebung bewegen. Die Neuheiten findest du durch Probieren schnell heraus.
Virtuelle Plastikfolien
Die Grundlage einer Powerpoint-Präsentation sind so genannte "Folien". Diese haben dieselbe Bedeutung wie Overheadfolien: Jede Folie stellt ein Blatt dar, das projeziert wird. Auf diesen stellt man die Inhalte und Grafiken dar.
Los geht's!
Wenn man mit POWERPOINT anfängt, macht man es sich am besten möglichst einfach. Also wählt man nach den Start des Programms im erscheinenden Fenster "leere Präsentation", weil man ja noch keine fertige hat. Es erscheint ein Fenster mit diversen "Autolayouts", von denen man am besten das leere Blatt unten rechts wählt. Jetzt hat man eine Präsentation mit nur einer einzelnen leeren Folie.
Wie du siehst, ist das Fenster von Powerpoint zweigeteilt. Links steht ein kleines graues Viereck in einem weißen Feld. Das Viereck stellt deine Folie dar und ist mit der Nummer eins beschriftet. Hier kommen später weitere Folien hinzu. Im rechten Feld siehst du deine Folie. Noch ist sie vollkommen leer. Als nächstes wird die Folie mit Inhalt gefüllt.
Textfelder statt Textwüsten
Wenn du etwas schreiben willst, dann gehst du in der Optionsleiste auf "Einfügen" und rufst dort "Textfeld" auf. Wenn du jetzt auf die Folie klickst, erscheint dort ein Textfeld. Dieses kannst du wie in Word mit der rechten Taste bearbeiten, Aufzählungen und Nummerierungen einfügen und so weiter. Wenn du mit der linken Taste auf den Rahmen klickst, kannst du es verschieben. An den Eckpunkten kannst du es vergrößern oder verkleinern.
Vergiss nicht, dass du nur wenig Text eingeben darfst. Sonst wird die Folie unübersichtlich. Ein paar Stichwörter sollten reichen. Wenn du verschiedene Themenpunkte eingeben willst, verwende für jeden ein eigenes Textfeld. Dann kannst du sie später nacheinander einblenden (siehe "Tricks und Spielereien").
Farben und Formen
Am unteren Rand des Powerpoint-Fensters sind Symbole wie Rechteck, Kreis, Pfeil etc. zu sehen. Hier kannst du Objekte aufrufen, um die Folie aufzulockern oder um Zeichnungen zu erstellen. Wenn du zum Beispiel das Rechteck anklickst, kannst du es mit der gedrückten linken Maustaste in der Folie aufziehen. Anfangs hat es normalerweise eine gewöhnungsbedürftigte Farbe. Du kannst sie aber mit einem Doppelklick verändern. Mit einem Rechteck kannst du zum Beispiel Rahmen um Texte legen. Dazu "keine Farbe" für ein Rechteck wählen und es rings um den Text ziehen. Die Delete-Taste löscht markierte Objekte wieder.
Ein weiteres einfaches, aber nützliches Hilfsmittel sind Cliparts. Das sind kleine Bilder, die du in der Optionsleiste unter "Einfügen" im Unterpunkt "Grafik" findest. Schau dich in den Angeboten um, und wenn du etwas brauchen kannst, füge es mit der rechten Taste ein. Größen- und Positionsänderungen funktionieren wie bei Objekten.
Eine Grafik sagt mehr als tausend Worte
Daten lassen sich am Besten als Grafiken zeigen.
Erstelle die Graphen mit einer Tabellenkalkulation, bei der du dich auskennst, zum Beispiel Excel. Alternativ kannst du sie auch aus einer Zeitschrift oder einem Buch heraus scannen. Dasselbe gilt für Fotos. Eingebunden werden diese Objekte im Menüpunkt "Einfügen" unter "Grafik/aus Datei". Einfach die Datei heraussuchen und anklicken. Größe oder Position können wie bei anderen Objekten geändert werden.
Ist deine erste Folie fertig, brauchst du weitere.
