MBA an der WHU

Von Vallendar in die Welt

USA, China, Indien - welche Geschäftschancen gibt es in diesen Ländern? Wie erkennt man sie, und wie können Unternehmer hier im Wettbewerb bestehen? Das Vollzeit-MBA-Programm der WHU - Otto Beisheim School of Management bereitet junge Berufstätige auf die strategische Führung von Unternehmen vor. Die Perspektive ist dabei stets global.

Kontakt

Heidrun Hoffmann
WHU – Otto Beisheim School of Management
MBA Program
Senior Program Manager
Burgplatz 2, 56179 Vallendar, Germany
Tel.: +49 261 6509-141
Fax: +49 261 6509-149
E-Mail: mba@whu.edu
Website: http://www.whu.edu/mba

Der 15-monatige Vollzeit-MBA der WHU gehört zu den etablierten Programmen am deutschen MBA-Markt. Seine Besonderheit: Drei internationale Module in den USA, China und Indien vermitteln den Teilnehmern eine globale Denkweise. Sie lernen, wie kulturelle Unterschiede Verhandlungen beeinflussen und so den Ausschlag für den Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens geben können.

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Stipendium

Die WHU – Otto Beisheim School of Management vergibt ein MBA-Stipendium in Höhe von 17.500 Euro pro Jahr für einen e-fellows.net-Stipendiaten, Alumnus oder Teilnehmer des e-fellows.net MBA Day.

Lernen von den Erfahrenen

Das Programm wird von erfahrenen WHU-Lehrstuhlinhabern geleitet. Im Auslandsmodul übernehmen Kollegen der gastgebenden Partneruniversitäten die Lehrveranstaltungen. Honorarprofessoren wie Paul Achleitner, Finanzvorstand der Allianz Gruppe, oder Bolko von Oetinger, Senior Partner bei der Boston Consulting Group, geben regelmäßig ihre Erfahrungen an die Teilnehmer weiter.

Forschungsstark und beliebt bei Personalern

Die WHU - Otto Beisheim School of Management wurde im Jahr 1984 gegründet und hat sich seitdem den Ruf erarbeitet, eine der besten Business Schools in Europa zu sein. Laut "Handelsblatt-Betriebswirte-Ranking 2009" ist sie die forschungsstärkste private Hochschule im Bereich Betriebswirtschaft in den deutschsprachigen Ländern und liegt damit insgesamt auf Platz acht. Beim "Personaler-Hochschulranking 2009" von Junge Karriere, Handelsblatt und WirtschaftsWoche kam die WHU im Bereich BWL auf den fünften Rang. An der Umfrage nahmen insgesamt 508 Personalchefs deutscher Unternehmen teil.

Teilzeit-MBA-Programm

Die WHU bietet auch einen Part-time-MBA an. Dieser findet in Düsseldorf statt und richtet sich an Nachwuchskräfte, die über mindestens zwei Jahre Berufserfahrung verfügen und ihre Kenntnisse in Betriebswirtschaft und Ökonomie ergänzen, vertiefen oder aufbauen möchten. Das Programm dauert zwei Jahre und legt den Fokus auf General-Management-Fertigkeiten, Führung und Persönlichkeitsentwicklung. Das Programm startet mit einer Einführungswoche in Vallendar, die anschließenden Kurse werden an Samstagen in Düsseldorf durchgeführt. Drei einwöchige Module an renommierten Partnerhochschulen in den USA, Indien und China sind fester Bestandteil des Programms. Start ist Anfang September jeden Jahres. Weitere Informationen zum Part-time-MBA-Programm findest du auf der Website der WHU.

Besonderheiten des Vollzeit-MBA an der WHU

Drei internationale Module

Drei internationale Module von je zwei Wochen, zur Zeit an den Partneruniversitäten KELLOGG (Chicago, USA), CEIBS (Shanghai, China) und IIMB (Bangalore, Indien). Die Kurse werden von erfahrenen Dozenten der gastgebenden Partneruniversitäten unterrichtet. Unternehmens-
besichtigungen und ein Gruppenprojekt runden die Auslandsmodule ab.

Gastdozenten und Praktiker

Regelmäßig unterrichten internationale Gastdozenten und Führungskräfte erfolgreicher, internationaler Unternehmen im MBA-Programm.

