Universität St. Gallen
MBA mit Schweizer Management-Expertise
Profite stehen bei vielen Managern an erster Stelle. Weil Konsumenten sich besser vernetzen, wird es wichtiger, nicht nur den Unternehmensgewinn im Auge zu haben, sondern soziale und wirtschaftliche Ziele zu kombinieren. Die Universität St. Gallen will mit ihrem MBA Manager ausbilden, die "mit kühlem Kopf, warmem Herzen und aktiven Händen" über die Grenzen ihrer eigenen "Business Unit" hinausdenken können.
Die Uni St. Gallen vergibt ein Teilstipendium à 10.000 Schweizer Franken exklusiv an einen e-fellow.
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Universität St. Gallen
MBA Office
Blumenbergplatz 9
9000 St. Gallen
Schweiz
Tel.: +41 (0)71 224 2478
Fax: +41 (0)71 224 2473
E-Mail: mba(at)unisg.ch
Internet: www.mba.unisg.ch
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Die Universität St. Gallen (HSG) ist eine der führenden Wirtschaftshochschulen in Europa. Sie wurde 1898 als Handelsakademie gegründet und ist mittlerweile von AACSB und EQUIS akkreditiert. Die Universität pflegt starke Bindungen in die Wirtschaft im Kanton St. Gallen und hält engen Kontakt zu Wirtschaftsexperten aus der ganzen Welt. So schafft sie es, eine ausgezeichnete Forschung mit der Praxiswelt zu verbinden.
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Studienangebote von Bachelor bis Promotion
Neben Bachelor- und Master-Studiengängen bietet die Uni Promotionsprogramme sowie einen Vollzeit- und einen Teilzeit-MBA. Das Teilzeit-Programm ist inhaltlich identisch mit dem hier beschriebenen Vollzeit-MBA. Das Programm startet jedes Jahr im Herbst.
Vollzeit-MBA auch mit Doppelabschluss
Der Vollzeit-MBA kann als Doppelabschluss- Programm absolviert werden. Die Teilnehmer verbringen dann die Hälfte ihres Studiums an der Nanyang Technological University in Singapur.
Erfahrungsaustausch durch kulturelle Vielfalt
Das Vollzeit-MBA-Programm wurde im Jahr 2005 gegründet und ist das erste unabhängige und internationale MBA-Programm im deutschsprachigen Raum. Es zeichnet sich durch einen individuellen Managementansatz und kulturelle Vielfalt aus. Die spiegelt sich nicht nur im viersprachigen Umfeld der Uni, sondern auch in der Zusammensetzung der Studenten. In St. Gallen ist man überzeugt: Je unterschiedlicher die Herkunft, Ideen, Erfahrungen und Kulturen, desto stärker profitieren die Teilnehmer von dem Programm.
Video: Was spricht für einen MBA in St. Gallen?
Das St. Gallener Management-Modell
Nicht allein kühle Kalkulation in Management-Dingen ist das Ziel der Schweizer. Wer eine Führungsposition anstrebt, sollte immer auch seine soziale Verantwortung im Blick haben. Dieser Vorsatz ist die Grundlage des neuen St. Galler Management- Modells. In ihm kommt der sozialen Dimension von "Manage- ment" ein deutlich höherer Stellenwert zu. Die Studenten lernen, über den Tellerrand ihres eigenen Geschäftsfelds hinauszudenken.
Im Profil: Vollzeit-/Teilzeit-MBA der Uni St. Gallen
Titel: Master of Business Administration (MBA)
Programmtyp
Vollzeit-Programm / Teilzeit-Programm
Akkreditierung
Unterrichtssprache
Englisch
Dauer
Vollzeit: 12 Monate, Teilzeit: 24-36 Monate
Studienbeginn
Vollzeit: September, Teilzeit: August
Ablauf
Vollzeit-Programm:
- Phase 1: Von September bis Januar belegen die MBA-Studenten 13 Pflichtkurse in vier Blöcken. Die angebotenen Kurse behandeln die wichtigsten Grundlagen im Bereich Betriebswirtschaft, wie etwa Marketing und Kommunikation, Unternehmensfinanzierung, Internationales Management, Strategie, Wirtschaftsrecht, Organisationslehre oder Produktionsmanagement.
- Phase 2: Von Februar bis Mai wählen die Studenten aus über 20 Kursen insgesamt acht Wahlkurse. Angeboten werden Seminare zu Themen wie Entrepreneurship, Vermögensverwaltung, Unternehmensökologie, Management in Schwellenländern oder Mergers & Acquisitions.
- Phase 3: Von Juni bis August haben die Studenten die Möglichkeit, an einem MBA-Projekt zu arbeiten und ihr Wissen praktisch anzuwenden. Die Teilnehmer arbeiten individuell oder in einer Kleingruppe von zwei bis vier Personen in einem Unternehmen an einem Management-Projekt von wissenschaftlicher Relevanz. Für dieses berufsvorbereitende Angebot sind zehn bis zwölf Wochen vorgesehen.