Profitieren vom Fachwissen der Mitstudenten

Die Teilnehmer profitieren vom den unterschiedlichen akademischen und beruflichen Hintergründen ihrer Kommilitonen. Sie lernen so, komplexe Zusammenhänge zu verstehen und interdisziplinär zu denken.

Teamwork als Lehrmethode

Teamwork ist ein essentieller Bestandteil der Lehrmethode. In Gruppen von fünf bis sechs diskutieren die Studierenden Kursinhalte und wenden sie in Projektarbeiten an.

Soft Skills obligatorisch

Teambuilding-Wochen, Soft-Skill-Seminare sowie CV-, Präsentations- und Assessment-Center-Trainings optimieren das persönliche Auftreten der Teilnehmer und unterstützen ihre die persönliche Weiterentwicklung.

Im Profil: Vollzeit-MBA der WHU

Titel: Master of Business Administration (MBA)

Programmtyp

Vollzeitprogramm

Akkreditierung

EQUIS, FIBAA, AACSB.

Unterrichtssprache

Englisch

Dauer

15 Monate

Studienbeginn

Das MBA-Programm beginnt jedes Jahr Anfang April. Die optionalen "Prep Courses" finden vor Programmstart statt. Bewerbungen sind das ganze Jahr über möglich.

Ablauf

Das MBA-Programm ist in die folgenden Module untergliedert:

  • Prep Courses in quantitativen Methoden (vor Programmstart)
  • Core Courses (fünf Monate)
  • Concentrations & International Modules (acht Monate)
  • Master Thesis (drei bis vier Monate)

In den Concentrations können die Studenten Ihre Kenntnisse in folgenden Fächern vertiefen:

  • Marketing & Sales
  • Advanced Finance & Accounting
  • Strategy & Organization
  • Operations, Innovation & Entrepreneurship
  • Leadership & Personal Development (verpflichtend)

Insgesamt 25 Kurse stehen zur Verfügung, aus denen 9 gewählt werden können. Die Teilnehmer können sich für den sogenannten General Management-Track entscheiden, indem sie Kurse aus allen Gebieten wählen. Belegt ein Student mindestens drei Kurse einer Spezialisierung, wird diese auf dem Abschlusszeugnis vermerkt.

Teilnehmer

Jeder MBA-Jahrgang hat maximal 30 Studenten. Sie sind im Schnitt 29 Jahre alt und bringen drei bis vier Jahre Berufserfahrung aus unterschiedlichsten Fachbereichen mit.55 Prozent der MBA-Studenten kommen aus dem Ausland.

Career Service

Der Career Service organisiert jährlich Recruiting-Events mit mehr als 60 Unternehmen auf dem Campus. Unternehmenspräsentationen, Karrieretage und informelle "Dinner Conversations" bieten Gelegenheiten zum Netzwerken.

Ein "Resume Book" mit den Lebensläufen aller MBA-Studenten wird jedes Jahr herausgegeben und an 130 ausgewählte, internationale Unternehmen versandt. Interessierte Unternehmen können die Studenten dann direkt zur Vereinbarung eines Bewerbungsgesprächs kontaktieren.

Top-Recruiter

Allianz, Bain & Company, Bertelsmann, The Boston Consulting Group, BP, Deutsche Post, Deutsche Bank, Lufthansa, Metro, JPMorgan, RWE, Siemens, Vodafone und weitere. Hinzu kommen Unternehmensgründungen von WHU-Absolventen, wie z.B. bab.la, eBay, hitflip.de, KaufDA, Minewolf Systems und Sushi-Factory.

Alumni-Netzwerk

Fast alle Ehemaligen der WHU sind Mitglied bei "In Praxi e.V.". Die WHU-Alumni-Organisation hat 2.000 Mitglieder und wurde vom Stifterverband für die deutsche Wissenschaft als "Bester Alumni-Verein" Deutschlands ausgezeichnet. Durch ein Alumni-Mentoring-Programm für Studierende, eine Praktikumsbörse, ein Weiterbildungsprogramm und jährliche Treffen halten die Alumni die Verbindung untereinander und zur WHU aufrecht.

Studiengebühren

35.000 Euro (beinhaltet Studiengebühren, alle Bücher und Kurs-Materialien sowieUnterbringung und Verpflegung während der drei Auslandsaufenthalte)

Finanzierung

Die örtliche Sparkasse bietet Darlehen für Studierende der WHU. Eine geringe Anzahl von Teil-Stipendien für Studenten im MBA-Programm sind verfügbar. Interessierte Kandidaten können das ausgefüllte Formular an das MBA-Büro senden. Weitere Fragen zu Vergabe: mba(at)whu.edu. Die WHU vergibt außerdem ein MBA-Stipendium in Höhe von 17.500 Euro pro Jahr an einen e-fellows.net-Stipendiaten, Alumnus oder Teilnehmer des e-fellows.net MBA Days.

Anforderungen

  • erster Studienabschluss
  • mindestens zweijährige Berufserfahrung
  • ausgefülltes Bewerbungsformular
  • Lebenslauf
  • Zeugnisse von allen besuchten Hochschulen und Ausbildungsstätten
  • ein Empfehlungsschreiben von einem Professor oder Vorgesetzten (Vordruck)
  • GMAT-Ergebnis von mindestens 600
  • TOEFL von mindestens 250 Punkten (computerbasierter Test) oder 100 Punkte (internetbasierter Test).

Bewerbungsfrist

15. Dezember

Programmteilnehmer im Gespräch

 

Cinto Gersie WHU 77x100

Das MBA-Studium an der WHU brachte Cinto Gersie (29) auf den Gedanken, selbst zu gründen: Er stieg in den Mineralwasser-Markt ein und vertreibt seit 2009 das Getränk "ganicwater". Dafür verhandelt er weltweit mit Geschäftspartnern, mal im Hamam, mal beim Karaoke-Singen.

Warum hast du dich für den MBA an der WHU entschieden?
Ich habe nach dem Bachelor drei Jahre lang als Zentraleinkäufer in einem Tourismuskonzern gearbeitet und konnte dort nicht weiter aufsteigen. Also sah ich mich nach anderen Jobs und Weiterbildungsangeboten um und kam so auf das Thema MBA. Fest stand: Ich wollte in Deutschland bleiben, aber die Hochschule sollte international angesehen sein und Partner-Unis im Ausland haben. Am Ende gab es nur zwei Möglichkeiten: die HHL und die WHU. Ich habe an beiden Schulen einige Vorlesungen gehört und letztendlich den Bauch entscheiden lassen.

Wie hat dir der MBA bei der Gründung deines Unternehmens geholfen?
Der Kurs "Entrepreneurship" bei Professor Witt hat mir das Thema nahegebracht. Eine Studienarbeit war schließlich mit der ausschlaggebende Punkt für die Idee mit dem gesunden Getränk. Wir konnten unser Thema frei wählen und entschieden uns für eine Studie zum europäischen Mineralwassermarkt. Das war so interessant, dass ich beschloss, in diesen Markt einzusteigen. Die WHU hat mich ermutigt, zu gründen, außerdem konnte ich das Alumni-Netzwerk nutzen. Es gibt ein Alumni-Buch mit tausend Adressen, wo ich unkompliziert nach Hilfe fragen konnte. Das gibt einem viel Sicherheit.

Was war für dich der interessanteste Teil des Programms?
Wir hatten Vorlesungen in China, in den USA und in Indien. Professoren aus den Ländern haben uns kulturelle Einsichten vermittelt, das waren für mich die wichtigsten Erfahrungen überhaupt innerhalb des Programms. Damals habe ich meine berufliche Perspektive in der Unternehmensberatung und im internationalen Umfeld gesehen. Doch auch in meinem heutigen Job bin ich weltweit unterwegs, um mein Produkt zu verkaufen. Dabei merke ich, wie wichtig es ist, sich auf andere Kulturen einlassen zu können, wenn man Verhandlungen führt. In China gibt es stundenlange Abendessen und danach wird Karaoke gesungen. In der Türkei gehe ich mit meinen Geschäftspartnern ins Hamam. Auch darauf hat mich der MBA vorbereitet.

Was hat dich inhaltlich am meisten weitergebracht?
Mir haben vor allem die Seminare zu Finanzwirtschaft, Unternehmensfinanzierung und Rechnungslegung geholfen. Durch mein Basiswissen aus dem Bachelor-Studium hatte ich natürlich Vorteile.

Wem würdest du das Programm empfehlen?
Ich würde es fast jedem empfehlen, der sich in einem Hochleistungsumfeld fordern lassen und weiterbilden will und bei dem es in den Lebenslauf passt. Der akademische Hintergrund spielt eine untergeordnete Rolle, wichtig ist, das man seine berufliche Laufbahn voran bringen möchte.


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