Teilzeit-Programm:
- Phase 1: Von August bis Mai belegen die Studenten zehn Pflichtmodule. Die Module finden an drei verschiedenen Orten in Europa statt. Diese Standorte können von Jahr zu Jahr variieren und werden in Kooperation mit der renommierten ESADE Business School in Barcelona angeboten. Neben den akademischen Inhalten werden durch die komplementären "Leadership Development" Module auch wichtige Soft Skills vermittelt.
- Phase 2: In der zweiten Phase von Juni bis Januar wird das Grundwissen in acht Pflichtmodulen in St. Gallen vertieft. Alle Module decken die gleichen Bereiche wie im Vollzeit-Programm ab.
- Phase 3: Von Februar bis Mai finden vier Wahlmodule statt, die zusammen mit den Vollzeit-Studenten absolviert werden. Die abschließende MBA-Thesis bietet die Möglichkeit, sich mit einem Thema zu beschäftigen, das relevant für eine bestimmte Firma, Funktion oder Industrie ist. Die Arbeit wird berufsbegleitend im zweiten Jahr des MBA-Programms verfasst.
Teilnehmer
Vollzeit-Programm:
- 53 Prozent Europe
- 30 Prozent Asien
- 10 Prozent USA
- 27 Prozent Ingenieurwissenschaftler
- 18 Prozent Wirtschaftswissenschaftler
- 15 Prozent Berufserfahrung IT und Telekommunikation
- 35 Prozent Berufserfahrung im Banking
Teilzeit-Programm:
- 30 Prozent Europe
- 24 Prozent Deutschland
- 26 Prozent Schweiz
- 20 Prozent Ingenieurwissenschaftler
- 35 Prozent Wirtschaftswissenschaftler
- 20 Prozent Berufserfahrung im Banking
- 4 Prozent Berufserfahrung in der Beratung
Career Services
Das Unternehmensnetzwerk der HSG besteht aus über 100 renommierten Unternehmen weltweit. Der Career Service kann sich also um individuelle Karriere-Wünsche der MBA-Studenten kümmern. Die Unternehmen präsentieren sich in Seminaren und bieten Workshops sowie Praktikumsstellen. Zusätzlich halten zahlreiche bekannte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft Vorträge an der Uni.
Top-Recruiter
Unter anderem ABB, Accenture, Alstom, Arthur D. Little, Bain & Company, Bosch, Booz Allen Hamilton, Capgemini, Continental, Crédit Agricole, Crédit Suisse, Deloitte, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, Ernst & Young, Hewlett Packard, Hilti, Horváth & Partners, IBM, MAN, McKinsey, Microsoft, Nestlé, Novartis, Rehau, REpower, Roland Berger, SECO, Siemens, Stanford University, Swiss Re, Boston Consulting Group, UBS und Unilever.
Alumni-Netzwerk
Die Universität St. Gallen ist bekannt für ihre engen Verbindungen in den deutschsprachigen Wirtschaftsraum. Das zeigt sich vor allem an den Mitgliedern des Alumni-Clubs: Dort kann man zum Beispiel Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann über den Weg laufen - er hat an der Universität St. Gallen studiert. Der Alumni-Club ist einer der größten im deutschsprachigen Raum. Über 19.000 Mitglieder sind über die ganze Welt verstreut und treffen sich regelmäßig. Weitere Infos zum Alumni-Club gibt es unter www.alumni.unisg.ch.
Studiengebühren und Finanzierung
- Vollzeit-Programm: 63.000 Schweizer Franken
- Teilzeit-Programm: 70.000 Schweizer Franken
Zusammen mit der Swiss Bank bietet die Uni ein maßgeschneidertes Finanzierungsprogramm an. Zusätzlich gibt es Stipendien für herausragende Studenten. Ein Teilstipendium à 10.000 Euro wird exklusiv an einen e-fellow vergeben. Weitere Infos dazu gibt es in der Rubrik Finanzierung auf der Uni-Website.
Anforderungen
- guter bis sehr guter Bachelorabschluss
- Berufserfahrung
- ein GMAT-Ergebnis von mindestens 650 Punkten - hervorstechende Bewerbungen mit weniger Punkten werden jedoch auch berücksichtigt. Bewerber können dann jedoch aufgefordert werden, den GMAT zu wiederholen
- sehr gutes Englisch - TOEFL mit mindestens 110 Punkten (IBT). Andere Tests wie IELTS oder das Cambridge Certificate werden ebenfalls akzeptiert
- drei Essays
- zwei Empfehlungsschreiben
- eine vollständig ausgefüllte Online-Bewerbung
Bewerbungsfristen
- 3. Runde: 1. Februar 2013
- 4. Runde: 1. April 2013
- 5. Runde: 1. Juni 2013
Weitere Informationen gibt es auf den Seiten der Universität St. Gallen.
Programmteilnehmer im Gespräch:
Oldrik Verloop (Jahrgang 1975) hat an der niederländischen Leiden Universität seinen Abschluss in Zivilrecht gemacht und danach in Marketing und Vertrieb für eine amerikanische Telekommunikations- firma gearbeitet. Nach Zwischenstops in Kamerun und bei Royal Dutch Shell in Amsterdam begann er sein MBA-Studium an der Universität St. Gallen. Für den Geschäftsbereich Asset Management der Züricher Bank Wegelin & Co. koordiniert er nun den Markteintritt in den Niederlanden.
Warum haben Sie sich für den Vollzeit-MBA in St. Gallen entschieden?
Am wichtigsten war für mich, dass das Programm in St. Gallen nur ein Jahr dauert und somit eines der schnellsten in Europa ist. Außerdem sind die Kurse sehr klein und Studenten sowie Professoren sehr international zusammengesetzt. Auch wenn es ein Vollzeitprogramm ist, hatten meine Kommilitonen doch schon mehrere Jahre Berufserfahrung gesammelt. Dadurch war der Austausch sehr anregend. Nicht zu vergessen sind auch die hervorragende Lehrqualität durch Dozenten aus der Praxis und das Unternehmensprojekt.
Wie lief das Bewerbungsverfahren ab?
Zuerst habe ich mich im Internet über die verschiedenen Business Schools und deren Programme schlau gemacht. Nachdem ich eine Auswahl getroffen hatte, habe ich die Business Schools direkt kontaktiert und mit den Programmverantwortlichen gesprochen. Sie vermittelten mir auch Kontakte zu einigen Studenten - und so habe ich einen sehr guten Eindruck von den Programmen gewonnen. Als meine Entscheidung für St. Gallen gefallen war, besuchte ich die Uni und habe einige informelle Interviews geführt - mit Dozenten, Professoren und Programmverantwortlichen. Auch dabei konnte ich nochmals mit Studenten sprechen.
Ist es wichtig, vorab Studenten kennen zu lernen?
Wichtig für mich war vor allem herauszufinden, wie flexibel das Programm war, ob ich wirklich die Kurse nach meiner Vorstellung zusammenstellen konnte. Erst nach diesem Besuch habe ich die formellen Bewerbungsunterlagen eingreicht. Diese Reihenfolge war praktisch, weil ich so auf meine Gespräche Bezug nehmen konnte und wirklich begründen konnte, warum St. Gallen für mich die richtige Wahl ist. Ich kann also jedem nur empfehlen, sich die Business Schools vor Ort anzuschauen und auch mit den Studenten sprechen.
Was blieb Ihnen nach dem MBA am meisten im Gedächtnis?
Am meisten geprägt haben mich die Zusammenarbeit mit den Kommilitonen, die Erfahrung, hart und lange zu arbeiten, hitzig mit den anderen zu diskutieren - aber auch die Freundschaften und die Verbundenheit. Und natürlich auch das Handwerkszeug für meine Karriere. Was mich aber am meisten beeindruckt hat: Drei Studenten aus meinem Semester - mich eingeschlossen - sind während des Studiums Vater geworden. Familie und Studium zu kombinieren war eine Herausforderung - machte aber auch deutlich, was im Leben wirklich zählt.
Wie zeigt sich der Bezug zur Praxis bei Ihrem MBA?
Ein Aspekt, der den MBA in St. Gallen von anderen abhebt, ist das achtwöchige Praxisprojekt. Die Bank, bei der ich nun arbeite, hat damals an der Uni einen Vortrag gehalten. Danach kam ich mit einem der Vortragenden ins Gespräch, wir tranken Kaffee und unterhielten uns angeregt. Im Zuge des Gesprächs fragte er mich, ob ich mein Praxisprojekt nicht bei Ihnen durchführen wolle. Und obwohl ich eigentlich gar nicht geplant hatte, bei einer Bank zu arbeiten, habe ich es ausprobiert. Ich war begeistert und bin nun nach meinem MBA dort eingestiegen. Das Praxisprojekt ist also nicht nur eine gute Gelegenheit, das theoretisch Gelernte in die Praxis umzusetzen, sondern bei vielen von uns ergab sich so direkt die Möglichkeit, Kontakte für den Job nach dem MBA zu knüpfen.
Welche Vorteile bringen Sie Ihrem Arbeitgeber nun?
Da ich mir während meines ersten Studiums keine Wirtschaftskenntnisse angeeignet hatte, war es fast unausweichlich für mich, noch eine Management-Fortbildung zu machen. Ich verstehe nun besser, über was meine Kollegen reden, kann Ideen schneller nachvollziehen. Und ich weiß, wie ich mir schnell die notwendigen Informationen beschaffen kann. Ich bin also wesentlich effizienter geworden. Ich habe aber auch gelernt, wie ich meine Ideen besser konzipiere und sie auch überzeugend präsentiere.
